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  Beitrag aus dem Forum:   Patchwork-Familien


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Frage von FranziToni  -  21.01.2017
Hallo ihr Lieben!
Hab eine sehr wichtige Frage.Bitte helft mir...
Mein 5 Jähriger Stiefsohn geht nicht auf andere Kinder oder Erwachsene zu.Wenn er von einem Erwachsenen angesprochen wird,dann dreht er sich weg und sagt nichts mehr.Auch wenn dieser positive Dinge für ihn mitteilt.
Wenn er von anderen Kindern angesprochen wird,dann fängt er sofort an "zu pralen" mit materiellen Dingen. "Meins ist größer,besser" usw."Ich hab das und das" usw.
Obwohl die anderen Kindern z.B. einfach nur schauckeln wollen mit ihm.
Andere Kinder wenden sich dann sofort ab von ihm.
Der Kleine lebt bei seiner Mutter.Und dort geht es viel darum wer,dass bessere hat usw.Sie steht auf riesem Kriegsfuß mit dem Papa (Mein Partner) vom Kleinen.
Der Kleine geht auch nicht selbst los,etwas kaufen.Auch nicht wenn man sagt,"du darfst dir alleine Schokolade kaufen.Ich warte hier vor der Tür"
Auch prahlt er bei uns Erwachsen, dass bei der Mama und deren neuem Partner alles besser ist,größer usw...
Was soll ich davon halten?Wie verhalten wir uns richtig?

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Antwort von fsw  -  21.01.2017
Er hat eine Mama und einen Papa,er ist also nicht dein Stiefsohn.Tja,wenn die Mutter ihm solche Werte vermittelt,kannst du gar nichts machen.Es ist Aufgabe des Vaters,sich da zu kümmern und einzubringen.Normalerweise musst du dich heraushalten.Ich finde das Verhalten und Vorleben der Mutter übrigens auch unmöglich.Am Wichtigsten ist erstmal,dass der Papa ihn auf andere Weise stark macht.Die Erwachsenen leben ihren Kindern vor,wie man sich verhält,ob man dankbar,freundlich,hilfsbereit...Ist.Die Mutter wird irgendwann spüren,was sie da für Werte an ihren Sohn weitergibt.Der Kleine ist ihr Spiegel.Na dann...

 
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Antwort von fsw  -  21.01.2017
Ach ja,mit 5 Jahren muss er auch nicht allein einkaufen.Das kann man üben,in dem man 1 Schritt oder 1 Meter weg vom Kind steht.Warum muss er allein in ein Geschäft???Er ist ein KIND und KEIN KLEINER ERWACHSENER !!!

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Antwort von Limayaya  -  22.01.2017
"Was soll ich davon halten?"
Ganz einfach: nix! Kinder sind unterschiedlich, jedes Kind mach unterschiedliche Entwicklungsphasen durch und nur weil beispielsweise Kind A schon ganz selbstverständlich in dem Alter dies und jenes gemacht hat, muss das für Kind B nicht gelten

"Wie verhalten wir uns richti?"
Du "verhältst" dich am besten gar nicht. Es ist nicht deine Aufgabe, den kleinen zu erziehen.
Dein Partner und Vater des Kindes sollte ggf. Kontakt mit der Kindsmutter aufnehmen, inwiefern der Junge auch die restlchen 12 Tage von 2 Wochen dieses Verhalten an den Tag legt, und inwiefern sie sich Sorgen darum macht. Dann sollten die Eltern entsprechend überlegen, was zu tun ist, ob der Junge ggf. Unterstützung braucht und wenn ja, wie diese auszusehen hat.

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Antwort von Lou_84  -  22.01.2017
Das einzige, was ich deinem Text als "Wichtig", ergo dringendes Problem erkennen kann, ist dass die Erwachsenen "auf Kriegsfuß" stehen.
Das ist tatsächlich eine schlimme Situation für das Kind, da sollten die Eltern dran arbeiten. Das geht auch mit Hilfe von Mediatoren, falls sie sehr festgefahren sind.
Ansonsten klingt das für mich alles nach normalem schüchternen 5-jährigen in einer Angeber-phase

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Antwort von desireekk  -  23.01.2017
Als ich meinen ersten "Stiefsohn" ´(dazu später mehr) kennenlernte, hat er sich mit 7 Jahren auch noch nicht getraut sich selbst ein Spezi auf einem Fest zu bestellen.

