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Geschrieben von JoVi66 am 15.11.2005, 21:16 Uhr

Zufrieden mit dem Mittelmaß? Und alles auf den letzten Drücker?

Muss das Thema noch mal herholen, sonst wird’s von Katzen erdrückt.
Meine Eltern hatten auch so eine seltsame Methode: Sie lockten mich mit Geld ( ich war schon als Kind geldgierig und ungemein geizig) das hat mein Vater schamlos ausgenützt für jede Eins gab´s (immer abhängig von der jeweiligen Klasse ) einen xx Betrag für die Zwei den x Betrag und für eine Drei nichts, Eine Vier bedeutete x Betrag abgeben und eine Fünf xx Betrag abgeben. Zum Sechser kamm´s nie, der wäre mir zu teuer geworden.
In der zehnten Klasse bin ich Pubertätsbedingt in der Schule ziemlich abgerutscht , weil alles andere wichtiger war.
Das war ein echt teueres Jahr.
Ab der elftem erst, sah ich selber die Notwendigkeit wegen Oberstufe und Abi und dann ging´s meinem Geldbeutel auch wieder genug.
Das hat mich zu einem absoluten Kapitalisten erzogen und mir gelehrt: Nur durch Fleiß kommt man zu was ( was sei dahin gestell :- )).
Aber eine andere Frage an euch: War es bei dem einen oder anderen auch so, immer alles auf den letzten Drücker zu lernen?
Also im Bus vor der Schule, bei Schulaufgaben einen Tag vorher auch im Studium genau berechnet wie viele Bücher / Seiten pro Tag ( am Schluss wäre ich bald nicht mehr nachgekommen und habe eine Woche vor der letzten wichtigen Examensprüfung ( 2.es Staatsexamen) 16 Stunden lernen müssen um das Pensum überhaupt zu schaffen?
Das konnte ich mir übrigens bis heute nicht abgewöhnen.
Gruß Johanna

 
27 Antworten:

Re: Zufrieden mit dem Mittelmaß? Und alles auf den letzten Drücker?

Antwort von susu3 am 15.11.2005, 21:29 Uhr

Hallo Johanna,

nein, Geld gab es bei uns nicht. Nur eisiges Schweigen, wenn ich hinter den Erwartungen zurück blieb. Und die waren recht hoch, da ich anfangs ohne Mühe sehr gut in der Schule war - außer in Sport und Kunst *gggg*

Das ging eine ganze Weile gut, bis zur Pubertät. Naja. Irgendwann habe ich dann auch gemerkt, dass es so ganz ohne Arbeit wie bisher nicht ging. Aber was Du oben beschreibst, von wegen auf den letzten Drücker lernen, das ist bei mir genauso.

Diplomarbeit BWL, gestelltes Thema, genau 3 Monate Zeit. Ablauf: sofort in die Bibliothek, Material sichern. Dann ca. 3-4 Wochen liegen lassen. Dann einen Plan aufstellen, wieviele Seiten am Tag geschrieben bzw. gelesen werden müssen. Diesen Plan mindestens 1 x pro Woche überarbeiten. Schreiben der Diplomarbeit buchstäblich Tag und Nacht - in den letzten paar Tagen. Zum Glück kann ich gut Maschine schreiben. Naja, igendwie klappte der Termin dann doch noch.

Aber ich frage mich nach wie vor: warum macht man das immer auf den letzten Drücker. Das ist wohl Typsache, oder ?

LG
Susu

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Re: Ja, ich.

Antwort von saulute am 15.11.2005, 21:30 Uhr

Immer alles auden letzten Drücker gelernt, in der Schule, in der Uni, sogar Magisterprüfungen, habe mir die minimalste Zeit genommen. Ich lerne am besten unter Stressdruck, wenn ich weiß, entweder lerne ich heute und jetzt oder ich bin weg. wenn ich mir zu viel Zeit zum Lernen nahm, fand ich immer etwas zu erledigen, was dringender war.

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Re: Ja, ich.

Antwort von NastyNic+Jul am 15.11.2005, 21:45 Uhr

Ich hab auch immer erst alles auf dem letzten Drücker gemacht und das bis heute so beibehalten. Es ärgert mich zwar oft, aber ich kann da nicht aus meiner Haut und im Endeffekt wüßte ich auch nicht wieso ich es anders machen sollte, denn bisher hat ja noch immer alles geklappt. Ausser das ich mir den Stress ersparen würde, aber unter Stress bringe ich noch immer die besten Ergebnisse. Geld gab es bei mir nur von den Großeltern fürs Zeugniss. 1-3 Geld, 4 nichts und 5+6 Abzug (gabs aber nur einmal). Mein Opa meinte immer eine 3 sei die 1 des kleinen Mannes.
Ja und ich bin zufrieden damit.

LG

Nasty

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Immer mit dem Rücken zur Wand!

