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  Beitrag aus dem Forum:   Patchwork-Familien


Was würdet Ihr tun ...

Frage von Ravello  -  02.09.2016
Hallo,

mein Partner hatte vor Jahren eine heimliche lange Nebenbeziehung, aus der eine Tochter (jetzt 7 Jahre) hervorging. Die ehem. Geliebte lebt in einer anderen Stadt.

Wir haben und mühsam zusammengerauft und haben jetzt eigentlich (natürlich gibt es Narben) ein gutes Verhältnis und funktionieren als Familie (wir haben einen Sohn, 8 Jahre).

Mein Partner hat bisher die Tochter jedes 2. Wochenende besucht, ohne unseren Sohn oder mich damit zu behelligen. Unser Sohn weiß nichts von ihr.

Nun hat sich mein Partner fatal mit der ehemaligen Geliebten zerstritten (es geht - wie immer - um mehr Geld), und er kann es nicht mehr aushalten, dorthin zu fahren um die Tochter zu besuchen. Nun schlägt er vor, die Tochter jedes 2. WE zu uns zu holen.

Für mich ist der Gedanke nicht auszuhalten. Wir hatten eine Abmachung, daß er seine Schattenfamilie außen vorläßt, und wir davon nichts mitbekommen. Nur so ist für mich die Situation erträglich.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß ich mich an Wochenenden um den Sproß der "Anderen" kümmern soll. Er stellt sich sogar schon gemeinsame Urlaube vor.

Unser Sohn ist sehr zartfühlig und empfindsam; ich habe Angst daß eine Zusammenführung der Kinder bei ihm zu psychischen Probleme führt. Er kämpft mit schwachem Selbstbewußtsein und ich fürchte, ein "fremdes" Kind würde zu noch größerer Unsicherheit bei ihm führen. Er ist streßempfindlich, neigt zum Nägelkauen wenn es für ihn ernst wird.

Ich habe die Möglichkeit, die jeweiligen Wochenenden komplett außer Haus zu verbringen (auch mit unserem Sohn). Nur besteht mein Partner fast schon darauf, daß die Kinder sich kennenlernen. Er meint, daß sie sich bestimmt gernhaben werden.
Das kann er doch aber gar nicht abschätzen? Zumal die Tochter aus wirtschaftlich wesentlich schwächeren Verhältnissen kommt (und durch die Mutter als Goldesel geplant war). Ich fürchte, daß es über kurz oder lang nur zu Neid und Streiterein kommt (spätestens in der Pubertät).
Zumal jetzt die Mutter und ihre Familie uns hassen. Nach dem Prozeß (des Geldes wegen) wird das natürlich noch schlimmer.

Was würdet Ihr tun?

Gruß,
R.

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von mama-von-püppi  -  02.09.2016
Hallo
vielleicht ist jetzt Schluss mit der Schattenfamilie und Ihr müsst der Wahrheit ins Gesicht schauen. Es ist ein kleines Mädchen was nichts für all die Umstände kann und ihren Papa sehen will. Das sie noch eine Familie dazu bekommt weiß sie vielleicht auch nicht. Im Vordergrund stehen hier doch die beiden Kinder sie müssen wissen das sie (halbe) Geschwister sind, was ja eigentlich was ganz tolles ist und auch Unsicherheit nehmen kann großer Bruder muss beschützen, und so...
Du darfst Deine negative Einstellung nicht auf Deinen Sohn übertragen.
Vielleicht ist der Gedanke ja schön das Dein Mann nicht mehr am Wochenende weg ist, sondern ihr alle zusammen die Wochenenden miteinander verbringt .
Das ist eine Große Aufgabe und wenns klappen soll, Deinem Mann und Sohn zuliebe, musst Du Deine Einstellung ändern. Ich denke ihr hättet in den vergangenen 7 Jahren schon einiges verarbeíten können, statt es zu ignorieren. Nun steht ihr am Anfang damit.

Alles Gute

 
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Was würdet Ihr tun ...

