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Beitrag aus dem Forum Kigakids

Aktivitäten nach KiGa

Frage von Petzi-Bär - 12.07.2012

Hallo, mein Kleiner ist 3,5 Jahre wird im September also ca. 3 3/4 Jahre sein. Er geht in den Kindergarten von 8.30 - 13.30 Uhr von Mo-Fr. Donnerstag Nachmittag geht er direkt nach dem KiGa zur Oma, Freitag Nachmittag um 15 Uhr ist dann Kinderturnen (mit Papa). Er hat also 2 Nachmittage nochmal Programm außerhalb der engen Familie.

Die Erzieherinnen meinten nun, sie würden meinen Sohn gerne ab September auch mal einen Nachmittag sehen, da sie denken, er würde da eher Anschluss finden, da die Gruppe kleiner ist.

Ich bin nun am Überlegen was ich machen soll bzw. wie. Klar ist es bis dahin noch lange, aber als Mutter macht man sich ja mal Gedanken um den Nachwuchs. Ich will ihn nämlich nicht überfordern und außerdem will ich ja auch noch Zeit mit ihm verbringen. Wenn er jetzt 3 Nachmittage Aktion hätte, wäre das für ihn zu viel? Soll er den Oma Nachmittag lassen oder nur alle zwei Wochen wahrnehmen? Kinderturnen beenden? Im Kiga wird auch einmal in der Woche in einer Turnhalle geturnt.

Er hat auch eine kleine Schwester bekommen und deshalb will ich nicht, dass er so viel Aktivitäten außerhalb der Familie hat. Nicht, dass er denkt, wir schieben ihn ab, wenn er fremdbetreut wird. Ich bin Hausfrau also könnte ich mich immer kümmern. Bin eher nicht so der Freund von vollen Terminkalendern für Kinder.

Was meint ihr - sind 3 Nachmittage zu viel für ihn?

Re: Aktivitäten nach KiGa

Antwort von muddelkuddel - 12.07.2012

kiga würde ich - für ein kind, was sich dort wohl fühlt- nicht als termin bezeichnen sondern als erweitertes bezugssystem. also sollte ein "dritter termin" nachmittags im kindergarten nicht das problem sein.
ich halte auch nichts von zuviel programm, aber regelmäßige verwandtenbesuche (oma) und kiga (mein sohn geht ganztägig) sind für mich/uns wochenstruktur und kein "termin".

mein 5jähriger geht wöchentlich zum schwimmkursund hatte bis vor kurzem logopädie, das war anstrengend, weil ihm letzteres kein spaß machte.
nach den ferien macht er schwimmkurs und will zum judo, mal sehen, ob das nicht zu viel wird.
einen großelterntag die woche hat er auch, plus 1-2 papatage.

LG

Re: Finde ich unnötig...

Antwort von Bonniebee - 12.07.2012

Ich finde, Dein Sohn muss nicht nachmittags in den Kiga gehen, um mehr Anschluss zu finden. Viel effektiver ist es, ab und zu ein Kind aus dem Kiga nach Hause zum Spielen einzuladen. Das habe ich bei meinen Kindern auch so gemacht, und es kam bei den Müttern auch immer gut an. Wenn man zu zweit spielt, entsteht ein viel engeres Verhältnis als in der Gruppe. Und wer nachmittags zusammen spielt, ist auch am nächsten Tag im Kiga enger befreundet als zuvor. Ich habe meine Kinder daher immer einmal wieder gefragt, mit wem sie nachmittags mal gern spielen würden. So entstanden gleich mehrere Freundschaften (es gab ja auch Gegeneinladungen).

LG

Re: Aktivitäten nach KiGa

Antwort von binesonnenschein - 12.07.2012

Was möchte denn dein Sohn? Möchte er länger im Kiga bleiben? Dann: Warum nicht? Ich sehe das wie Muddelknuddel. Kiga ist wie erweiterte Familie, ich würde auf keinen Fall dafür Oma oder Sport weniger machen. Wenn dein Sohn gerne hingeht, dann klar, mach das!

Re: Aktivitäten nach KiGa

Antwort von CelinasMama - 12.07.2012

Am besten ausprobieren, meine Maus geht jeden Tag bis 16.45 in die Kita, hat also so gesehen jeden Tag Aktion :)) danach gehts auch öfter noch auf den Spielplatz oder zum einkaufen....lg

Re: Aktivitäten nach KiGa

Antwort von glückskinder - 12.07.2012

Meinen Kinder waren immer bis drei in der Einrichtung. Fanden die richtig toll.