Antwort von tinai am 15.11.2005, 22:14 Uhr

Also eigentlich ziemlich disziplinlos. Die Naturwissenschaften und Mathe machten mir keine Probleme, zumal ich Nachhilfeunterricht gegeben habe (tat meinem Geldbeutel enorm gut, mit 15 Habe ich schon Reichtümer angehäufelt)- und beim Nachhilfeunterricht lernt ja immer mindestens einer :-)

In Geschichte hatte ich mal eine 5-6 nur weil ich am Nachmittag vorher eingeschlafen war (in der Pubertät habe ich glaube ich 15 Stunden/Tag geschlafen) und nix gelernt hatte. Der Geschichtslehrer hat mir die Arbeit kommentarlos auf den Tisch geknallt. Die Verachtung in seinem Blick spüre ich noch heute.

Inzwischen habe ich mir das mit dem Rücken zur Wand einigermaßen abgewöhnt. Wegen der Kinder kann es immer vorkommen, dass ich spontan ausfalle (wie erst vor kurzem eine ganze Woche), da wäre ich ja sofort im totalen Chaos. Also der Lernprozess dauert bis heute an.

Gruß Tina

PS: Hausaufgaben für die Folgestunde habe ich oft morgens noch gemacht, im Bus, in der Schule, auf dem Hof, aber das darf ich meinen Neffen (noch) nicht erzählen, sonst ists zu Ende mit der Geschwisterliebe.

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Hier!!!

Antwort von emmal j. am 15.11.2005, 22:16 Uhr

*gg*

Bei mir wars genauso wie bei Jovi.
Geld gabs, und das war gut so ;-)

Für ne 1 2DM/Zeugnis 10,-, für ne 2 1DM/Zeugnis5,-, danach gabs nix mehr....minus gabs aber nicht, war auch nicht nötig, meine erste drei hatte ich in der 9.(Englisch), die erste 4 in der 10. (Religion...)

Aber danach gings steil bergab, nicht aus Mangel aus Talent, sondern aus Faulheit und "pubertären Flausen"...



Und genau ab diesem Zeitpunkt hätte mir verschärfter Druck von außen verdammt gut getan!!!!
Es stand seit der Grundschule fest, daß ich studiere....tja.
Meine Mutter ist (leider) Jg. 54 und hat selbst als Lehrerin diese total-anti-autoritäre Weichei-Einstellung abbekommen....
Die ist mir nicht bekommen ;-)

So schlechte Ergebnisse war ich gar nicht gewohnt, ich war immer die Klassenbeste, sollte überspringen, war immer erste bei Bundesjugendspielen, im Turnverein usw.
----und jetzt hab ich nicht mal ein echtes Abitur (nur gammeliges "Fachabi"-Pfui!)
Bin nämlich wegen Fehlzeiten nicht zu den Pfüfungen zugelassen worden......

Ist mir bis heute peinlich, das zuzugeben *oute*, weil ich und alle anderen immer diese Erwartung an mich hatten.
Hatte schon mal an Abendschule gedacht, aber meine "Karriere" ist vorläufig durch die Mutterschaft besiegelt, und nur fürs Ego ist das echt viel Aufwand....


Tja....bei meinem Kind werd ich mich nie und nimmer mit Mittelmaß zufriedengeben.
Gedrillt wird sie natürlich nicht, aber ein gesunder Ehrgeiz sollte anerzogen werden können ;-)
Und täglich erahne ich neue Talente in diesem Kind *gg*


Ach ja...ich bin die Queen des letzten Drückers!!!! So kann ich am besten lernen...;-)

lg!

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Re: Zufrieden mit dem Mittelmaß? Und alles auf den letzten Drücker?

Antwort von maleja am 15.11.2005, 22:28 Uhr

Kann mich noch sehr gut an eine Klausur erinnern (also, die steht stellvertretend für meine Lernkultur), die ich morgens um 9 Uhr schrieb.
ich habe es tatsächlich geschafft, nachts um 5 Uhr mit lernen anzufangen. Wollte eigentlihc den ganzen Abend, aber ich hatte immer jemanden zum Quatschen (saß auf der Dachterrasse eines Studentenwohnheimes in lauer Sommernacht...) und irgendwann war´s dann mal 5.
Ich hab sie bestanden, grins.

Nicht ganz so krass, aber nicht weit davon entfernt war mein Lernverhalten als Schülerin und später als Studentin.