Antwort von sterntaler82  -  02.09.2016
Ihr habt echt selbstgemachte Probleme!!! Anstatt das ihr euch damit ausseinander gesetzt habt habt ihr das ganze (7!!!!) Jahre totgeschwiegen. Was habt ihr euren Sohn erzählt wo der Papa alle 2 Wochen hin fährt??? Euer Junge merkt das was nicht stimmt, er ist sicher nicht doof! Das schwache Selbstwertgefühö kann auch daher kommen das er die Spannungen zwischen dir und deinem Mann all die Jahre ertragen musste und er immer im Unklaren gelassen wurde!
Wie habt ihr gedacht soll das weitergehen, eines Tages gibt es einen riesen großen Knall und dann???
Meit Rat, ganz ganz schnell eine Familientherapie beginnen und eure Probleme aufarbeiten und eurem Sohn die Wahrheit beibringen!
Alles andere ist krank und du willst nicht dein Kind schützen sondern deine verletzte eitelkeit! So was kommt immer raus und ich könnte euren Sohn total verstehen wenn er nix mehr mit euch zu tun haben will

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von fsw  -  02.09.2016
Ich glaube,DU hast ein Problwm.Das Kind ist 7! Jahre.Du hättest von Anfang an ehrlich zu deinem Sohn sein sollen.Du schützt dein Kind,das ist falsch.Früher oder später wird er es SOWIESO erfahren und dann ist er enttäuscht von dir.Entweder man trennt sich oder man steht es gemeinsam wie ihr durch.Dann darfst du aber nicht jahrelang mit Geheimnissen leben und nur auf deine Rechte pochen.Dein Partner ist bei dir geblieben,also hättest du bzw.hättet ihr von Anfang an deinem Sohn erzählen j
können,dass es eine Schwester gibt.Das hätte dein Sohn von klein auf verstanden.Er kennt es dann nicht anders.Nun hast DU ein Problem(daraus gemacht),wo keines ist.Wann bitte soll/darf der Junge erfahren,dass er eine Schwester hat?Du raubst den Beiden Jahre.Vielleicht hätten sie sich von klein auf gut verstanden.Kinder können absolut gar nichts dafür,was ihr Erwachsenen da spielt.Kinder sind hier wieder die Leid tragenden!!!

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von fsw  -  02.09.2016
deines Sohnes ist seelisch bedingt.Er spürt garantiert schon sehr lange,dass ihr nicht mit offenen Karten spielt.Ihr Erwachsenen seid der Spiegel eurer Kinder.Irgendwann brechen die Kinder aus.Wenn es hart kommt,gehen Beide.

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von desireekk  -  02.09.2016
Deine Frage war: "Was würdet Ihr tun?"

Nun, ich würde erst mal selbst versuchen zu verstehen lernen, dass man nicht in zwei Paralleluniversen leben kann. Ich bin auch jemand, der Dinge gut auseinanderhalten kann, aber immer wieder mal muss ich Dinge kombinieren, die mir gar nicht gefallen/passen und das irgendwie in Einklang bringen...

Ich verstehe durchaus, dass Du die "Zweitfamilie/-Tochter" ausgeblendet hast indem Du sie nicht sehen musst.
Aber das nennt man "Kopf in den Sand stecken". Mag eine Weile ganz gut funktionieren (und ab und zu auch durchaus das geeignete Mittel der Wahl) aber meistens/irgendwann geht das halt nicht mehr.
Dann muss man sich was Neues überlegen, und an dem Punkt bist Du / seid Ihr jetzt.
Dein Partner mag sich und seine Tochter nicht mehr verstecken.

Das ist IMO auch völlig OK.

Auch ich sage: hätte Dein Sohn von Anfang an gewusst dass Papa noch ein Kind hat, wäre es "immer schon so" gewesen, und der große Knall/Moment der Offenbarung muss nicht jetzt (erst) kommen.
Hätte...

Ich würde Euch allen 3en zu Therapie raten. vorallem aber Deinem Partner und Dir.

Und auch ich lese auch der Art wie Du schreibst, dass die Wut und unverdaute Situation sich bei Dir auf die Tochter überträgt, anstatt auf Deinen Partner.
Das Kind kann einfach nix dafür dass es existiert, Das hat Dein Partner zu verantworten. Und ein Kind muss nicht unter "doofen" Eltern mehr leiden als notwendig.
Sein Partner hat sich einen Fehltritt mit Folgen geleistet.
Nun ist es an Dir zu entscheiden ob Du es mittragen kannst indem Du nicht nur finanzielle Einbußen hast (Unterhalt) sondern auch emotional/organisatorisch gefordert wirst.
Kannst Du es nicht, musst Du Dich trennen.
Dann bleibt zu entscheiden wo Euer gemeinsamer Sohn bleibt.

