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  Beitrag aus dem Forum:   Patchwork-Familien


Wie gestaltet Ihr Feiertage?

Frage von Patchwork  -  27.02.2016
Ich habe 3 Kinder aus erster Ehe, mein Mann ein Kind. Seit 6 Jahren sind wir zusammen , führen ein Patchworkleben ( meine Kinder leben bei uns, sein Kind holen wir alle 14 Tage am Wochenende ) und wir haben einen kleinen gemeinsamen Sohn.

Eigentlich klappt das " hin und her " der Kinder sehr gut. Nur an den Feiertagen gibt es keine Einigkeit.
Mit meinem Exmann regeln wir es so, dass die Kinder ein Jahr Ostern bei ihm sind , das andere Jahr bei mir. Ein Jahr Weihnachten komplett bei ihm und Silvester bei mir, dass Jahr drauf wird getauscht . Dadurch hat jeder die Möglichkeit die Kinder zu genießen , auch zu den Verwandten mitzunehmen und die Familienzeit zu genießen . Die Kinder kennen diesen Rhythmus und finden es gut so.

Beim Kind meines Mannes ist es so, dass die Mutter bestimmt, wie sie es haben möchte. Ostern dürfen wir ihn z.B. nur Sonntag bis zum Mittag nehmen und sollen ihn dann zu ihr bringen . Feiertags kutschen wir auch immer hin und her. Einen Tag darf er bleiben zB. heilig Abend , aber am ersten Feiertag muss er spätestens zurück.
Wenn die Eltern meines Mannes Geburtstag haben , darf er kommen ( wenn es unser Wochenende ist und der Tag auf Sonntag fällt , aber auch da muss er spätesten nach dem Kaffee zu ihr gebracht werden.

Er ist 11....also kein kleines Kind mehr!

Mich macht dieses hin und her zu den Feiertagen echt sauer. Man sitzt gemütlich zusammen und dann muss mein Mann los um ihn Heim zu bringen.
Er hat doch eigentlich auch das Recht die Zeit mal komplett bei uns zu bleiben , dass mein Mann auch was von ihm hat.
Er hat es bei ihr auch oft angesprochen , aber sie lässt da nicht mit sich reden. Am Ende bringt sie Kommentare, wie, dann bekommst du ihn gar nicht!

Sehe ich es zu verbissen ?
Darum meine Frage, wie handhabt ihr es Feiertags ?

Wie gestaltet Ihr Feiertage?

Antwort von fsw  -  27.02.2016
,,Deine" Regelung hört sich gut an,wenn sie für alle passt.Wie wäre es,wenn dein Mann sich knallhart durchsetzt und klar sagt,der Junge bleibt dieses Mal von ...bis...bei uns.Genau,er ist 11 Jahre und sie muss ihn nicht mehr wie einen Säugling behandeln.Dein Mann hat auch mal ein Recht auf längere Zeit mit ihm.Er soll -evtl. schriftlich-Regeln festsetzen und fertig.Sie soll ruhig mal sehen,wie es ihm die ganzen Jahre ging.Der Junge ist nicht ihr Eigentum.Das kann er ihr ruhig auch mal direkt sagen.Alles Gute und viel Glück! Setzt euch bitte durch!

 
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Wie gestaltet Ihr Feiertage?

Antwort von fsw  -  27.02.2016
Ach ja,noch etwas vergessen.Das sind ,,nur" Machtspiele von ihr.Das kriegt dein Mann bestimmt hin.Geht es gar nicht,wendet ihr euch an eine andere Stelle,dann hat sie Pech gehabt.Hoffentlich!

Wie gestaltet Ihr Feiertage?

Antwort von Sternenschnuppe  -  27.02.2016
Und im gemeinsamen Gespräch eine Umgangsklärung schriftlich vereinbaren die auch die Feiertage und Ferien betrifft.
Spielt sie nicht mit dann Umgangsklage bei Gericht einreichen.
Dabei darauf achten dass eine Ordnungsgeldbelehrung mit im Beschluss steht.

Wir haben jahrelange Erfahrungen.
Der muss man zeitig den Wind aus den Segeln nehmen.
Solange er springt hat sie doch freie Hand.

Montag also Anruf beim Jugemdamt, die sollen bitte als Mediator bei einem Gespräch dabei sein.

Wie gestaltet Ihr Feiertage?