Grüßle
Silvia

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wie hieß es doch so schön?: "Mut zur Lücke"

Antwort von maleja am 15.11.2005, 22:29 Uhr

mein Motto

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Re: letzten Drücker? :-(

Antwort von felinchen am 15.11.2005, 23:36 Uhr

hallo :-)

noch 5 prüfungen und die diplomarbeit stehen zwischen mir und dem magister.

ich fasse es nicht rund 70 prüfungen und an der uni und ich lerne noch immer maximal 2 tage davor.

normalmodus ne woche vorher sag ich alles ab weil ich lernen muss. dann sitz ich 5 tage vor den unterlagen und guck 5 min hin dann fällt mir ein dass die fenster geputzt gehören oder ich x mal wieder anrufen sollte dass ich erstmal was gutes essen muss um lernen zu können dazu muss ich einkaufen gehn... alles klar ? ich bin meister der lernvermeidung :-( und mach mich fertig nach strich und faden dafür aber es hilft nix.

dann les ich mal durch um was es geht 2 tage davor, dann am tag davor fgang ich total panisch an lernen - fresse das wissen 15h in mich rein um es bei der prüfung rauszu***.

es war nur anders wenn ich arbeiten schreiben durfte oder referate halten, das hab ich immer gern gemacht und zeitgerecht (wie ich das wort hasse) *seufz*

sagt mir bitte jemand dass ich kein totaler looser bin ?

lg feli

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Rationeller Lernen lernen

Antwort von fusel am 16.11.2005, 2:52 Uhr

Hi,

kein Witz, das war ein Buch das ich mir in der 13. besorgt habe. Ich war nämlich nicht nur Lückenmutig, und spätlernend, sondern auch komatös im Unterricht. Das ich mir keine Brille mit Fotografien von wachen Augen aufgesetzt hebe ist alles. Manche Lehrer haben meinen tödlich gelangweilten Blick als hochkonzentriert gewertet.
Aber bei vielen musste ich schriftlich alles rausreissen.
Außerdem wäre ich in der 12. geflogen weil ich soviele Schwänzstunden in Mathe hatte (he, das war Mittwochs in den ersten beiden Stunden). Über 50% oder so...
Tja, und dann will ich Vorbild für Sohn sein...
Aber das Buch war cool, damit habe ich mich auf Abi vorbereitet. So mit Pawlow'sche Hund Effekt beim Schreibtisch Anblick um es mal kurz zusammen zu fassen.
Hat hingehauen... wo das ist?! Habe es meiner Schwester gegeben, aber die ist jetzt klebengeblieben, wird es wohl nicht benutzt haben.

LG

fusel

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bin auch voll "kapitalistisch" erzogen worden,

Antwort von wassermann63 am 16.11.2005, 9:03 Uhr

das heißt, ich wollte kein Taschengeld (dafür aber die Knete für Klamotten). Obwohl ich in Mathe ebenfalls durch Abwesenheit geglänzt hatte, fiel mir doch das kleine Einmaleins recht leicht, wenn es darum ging, 5 3 Kröten für Zigis und 5 für's Tanken zusammenzurechnen.

Folgende Abmachung und Methodik war internos angesagt: Mutti berappt 2 Mak für jede Stunde Streben (so nannte ich damals büffeln), fuffzig Pfennich für Holz für'n Kamin aus dem Keller holen sowie für Saugen von anderen Zimmern (mein Zimmer musste ich natürlich selbst aufräumen udn putzen), usw. usw.

Den Erzählungen meiner Mutter folgend, wurde ich schon als Kleinkind auf: "tust du das, bekommst du jenes" getrimmt. Das heißt, für nix gab es nix ;-)

Meine relativ guten Ergebnisse während der letzten Schul- und Studienjahre waren nicht nur auf das Erwecken des natürlich Ehrgeizes zurückzuführen (welcher während der Pubertät zutiefst geschlafen hatte), sondern auch darauf, dass meine damaligen Karren furchtbar viel Benzin verbraten haben (bei meinem Möchtegern-Rowdie-Fahrstil kein Wunder).

Komischerweise wende ich dieses Prinzip bei meinen Kindern noch in keinster Weise an. Ich weiß nicht, woran es liegt. Normalerweise habe ich es derart intus, dass ich es eigentlich auch auf meine Kiddies übertragen müsste.

Na ja, schaun mer mal..

LG
JAcky

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Unterstützung ohne Druck!!

Antwort von Frosch am 16.11.2005, 9:08 Uhr

Hallo!

Ich war eine schlechte Schülerin. Mathe, Physik, waren Fächer, die ich einfach nicht kapierte. Teils war ich selber sehr begriffstutzig und faul, aber der Druck, den meine Eltern ausübten, tat seinen Rest.
Vor jeder Prüfung habe ich einen Vollblackout gehabt, habe nur noch gezittert und GEWUSST, daß ich es eh wieder versiebe.
Ich habe viele Nachhilfelehrer gehabt, manchmal war mein Onkel da (Mathelehrer). Da konnte ich einiges - wenn auch nicht alles. Aber bei der nächsten Prüfung war alles vergessen.
Bei jeder "5" habe ich NUR totalen Bammel vor meinen Eltern (damals schon getrennt) gehabt. Erstmal vor meiner Mutter, weil sie jedes Versagen auf sich bezog und nur meinte: Was sagt Papa da wieder, und dabei in Selbstmitleid versank. Mein Vater wiederum hat meine Mutter für mein Versagen verantwortlich gemacht.
Wenn ich einen freiwilligen Kurs nehmen wollte (der mir die Schulzeit vielleicht ETWAS schöner gemacht hätte) hieß es: Nein, in dieser Zeit kannst Du lernen. Was ich aber selber nie freiwillig gemacht habe...