Nochmal: suche Dir Hilfe mit Deinem Partner, sortiert das ganze mal, es kann nicht schaden.
Gerade dann, wenn auch noch ein Gerichtsverfahren ansteht.

Alles Gute

D

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von Limayaya  -  02.09.2016
Ohne jetzt die anderen Beiträge gelesen zu haben:

Nein, du solltest das Mädel nicht kennen lernen, und zwar, weil ich finde, das Mädchen muss vor DIR geschützt werden!

Wie kann man nur so abfällig über ein Kind reden, dass man nicht einmal kennt. Das Kind kann nichts für seine Eltern (und nebenbei bemerkt: eines der Elternteile ist DEIN Mann).

Unglaublich, so eine Stiefmutter hat echt kein Kind auf der Welt verdient, mir tut das Mädchen nur leid. Und dein Sohn tut mir auch leid, dass er mit einer Mutter groß werden muss, dass ein derart verschobenes Weltbild von gut und böse hat....

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von Sternenschnuppe  -  02.09.2016
Mich trennen von so einer missgünstigen, verbohrten und gehässigen Frau.
Auf Augenhöhe seid ihr doch seit damals nicht mehr.
Dann dafür sorgen dass mein Kind schonend und mit Hilfe die Wahrheit erfährt.
Und dann die Kinderwochenenden so planen, dass die Geschwister Zeit miteinander verbringen können.

Du hast nie verziehen!
Das ist Dein Recht, aber dann zieh verdammt noch einmal auch die Konsequenzen.
Dein Kind merkt das alles mehr als Du wahrhaben willst.
Vielleicht hat er deswegen solche Probleme.

Kopfsteeichler wirst Du hier vergeblich suchen, Dein Kind lebt wegen Deiner vorgegaukelter Toleranz in einem Lügengebäude.

