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  Beitrag aus dem Forum:   Patchwork-Familien


Streiten uns ständig wegen unseren Söhnen

Frage von Undinie  -  15.07.2019
Hallo, ich habe einen Sohn (18 Jahre) war viele Jahre alleinerziehend. Vor ein paar Jahren hab ich an der Schule meines Sohnes einen anderen Vater kennen gelernt, der sich von seiner Frau getrennt hatte. Sein Sohn war in der Klasse meines Sohnes. Wir haben uns ineinander verliebt und leben nun zusammen. Er hat zwei Söhne. Der eine ist 18, der andere 19. Wir lieben uns sehr, aber leider streiten wir immer wieder wegen unseren Söhnen. Ich finde, dass er seine Söhne nicht richtig erzogen hat, er findet, dass ich meinen Sohn zu sehr verwöhne. Er ist eifersüchtig auf meinen, ich auf seine. Ich will das gar nicht, er auch nicht, aber wir finden da einfach nicht raus. Noch dazu ist die Beziehung zu den eigenen Kindern ein sehr sensibler Bereich. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie wir da wieder rausfinden sollen. Hat jemand eine Ahnung, wo ich Hilfe finde oder was wir anders machen können? Ich merke: Es geht dabei gar nicht immer nur um die Kinder, sondern vieles hat auch mit alten Sachen von uns zu tun.

Streiten uns ständig wegen unseren Söhnen

Antwort von Strudelteigteilchen  -  15.07.2019
Wohnen die Jungs denn alle bei Euch?

 
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Streiten uns ständig wegen unseren Söhnen

Antwort von pauline-maus  -  15.07.2019
In dem Alter eurer Söhne ist der drops der Erziehung doch gelutscht ...
Was lohnt sich da Streitereien darüber zu führen, was nicht mehr zu aendern ist?

Streiten uns ständig wegen unseren Söhnen

Antwort von Windpferdchen  -  16.07.2019
Hallo,

wieso hast Du denn ein schlechtes Gewissen? Und wie ist das mit der Eifersucht? Bist Du eifersüchtig, weil Dein Freund seine Söhne liebt...?

Ich finde, man kann zu Deiner Situation wenig sagen, Du bleibst zu allgemein. Es scheint ja ein Paar-Problem zu geben, aber da Du darüber wenig erzählst, ist Hilfe schwierig.

Was die Wohnsituation angeht, die ist ja kein Schicksal. Ihr müsst halt in eine größere Wohnung umziehen, wenn der Platz nicht reicht. Klar macht das Mühe, aber die jetzige Situation ist ja auch mühsam.

Ich würde an Eurer Stelle eine Paarberatung machen (das ist keine Paartherapie). Kostenlose Paarberatung bieten u. A. Caritas und Diakonie an (mit Psychologen). Einfach mal anrufen und hingehen. Oft sind nur wenige Beratungsgespräche nötig, um die Situation zu entspannen.

LG

Streiten uns ständig wegen unseren Söhnen

Antwort von Strudelteigteilchen  -  16.07.2019
Na ja, ob ich für die paar Monate noch eine andere Wohnung suchen würde? Und auch die beiden "Kleinen" sind ja wahrscheinlich bald weg. WENN ich mir die Mühe einer Wohnungssuche machen würde, dann würde ich eher eine zweite Wohnung für den Mann und seine Schratzen suchen, und dann getrennt wohnen, bis die Kinder ausgezogen sind (und wahrscheinlich auch noch darüber hinaus).

Ich vermute, daß das nicht weg geht. Wenn die beiden Jungs eigene Zimmer haben, werden sie ja nicht plötzlich wohlerzogen. Und wenn sie ausziehen auch nicht. Ebenso das eigene Kind - das wird ja nicht plötzlich weniger verwöhnt.

Ich habe das durch mit meinem Freund. Ich finde seine Schratzen unmöglich, er meine. Seit er nicht mehr bei mir wohnt, ist die Situation deutlich entspannter - und meinen Kindern geht es auch besser, die waren durch die Daueranwesenheit eines Menschen, der sie beide nur nervig findet, stark belastet. Wie stark habe ich erst gemerkt, als er ausgezogen ist.