Re: Aktivitäten nach KiGa

Antwort von tina70 - 12.07.2012

ich finde es auch quatsch bei einem fast 4-jährigem wegen sowas von überforderung zu sprechen...meiner geht auch jeden tag bis 16 uhr und danach machen wir auch noch immer was. ist doch schön, wenn er um sieben müde ist und gut schlafen kann...es hört sich eher so an, das DU nicht möchtest, das er den nachmittag noch geht, weil du mit ihm zeit verbringen möchtest;-))
was ich schade für ihn fände, wenn du ihn nicht lassen würdest, wenn er es gerne möchte...

lg
tina

Re: Aktivitäten nach KiGa

Antwort von Sume76 - 13.07.2012

Hat dein Sohn Probleme Kontakte zu knüpfen? Sollte das der Fall sein würde ich es mit dem Nachmittag im Kiga versuchen, aber nur wenn er das möchte.
Mein Sohn hat fast die gleichen Betreuungszeiten wie deiner. Bin Lehrerin und arbeite Teilzeit kann ihn also immer spätestens um 13.30 abholen, oft auch früher, was ich auch tue.
Mein Sohn ist sehr offen und hat viele Freunde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein zusätzlicher Nachmittag einen Vorteil bringen würde. Er geht einmal die Woche Kinderturnen und hat jetzt mit Fußball angefangen. Das genügt. Ansonsten geniessen wir es sehr gemeinsam was mit den Kinder zu unternehmen oder nur mal im Garten zu entspannen. Außerdem kommen die Kindergartenkinder oft auch nachmittags zu besuch (in der ´Regel ohne Eltern!!!)
Ich würde nach meinem Gefühl gehen. Wenn du meinst er hat sich gut integriert und das passt würde ich mich von den Erziehern nicht unter Druck setzen lassen.
LG sanne

sehe ich auch so

Antwort von alsame - 12.07.2012

Ich würde deine Bedenken verstehen wenn du noch ein Sport oder Fördertermin für ihn hättest. Aber Kiga und Oma-Nachmittage würde ich nicht als Termin ansehen und so wird es dein Kleiner bestimmt auch nicht. Was gibt es schöneres für ein Kind, als einen Nachmittag die Hauptrolle zu spielen und machen, essen und eventuell auch bekommen was man will. So was können echt nur Großeltern bieten. Ich persönlich finde eure Struktur toll, einen Nachmittag bei Oma, einen Nachmittag etwas mit Papa machen und den Rest deckst du ab, ist doch super. Und wenn da jetzt noch 1x Kiga dazu kommt, fällt nicht weiter auf.
Und sofern ihr ihm weiterhin das Gefühl gebt, dass ihr ihn liebt und jederzeit für ihn da seid wird er auch nicht das Gefühl bekommen abgeschoben zu werden. Solche Gedanken sind meistens nur in unseren Mütterköpfen. Vielleicht könnt ihr vorab einen Probetag machen.

Muss auch Bonniebee widersprechen. Es muss nicht sein das dein Kind mehr Kontakt zu den Kindern bekommt, wenn man das privat fördert. Wir treffen uns auch öfters mit Müttern und deren Kinder aus ihrer Gruppe. Mit denen spielt sie dann auch ganz toll, weil es ist ja kein anderer da. Und am nächsten Tag schaut sie die im Kiga nicht mal an. Wenn ich dann frage wer ihre Freunde sind und ob diese Kinder auch ihre Freunde sind, sagt sie "Nein". Also es kann funktionieren, muss aber nicht.

alsame

Re: Aktivitäten nach KiGa

Antwort von Petzi-Bär - 12.07.2012

Er bleibt gern im Kiga, sagte er. Zur Oma geht er auch gerne.die betreuut da gleichzeitig noch einen Jungen (3) und Baby (1) in der Zeit in der mein Sohn dort ist. er ist da nicht ganz die Hauptperson (klar ists die Oma...). Turnen geht er auch gerne. Aaaber: Er schläft nachmittags nicht und fällt um 19 Uhr regelrecht in sein Bett. Das jetzt schon ohne die dritte Aktivität am Nachmittag. Ich kann zuhause darauf eingehen, wenn er müde ist und eben an diesem Tag eine ruhige Beschäftigung wählen... Er ist total unleidlich, wenn er müde ist - welches Kind ist das nicht. Wenn es nach ihm ginge würde er gerne alles machen und sich gar nicht ausruhen. KiGa-Nachmittag will ich auf jeden Fall einführen, denn ich denke auch, er erhält da mehr Zugang zu den Kindern. Da vertraue ich den Erzieherinnen. Außerdem vermisse ich ihn halt auch, wenn er an drei Nachmittagen weg ist... ;-)

Re: Aktivitäten nach KiGa

Antwort von binesonnenschein - 12.07.2012

Sieh es doch positiv: Er hat was davon und du kannst dich ein bisschen mehr (und allein) um deine Kleine kümmern :-)

7 ins Bett: genügend Schlaf ist aber wichtig.