Ich hoffe, daß ich es bei meinem Sohn besser machen werde. Wir sind uns einig - manche Fächer (Bio, Geschichte, Sozi) kann man vernachlässigen. Aber die Hauptfächer sind wichtig, und wir werden ihn unterstützen und helfen. Aber ich werde ihn niemals diesem Druck aussetzen, den meine Eltern auf mich ausübten.

LG Antje

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Re: Zufrieden mit dem Mittelmaß? Und alles auf den letzten Drücker?

Antwort von Murmeline am 16.11.2005, 9:14 Uhr

Das ist total lustig zu lesen, genauso war es auch früher in meinem Elternhaus;-) Für eine Eins eine Mark, für eine 2 gab es 50 Pfennig;-) Für ein gutes Halbjahreszeugnis 20 Mark, für das Versetzungszeugnis 50 Mark. Zum Abi habe ich 1000 DM von meinem Vater bekommen;-)
Ich hatte relativ Glück und mußte auf dem Gymnasium nicht so extrem viel lernen, da mir damals noch vieles einfach so "zuflog" was sich dann später in der Berufsausbildung leider radikal änderte. Deshalb habe ich es genauso gemacht und erst "auf den letzten Drücker" so richtig gelernt, wenn Klausuren anstanden.

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NAchtrag zum letzten Drücker

Antwort von wassermann63 am 16.11.2005, 9:15 Uhr

Das mit dem letzten Drücker ist bei mir ein Prinzip, welches ich nicht nur auf's Lernen anwende, sondern auch auf's Arbeiten, Putzen, Geschenke einkaufen etc.

Ich laufe kurz vor zu spät zur jeweils möglichen Höchstform auf ;-). Erstaunlicherweise hat das bisher aber immer ganz gut geklappt. Natürlich kommt mir manchmal der Zweifel, ob es nicht doch praktischer sein könnte, die Dinge mit etwas längerer Hand vorzubereiten (z.B. beim Putzen). ABer das entspricht offensichtich nicht meinem Naturell (habe es schon mit x Putzplänen versucht. Isch elles nix).

Beim Lernen wurden die Hausaufgaben "vor Ort" erledigt (das heißt, immer kurz, bevor ich an die Reihe kam ..) und oftmals vom blanken Papier weg. Und streben war, wie gesagt, wenn überhaupt nur gegen Bezahlung angesagt.

LG
Jacky

Lg
JAcky

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Re: Zufrieden mit dem Mittelmaß? Und alles auf den letzten Drücker?

Antwort von Claudia36 am 16.11.2005, 9:24 Uhr

Als Schülerin war ich auch immer Mittelmaß,weil es sich damals echt nicht lohnte sich anzustrengen.
Bin in der damaligen DDR aufgewachsen und zur Schule gegangen, habe für die Schule und später Fachschule nix gemacht. Hatte dabei immer gute bis mnittelmäßige Zensuren.
(2-3) Es hat sich für mich persönlich damals nicht gelohnt nur einser zu haben weil ich sowieso nicht studieren wollte da man da in die Partei eintreten mußte oder die einen höher gestellten am A. lecken.
Darauf hatte ich Keinen >Bock.
Gutes Mittelmaß zu sein fand ich damals OK.
Vor 6 Jahren habe ich dann eine Umschulung gemacht ( hatte aber da schon Familie Kinder waren 3 und 10 Jahre alt) und mich wirklich dahinter geklemmt und diese mit Durchschnitt 1,1 abgeschlossen.
So sagt man sich es geht doch.
Heute bin ich auch bestrebet meinen Kindern beizubringen das man ohne Fleiß nichts erreicht.
Ich finde es in der jetzigen Zeit sehr wichtig eine gute Schulbildung zu haben .
Meine Tochter hat einemal ( als sie in der 2. Klasse war) gesagt das eine 3 auch eine gute Zensur ist.... waaaas?
Dies hätte ihre Lehrerin erzählt.
Toll haben wir gedacht, werden die Kinder heutzutage angehalten das es ja reicht wenn man eine 3 erreicht?
Wir haben darauf unserer Tochetr erklärt das eine 3 nichts halbes und nix ganzes ist und man besterbt sein soll bessere Noten zu erreichen.
Sie ist jjetzt in der 4 Klasse hat fast immer nur Zweier und nun entscheidet sich der weitere Schulweg.
Wir sind aber der Meinung auch wenn unsere Tocher nur eine Bildungsempfehlung für die Realschule bekommen sollte... sie trotzdem auf das Gynasium zu schicken.
Man muß sich halt dann anstrengen, was viele Kinder heute nicht mehr können weil ihnen alles abgenommen wird.