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von jannas  -  03.09.2016
Hallo,
ich kann dich verstehen, daß du das Kind und alles, was damit zusammen hängt, am liebsten total aus deinen Gedanken und ganzen Leben streichen möchtest.
Schließlich ist es der lebende Beweis dafür, was dein Mann damals getan hat.
Es muss heftig sein, mit selbst noch so kleinem Kind von seinem 'zweiten leben' zu erfahren.
Wie war das damals? Wie lange wart ihr schon zusammen? War euer Kind ein Wunschkind? Wie lange ging das Verhältnis mit der KindsMutter? Wodurch hast du es erfahren? Wer hat es beendet? Wieviel ist in den ganzen Jahren überhaupt seine Tochter ein Thema bei euch?
Wie es sich anfühlt, über lange Zeit belogen und betrogen zu werden, habe ich mit meinem Ex oft genug ausgehalten.
Im Grunde wie bei dir, gar nicht drüber nachdenken, Augen zu, alles weit weg schieben, verdrängen.
Ist es bei dir ähnlich?
Da kann ich verstehen, daß jetzt diese Tochter einfach keinen Platz in deinem leben und eurer Familie hat.
Natürlich, und das weißt du selber, kann das Kind absolut nichts dafür, wie alles gelaufen ist. Es hat sich die Situation nicht ausgesucht, kann weder für die Mutter, von der du kein gutes Bild hast, noch für den Vater, dessen Verhalten ich absolut daneben finde.
Wusste damals die andere Frau von dir bzw deinem Sohn? Vielleicht ist sie einfach genauso 'Opfer' von deinem Mann wie du.
Wer über lange Zeit heimlich ein Verhältnis hat, dem traue ich zwischenmenschliche einiges zu.
Wie ist es damals gelaufen? Hat dein Mann dich quasi um Verzeihung für die lügen gebeten? Hat er bereut? Sich entschuldigt?
Ich finde auch, du brauchst Hilfe. Nicht in erster Linie, um mit dem Mädchen klar zu kommen. Sondern um deine Gedanken, Gefühle, Ängste und alten Wunden aussprechen und sortieren zu können.
Liebst du deinen Mann? Warum hast du dich auch die Verabredung eingelassen, mit ihm zusammen zu bleiben ohne je das andere Kind kennenzulernen?
Hast du dich damals bewußt dafür entschieden? Oder versucht, zu verdrängen?
Und, ja, was andere schon fragten, hast du ihm verziehen?
Von meinem Gefühl her glaube ich Nein. Daher der Widerwille gegen das Kind.
Und, weißt du was, ich könnte es verstehen, wenn du ihm nie so wirklich verzeihen konntest.
Im Prinzip hast du jetzt nur die Wahl zwischen dem Wunsch deines Mannes oder auf längere Sicht eine Trennung.
Ich kann deinen Mann verstehen, es geht um seine Tochter, zu der er ähnliche Gefühle haben wird wie für euren Sohn. Natürlich möchte er Kontakt und teil ihres Lebens sein.
Aber es ist auch dein gute recht, für dich zu entscheiden, daß du keinen Kontakt willst. Nur bei jedem Besuch quasi flüchten ist ein weglaufen vor der Realität. Wärst du damit glücklich?
Wie sieht es überhaupt innerhalb der Familie und Freunde aus, wissen alle von der Tochter? Hast du jemanden zum sprechen? Redest du mit deinem Mann über deine Gefühle und er über seine?
Und, warst DU die letzten jahre glücklich? Trotz dem wissen, daß...
Ich glaube, da läuft ganz viel unterschwellig ab. Das mag auch dein Sohn spüren.
An deiner stelle würde ich mir jemanden suchen ( Therapeutin, FrauenBeratung, Diakonie, Hausarzt) um für mich die Situation zu besprechen und mir meiner Gefühle klar zu werden.
Von meinem Mann würde ich mir entsprechend Zeit erbitten. Nun wird es nach so vielen Jahren auf ein paar Wochen nicht mehr ankommen.
Vielleicht kannst du dich dann doch auf das abenteuer einlassen, daß Mädchen kennenzulernen.
Für deinen Sohn muss es gar nicht ein so großer Schock werden, wenn ihr es ihm für ihn passend und stimmig erklärt. Kinder sind oft unkomplizierter, als man meint.
Ja, und vielleicht verstehen sich die HalbGeschwister wirklich, mag ja sein.
Auch wenn du alles nicht ertragen kannst und es zur Trennung von deinem Mann kommt, über kurz oder lang werden die Kinder sich kennen lernen.
Ich wünsche dir viel kraft, starke Nerven und Glück auf deinem Weg!

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von mama.frosch  -  03.09.2016
du hast den vertrauensbruch nicht verarbeitet und stattdessen alles was daran erinnert aus deinem leben ausgeblendet. unterschwellig wirkt sowas aber trotzdem (und ich vermute auch, dass dein sohn mit seinem nägelkauen auf die unausgesprochenen spannungen und baustellen zwischen euch eltern reagiert, kinder sind da äußerst feinfühlig).

jetzt kannst du die augen aber nicht mehr davor verschließen, das mädchen ist einfach da und sein vater steht - und das finde ich toll von ihm - zu ihr.

deine gefühle an hass und wut sind verständlich, aber sie gelten nicht dem kind, das ist nur projektionsfläche. sie gelten deinem mann. ich denke dass du dir die frage stellen musst, wie du weiterleben möchtest. ob du daran arbeiten möchtest, den vertrauensbruch wirklich zu verarbeiten und mit deinem mann zusammenzubleiben oder ob du dich trennen willst.

in jedem fall denke ich, dass dir therapeutische unterstützung helfen kann, emotional wieder mehr ordnung in dich und deine welt zu bekommen. wenn du mit deinem partner zusammenbleiben möchtest würde ich zu einer paartherapie raten denn eine längerdauernde außenbeziehung und sieben jahre totschweigen und gefühle aufstauen sind m.e. allein nicht zu bewältigen.

es wird dir nicht besser gehen wenn du deine gefühle weiter konservierst und hassobjekte schaffst. du bist verletzt, das ist legitim, das sieben jahre aufzuschieben war nicth so clever, ist jetzt aber so. die frage ist, wie bekommst du dein leben geregelt.

der erste schritt wäre m.e. die einsicht darin, dass nur DU etwas daran ändern kannst dass es dir wieder besser geht und zu erkennen, dass das problem nicht das mädchen ist sondern dass zwischen deinem mann und dir ein riesiges, unausgesprochenes problem liegt. so wie ein unsichtbares gespenst, das permanent bei euch rumspukt (und das euer sohn wahrnimmt).