Antwort von desireekk  -  28.02.2016
Hallo,

las ich noch in der Näe das KV lebte:
Weihnachten: Hl. Abend bei mir, 1. feiertag bis nach Mittagessen bei mir, danach hat der KV entweder die Kinder geholt oder ich habe sie gebracht. Meisten sbis mind. Ende 2. Feiertag (am 1. Feiertag ist bei Ex-Schwieger immer Familientreffen).

Ostern: Sonntag bei mir, abends oder Montag Morgen dann zum Papa.

Nun wohne ich mit den Kids weit weg, sie sehen den Papa weder zu Weihnachten noch zu Ostern.
Geburtstage der Kinder immer bei mir, wobei meistens Omas kamen und einmal auch der KV.

Dafür plane ich den Sommerurlaub der Kinder mit dem Papa immer so, dass sie seinen Geburtstag mit ihm feiern können (wenn er und sie das wollen).

Bei meinem jetzigen Mann: die Kinder feiern JEDEN Feiertag/Geburtstag hintereinander mit beiden Eltern, werden also ständig hin- und her kutschiert. Ich finde das total albern und blöd, aber hier sind sich die Eltern darüber einig, also lasse ich sie so machen.
Ich darf das blöd finden, aber mich muss ja nicht fahren .-)

Gruss

Désirée

Wie gestaltet Ihr Feiertage?

Antwort von shinead  -  03.03.2016
Gibt es wirklich ein "Recht" darauf, einen gesamten Feiertag komplett bei einem Elternteil zu verbringen? Das wage ich doch sehr zu bezweifeln.

Ich würde sehr genau prüfen, ob eine Klage bzgl. der Feiertage euch zum Ziel bringt. Häufig wird hier so geurteilt, dass der Umgangsberechtigte Elternteil das Kind am 2. Weihnachtsfeiertag, Ostermontag und Pfingstmontag abholt, die eigentlichen Feiertage (Hl. Abend, Oster- und Pfingstsonntag) aber dem betreuenden Elternteil vorbehalten sind.
Dagegen finde ich den Fahrtaufwand wirklich vertretbar.

Deine Regelung ist gut und schön. Aber nur weil sie mit deiner Familie funktioniert und alle damit einverstanden sind, heißt das nicht, dass dies auf der Seite Deines Mannes ebenso funktioniert.

Solange die aktuelle Regelung nur Dich sauer macht, ist eigentlich alles in Ordnung, denn Du hast da nicht mitzusprechen.
Erst wenn es Deinen Mann stört, kann er etwas dagegen tun. Als ersten Schritt würde ich ein gemeinsames Gespräch beim Jugendamt vorschlagen.
Wichtig ist dabei aber, dass nicht Du, sondern er die treibende Kraft ist.

Wie gestaltet Ihr Feiertage?

Antwort von Johnnymami  -  25.04.2016
man kann es klar reeln, so wie den ex und du.

oder man kann es jedesmal wieder individuell absprechen wenn die feiertage anstehen.
wir haben das glück inzwischen, das wir ostern und weihnachten immer irgendwie in aller interesse die kinder aufteilen, also quasi eine hälfte beim vater, eine hälfte bei mir.
ich finde das so besser - kann mir schwerlich vorstellen, komplett weihnachten ohne die kinder zu sein.
so wie ich mir dasselbe auch traurig für meinen exmann vorstelle.
also sie sind jedes weihnachten und jedes ostern bei beiden elternteilen, in etwa gerecht verteilt.
silvester wird tatsächlich abgewechselt.
bei euch hört es sich aber so an als ob das kind nur paar stunden zum vater darf und die meiste zeit bei der mutter ist, das ist nicht in ordnung!

Wie gestaltet Ihr Feiertage?

Antwort von aus 4 mach 3  -  27.02.2016
Was sagt der Sohn? Mit 11 wird er eine eigene Meinung haben.

Kann man sich mit der Mutter und dem Sohn an einen Tisch setzten und eine gemeinsame Lsöung suchen?

Ich bin immer wieder erstaunt, wie man sagen kann: "Dann bekommst Du ihn gar nicht". Wie soll das laufen? Hälst sich jeder an Ihre Vorgabe?
Der Vater steht vor der Tür, der Junge dahinter und die Mutter hat den Schlüssel verschluckt?

Ja, ich würde ganz klar definieren, dass sich etwas ändern wird, nähmlich zum wohle des Kindes.