Das hat mich fast umgehauen, dass das nicht ging.... Aber: ich habe das meinem (neuen9 Freund mitgeteilt, und er hat verstanden, dass es in dem Altern langsam damit losgehen sollte dass ein Kind sich selbst artikulieren lernt.
... und dann wurde eben zwischen Kind und Vater geübt, NICHT mit mir.

Die Prahlerei würde mir zwar auch tierisch auf den Senkel gehen, aber auch das würde ich dem Vater zur Aufarbeitung überlassen.
Allerhöchsten würde ich mal anmerken, dass ich solche Prahlerei nicht mag.... aber das muss man vorsichtig einsetzen...

2.)
Als ich meinen jetzigen Mann kennenlernte hätte es seine damals 10-jährige Tochter NIEMALS gebracht in einem Restaurant selbst ihr getränl oder Essen zu bestellen. Er hat das IMMER für sie gemacht...
Als sie dann mit mir mal alleine unterwegs war habe ich mich allerdings geweigert für sie zu bestellen und ihr gesagt dass sie der Bedienung selbst sagen kann was sie möchte.
UND sie hinterher gelobt und bestärkt wie toll sie das gemacht hat.
Und eben auch genau ´dies ihrem vater 8alleine) berichtet und mit ihm besprochen dass er ihr keinen gefallen tut wenn er sie immer in ihrer "Blase" lässt.

Aber sie war eben nicht 5, sondern 10 J.

Und ja, ich nennen diese Kinder alle meine STIEFKinder, warum nicht? Ich sage ja nicht "Tochter" sondern eben STIEF...
Das spricht doch den Eltern als solchen nicht die Elternschaft ab.
Für genau diese Konstellationen gibt es doch den STIEF-Begriff...

Gruß

D

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Antwort von krokodilchen  -  23.01.2017
Bei 5-Jährigen Jungen ist es ziemlich normal, immer das größte ,Beste usw zu haben, gewinnen zu wollen und rumzuprahlen- die sind halt so.
Stell Dich mal in seinen Kindergarten und höre denen in der Gruppe zu...
da ist jeder der Tollste und alle haben Fähigkeiten und Besitztümer, von denen Erwachsene nur träumen können. Da vermischt sich Phantasie mit Wunschdenken.
Das er sich nicht von Fremden ansprechen lässt, ist positiv und das würde ich bei meinem Sohn absolut unterstützen. Wenn er auf Ansprachen von Bekannten nicht reagiert, ist er vielleicht schüchtern oder einfach noch nicht so wortgewandt-
klingt auch nicht besorgniserregend.
Und das er sich selbst nichts kaufen geht- wieso geht denn ein 5-Jähriger überhaupt allein in den Laden oder sollte das tun? Er darf es rechtlich noch nicht einmal. Nein, auch da besteht kein Grund zur Sorge.

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Antwort von mf4  -  23.01.2017
Im Erziehungsforum hast du x mal lesen können, dass das Kind völlig normal ist.

Frage:
Wenn das Kind bei der Mutter lebt... warum nennst du es denn dann dein Stiefkind?

Ich wäre schön sehr verwundert, wenn eine Frau die meine und die Kinder ihres Partners 4 Tage im Monat sieht sich "Stiefmutter" nennen würde.

Patchwork ist für mich ZUSAMMENLEBEN mit seien/meinen/unseren Kindern.

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Antwort von clarence  -  24.01.2017
Das ist doch ein total normales Verhalten bei einem 5jährigen.
Wie ihr damit umgeht.
Ganz normal. Gar nicht zu viel Beachtung schenken und einfach sagen "Wow, toll..."
Und ihn einfach in eurer Familie aufnehmen und ihm zeigen, dass er hier bei euch noch eine Familie hat, die für ihn da ist.

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Antwort von Banu28  -  24.01.2017
Vorab: Dein Posting ist nicht wichtiger als das von anderen Forums-Teilnehmern! Hier ist jeder und jede Frage wichtig!

Nun zu Deinem Anliegen: Du hast vermutlich selbst noch kein Kind in diesem Alter. Und daher natürlich wenig Erfahrung. Ein fünfjähriges Kind muss nicht auf andere Kinder oder Erwachsene zugehen. In diesem Alter sind sehr viele Kinder noch zurückhaltend.

Außerdem hat der Junge eine Trennung hinter sich, was eine Riesenbelastung ist, kein Kind geht ohne Schaden aus einer Trennung raus. Auch deshalb ist der Sohn Deines Partners so zwiespältig: einerseits zurückhaltend, andererseits etwas angeberhaft. Angeberei ist ein starkes Zeichen für Verunsicherung! Der Junge will seine Ängste kaschieren, indem er prahlt. Auch das ist normal.