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von kati1976  -  03.09.2016
Wie bist du denn drauf?

Dein Mann hat einen Fehler gemacht, das ist richtiger Bockmist. Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern aber die Zukunft.

Dein Sohn hat scheinbar jetzt schob Probleme. Vielleicht ahnt er was. Kinder sind doch nicht blöd und merken wenn man ein falsches Spiel spielt.

Ich würde es ihm langsam beibringen und dann sollen die Geschwister sich kennenlernen.

Das würde ich raten. Aber nachdem ich deine Antworten oben gelesen habe bin ich der Meinung das du dieses Kind lieber nicht kennen lernen solltest. Wie kann man nur so abgrundtief böse sein. Das Kind ist ein kleines Kind. Dieses Kind ist unschuldig. So kann nichts dafür.

Dein Mann hat auch was zu sagen wenn er meint die Kinder sollen sich kennen lernen und nicht nur du. Es ist die Halb Schwester von deinem Sohn!

Lerne damit zu leben

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von NoraBella  -  04.09.2016
Seine Schattenfamilie??
Seine Tochter,ist genauso sein Kind wie euer gemeinsames.
Seine Tochter ist nicht weniger wert,nur weil sie "heimlich" entstanden ist.
Er hat das Recht sein Kind zu sehen und sein Kind hat genauso das Recht den Papa regelmäßig zu sehen,genau wie euer Kind.
Ich kann verstehen dass es schwer ist,aber das Kind kann nichts dafür und ist nicht weniger wert und wenn DU nicht damit klar kommst (was ich durchaus verstehe),dann musst du diese Situation/diesen Zustand klären.
Aber natürlich hat das Kind das Recht den Papa zu besuchen.

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von Anny  -  04.09.2016
dass du verletzt bist. Dennoch können BEIDE Kinder nichts dafür! Ihr seid dir Erwachsenen und ihr solltet auch so handeln!!!

Natürlich ist der Vorschlag von deinem Mann erstmal ein ziemlicher Schlag, du siehst das Kind das aus seiner Untreue entstanden ist. Da wird das ganze wieder präsenter und lässt sich nicht mehr unter den Tisch kehren und ignorieren. Besonders zu Anfang, wird das nicht leicht.

Du solltest dir aber klar machen, dass die beide Halbgeschwister sind und sie ein Recht darauf haben sollten zu wissen dass es den anderen gibt. Natürlich ist auch das erstmal nicht so leicht, aber es kann und wird, wenn man es vernünftig handhabt, für die Kinder eine Bereicherung sein!

Lass dass nun erstmal Sacken, denk darüber nach und handel im Sinne der Kinder und nicht in deinem Sinne. Wenn sie es erst als erwachsene erfahren, dass es sie gibt, dann kann das auch für dich, die es Verhindert hat, ziemlich blöd enden. Denn dein Kind wird von dir sehr Enttäuscht sein, dass du ihm das verwehrt hast.

Setzt euch nochmal zusammen hin, redet darüber, klärt die Kinder auf, fang dein Kind auf und lasst die Kinder sich kennen lernen. Mutter sein heißt auch, Dinge dem Kind zu liebe tut und sich selbst zurück stellt.

Lg. Anny

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von schildkröte0106  -  05.09.2016
mein Vater ging fremd und hat ein Kind gezeugt....

ein jahr älter als ich....als ich 9 war wurde es mir gesagt und soll ich dir was sagen?

meine Halbschwester ist mir heute tausendmal lieber als meine richtige.

Gerade jetzt nach dem Tod meines (unseres) Vaters ist es wie als lebt er in Ihr weiter und ich geniesse jede Minute mit Ihr.

Trau deinem Kind was zu und lass es einfach laufen...da kommen noch ganz andere Situationen die ein Mensch bewältigen muss...seine Geschwister kennen lernen gehört da eher zu den einfachen Dingen....

Und mein rat an dich...lass deine Wut über den Ausrutscher deines Mannes an Ihm aus und nicht an einem 7 jährigen ( vielleicht ganz bezaubernden Mädchen).

