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Der erste Brei - die Beikost Der erste Brei - die Beikost
Geschrieben von AmyBell am 30.10.2017, 10:16 Uhrzurück

Fingerfood und Familientisch

Ich brauche mal ein paar Ideen oder zumindest jemand, der mir mal etwas gut zureden kann. Dieses Familientisch Drama ist nur Stress für uns, aber es muss ja sein

Unsere Tochter ist 11 Monate. Sie isst gut. Brei zum Mittag und Abend, Banane dazwischen und sonst Milch. Alles super

Aber: irgendwann muss sie ja an diesen verdammten Familientisch. Und da geht irgendwie nix

So, sie geht in die Kita. Mittags und nachmittags wird dort gegessen, was Mama mitgibt (ich koche auf Vorrat, friere ein und kombiniere dann).
Abends haben wir zwischen abholen und Abendbrei, je nach Hunger, 1-max 2 Stunden.

Die Zeit wollen wir zusammen verbringen und nicht in der Küche mit weinendem Kind, weil Mama was anderes macht und separat kocht fürs Kind.
Also koche ich nicht extra für sie abends. Es gibt Milchbrei ohne Probleme
Mein Mann und ich essen erst später, zu spät für die kleine

Von Fingerfood wird sie nicht satt, und braucht dann nachts wieder bis zu drei Fläschchen!
Und nur Brotstückchen ist ja auch keine Mahlzeit! Beim Milchbrei weiss ich wenigstens da bekommt sie zwei drei Getreidesorten, Milch, Babymilch, Obst und wir sind nach 5min glücklich und fertig.

Hat jemand Ideen, was ich ausser Brot noch anbieten kann.
Gurke ist doof, Avocado auch, Käse und Frischkäse eh. Jeden Abend Dinkelwaffeln ist ja auch quasi wie Brot.

Irgendwie kommen wir vom Brei nicht weiter zum Tisch

Zählt stückiger Brei per Löffel auch zum Familientisch? Aber dann sind wir ja weiterhin bei zweimal kochen pro Abend

Nein, mein Mann und ich können nicht früher essen, ausserdem verweigert sie jede Art von Gewürz oder jede Zubereitung ausser Dampfgaren. Wir kommen also nie auf einen Nenner

Woher stammt das Gerücht, dass mit Familientisch alles einfacher wird?????

 
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*5 Antworten:

Re: Fingerfood und Familientisch

Antwort von lanti am 30.10.2017, 13:03 Uhr

Hallo,

ich würde mir da gar keinen Stress machen!

Ab etwa 1 Jahr können die Kleinen vom Familientisch mitessen, müssen das aber ja nicht. Wichtig ist nur, dass sie gesunde Kost bekommen - nährstoffreich, salzarm, nicht zuviel Zucker, möglichst wenig Zusatzstoffe und Aromen etc.

Ob Nahrungsmittel wie Gemüse, Kartoffeln, Fleisch, Getreide und Obst nun am Stück verzehrt werden oder in pürierter bzw. zerdrückter Form spiel dabei überhaupt keine Rolle. Die Nährstoffe sind die Gleichen.

Eigentlich ist es gar nicht mal so, dass Salz und Gewürze in der Familienkost vorteilhaft für die Ernährung wären und auch ein Milchgetreidebrei aus Dinkel oder Hafer ist einem Toastbrot (würde aufgrund der Zusatzstoffe ich gar nicht geben) mit Marmelade (besteht mind. zur Hälfte aus Zucker) durchaus vorzuziehen. Sprich: Was bisher wertvoll für Babys Ernährung wird ja nicht weniger gesund nur weil das Kind älter wird.

Manche Kinder essen schon gerne früh festere Kost, andere bevorzugen lange ihren Brei. Beides ist gleichermaßen normal und ok. Da die Kleine Banane und etwas Brot isst, kann sie ja offenbar kauen. Alles anderen kommt mit der Zeit von selbst. Mit 3 wird sie nicht mehr ausschließlich püriert essen wollen, sondern auch mal mehr Interesse an der Familienkost zeigen. Den Zeitpunkt darf sie selbst bestimmen.

Um konkret etwas zum Speiseplan an sich sagen zu können, bräuchte man mehr Infos. Mittags in der Kita wird es vermutlich Gemüse Kartoffel Brei mit oder ohne Fleisch geben. Trinkt sie morgens nur Milch? Pre Milch kann man weiterhin nach Bedarf anbieten. Was gibst Du für nachmittags mit in die Kita? Obst sollte immer roh (egal ob gerieben, püriert oder am Stück) verzehrt werden, weil sonst die natürlichen Vitamine und sek. Pflanzenstoffe verloren gehen. Abends ein Milchgetreidebrei (ob mit oder ohne Obst kommst auf die verwendete Milch an; das Obst sollte roh sein) aus Hafer, Hier oder Dinkel ist prima. Dazu kann sie nach Belieben Brot oder Hirsekringel knabbern oder eben nicht

LG

 

Re: Fingerfood und Familientisch

Antwort von AmyBell am 30.10.2017, 13:50 Uhr

Ich danke dir sehr für deine Antwort. Ich finde das Thema sehr verwirrend und irgendwie höre ich überall "mit einem Jahr...."

Also im Moment frühstückt sie Milch.
Wenn die anderen Kinder in der Kita frühstücken, knabbert sie meist Dinkelzwieback
Mittags gibt es Gemüse, Kartoffeln mit Fisch (Lachs) oder Fleisch (Rind oder Huhn).
Ich friere immer zwei bis vier Gemüse zusammenpüriert ein. Also pro Mahlzeit gibt es dann zum Beispiel drei Gemüse plus frischen Kartoffelbrei plus Fisch oder Fleisch
Wasser bekommt sie nach Bedarf.