Gib ihm Akzeptanz und Zuwendung. Kritisiere ihn nicht, fordere ihn auch nicht auf, zu Anderen hinzugehen, wenn er das nicht will. Zeige ihm, dass Du seine Ängste verstehst und ihn magst, wie er ist.

LG

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Antwort von Dreierbande  -  23.01.2017
Wenn die Thread-Erstellerin mit dem Papa des Jungen verheiratet ist, ist es ihr Stiefsohn. Das hat nichts damit zu tun, ob ein Kind Mutter und Vater hat, sondern ob jemand, der nicht an der Zeugung des Kindes beteiligt war, mit einem der beiden Elternteile verheiratet ist.

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Antwort von Susanne.75  -  21.01.2017
- siehe Forum Erziehung -

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Antwort von Mariechen2015  -  23.01.2017
Noch dazu ein Kiga Kind!
Meine 7jährige ist nicht schüchtern,aber alleine irgendwo hin wie Supermarkt und da fremde Leute ansprechen,im Leben nicht.
Und ganz ehrlich,wieso sollte sie auch?

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Antwort von Anny  -  25.01.2017
Achja genau, auch das Einkaufen mit 5!!! finde ich nicht ungewöhnlich.

Kurz gesagt, das Kind verhält sich seinem Alter entsprechend.

Meine Kleine ist mit fast 7 das erste mal allein zum Kiosk gegangen, welches etwa 10 Minuten von zu Hause weg ist. Absolut ok! In ein größeres Geschäft geht sie nicht alleine. Brauch sie auch nicht! Wozu?! Und mit 5 schon mal gar nicht.

Lg. Anny

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Antwort von mf4  -  24.01.2017
Kind lebt bei der Mutter. Bei üblichem Umgang hat sie im Monat 4 Tage Kontakt zum Kind des Partners... dann hat man den Status Mutter?... wenn auch mit dem Zusatz "Stief".

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Antwort von Anny  -  25.01.2017
selbst dann, wenn sie ihn gar nicht sieht! Wenn sie mit dem Vater des Kindes verheiratet ist!!! Ein Leiblicher Vater ist auch dann noch der Vater, wenn er sein Kind nicht sieht!

Aber mal zum Thema!

Mit 5 Jahren sich von ihm fremden Erwachsenen abzuwenden sehe ich nicht als negativ, sondern als normal an.

Zu prahlen finde ich auch nicht ungrwöhnlich. Wenn meine oder die Kinder meines Partners (leben bei ihm) das machen, sagen wir dann nur, dass es nicht wichtig ist. Er hat drei Töchter, ich habe zwei Töchter und zwei Söhne, ein Sohn lebt nicht bei mir wegen Krankheit.

Wenn ein Kind etwas kann, was ein anderes nicht kann und damit angibt, dann sage ich zB dass es gar nicht schlimm ist, dies nicht zu können und man es ja lernen kann. Zb war meine 7 jährige traurig, dass seine 8 Jährige Rad schlagen kann und sie nicht und seine Tochter damit prahlte wie toll sie es kann und wie leicht das ist. Also sagte ich, dass es nicht schlimm ist, sie ist jünger und wird es noch lernen. Ich bat die ältere es der jüngeren beizubringen. Statt Konkurrenz, hatten die zwei dann Spaß daran, zusammen zu üben und inzwischen kann meine es auch.

Oder, meine 7 jährige ist größer als seine 8 jährige, meine 11 jährige ist größer als seine 12 jährige. Die 8 jährige hat ein Problem damit, wenn meine sagt, dass sie aber größer ist. Also habe ich den Kindern gesagt, dass es nicht wichtig ist, schließlich sind nicht alle Menschen gleich, das wäre langweilig. Seine Kinder haben eine sehr kleine Mutter (1,57) zusätzlich ist der Papa meiner Kinder 1,91... Daher habe ich ihnen erklärt dass es an den Eltern und deren Familie liegt, wie groß man später mal ist und es darauf ankommt wie man ist, nicht wie groß man wird und beide Kinder so wie sie sind ganz tolle Mädchen sind. Seit dem ist das auch vom Tisch

Wenn es um Spielzeug geht, machen sie das auch manchmal. Dann wird eben gesagt, dass das andere Spielzeug auch toll ist usw.

