Rund ums Baby

  Expertenforen
  Foren
  Treffpunkte
  Community
  Mein RuB
  Testteam
  Videos
  Suche / Biete

Vornamen
Geburt
Stillen
Babypflege
Ernährung Milch
Ernährung Beikost
Kinderernährung
Entwicklung
Vorsorge
Kindergesundheit
Unverträglichkeiten
Allergien
Neurodermitis
Frauengesundheit
Wellness
Mein Haushalt
Kochen
Reisen
Familie
Tests
Finanzen
Spielen
Flohmarkt
Gewinnspiele
Infos und Proben
 
Postfach
 
 
Schulranzen & Co - alles für den Schulstart
 
1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von Kalogo am 03.12.2005, 17:43 Uhr.

Re: noch ein paar Gedanken... (sehr lang)

Hallo Andrea,

genau diese Einstellung anderer Mütter, die Du erwähnst, kann mich richtig wütend machen. Damit fördert man bereits bei den Kindern das - kritiklose - Schwimmen mit dem Strom.

Schon in diesem frühen Alter gehen und handeln Kinder nach "in" und "out" (ohne es so zu benennen), weil sie - verständlicherweise - dazugehören wollen. Wenn es dann Wortführer gibt, die irgendwelche "Regeln" aufstellen oder andere ausgrenzen, wird häufig mitgezogen, um nicht anzuecken.

Erzählungen in der Art : "XY sagt, wenn ich mit A spiele, bin ich nicht mehr sein Freund" usw. kenne ich von meinen Zwergen auch oder sie geben wider, wie und womit andere gehänselt werden (bei einer ist es das Stottern, bei der anderen eine verkümmerte Hand). Kinder können da wirklich gnadenlos sein.

Wie man darauf reagieren könnte oder sollte, ist schwer zu raten. Es mag Kinder geben, die von Natur aus ein Rechts- und Unrechtsbewußtsein haben; grundsätzlich sehe ich es aber als Erziehungsaufgabe an, ihnen das beizubringen und vor allen Dingen, nicht kritiklos und ohne nachzudenken dem Gerede anderer zu folgen. Ich jedenfalls dulde es nicht, daß meine Kinder andere hänseln oder ausgrenzen und ermutige sie, ihrem wirklichen und eigenen Willen zu folgen (Töchterchen ist sehr gut befreundet mit dem Mädchen mit der verkümmerten Hand). Natürlich zwinge ich sie nicht zu Freundschaften, die sie selbst nicht wollen (geht ja auch gar nicht), aber versuche, ihnen ein gesundes Selbstvertrauen mitzugeben. Wenn sie dann ihrerseits Ablehnung erfahren, tut es mir in der Seele weh, aber niemals würde ich ihnen raten, etwas mitzumachen, nur um "dazuzugehören". Und wenn sie jemanden, der allgemein unbeliebt ist, wirklich nicht mögen, dann haben sie denjenigen zumindest in Ruhe zu lassen.

In dem Fall, der Dich beschäftigt, blicke ich, was die "soziale Schicht" angeht, nicht ganz durch. Ist es das Verhalten dieses Jungen, das den anderen Kindern nicht gefällt oder "nur" ein frühzeitiges Klassendenken ?

Sicher wäre es eine gute Idee, die Klassenlehrerin darauf anzusprechen, die dann das Thema einmal grundsätzlich in der Klasse ansprechen könnte. "Banal" ist das überhaupt nicht, sondern wirklich etwas "für's Leben". Die Lehrerin meines Sohnes hat das Thema Freundschaft kürzlich mit den Kindern diskutiert (8-9 Jährige) und das scheint bei vielen auf sehr fruchtbaren Boden gefallen zu sein. Mit anderen Müttern würde ich nur dann speziell über den "Fall" reden, wenn ich mit ihnen gut befreundet wäre.
Und soweit es Deinen Sohn betrifft, hört es sich für mich so an, als würde er dem Jungen gerne eine "Chance" geben...

Sorry, ewig lang geworden, aber hoffentlich kommt ein wenig durch, was ich sagen wollte.

Gruß Julia

SchularbeitenLesen Sie auch zu diesem Thema:  Schularbeiten - so sieht der ideale Arbeitsplatz aus
Beitrag beantworten
Zurück ins Forum
  Unten der Beitrag und die bisherigen Antworten. Sie befinden sich in dem Beitrag mit dem grünen Pfeil.

    Die letzten 10 Beiträge im 1. Schuljahr - Elternforum  
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz
Forenarchiv
 
© 1998-2016 USMedia