Lustigerweise sprach ich gestern mit einem Nachbarn, der genau deswegen nicht mit seiner Lebensgefährtin zusammenzieht. Er hat sich jetzt eine Wohnung in ihrer Näher gesucht, aber eine gemeinsame Wohnung kommt nicht in Frage. Er hat zwei Söhne, sie hat auch ein Kind - und obwohl alle Kinder bereits erwachsen sind und auch sein jüngerer Sohn jetzt auszieht (der große studiert schon länger woanders), ist es für alle Beteiligten entspannter, wenn man die Kinder und die neue Lebensgefährtin trennen kann.

Streiten uns ständig wegen unseren Söhnen

Antwort von desireekk  -  17.07.2019
Hallo,

wenn Du weiter unten (oder den vorherigen Seiten) lesen möchtest: ich habe hier nicht genau die selbe, aber eine ähnliche Situation.

Insbesondere getrieben von der ältesten Tochter meines Mannes. Alles total irrational und von außen klar zu "behandeln". Wenn man aber drinsteckt...

Das gipfelte bei uns dann darin dass ich verlangt habe, dass wir uns zu einer Paarberatung anmelden. Denn ich wusste dass wir es sonst nicht schaffen und kaputt gehen.
Die haben wir auch gemacht. Mir war wichtig, dass wir unter Anleitung mal einiges sortieren, erkennen was verändert werden kann und was eben so ist wie es ist und wir es ertragen müssen.
Bei uns "musste" dann mein Mann noch ein paar Mal alleine zu dem Therapeuten um die Beziehung zu seiner Tochter zu sortieren, aber das ist bei euch erst Mal nicht Thema.

Es ist immer noch nicht "gut" Aber bedeutend besser. Wir haben immer noch Situationen da sage ich "ich lasse mich scheiden!".... aber irgendwie reden wir dann doch, sind beide 2-3 Tage frustriert und dann geht's wieder.

Aus Erfahrung sage ich: es wird weniger. Vermutlich nie "Rama" aber besser. je älter die Kinder werden.
Man muss auch akzeptieren können wenn man nicht dem Rama-Format entspricht und es eben ab und zu mal knallt.
Mein Mann verbiegt sich in alle Richtungen und lässt alles (inkl. mich im wahrsten Sinne des Wortes!) stehen und liegen um es Töchterlein recht zu machen. Und er weiß wie scheixxe das ist, kann aber einfach nicht anders. Mitleid, schlechtes Gewissen, Verlustängste... spielt alles mit rein.

Ich glaub, manchmal ist er von sich selbst genervt :-)
Und ich weiß, dass er auch nicht alles prickelnd findet, was ich meinen 19 und 17-jährigen Söhnen erlaube oder nachsehe.-
Dito mit seiner jüngeren Tochter.
Auch wenn er es immer sooo sehr betont: es behandelt die Kinder NICHT gleich.
Ich habe mich damit abgefunden, dass seine Wahrnehmung nicht der Wirklichkeit entspricht und schalte auf innerlich taub.
Ich kämpfe nicht mehr um die Stimmigkeit von Wahrnehmung und Wahrheit :-)
Und seitdem verlange ich das auch nicht mehr 100% von mir selbst.

Das hilft für den inneren Frieden.
Und es hilft auch sehr in der Beziehung zu meinem Mann, sonst würde wir uns hier ständig bekritteln...

LG

D

Streiten uns ständig wegen unseren Söhnen

Antwort von nils  -  19.07.2019
Ich denke vielen Patchwork-Paaren geht es da ähnlich wie euch.
Ich bewundere immer die, die sagen, dass ihr Partner alle Kinder gleich behandelt und dass es bei ihnen wie bei der Rama-Familie zugeht.

Bei uns ist es auch so, dass sich meine Kinder mit meinem Partner nicht wirklich toll verstehen. Meine große Tochter mag ihn z.B. überhaupt nicht - was ich auch verstehen kann, denn er behandelt sich wirklich teilweise richtig sch...

Wir haben es eigentlich so geregelt, dass er sich aus der Erziehung raushält. Gott sei Dank ist er 7 Tage die Woche in der Arbeit und kommt er spät abends heim. Aber ab und zu kommt es eben dennoch zu Situationen wo wieder mal dicke Luft zwischen meinem Mann und meinen Kindern herrscht.

Tja, früher hat es mich genervt, wenn er nie Zeit für uns hatte, weil er ständig in der Arbeit hockt. Mittlerweile finde ich es sogar entspannender (vor allem wegen den Kindern). Bin ja mal gespannt auf den Urlaub im August wo wieder alle zusammentreffen...