Werde erwachsen

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von Silvia3  -  06.09.2016
Warum hast Du die Frage hier eigentlich eingestellt, wenn Du keine von Deiner Meinung abweichende hören möchtest?

Die Situation ist doch wie sie ist, das Mädel existiert. Mach entweder Deinen Frieden mit ihr und sieh sie als Bereicherung für Euer Familienleben an (es ist vielleicht für Deinen Sohn schön, eine Schwester zu haben) oder trenne Dich von Deinem Mann, weil Du ihm den Seitensprung nicht vergeben kannst.

Ehrlich gesagt, hätte ich meinen Mann nicht alle 14 Tage in Richtung Ex und Tochter reisen lassen. Da hätte ich lieber die Tochter bei mir und die Situation "unter Kontrolle.

Silvia

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von Ravello  -  02.09.2016
Ach bitte ... kommt mir bitte nicht mit dem heile-Welt-wie-aus-dem-Bilderbuch und wir-sind-ein-große-happy-Family Gedöns ...

Ich will nicht, daß mein Sohn sich die Nägel bis an die Kuppen abkaut, weil aus dem Nichts ein anderes Kind seinen geliebten Vater als den eigenen beansprucht.
Und ich kann nicht einsehen, warum ich mich "opfern" soll und ich mich ändern soll. Ich bin für die Situation nicht verantwortlich. Es ist für mich unerträglich, auch nur daran zu denken, daß das Mädchen hier ankommt und ich mich dann noch um sie kümmern soll (und ihre Mutter über das Gerichtsverfahren mehr Geld aus meinem Partner rausschlägt, als ich je von ihm sehen werde).
Der Vater kann die Tochter jederzeit sehen; er trifft sie öfter als er mir gegenüber zugibt (er schämt sich selber für die Situation).

Dieses Gesülze daß das kleine Mädchen seinen Papa sehen will und nichts dafür kann geht mir auf den Geist. Emotionale Erpressung nennt man das. Das Mädchen bleibt nicht klein. Und ihre Mutter ist auf Geld aus UND haßt uns. Und es ist nur eine Frage der Zeit, wann das Mädchen zuhause mitbekommt, was für "schlechte Menschen" wir sind. Irgendwann steht ein 16jähriges Mädchen auf der Matte, daß uns haßt, weil wir für ihr "schlechtes Leben" verantwortlich sein sollen. Das kann doch niemals gutgehen.

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von sterntaler82  -  02.09.2016
Du verhälst dich wie ein Kind.
Ich hoffe dein Mann hat mehr Eier in der hose und zieht das durch vor Gericht hättest du schlechte Karten!

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von C.C.  -  05.09.2016
und die deines Sohnes heilige Kühe.

Du hast 7 Jahre lang alles verdrängt - dein Sohn war ein Baby, als die Halbschwester auf die Welt kam, sie wären einfach miteinander aufgewachsen, das wäre schon gegangen.

Und wenn die Mutter des Mädchens das Geld haben will, das ihrem Kind zusteht, ist das auch kein Verbrechen.

Vielleicht könnte eine Beratungsstelle dir helfen, das Thema für dich zu bearbeiten und dann euren Sohn mit einzubeziehen.

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von Ravello  -  02.09.2016
Du scheinst ziemlich eingeschränkt in deiner Sichtweise zu sein.

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von sterntaler82  -  02.09.2016
Nö, ich hab meinen Vater mit 17 kennengelernt, meine halb Schwester war da vier und meine beiden Halbbrüder 15,13. Mein Vater hat vier Kinder mit vier Frauen, mittlerweile hat mein Vater mit keinem Kind mehr kontakt weil sie alle sauer auf ihn sind meine Brüder haben sogar den Kontakt zu ihrer Mutter abgebrochen weil die beiden Frauen ihre Kinder auch verarscht haben.
Ich weiß genau wie dein Sohn sich in ein paar Jahren fühlen wird!
Spätestens wenn der Vater verstirbt wird es rauskommen, ihr habt doch Geld und das Mädchen ist genau so erbberechtigt wie dein Sohn!
Darüber mal nachgedacht?