Also sollte der Junge sagen, mir reichen die paar Stunden bei Papa, dann plant, die Zeiten zan Euren Ablauf und das Alter des Kindes anzupassen:
Dass er Heiligabend um 16:00 Uhr kommt und nachts um 22:30 heim gebracht wird, damit die Hauptzeit nicht unterbrochen wird. Die Angabe "nach dem Kaffe zurück bringen" würde ich kategorisch ablehnen und sagen: Ihc hole den kelinen um 14:30, wir gehen direkt zum Geburtstag und am Abend kommt er nach dem Abendessen heim. basta.

Wie gestaltet Ihr Feiertage?

Antwort von aus 4 mach 3  -  27.02.2016
Was sagt der Sohn? Mit 11 wird er eine eigene Meinung haben.

Kann man sich mit der Mutter und dem Sohn an einen Tisch setzten und eine gemeinsame Lsöung suchen?

Ich bin immer wieder erstaunt, wie man sagen kann: "Dann bekommst Du ihn gar nicht". Wie soll das laufen? Hälst sich jeder an Ihre Vorgabe?
Der Vater steht vor der Tür, der Junge dahinter und die Mutter hat den Schlüssel verschluckt?

Ja, ich würde ganz klar definieren, dass sich etwas ändern wird, nähmlich zum wohle des Kindes.

Also sollte der Junge sagen, mir reichen die paar Stunden bei Papa, dann plant, die Zeiten zan Euren Ablauf und das Alter des Kindes anzupassen:
Dass er Heiligabend um 16:00 Uhr kommt und nachts um 22:30 heim gebracht wird, damit die Hauptzeit nicht unterbrochen wird. Die Angabe "nach dem Kaffe zurück bringen" würde ich kategorisch ablehnen und sagen: Ihc hole den kelinen um 14:30, wir gehen direkt zum Geburtstag und am Abend kommt er nach dem Abendessen heim. basta.

Wie gestaltet Ihr Feiertage?

Antwort von Patchwork  -  28.02.2016
An diesem Wochenende war sein Sohn wieder bei uns. Wir haben mit ihm gesprochen und gefragt , wie er dieses hin und her findet und wie er es sich wünscht. Er sagte eindeutig, dass er es gern so hätte, wie wir es auch mit meinen Kindern und dessen Papa im jährlichen Wechsel handhaben .

Mein Mann hat heute noch einmal versucht mit seiner Ex zu reden , es führt aber kein Weg rein. Es ist ihr egal , wie wir das mit meinen Kindern handhaben , sie möchte ihren Sohn zu den Feiertagen haben und erwartet das mein Mann hin und her kutscht.

So ein richtiges Ergebnis gibt es nun immer noch nicht. Und ich fürchte, dass es jedes Jahr der gleiche Zirkus sein wird .
Das ist so so anstrengend .
Für mich Momente, wo ich traurig bin, in so einer Patchworksituation zu leben ... , aber man muss ja das beste draus machen ...

Wie gestaltet Ihr Feiertage?

Antwort von Sternenschnuppe  -  29.02.2016
Dann müsst ihr so leben.
Ich wiederhole mich : Gemeinsames Gespräch beim Jugendamt organisieren.
Wenn sie nicht kommt notieren sie das.
Dann Klage auf Umgangsklärung inklusive Feiertage und Ferien.
Das Kind bekommt einen Verfahrensbeistand mit dem es alleine reden kann, und sagen kann wie er sich das wünscht. Und genau darum geht es, das Wohl des Kindes.
Demnach wird dann ein Beschluss fallen. Der Junge sieht der Papa setzt sich für ihn ein.

Den Weg muss man gehen, ansonsten seid ihr einverstanden mit ihren Vorgaben und braucht nicht unglücklich sein.

Wie gestaltet Ihr Feiertage?

Antwort von Alexxandra  -  02.03.2016
ich würde mir überlegen, deswegen die Mutter vor Gericht zu zerren. Der Vater sieht den Jungen doch zu den Feiertagen und wenn sonst der Kontakt regelmäßig ist, finde ich es nicht so schlimm. Bei meinem Mann gab es bzgl. der Feiertage gar keine Regelung. Meistens war der Junge aber zuhause, dafür nach den Feiertagen länger bei seinem Vater. Oder er war Heilig Abend bei seiner Mutter dafür an Silvester bei uns. Nicht jeder wechselt jährlich so wie ihr.

Ich glaube, für Kinder ist es sehr belastend, wenn der eine Elternteil den anderen verklagt. Ich würde das nur machen, wenn die Mutter den Kontakt kpl. unterbinden würde. Ich würde das auch nicht so vor dem Kind zum Thema machen. Natürlich sagt er bei euch, was ihr hören wollt, wer weiß was er zuhause sagt.

Ich würde mich v.a. als Partner da etwas raushalten.