Ich denke man sollte in Patchwork-Familien nicht davon ausgehen, dass alles easy-cheasy ist. Da gibt es eben mehr Situationen, die zu Problemen führen können.

In deinem Fall würde ich aber sagen, dass wenn sein größerer Sohn sowieso bald studieren geht, ich sicher keine größere Wohnung mehr suchen würde.
In diesem Alter ist es dann auch bald mal normal eine eigene Wohnung zu haben - und wenn er ständig rumnörgelt, dass ihm was nicht passt, dann soll er sich doch bitte eine eigene suchen (sag ich meiner Tochter auch immer, wenn sie meint sie kann zuhause nur Prinzessin spielen ohne mal einen Handgriff machen zu müssen).

Streiten uns ständig wegen unseren Söhnen

Antwort von Undinie  -  16.07.2019
Meiner wohnt immer bei uns, die von meinem Partner die hälfte der Woche. Die beiden müssen sich ein Zimmer teilen. Mein Sohn hat sein eigenes (weil er ja immer da ist). Das gibt auch immer wieder Streit, also zwischen meinem Partner und mir, aber auch unter den Jungs. Aber mehr Zimmer gibt es in der Wohnung nun mal nicht. Der 19-Jährige zieht aber wahrscheinlich bald weg zum Studieren. Vielleicht wird es dann etwas entspannter.

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Antwort von Undinie  -  16.07.2019
Es geht nicht nur um Erziehung. Ich glaube, vieles ist auch Eifersucht, aber auch ein schlechtes Gewissen.

Streiten uns ständig wegen unseren Söhnen

Antwort von lilly1211  -  16.07.2019
Es freut mich sehr zu lesen dass ihr wieder glücklich seid. Du hattest ja auch schon geschrieben dass du dich trennst wenn er auszieht.

Ich selbst würde niemals nie nie nie mit den Kindern und einem Mann zusammenziehen und noch weniger mit einem fremden Schrazn.

Streiten uns ständig wegen unseren Söhnen

Antwort von Strudelteigteilchen  -  16.07.2019
Für die Kinder war es gut, daß er ausgezogen ist, und auch die Konflikte wegen der Kinder sind deutlich weniger geworden.

Für uns als Paar war es dennoch nicht gut, und wir bewegen uns immer noch am Rand zur Trennung. Nicht mehr ganz so nah wie noch vor ein paar Monaten, aber ich würde lügen, wenn ich die Situation als "geklärt" einschätzen würde.

Das liegt aber an der Entfernung, nicht am Auszug an sich. 800 km sind zu viel, da gibt es nix zu diskutieren. Das hat er auch selber zugegeben und ich habe den (subjektiven) Eindruck, daß er seinen Auszug bzw. das Herstellen der enormen Entfernung hin und wieder bereut.

Ich vermisse ihn immer weniger und richte mir gerade ein neues Leben ohne ihn ein. Wenn wir nicht aufpassen, kommt er darin irgendwann gar nicht mehr vor.

Er deutet immer wieder an, daß ich doch in den Norden ziehen soll. Und das macht es nicht besser, denn ich habe das Gefühl, daß er meine Gründe für eine Ablehnung nicht ernst nimmt. Und er "kapert" meine Pläne, wenn er darin nicht vorkommt, sei es Urlaubspläne oder aktuell die Planung einer Reha. Ich glaube, das macht er, weil er merkt, daß wir auseinanderdriften.

Streiten uns ständig wegen unseren Söhnen

Antwort von lilly1211  -  16.07.2019
Das ist insgesamt unglaublich komplex.

Ich zb hätte nix gegen die 800 km, bin aber absolut keiner der Alltag braucht.

Wenn es dir nicht gut geht damit ist das natürlich schlimm. Ich glaube aber jeder und auch er versteht dass du nun nicht alles und insbesondere deinen neuen Job aufgibst um hoch zu ziehen.

Und natürlich bereut er es manchmal. Es war ja für ihn auch nicht so ganz einfach.

Dass er nun deine Pläne boykottiert zeigt ja dass er das Schiff sinken sieht....Bei mir wäre das fatal - ich HASSE jegliches Geklammer und hätte unkontrollierbare Fluchtreflexe.