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von sterntaler82  -  02.09.2016
Nö, ich hab meinen Vater mit 17 kennengelernt, meine halb Schwester war da vier und meine beiden Halbbrüder 15,13. Mein Vater hat vier Kinder mit vier Frauen, mittlerweile hat mein Vater mit keinem Kind mehr kontakt weil sie alle sauer auf ihn sind meine Brüder haben sogar den Kontakt zu ihrer Mutter abgebrochen weil die beiden Frauen ihre Kinder auch verarscht haben.
Ich weiß genau wie dein Sohn sich in ein paar Jahren fühlen wird!
Spätestens wenn der Vater verstirbt wird es rauskommen, ihr habt doch Geld und das Mädchen ist genau so erbberechtigt wie dein Sohn!
Darüber mal nachgedacht?

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von Ravello  -  02.09.2016
Verstehe ... alte Wunden. Sorry, dafür bin ich nicht verantwortlich.

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von sterntaler82  -  02.09.2016
Ne ich würde meinem Vater mein Knochenmark spenden, ich wurde aber auch nie von meiner Mutter verarscht, wusste immer was Sache ist.
Aber mein Vater wollte das meine Mutter ihm verzeiht und das war nicht meine Baustelle und er war nie wichtig in meinem Leben. Wenn er mir auf der Straße begegnen würde kann ich ihm in die Augen schauen.

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von fsw  -  02.09.2016
Oh,jetzt habe ich mal alle Beiträge gelesen.Du suchst und bittest hier um Rat und Hilfe und kommst ganz schön aggressiv hier an.Deine Art und Wortwahl klingen schon sehr verbittert.Entweder du verträgst hier die Meinungen Anderer oder du verkümmerst immer mehr.Du brauchst dringend Hilfe.Ach nein,ihr alle gemeinsam müsst euch professionelle Hilfe suchen.Du klingst sehr wütend.Sorry!Warum hast du deinem Mann verziehen und hasst das andere Kind? Das ist nicht normal.Leg deine Eifersucht ab! Das kann u wird irgendwann zur Trennung durch deinen Partner führen.Und bitte! Bleibe hier mal gaaa...nz ruhig und sachlich.Du zeigst hier gerade schon,wie sehr verbittert du bist.Arbeite an dir!Hier haben sehr Viele eine gute und laaaa...nge Menschenkenntnis und eine Menge Lebenserfahrung.

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von sterntaler82  -  02.09.2016
wir haben uns zusammen gerauf und funktionieren als Familie
Wenn ich so eine Aussage über meine Ehe machen würde wüsste ich das ich entweder was ändern müsste ( Therapie) oder ich mich trennen sollte!
Aber ich hab alte nicht verheilte Wunden, ich hab ja keine Ahnung

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von fsw  -  02.09.2016
Wenn man "nur" noch funktioniert,ist die Beziehung nicht gut und tut den Partnern nicht gut.Ja,da hast du recht,diese Aussage sagt schon Einiges.

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von ak  -  05.09.2016
kann aber auch aus Deiner Reaktion lesen, dass Du noch sehr verletzt bist.

Also, nehme ich an, hast Du Deinem Mann nicht verziehen.
Auch das kann ich gut verstehen.

Aber dann muss man, so schwer es einem auch fällt, die Beziehung beenden.

Verzeihen kann man vielleicht, aber auch vergessen ???

Das Mädchen kann wirklich nichts dafür.
Entweder lernst Du , auch wenn es schwer fällt, zu akzeptieren, dass sie nun mal dazugehört...

oder Du ziehst einen Schlußstrich.

Ich befürchte,.... andere Möglichkeiten wird es nicht geben...

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von Holzkohle  -  05.09.2016
Es ist interessant, was hier einige gleich wieder für Schlüsse ziehen, dass Ravello eine verbohrte gehässige Frau sein muss.

Die verbohrte gehässige Frau hat eine Affäre "hingenommen" und versuch diese, zu vergessen und zu verzeihen, aus der ein Kind hervorgegangen ist. Ich finde, DAZU gehört jede Menge Rücken und jede Menge Liebe. Im Idealfall sind Affären irgendwann vorbei - diese hier hat ein schönes Erinnerungsstück hinterlassen (und jetzt kommt mir um Gottes Wille nicht damit, wie ich über das andere Kind rede!), welches im Leben von Ravello jetzt eine größere Rolle spielen will, möchte, soll, wird - als sie will und möchte. Und als es abgemacht war.