Claudia

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Sach mal, ist das Pawlow-Prinzip auch auf einen

Antwort von wassermann63 am 16.11.2005, 11:22 Uhr

mit Arbeit überladenen Schreibtisch anzuwenden? Wenn ja, dann muss das Buchteil sofort her!!

Wie kann man sich das Ganze vorstellen? *schreibtischanguck* und gleich *frühlingsgefühlebekomm*?

Klärst du mich gaanz kurz auf, bitte??

Dankeschön :-)

LG
JAcky

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Re: Zum Thema " Bildungsempfehlung"

Antwort von JoVi66 am 16.11.2005, 11:24 Uhr

Ich würde nicht einen "Furz" darauf geben. Hatte in der vieren Klasse nur einsen und zweierer und in Musik ( singe grottenschlecht eine 4,. die viel allerdings nicht unter das "Gesetz der Abgabe x Betrag" das bei uns alle nicht singen können und in Sport eine Drei. Ich machte zwar privat schon Judo aber ich hasste Ballspielarten, Seilekletttern,und Bodengymnastik wie die Pest und ging nicht hin ( mir tat vom Judo immer alles weh :-), und somit nicht als Mangel gewertet wurde) Drückte aber meinen Notenschnitt etwas und ich kam auf 2,0. Meine damalige Grundschullehrerin gab meiner Mutter den Rat, mich nicht auf s Gym. zu tun, da ich wahrscheinlich und ihres Erachtens spätestens in der 6. Kl. straucheln würde. Daraufhin hat meine Mutter beschlossen, gut, das Kind macht die 5. Hauptschule und geht dann aufs Gym. Grund für sie war: Ich war die kleinste und zarteste ( aber drahtig)der ganzen Klasse. Ab der 5. Habe ich mich dann persönliuch so auf den Schlipps getreten gefühlt, das ich nur noch einsen hatte ( außer Musik).
Kam dan aufs Gym und eine 2 war bis zur 7 Klasse eher die Ausnahme ( bis auf Musik :-))))))))) ).
Soviel zur "Bildungswegempfehlung)
Hab die Lehrerin vor etlichen Jahren mal auf der Strasse getroffen und freundlich gegrüßt das A.. s. Als ich ihr erzählte ich würde Medizin studieren, hat sie das Gespärch ziemlich schnell beendet weil sie ganz dringend wohin musste. Die Frau lebt heut nicht mehr. Ihr Glück.
Gruß Johanna

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Re: Zum Thema

Antwort von Murmeline am 16.11.2005, 11:54 Uhr

Kann ich bestätigen - bei mir war es ähnlich, jedoch in umgekehrter Richtung! In der Grundschule und auf dem Gymnasium hatte ich ohne viel zu lernen immer Einserzeugnisse und gab nebenher noch Nachhilfeunterricht...und als ich dann später zur FH ging, mußte ich schlagartig erfahren, wie es ist, sich richtig auf die Hinterbeine setzen zu müssen und trotzdem die Bekanntschaft mit Vieren und Fünfen zu machen :-( In der Berufsausbildung mußte ich zum 1. Mal in meinem Leben so richtig lernen und habe es trotzdem nur mit Ausreichend geschafft!

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Freche Buben essen Assessoren des Gesetzes....

Antwort von emmal j. am 16.11.2005, 12:00 Uhr

Geh du alter Esel hole Fisch!


Also wenn wasa hängen geblieben ist, dann Musik *ggg*


Der eklatante Nachteil des Auf-den-letzten-Drücker-lernens ist bei mir leider gewesen, daß das Wissen leider genau bis eine Minute nach Abgabe der Klausur hängen blieb...dann warn schon wieder andere Sachen im Kopp ;-)

lg!

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Re: Zufrieden mit dem Mittelmaß? Und alles auf den letzten Drücker?

Antwort von flo03 am 16.11.2005, 12:20 Uhr

Ich fall vom stengel. Da waren deine Eltern mehr als streng. Mein Vater hatte damals zu uns gesagt das wir für uns selber lernen und nicht für die Eltern und wenn wir schlechte Noten schreiben selber wissen was wir uns anrichten. Wir bekamen auch keene Bestrafung dafür. Warum auch schliesslich waren wir ja selber schuld wenn wir mal ne schlechte note geschrieben haben.

LG

Claudia

P.S: Ich kenn ne Mitschülerin damals bekam prügel und hausarrest wenn sie schlechte Note schrieb das ging schon mit ner 3 los.

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Re: Zufrieden mit dem Mittelmaß? Und alles auf den letzten Drücker?

