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Schulranzen & Co - alles für den Schulstart
 
1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von Hexhex am 02.07.2010, 14:49 Uhr.

Re: Das klingt immer, als bekämen WIR die Zeugnisse... (Achtung, lang)

Hallo,

ich habe früher auch immer gesagt, ob ich mit den Zeugnissen meiner Tochter zufrieden bin oder nicht. Dann kam in der Zeitschrift ELTERN for family ein Artikel, in dem eine Redakteurin und Mutter der Sache mal auf den Grund gegangen ist. Sie war gerade vom Zeugnis ihres Sohnes total enttäuscht gewesen. Dann hat sie mal ehrlich ihre eigenen Gefühle analysiert, und sich Fragen gestellt, die ich ganz ungewohnt, aber interessant fand:

Wer bekommt eigentlich das Zeugnis? Ich, oder das Kind? Warum fühlen wir uns oft persönlich enttäuscht, wenn das Kind mal nicht so gut in der Schule ist? Fühlen wir uns als Eltern vielleicht dann unzulänglich? Warum identifizieren wir uns so sehr mit den Leistungen des Kindes? Wir behaupten doch immer, wir liebten es so, wie es ist - und nicht für das, was es leistet... Unsere Botschaft ans Kind lautet aber leider ganz anders. Sie lautet: Du musst fit werden für die Ellbogengesellschaft! Und wenn nicht - wehe Dir, Du wirst es sehr schwer haben!

Die Autorin des Artikels spürte danach auch nochmal ihrer eigenen Kindheit nach und erinnerte sich daran, wie wichtig auch für ihre eigenen Eltern Leistungen waren. Jedenfalls war das Ende vom Lied, dass sie mit dem nicht so guten Zeugnis wesentlich entspannter umgehen konnte. Sie fragte ihren Sohn: Bist DU zufrieden mit Deinem Zeugnis? Und in den Fächern, wo er sagte, naja, nicht so ganz, fragte sie ihn: Was könntest Du hier tun? Und ließ ihn Vorschläge machen. Sie gab einen Teil der Verantwortung an ihn ab, was auch er gut fand. Die üblichen Vorwürfe (Du kannst das doch, wenn du willst, warum musste das denn jetzt sein...?) hat sie einfach mal weggelassen.

So, das waren jetzt nur mal so ein paar Gedanken. Gerade bei Erstklässlern können Eltern schon rechtzeitig üben, sich UND das Kind nicht so total mit dem Zeugnis zu identizieren und gelassen mit dem Thema umzugehen. Das gilt auch für zuviel Lob (denn dann merkt das Kind ebenfalls, wie ungeheuer wichtig das Zeugnis uns ist und hat Angst, beim nächsten Mal dieses Lob und damit unsere Zuneigung zu verlieren).

LG

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