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Geschrieben von Frosch am 04.01.2006, 14:31 Uhrzurück

Tips:

Hallo,

erstmal wünsche ich Dir auch ein schönes 2006, und daß Dir geholfen werden kann.

Gehe zu Deinem Hausarzt und schildere ihm Deine Situation. Wenn er nicht ein totales Trampeltier ist, wird er sich Deine Geschichte anhören und Dich dann wahrscheinlich - war bei meiner Bekannten so - an einen Neurologen weiterleiten. Dort wird ein Gespräch stattfinden, in dem dieser Dich und Deine Situation einschätzt, und dann weiter entscheiden.

Es ist wichtig, daß Du ehrlich bist, auch mit Sachen, die in der Kindheit passiert sind (Scheidung der Eltern/Schläge oder ähnliches) nicht hinterm Berg hältst. Diese Ärzte unterstehen der Schweigepflicht!

Damals war es so, daß man 3 Therapeuten von der Kasse genannt bekommt, mit diesen Namen gehst Du zum Neurologen. Unter Neurologen gibt es so etwas wie eine rote Liste, und sie können dann fast ausschließen, daß man an einen Trottel kommt.

Aber Du mußt Dich darauf einstellen, daß Du trotz allem Medikamente nehmen mußt. Depression ist eine Krankheit, die geheilt werden kann. Und welche Medikation wichtig ist, wird der behandelnde Arzt entscheiden - oder der Neurologe, da bin ich mir nicht so sicher. Medikamente und Therapie gehen meistens zusammen, aber es kommt auf alle Fälle auf die "Schwere" Deiner Depression an.

Liebe Grüße von Antje

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