Antwort von Moneypenny77* am 16.11.2005, 12:46 Uhr

Von meinen Eltern gab es "mangels Masse" kein Geld, aber für's Zeugnis bekam ich immer "Sachpreise" und für's Abitur hat mein Vater mir den Führerschein versprochen, wofür er dann nebenher arbeiten ging.

Nach dem gleichen System wie bei Jovi gab es bei meinen Großeltern auch Geld, bei mir war die 12 teuer, da ich da 18 wurde, den Führerschein bekam (hat mein Daddy im Vertrauen auf mich vorverlegt, um mich mobil zu machen) und das Interesse an der Schule sank. Andere hatten die Phase in der 11, wo die Noten noch nicht für's Abi zählten, ich leider in der 12, was mir meinen Schnitt doch stark zerscheppert hat, aber egal.

Ich wurde, je ernster es wurde, schludriger. Früher konnte ich gar nicht früh genug mit den Hausaufgaben beginnen und als es um's Lernen für die Abiturprüfungen ging, habe ich so gut wie gar nicht gelernt.

1. Fach Deutsch: von 4 eingereichten Themen mußten ja drei vom KM genommen werden. Mit ein bißchen Intuition für unseren Lehrer war mir klar, welche Themen er nehmen würde, also habe ich mich auf zwei vorbereitet, eines würde schon dabei sein. Für beide Themen habe ich zwei Nachmittage gelernt.
2. Fach Mathe: gar nicht gelernt. Diesen Vektorenkram hätte ich nie verstanden, den Rest konnte ich auch so: ausgleichen.
3. Fach Englisch: nicht gelernt, 5 geschrieben, da der ganze Kurs so schlecht war, wurden alle um eine Note hochgesetzt.
4. Fach Geschichte: einen Nachmittag gelernt und heulend in der Prüfung gesessen, da eine Hälfte des Themas "in mir" nicht vorhanden. Mit Ach und Krach eine 3 bekommen.

Im Nachhinein frage ich mich, wie man als volljähriger Mensch so dämlich sein kann, mit ein bißchen Fleiß hätte mein Abi-Note locker im guten 2er-Bereich liegen können. Aber wahrscheinlich wird man arrogant, wenn man nie Probleme in der Schule hatte.

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Werte statt Korruption

Antwort von fiammetta am 16.11.2005, 13:59 Uhr

Hi,

zu meiner Schulkarriere - mir ging`s wie Johanna, d.h. die Grundschullehrerin empfahl meiner Mutter, das schüchterne zarte Kind doch besser auf die Hauptschule zu geben und zwar trotz guter Noten. Ich würde dem Streß, etc. auf dem Gymnasium nicht standhalten und sei zu verspielt. Ich machte also ordentlich Terror, zumal in meiner Vaterfamilie ALLE eine entsprechend höhere Bildung genossen hatten und in der Mutterfamilie sämtliche Cousins und Cousinen ebenfalls Abitur und Studium geschafft haben. Einzig ich sollte der Familiendepp sein? Da hatte sich die Gute massiv geirrt... Ihre eigenen beiden Kinder haben das Gymnasium nicht geschafft und als meine Mutter ihr von meinen schulischen, universitären und beruflichen Erfolgen einmal erzählte, wurde sie grün vor Neid und kratzte schnellstens die Kurve. Ich würde ihr ja gerne einmal reindrücken, daß sie damals meine nachweisliche Hochbegabung geflissentlich übersehen und mir, wäre ich kein so sturer und zäher Knochen, das Leben erfolgreich versaut hätte. Dies zur Allmacht unfähiger Grundschullehrer.

Meine Schulzeit habe ich auch eher gelangweilt über mich ergehen lassen, diskutierte ständig mit den Lehrern über Sinn und Unsinn bestimmter Lehrinhalte bzw. -methoden, was eher als Rebellentum eines sonst doch sooo adretten Mädchens aufgefaßt wurde (Tarnung ist alles :-)). Schulaufgaben wurden auch von mir nur in allerletzter Minute vorbereitet, wenn überhaupt. Geschafft habe ich`s trotzdem und zwar - darauf bin ich stolz - ohne ständig bei anderen abkupfern zu müssen. Dies wiederum kam mir in der Uni zugute, d.h. ich habe frühzeitig gelernt, selbst für meine Leistungen verantwortlich zu sein. Deswegen gab es auch von meinen Eltern nie Geld als Ansporn. Hätte trotz meiner Geldgier nicht geklappt, denn ich habe oft genug bewiesen, daß mir Erfahrungen und geistige Weiterentwicklung wichtiger sind als ständiges Geldhorten. Wahrscheinlich werde ich nie richtig reich werden.;-)

Meine Eltern haben mich nie psychisch oder sonstwie unter Druck gesetzt, wenn meine Noten nicht optimal waren. Ebenso wenig MUSSTE ich eine Ballettausbildung zeitgleich zur Schule durchziehen, d.h. das war dann mein eigener Ehrgeiz bzw. meine Lust zum Tanzen, zum Selbstquälen, meine Gier nach Publikum und nach dem Außergewöhnlichen. In der Schule wurde ich dafür so lange tyrannisiert bis ich meinen Lieblingsterroristen Theaterkarten für meine Vorstellungen schenkte - danach war Ruhe. Den Ruhm neiden einem alle, aber die Leistung bis dahin will keiner erbringen...