Antwort von Mondreise - 14.07.2012

Hi,
Kinder brauchen mehr oder weniger Schlaf, aber um 19:00 ins Bett ist für viele Kinder normal, und solltest du deinem auch gönnen, wenn ers denn braucht.

Bei uns im KiGa müssen die Kinder, die bis halb 5 da sind Mittagsschlaf halten, und war manchen Eltern auch wieder nicht recht. Ist aber in vielen Fällen besser, und auch eine Möglichkeit. Dann müssen sie nicht um 19:00 ins Bett. Der Schlafrhythmus hat mit vielen oder wenigen Aktivitäten nichts zu tun.

Und wegen der Termine:
Du machst das schon :-)

Ciao Biggi

Re: Aktivitäten nach KiGa

Antwort von May.mama - 12.07.2012

Ich sehe das auch so.... "kiga würde ich - für ein kind, was sich dort wohl fühlt- nicht als termin bezeichnen sondern als erweitertes bezugssystem."

Meine Kids sind von 8-12.30 u. von 14-16h im KiGa, jeden Tag, den gefällt es da voll u. zu viel ist es auch nicht,
habe auch hier einen kleine Schwester, die sehen sie genug, verbringen genug Zeit mit ihr!

Di. ist um 16:30 eine Std. turnen, also direkt nach dem KiGa gehts zum turnen.
Und ab Sep. hat freitags meine Tochter auch Musikschule.
Ich finde es nicht zu viel u. Zuhause haben die genug Zeit zum spielen u. Fam.zeit gibts auch genug.

Re: Aktivitäten nach KiGa

Antwort von Maus_2012 - 12.07.2012

Unsere Töchter sind jetzt 4 und 6.
Die kleine ist früher 1x die Woche mit meiner Schwester zum Kinderturnen gegangen. Seit letztem Sommer ging sie 1x die Woche zum Trampolinspringen.
Ausserdem geht sie, seit sie 1 Jahr alt ist, jeden Freitag nachmittag mit ihrer Schwester zur Oma. Sind also schon lange 2 "Termine" pro Woche.
Zusätzlich geht sie oft noch donnerstags nachmittags zum KiGa. Und seit ein paar Wochen geht sie auch 1x die Woche zum voltigieren.
Das alles macht ihr riesigen Spaß... aber jetzt sind Ferien und sie fragt ständig, wann denn endlich wieder nachmittags was ist!

Nach den Ferien wird es so aussehen, dass sie montags zum volti geht, dienstags zum Musikzirkus, donnerstags zum KiGa und freitags zur Oma.
Wobei die "Termine" donnerstags und freitags nicht verbindlich sind... wenn dann mal keine Lust oder ein anderer Termin dazwischen kommt, wäre es ok. Nur die Hobbys hat sie sich ausgesucht und das wird auch durchgezogen. Da gibts keine Ausrede!

Ich bin auch Hausfrau... und wir bekommen im September unser 3. Kind. Aber ich bin mir sicher, dass unsere (noch) Kleine sich nicht abgeschoben fühlen wird. Denn sie darf die Hobbys machen, die ihr Spaß machen, sie hat sich das selber ausgesucht... hat beides getestet und fand es toll!
Ich kann ihr das ermöglichen, da ich zu Hause bin und die Zeit habe, sie überall hinzubringen!
Unsere Große macht ebenfalls 2 Hobbys, sie geht demnächst in die Schule und zusätzlich kommt noch der Oma-Freitag dazu. Das reicht für ein Schulkind... und auch für die kleine sind die Freizeitaktivitäten ausreichend.

Es ist aber immer abhängig vom Kind... entweder es mag die Hobbys und den KiGa, oder eben nicht... und davon würde ich auch abhängig machen, wie viele Freizeitaktivitäten pro Woche ok sind! Unsere Töchter wären beide nicht ausgelastet, wenn sie jeden nachmittag zu Hause wären. Und mit Freunden treffen können sie sich auch jederzeit, wenn sie Lust haben. Blöd ist nur, dass die meisten Freundinnen ganztags in den KiGa gehen, so dass sich Verabredungen ausserhalb vom KiGa nur selten ergeben. Ich bin mal gespannt, wie das in der Schule sein wird!

lg, andrea

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