Wir leben den Kindern nicht vor, dass man das größte und teuerste Spielzeug braucht, dass teure Dinge besser sind als andere. Dennoch kommt das untereinander und mit Kindern in der Schule vor. Ich denke auch da, dass es normal ist und man als Eltern dann mit den Kindern reden sollte, dass es nicht wichtig ist was man hat, dass die anderen Sachen auch schön sind usw.

Wenn natürlich die Mama selbst gerne prahlt, wird der Papa da in den paar Tagen im Monat nicht viel ändern können. Dennoch würde ich mit dem Kind reden, dass es andere traurig macht, die vielleicht nicht sowas tolles haben können und es auch nicht wichtig ist, das beste zu haben.

Lg. Anny

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Antwort von Dreierbande  -  23.01.2017
Ehrlich gesagt benenne ich meine beiden Stiefkinder auch Stieftochter ( wohnt bei uns ) und Stiefsohn ( wohnt bei seiner Mutter ) , ebenso benennt mein Mann meine Söhne ( die bei uns leben ) als Stiefsöhne und meine Tochter ( hat einen eigenen Haushalt ) als Stieftochter.
Die Frau meines Ex benennt meine Söhne auch als Stiefsöhne und meine Söhne sie als Stiefmutter.
Eigentlich bedeutet es doch " nur" dass da jemand mit einem der Elternteile verheiratet ist, mit dem das Kind aber nicht blutsverwandt ist und da ist es relativ egal, ob und mit wem das Kind zusammenwohnt, es ist sozusagen das Verwandtschaftsverhältnis vom Gesetz her und nichts anderes.

Was das Verhalten des Stiefsohnes der Thread-Erstellerin betrifft kann ich nicht beurteilen, ob das normal oder nicht, ist.

Meine Tochter war mit 5 schon beim Bäcker um die Ecke um Brötchen zu kaufen, die hat auch jeden angequatscht ohne Ende, aber das war und ist ihre Art von Anfang an, die hat auch von klein auf alles angelacht, wäre aber niemals mit irgendeinem Fremden mitgegangen.

Meine Söhne wiederum sind genau das Gegenteil, der eine ist Autist, der andere Mutist ( beide haben denselben Gendefekt und das sind Auswirkungen ) , beide sind nicht in der Lage mit Fremden zu sprechen oder alleine einzukaufen ( sind 12 und 16 ) .

Meine Stieftochter verhält sich mit 11 Jahren noch so wie der Stiefsohn der Thread-Erstellerin, die Maus hat allerdings eine schwere Bindungsstörung und ein frühkindliches Trauma. Bei Fremden verfällt sie sozusagen in Starre oder dreht sich weg.

Mein Stiefsohn ( er hat ne andere Mutter als meine Stieftochter) ist wahnsinnig schüchtern und spricht mit seinen 18 Jahren kaum mit Fremden, es ist aber seine Art und er braucht seine Zeit um warm zu werden.

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Antwort von salzstange  -  04.02.2017
wenn er sagt das dis oder jenes beser ist bei Mama, dann sage Ihm das freut
mich für dich. Sei für Ihn da, schenke ihm ganz viel Zeit. Lies ihm Bilderbücher vor
spiele mit Ihm. wenn er mit anderen nicht sprechen will, dann lass Ihm die Zeit
die er braucht. Was Ihn seinem Köpfchen und Herz vor geht kannst du nur erahnen
aber nicht wissen.

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Antwort von fsw  -  24.01.2017
Das sehe ich auch so.

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Antwort von Dreierbande  -  24.01.2017
ja, warum auch nicht? Ich bin u.a. auch Stiefmutter eines Stiefsohnes, der nicht bei uns lebt. Selbst in Ämterpost an mich ist von meinem Stiefsohn ( also diese Bezeichnung ) die Rede ( Familienkasse wegs Zählkinder, Jobcenter/ Rentenkasse wegen anderer Angelegenheiten ) . Selbst in diversen Formularen muß ich ihn als Stiefsohn eintragen, da der Status nun mal so ist von gesetztes Wegen.

Durch die Heirat mit dem Vater des Jungen sind der Junge und ich verschwägert laut Gesetz, und mein Status ist Stiefmutter.

Ich gebe aber zu, dass ich den Begriff Stiefmutter nicht besonders mag, da dieser wegen diverser Märchen negativ behaftet ist und in vielen Köpfen auch so drin ist, ich mag den Begriff Bonusmutter/Bonuskind lieber, da können aber viele nix mit anfangen.


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