Gerade deswegen, weil ich nicht mit negativen Konsequenzen oder Eislaufmutti-Ehrgeiz gedrillt wurde, habe ich bislang mehr erreicht und mehr Höchstleistungen erbracht als die meisten anderen. Was mich eher anspornte, war anderen zu beweisen, daß ich mehr kann und besser bin als sie. Bei uns war es immer so, daß ein akademischer Abschluß im Rahmen einer Art Familientradition erstrebenswert war und es eben einen Weg dorthin gibt, den man halt hinter sich bringt. Dies gilt auch für die Berufswahl, d.h. unsere Männer werden, allerdings ohne dahin geprügelt zu werden, vorzugsweise Ärzte und die Frauen meistens Pädagoginnen oder Übersetzerinnen. Gleichzeitig ist man sich bei uns über einen weiteren Punkt einig, nämlich daß Faulheit einen maximal negativer Wert darstellt und immer negative Konsequenzen nach sich zieht. Wir wurden also nicht gedrillt (niemand von uns), aber wir haben durch WERTE, die uns vermittelt wurden, entsprechende Hoch- und Höchstleistungen erbracht.

LG,

Fiammetta

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Re: Familienziel : Abi? ( bei mir damals nicht) , aber ..............

Antwort von JoVi66 am 16.11.2005, 15:01 Uhr

Das einzig Positive bei mir zu Hause war: keiner ( nicht einmal mein Bruder)hat das Abitur, geschweige den ein Abgeschlossenes Studium geschweige denn einen Titel. So gesehen hatte ich ab der 11. Klasse Narrenfreiheit, da es nur noch besser sein konnte als alles andere. Mutter Gym. bis zur mittleren Reife, Vater mittlere Reife, Vater Abendschule Großhandelskaufmann ( zu seinem Mechanikermeister) Mama auch Fachstudium und Kunstschreinerlehre ( damals noch kein Abi erforderlich zur Innenarchitektin).
Also hatte ich dahingehend überhaupt keinen Zwang, aber mein Ehrgeiz ist unbeschreiblich ( bis heute). Und da kommt jetzt mein Problem: Ich merke, dass ich jetzt bereits mein kleines Kind 2 1/2 J zu "drillen" beginne und muß mir oft genug selber dabei auf die Finger hauen. Bevor wir das ( neue) Kindermädchen hatten ( das alte war grottendoof) habe ich jeden Tag intermittierend 10 min und wieder 10 min und... mit meiner Tochter Zahlen und Buchstaben gelernt. Sie kann jetzt in ihrem zarten Alter bis 20 zählen und lesen ( in Großbuchstaben!). Wir haben so einen kleinen Lernroboter damit ging das).
Seit wir ein anderes Kindermädchen haben - die aus dem Kindergarten, in dem sie vormittags arbeitet div Ideen mitbringt, ist mein kleines Kind viel lockerer und ich merke, dass es ihr sichtlich mehr Spaß macht mit ihr zusammen zu spielen und mich schickt sie immer aus dem Zimmer ( :-( ). Aber das habe ich mir wahrscheinlich selber zuzuschreiben.
Ich muß mich schwer beherrschen, mein Kind nicht zu gängeln. Liegt wohl auch an der Tatsache, einziges Kind, wir rel spät Eltern geworden, beide sehr ehrgeizzerfressen, leider. Aber über manche Schatten springt man einfach schwer.
Gruß Johanna

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Re: Familienziel : Abi? ( bei mir damals nicht) , aber ..............

Antwort von Jari am 16.11.2005, 17:09 Uhr

Hallo,

also ich bin auch ein so auf den letzten Drücker Lernerin, gerne auch mit Buch unterm Kopfkissen schlafen gehen, man kann es sich ja wenigstens einbilden :o))).
Ich ahbe aber wirklich das Glück gehabt, sehr sehr leicht zu lernen. Mein Abi habe ich ohne wirklich viel zu lernen mit einer glatten 2,0 bestanden. Da war ich aber auch sehr rational. Ich habe überlegt, wenn ich mich wirklich richtig anstrenge und viel tue, könnte es ´ne 1,6 werden, was immer noch eine 2 war. Also Eine 2 ohne viel zu tun und mit viel Zeit für den Freund, meinen jetzigen Mann, schien mir da erstrebenswerter.
In der Ausbildung ging es mir genauso, dass ich nicht wirklich viel getan habe. Gut der Abschluss war dann eben nur eine 3, aber ich konnte das vor mir vertreten. Das einzige was mich wirklich geärgert hat, für die Prüfung für die ich mich am meisten vorbereitet hatte, habe ich nur mit 4 bestanden und damit meinen Durchschnitt auf di 3 gedrückt. Naja das hat mir dann mal wieder bewiesen, zu viel bringt auch nichts.