Nachmittags gibt es gematschte Banane mit Getreide oder Dinkelwaffeln von Mama.
Inzwischen verträgt sie auch rohen Apfel und Birne.

Abends gibt es wie gesagt Milchbrei mit Obst und dazu entweder Babymilch oder Kuhmilch zum Trinken

Wenn wir essen und sie ist wach, dann sitzt sie immer mit am Tisch und bekommt babygerechte Nahrung zum probieren. Oder Babysnacks (Hirsekringel, Maisbären oder Dinkelwaffeln, Haferflocken oder Brot)

Das Interesse an unserem Essen ist da, aber oft wird nur gematscht (zum einen wohl aus Entdeckersinn und zum anderen, weil sie ja schon gegessen hat und nicht mehr will).

Grundsätzlich isst sie besser, wenn es vom Löffel kommt bzw wenn ich ihr Stückchen in den Mund lege.
Mit den Händen essen klappt, aber nur bedingt.
Und satt wird sie davon im Moment noch nicht.

Probieren tut sie fast alles, aber der Hit sind rohe Sachen (Gurke, Avocado....) nicht und Gott bewahre an dem Essen ist etwas Gewürz dran, weil es von Mamas Teller kam ;)

Also ist stückiger Brei mit weiterhin Fingerfood und entdecken lassen OK, bis ca 2-3 Jahren?

Ich mache mir nur Gedanken, dass wir irgendwann den Absprung nicht schaffen....

 

Re: Fingerfood und Familientisch

Antwort von tini80 am 02.11.2017, 19:56 Uhr

lanti hat ja schon eine super Antwort geschrieben, aber ich würde gern noch was zu meiner Erfahrung schreiben.

Erstens: Ich finde, bei euch ist es gut, so wie es ist! Deine Tochter isst gesund und ausgewogen. Das ist meiner Meinung nach am wichtigsten.
(Kinder sind so verschieden. Das Kind der Nachbarin meiner Eltern wollte bis 13,14 Monate ausschließlich gestillt werden. Sie hing wirklich stündlich an der Brust, anderes Essen war uninteressant - auf einen Schlag war dann alles anders und das Mädchen isst jetzt ganz normal. )

Zweitens : Mein Sohn war genauso wie deine Tochter. Er war ein guter Breiesser und liebte auch seine Fläschchen. Anderes Essen befühlte und betrachtete er gerne, nahm es auch in den Mund, wollte es aber nicht recht essen... er liebte einfach seinen fein pürierten Brei (Stückigen Brei spuckte er aus). So ab dem ersten Geburtstag akzeptierte er zum Frühstück Getreideobstbrei (vorher wollte er in der Früh nur die Flasche ). Da bekam er dann auch Obst in Stücken, Brot und Gurke hinhelegt. Schrittweise aß er das dann immer mehr mit. Abends dasselbe, er bekam etwas Milchbrei und dann noch ein bisschen Brotzeit. Er brauchte da aber noch einige Zeit, bis er in der Früh und abends vom Brot satt wurde, ich muss aber auch sagen, dass ich viel Wert auf Abwechslung, und gesunde Ernährung lege. Er bekam/bekommt zu 99% Vollkornbrot und die gesunden Getreideflocken aus dem Getreidebrei streue ich ihm mittlerweile in Naturjoghurt (+ frisches Obst ) , da mir wichtig ist, dass er auch über die Babyzeit hinaus viel Hafer und Hirse isst. Von dem her sehe ich es wie lanti. Lieber Hirsebrei als weißes Brot.

So mit 14 Monaten aß er also früh und abends im Grunde gut mit . Nur Mittag bestand er auf seinen Brei. Ich wollte ihn nicht unter Druck setzen, ich kochte also für ihn immer einen typischen Babygemüsefleisch- bzw fischbrei und bot ihm täglich an, was es bei uns gab. Es dauerte einige Zeit... er hat halt einfach eine Vorliebe für weiches Mittagessen. Was gut ging, waren etwas größere Nudeln (Penne , Fussili), Kaiserschmarrn (ohne Zucker ) , Rührei, Pfannkuchen. Also weiches am Stück. Und es ging auch pürreeartiges aller Art... er liebt zB nach wie vor Rahmspinat, er mag Kartoffel- und Süßkartoffelpürree und eben jeglicheart von püriertem Gemüse, er mag Polenta und Suppen jeglicher Art. Damit ist also eine Basis für gutes Essen da..Neuerdings geht auch Reis und Fisch in Stücken. Lediglich Fleisch und Wurst (kaufe ich eh kaum) mag er nicht so.

Ich kann das Kleinkindbuch 'Gesund essen mit Spaß' empfehlen. Ich verwende es quasi jeden zweiten Tag.

LG

 

Re: Fingerfood und Familientisch

Antwort von AmyBell am 03.11.2017, 21:49 Uhr



Danke

 

Re: Fingerfood und Familientisch

Antwort von lanti am 10.11.2017, 13:38 Uhr

Ja, natürlich ist das ok. Ich würde an dem was Du schreibst nichts verändern! Und ich kenne ein gesundes, fittes und aufgewecktes Kind, das seeeeehr lange nur Püriertes und feste Kost in Form von Wurst und Brot (mit Frischkäse) gegessen hat. Da war einfach nichts zu machen. Jedes Kind ist anders und hat seine Individuealitäten. Sie ist jetzt 7 und ein ganz normales Schulkind

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