Ich wünsche dir sehr dass du glücklich bist/wirst!

Streiten uns ständig wegen unseren Söhnen

Antwort von Trini  -  26.07.2019
Ich freue mich auch, dass ihr euch noch nicht getrennt habt.

Der Mann einer sher guten Freundin arbeitet seit Jahren im Süden (Schweiz).
Er kommt jedes zweite Wochenende mit dem Flieger heim.

MUC-HAM ist doch da noch viel leichter. Da fliegt stündlich was und es ist nicht wirklich teurer als die Bahn..
Man müsste halt nur eine gewisse Regelmäßigkeit hinkriegen, um Sonderangebote nutzen zu können.

Trini

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Antwort von Strudelteigteilchen  -  16.07.2019
Danke :-)

Ja, das Geklammere ist fatal, das habe ich ihm auch gesagt.

Den Alltag brauche ich auch nicht. Aber mehr als gehetzte Besuche schon. So ein Wochenendbesuch beträgt netto kaum mehr als 24 Stunden, das ist einfach sinnlos, was soll man da machen? Das ist hin und wieder romantisch, man verkriecht sich, blendet alles aus und ist in den 24 Stunden nur "Paar", aber auf Dauer ist das nix. Zumal es aktuell auf ein Wochenende pro Monat hinausläuft, mehr ist weder zeitlich noch finanziell drin.

Ich würde wirklich gerne mal wieder zusammen ins Kino gehen, in ein Museum, einen Wochenendausflug machen - aber wie soll das gehen? Wir können ja nicht mal planen, weil wir von Glück sagen können, wenn bei einem Besuch der nächste vier Wochen später festgezurrt werden kann. Wenn ich irgendwas sehe, wo ich gerne hingehen würde - ein Theater, ein Konzert - dann kann ich keine Karten für uns beide kaufen, weil ich nicht weiß, ob er da ist. Und für mich kaufe ich dann auch keine Karten, weil ich nicht im Konzert sitzen möchte, falls er doch da ist - oder ich bei ihm bin. Wobei ich das inzwischen eingestellt habe! Ich habe beschlossen, das nächste mal eine Karte für mich zu kaufen, und dann ist das Wochenende halt als Besuchswochenende raus. Auch wenn ich es sicher ein wenig bedauern werde, wenn ich uns dann ein "da könnte es klappen"-Wochenende zerschossen habe.

Kommendes Wochenende ist er von Freitag kurz vor Mitternacht bis Sonntag Mittag da - im Grunde haben wir nur den Samstag. Und der ist voll verplant. Mich streßt das und ich kann mich nur halb freuen

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Antwort von lilly1211  -  16.07.2019
Ja das klingt wirklich scheisse!

Ich hab mir vorgestellt dass man sich da öfter sieht. Sparticket ICE?

Jeder macht einmal im Monat den Freitag frei und kommt? Dann wären das zwei lange Wochenenden im Monat plus Urlaub.

Vielleicht kannst du es ein bisschen positiv sehen: sei froh dass er wegen Heimweh freiwillig gegangen ist - die Alternative wäre ja gewesen er geht weil dein unmögliches Kind ihn rausekelt. Und dann wäre nimmer er schuld ;-)

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Antwort von Strudelteigteilchen  -  16.07.2019
Es gab eh schon Bemerkungen zum Thema "KindKlein hat doch sicher Freudentänze aufgeführt, als ich endlich weg war?" Aber das habe ich mir gleich verbeten.

Er ist noch in der Probezeit, deswegen kann er schwer frei nehmen. Aber das größte Problem ist der neue Arbeitgeber, der erst mittwochs den Schichtplan für die kommende Woche rausgibt. So kann man nicht planen! Natürlich kann ich mir auf gut Glück irgendeinen Freitag in fünf bis sechs Wochen frei nehmen und ein günstiges Ticket kaufen, aber mit etwas Pech hat er dann genau an dem Freitag Spätschicht und ich sitze alleine in seiner Wohnung. Kurzfristig gibt es halt keine billigen Fahrkarten.