Wie gestaltet Ihr Feiertage?

Antwort von aus 4 mach 3  -  29.02.2016
Ich würde auch nicht den Vergleich zu Deinem Handling machen, da ist doch die Gegenwehr vorprogrammiert.

Das ist ein Machtgehabe, vermute ich einmal. Um den Jungen geht es nicht.

Sternenschnuppe hat recht, hier würde ich mal beim JA nachfragen was die mögliche Lösung wäre und wie sie unterstützen können.
Auf keinen Fall würde ich es nach dem Gespräch so belassen, sie hat ja das Gefühl, dass sie die Fäden zieht und nach ihrem gutdünken reagieren kann und der Kleine lernt das auch so.

Wie gestaltet Ihr Feiertage?

Antwort von Gast31  -  01.03.2016
Wir haben auch gerade den Gang zum Jugendamt und Anwalt gemacht...
Seit 1 1/2 Jahren sind wir nun zusammen, er ist (noch) nicht geschieden, hat sich aber schon vor knapp 3 Jahren getrennt, da sie unter anderem auch einen Neuen hatte.
Seine Kinder sind mittlerweile 12 und 14 (meine 17 und 19, aber um die geht es nicht). Abgemacht ist die halbe Ferienzeit, sowie jedes zweite Wochenende für ihn.
Allerdings bestimmt sie die Ferienzeit. Dieses Jahr hat sie sich zum Beispiel 3 Wochen in der Mitte der Sommerferien genommen. So kann er dann noch anderhalb Wochen jeweils vor und nach "ihrer" Zeit haben. Sind die Kinder dann bei ihm, fällt ihr ständig irgendein Vorwand ein, warum die Kinder zu ihr müssen (z. Bsp die abgekochten Ostereier aufessen...) Außerdem bietet sie hauptsächlich der Ältesten immer dann Aktivitäten an, wenn "Papazeit" ist: dann hat sie plötzlich Kinokarten, muß zu Musicals mit ihr fahren usw.
Der letzte Sommerurlaub war mit allen 4 Kindern geplant, letzten Endes fand er dann nur mit meinen statt. Seinen Kindern wurde der Urlaub nach Südfrankreich ausgeredet: Klima zu heiß und nicht verträglich, Fahrt zu lange, ungewohntes Essen, fremde Sprache usw.
Seit neuestem kommt seine Tochter nun auch nicht mehr an den Wochenenden. Die KM sagt ab, weil es der Kleinen "nicht gut geht", verweigert ihm, sie zu sprechen "das belaste sie zu sehr".

Ich habe mit meinem Ex ähnliche Spielchen erlebt, leider keine Hilfe beim JA bekommen, auch nicht vor Gericht. Mir wurde nahegelegt, die Kinder loszulassen, damit sie zur Ruhe kommen können. Sie landeten beim Vater, dem es in erster Linie um den gesparten Unterhalt ging, weniger um die Kinder. Die beiden waren damals 10 und 12. Die Kleine kam nach 3 Monaten zurück, völlig verändert. Die Große habe ich nur sporadisch gesehen, da gab es immer ein Riesentheater, es wurde eine regelrechte Hirnwäsche gegen mich betrieben. Als sie 14 war, gab ich auf. Ich sagte ihr, daß sie jederzeit zu mir kömmen könne, wenn sie es wollte. Danach habe ich sie 2 Jahre nicht mehr gesehen. Mit 16 wollte sie mich besuchen, auch übernachten - und dann nicht mehr zum Vater zurück. Was genau vorgefallen ist, weiß ich bis heute nicht. Ab und an erzählt sie ein Stückchen, z. Bsp. daß ihnen damals gesagt wurde, was sie vor Gericht gegen mich sagen sollen (bekommen kein Essen, werden geschlagen). Wenn sie erst einmal bei Papa wären, käme ich auch wieder und alles würde wieder wie früher werden... Tja, und ich spielte nicht mit.

Meinem jetzigen Partner habe ich geraten, es nicht hinzunehmen. Um seine Kinder und sein geregeltes Umgangsrecht zu kämpfen mit allen Mitteln, die zur Verfügung stehen. Er soll sich niemals vorwerfen, nicht alles versucht zu haben. Seine Kinder dürfen wissen und spüren, daß sie ihm wichtig sind.
Und wenn es denn nichts bringt, auch loslassen, damit er sich nicht völlig daran aufreibt. Ich hoffe für ihn, daß er bessere und gerechtere Unterstützung erfährt als ich damals.


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