Ihr Mann/Freund hat sich mit der Mutter des Mädchens gezofft. Das ist nicht das Problem der AP! Ich kann das sehr gut nachvollziehen, dass sie einmal, um sich und die Familie zu schützen aber auch vor allem, ihr Kind zu schützen, dass sie den Kontakt im eigenen Haus nicht möchte. Ich stelle mir das auch schwierig vor.

Man hätte vielleicht von Anfang an das andere Kind einfach einbinden können, der Sohn kam ja erst ein Jahr später. Ist ja kein Einzelfall, dass der Partner schon ein Kind hat. Gut, das ist hier nicht passiert und der status quo ist jetzt der, dass der Sohn nichts weiß und eben sehr sensibel ist. In dem Fall würde ich Dir, Ravello, raten, hier vielleicht gemeinsame Gespräche, also erstmal Du und Dein Partner, mit einem Familientherapeuten in Anspruch zu nehmen. Denn ich glaube, allein ist das nicht machbar, da hier von verschiedenen Seiten verschiedene Probleme auftauchen werden, die unter Umständen am Ende alles noch schlimmer machen.

Ich sehe es aber nicht, dass ein erstes Aufeinandertreffen gleich daheim passieren soll, dann vielleicht noch mit Übernachtung und über gemeinsame Urlaube würde ich das erste Mal reden, wenn die Kids sich gesehen haben und sich verstehen. Vielleicht läuft es ja auch super? Vielleicht hat der Sohn von Ravello ein gewisses Vorteilsempfinden, da der Papa ja bei IHM wohnt und nicht bei der Halbschwester. Vielleicht zickt ja auch die Halbschwester und klettet sich an den Wochenenden, die sie dann bei Ravello daheim ist, an den Papa - was nachvollziehbar ist, aber wie geht dann der gemeinsame Sohn damit um? Ich denke, das sind alles Sachen, die man echt mit jemandem besprechen sollte, der sich damit auskennt.
Und weitere Treffen müssen dann halt erstmal außerhalb stattfinden, Spielplatz, Schwimmbad - keine Ahnung wo, wenn es bei der Affärendame nicht mehr geht.

Ich wünsche Euch alles Gute!

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von fsw  -  05.09.2016
Dass das schwer zu verkraften ist,verstehe ich voll und ganz.Ich glaube,ich hätte mich nach Erfahren des Fremdgehens und dem schwanger sein der Anderen vom Partner getrennt.Jeder hat da seine
Meinung.Hoffentlich bleibst du nicht nur bei ihm,um nicht allein zu sein oder Angst zu haben,allein nicht klar zu kommen.Das ist ja auch möglich.Auch das tut dir nicht gut und so fühlst du dich ja auch,einfach schlecht und mies.Eure Beziehung ,,funktioniert" klingt nicht nach einer glücklichen Partnerschaft.Werde dir mal gedanklich bewusst,was du selber möchtest und für Wünsche an eure Beziehung hast und was findest du nicht so gut? Schreib doch mal alles auf,mach eine positiv-negativ-Liste und schau mal,welche Seite überwiegt! Dann kannst du entscheiden,wie deine Beziehung weitergehen soll!

Was würdet Ihr tun ...

Antwort von cereza  -  06.09.2016
Ich denke, dass dein Mann damit ganz recht hat, wenn gleich ich dich wirklich nicht beneide, das muss sehr schwer sein und ich hätte mich in so einer Situation wohl getrennt. Mit der Entscheidung, dich nicht zu trennen, hast du dich aber nun auch für alles entschieden, was auf dich zukommt. Ihr seid jetzt erwachsen und müsst erwachsen damit umgehen können. Das hat aber nicht nur negative Seiten. Es kann für euch alle erleichternd sein, offen mit der Situation umzugehen. Das Mädchen und dein Sohn können nichts für die Situation, die dein Mann da verzapft hat. Sie werden sich abgelehnt fühlen, wenn ihr so weitermacht, beide, wenn ihr so große Geheimnisse vor ihnen habt. Ich sehe eine riesige Chance darin, beide zusammenzuführen und auch vor der Gesellschaft zu dem zu stehen, was vor 8 Jahren passiert ist. Das macht euch als Familie unangreifbar.


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