Wir werden sehen. Vielleicht pendelt sich der Schichtplan irgendwie ein. Oder es ergibt sich was anderes. Was mir auffällt: Ich habe fürchterlich gelitten, bevor er wegging; jetzt habe ich mich beruhigt und er leidet. Ich vermisse ihn schon, aber nicht 24 Stunden am Tag. Keine Ahnung, ob das für unsere Beziehung gut ist, aber für meine Nerven ist es prima

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Antwort von desireekk  -  17.07.2019
Ich hatte das ja auch jahrelang... noch ein paar Kilometer mehr, aber die selbe Logistik mit ewigem planen, alles andere absagen, hoffen, 100 mal absprechen, verhandeln...

Und auch ICH habe ihn im normalen Leben nicht wirklich vermisst. Ich hatte Arbeit, Kids, Freunde, war ja alles da. Nur selten, meistens dann wenn es etwas "praktisches" war (mal eine weitere Hand bei der Gartenarbeit, ein "Erwachsenengespräch" beim Abendessen, etc.).
Ich hatte mir mein Leben ja wunderbar eingerichtet... in das er mir irgendwie reinfunkte :-)

Ich glaube, dass das sich nicht verlieren durchaus eine Herausforderung sein wird. Durch die fehlende Präsenz füllt man das Vakuum einfach durch etwas anderes oder andere. Es ist eine große "Kunst" das jahrelang als glücklich funktionierendes Paar durchzuhalten.
Wobei ich gar nicht weiß ob ich dauerhaft diese Kunst beherrschen möchte?

Das mit dem Schichtplan ist blöd.... eine Chance auf "Wunschschichten" gibt es nicht? Wenn nicht immer, dann zumindest ab und zu?
…. und Treffen in der Mitte ist dann halt auch immer irgendwie künstlich und mit Hotelkosten verbunden...

Liebe Grüße

D

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Antwort von lilly1211  -  17.07.2019
Ja blöd mit den Schichten.

Vielleicht kann er da zu einer Regelmäßigkeit finden wenn er dafür andere Zugeständnisse macht den Kollegen gegenüber, die meiste Zeit ist er ja extrem flexibel ohne dich und mit großen Kindern. Er kann ja anbieten alles unbeliebte zu übernehmen für die feste Zusage jeden ersten Freitag frei und den dritten Freitag Frühschicht....oder so. Heutzutage sind Arbeitgeber doch froh wenn sie jemanden haben der zuverlässig ist.

Kindklein darf freilich tanzen. Er wurde ja nicht gefragt, er hat weder den Einzug noch den Auszug entschieden. Und dass es nicht wirklich funktioniert hat laste ich der Idee an sich an, nicht den Beteiligten. Wie gesagt ich selbst halte das für absolut ausgeschlossen, sowas muss man sich nicht antun. Ich kenne auch ausschließlich nur Leute die jammern.

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Antwort von Strudelteigteilchen  -  17.07.2019
Zitat:
"Wobei ich gar nicht weiß ob ich dauerhaft diese Kunst beherrschen möchte?"

Tja, das ist eben die Frage.....

Wir haben die Entfernung ja schon gehabt, aber es gab ein paar entscheidende Unterschiede. Manche waren rein praktischer Natur: Er hatte feste Schichten und verdiente deutlich besser als jetzt, ich habe nur vier Tage die Woche gearbeitet.

Und es gab einen emotionalen Aspekt, der die Entfernung leichter gemacht hat: die Perspektive! Zunächst hatten wir sehr viele Gespräche über die Frage, wie wir die Entfernung möglichst bald dauerhaft überwinden können. Und dann gab es eine Entscheidung, die Vorfreude, die Planung, das "Bald ist es besser!" Vor allem gab es die ganze Zeit den Konsens: Wir wollen die Situation zeitnah verbessern und suchen gemeinsam nach einer Lösung.

Das fällt weg, uns ist die Perspektive abhanden gekommen. Er war hier und findet es blöd, ich kann und will hier aber bis auf weiteres nicht weg. Die einzige Perspektive ist meine Pensionierung, aber bis dahin dauert es noch mehr als 10 Jahre, das taugt nicht. Zumal es ja nicht NUR der Job ist, der mich hier hält.

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Antwort von Strudelteigteilchen  -  17.07.2019
Ja, KindKlein darf tanzen

Und mein Freund hat das nicht zu kommentieren. Schon gar nicht in so einem beleidigten Tonfall

Sein Sohn läuft gerade komplett schief, und es fällt mir manchmal sehr schwer, dazu nichts zu sagen. Je, nun..... Nicht mein Zoo, nicht meine Affen.....


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