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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von ansaluli am 07.03.2011, 9:12 Uhr.

Re: Wie würdet ihr reagieren? lang...

Hallo,

deine arme Tochter. Das ist immer sehr traurig und verletztend, wenn andere Kinder einen so ärgern.

Da du mit den Betreuerinnen schon geredet hast und die selbst meinten, dass es schon schlimm gewesen sei, werden sie hoffentlich ein Auge drauf haben und sofort einschreiten, wenn was ist. Eventuell würde ich auch die Klassenlehrerin ansprechen, damit sie zumindest Bescheid weiß.

Besonders wichtig finde ich aber, dass du deine Tochter stärkst, indem du ihr hilfst, mit solchen Situationen umzugehen und Selbstbewusstsein zu entwickeln. Zu solchen Aktionen gehören ja immer zwei (oder mehrere): die, die andere ärgern, und die, die sich ärgern lassen. Vielleicht kannst du mit ihr im Rollenspiel Strategien entwickeln, wie sie damit umgehen kann (z.B. laut und deutlich "NEIN" zu sagen, wenn man geärgert wird oder dumme Sprüche zu ignorieren). Mein Sohn war in der 1. Klasse in einer ähnlichen Situation und ihm haben diese Rollenspiele sehr geholfen. Auch habe ich ihm erklärt, dass ER es in der Hand hat, ob er sich ärgern lassen will oder ob er das ignoriert. Das ist natürlich nicht einfach, wenn man unsicher und sensibel ist und sich sowieso schon unwohl fühlt.

Wichtig sind in diesem Zusammenhang Freundschaften, vor allem auch, damit sie ihrer alten Heimat und den alten Freunden nicht mehr so hinterhertrauert. Ich würde da in die Offensive gehen und gerade die Kinder einladen, die sie ärgern, damit die sehen, dass deine Tochter ein nettes Mädchen ist, mit dem man durchaus spielen und Spaß haben kann. Und bei Freizeitaktivitäten (Sportverein etc.) versuchen, andere Freundschaften aufzubauen.

Meist ist es ja keine böse Absicht, wenn ein Kind "gemobbt" wird, oft sind es Kleinigkeiten, die dazu führen: Unsicherheit, Verhalten, Aussehen, Sprache etc., eben das "Anderssein" oder auch nur die Tatsache, dass es zurückhaltend ist und sich prima als "Opfer" eignet. Am besten stellt man Nähe her, um den Anderen zu zeigen, welcher Mensch hinter dem "Opfer" steckt.

LG,

Anja

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