Ich denke ich habe eben viel Glück geahbt, dass ich so auch gut durchgekommen bin.

LG Janet

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Re: Familienziel : Abi? ( bei mir damals nicht) , aber ..............

Antwort von Jari am 16.11.2005, 17:14 Uhr

Hallo,

also ich bin auch ein so auf den letzten Drücker Lernerin, gerne auch mit Buch unterm Kopfkissen schlafen gehen, man kann es sich ja wenigstens einbilden :o))).
Ich ahbe aber wirklich das Glück gehabt, sehr sehr leicht zu lernen. Mein Abi habe ich ohne wirklich viel zu lernen mit einer glatten 2,0 bestanden. Da war ich aber auch sehr rational. Ich habe überlegt, wenn ich mich wirklich richtig anstrenge und viel tue, könnte es ´ne 1,6 werden, was immer noch eine 2 war. Also Eine 2 ohne viel zu tun und mit viel Zeit für den Freund, meinen jetzigen Mann, schien mir da erstrebenswerter.
In der Ausbildung ging es mir genauso, dass ich nicht wirklich viel getan habe. Gut der Abschluss war dann eben nur eine 3, aber ich konnte das vor mir vertreten. Das einzige was mich wirklich geärgert hat, für die Prüfung für die ich mich am meisten vorbereitet hatte, habe ich nur mit 4 bestanden und damit meinen Durchschnitt auf di 3 gedrückt. Naja das hat mir dann mal wieder bewiesen, zu viel bringt auch nichts.

Ich denke ich habe eben viel Glück geahbt, dass ich so auch gut durchgekommen bin.

LG Janet

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Re: Familienziel : Abi? ( bei mir damals nicht) , aber ..............

Antwort von wassermann63 am 16.11.2005, 18:34 Uhr

Hallo Johanna,

da bin ich jetzt sprachlos :-(

Möchte aber nicht *wildmiterhobenemfingerrumfuchtel* und *levitenles*. Fiammetta hat zwei postings zum Thema abgesondert ;-) und in einem der beiden ging es um eben diesen frühzeitigen Drill. Ich schließe mich ihrem Antidrillposting voll und ganz an.

Trotzdem LG, denn du bist ja einsichtig und das ist der erste Schritt zur möglichen Besserung ... :-)

JAcky

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Re: Familienziel : Abi? ( bei mir damals nicht) , aber ..............

Antwort von JoVi66 am 16.11.2005, 20:38 Uhr

Ne , ich hab es ja so gemeint, dass ich mir da selber auf die Finger hauen muss um nicht zu schlimm zu sein. Aber es passiert tagtäglich, dass ich mich extrem zusammenreißen muß und nicht schon wieder den Lernroboter heraushole. Irgendwann hat sie es wahrscheinlich so satt, dass sie aus lauter Trotz nichts mehr tut
Gruß Johanna
P.S. Ich kenne meine Fehler schon :-)

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habe übrigens auch mit dem Gedanken gespielt,

Antwort von wassermann63 am 17.11.2005, 8:04 Uhr

meinem Großen das Alphabet und die Zahlen näher zu bringen, habe dann aber beschlossen, dass ich ihn jetzt noch keine Figuren auswendig lernen lasse (denn was anderes sind Buchstaben ja nicht). Nur mit dem Zählen fangen wir schon an, spasseshalber (beim Schaukeln, beim Erbsenzählen etc.).

Ich möchte seine Hirnregionen nicht zu einseitig trainieren, sondern vertraue auf die instinktmäßige Fähigkeit des Gehirns, ständig neue Synapsen zu bilden und dazuzulernen. Und ich glaube auch, dass man sehr schnell riskiert, die Kinder zu überfÖrdern, genauso wie man schon kleine Babies nicht mit zu viel Reizen überfluten soll. Deswegen habe ich in der letzten Zeit auch das Angebot an neuem Spielzeug stark eingeschränkt (mal abgesehen davon, dass die Bude bald auseinandergekracht wäre..).Nee nee, wenn ich bedenke, welch kluge Köpfe x Generationen vor uns schon hervorgebracht haben, ohne Lerncomputer und Buchstabenspiele im Vorkindergartenalter, dann kann ich daraus nur schließen, dass es auch ohne Power- und Dauerförderung schon im zartesten Kindesalter geht :-)

LG
JAcky

Ich nehme es in dieser Hinsicht jetzt einfach viel lockerer.

LG
JAcky

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