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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von +emfut+ am 12.11.2010, 10:30 Uhr.

Re: @Vallie

Die Münchner Horte und Tagesheime sind verpflichtet, ihr Essensangebot nach den Grundlagen des Optimix-Konzeptes und auf Basis der "Bremer Checkliste" zusammenzustellen.

Die "Bremer Checkliste" geht so:
Pro Woche
* 1 hochwertiges Fleischgericht
* 1 Eintopf oder Auflauf (ohne Fleisch)
* 1 vegetarisches Gericht
* 1 Seefischgericht
* 1 Gericht nach freier Wahl (z. B. ein Fleischgericht, ein fleischfreies Gericht mit Vollkorngetreide oder ein süßes Hauptgericht)

Dabei sollten enthalten sein:
* mindestens 2 mal frische Kartoffeln (DIE Regel finde ich erheiternd)
* mindestens 2-3 mal frisches Obst
* mindestens 2-3 mal Rohkost oder frischer Salat

Diese Vorschriften finden sich da:
http://www.muenchen.de/cms/prod2/mde/_de/rubriken/Rathaus/67_scu/10_kitas/einricht/allgemein/standardkita.pdf

In München ist für die Essensbestellung immer die stellvertretende Leitung zuständig. Unsere macht das ganz schlau - wenn Eltern sich beschweren, zieht sie sich auf die Vorschriften in o.g. Link zurück.

Das Problem bei uns ist eher, daß das Geld nie reicht. Es steht pro Kind und Tag 2,40 Euro zur Verfügung, und das muß für Essen, Snacks und Getränke reichen. Wir bestellen bei Gourmet - es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Firmen, die für die Essensbestellungen der städtischen Einrichtungen "freigegeben" sind - und da ist es schwer, zu dem Betrag die Vorschriften der "Bremer Checkliste" einzuhalten.

Ich schlage mich jetzt seit 14 Jahren mit dem Essen in diversen Tageseinrichtungen herum - es ist immer schwierig. Hier sind die Eltern immer am Jammern, das Essen enthalte zu wenig Gemüse und zu viel Fleisch - da schlägt dann der Öko-Stadtteil durch. Aber es bringt ja nichts, wenn man schickes Dinkel-Risotto auf den Tisch stellt und dann ißt es keiner. Die Kinder hätten am liebsten jeden Tag Pommes oder Pizza. Und die Essensverantwortliche muß sich dann herumschlagen mit Öko-Eltern, essensverweigernden Kindern, diversen Lieferfirmen und den monetären Einschränkungen.

Nach vier Elternabenden zum Thema Essen kenne ich mich inzwischen aus *lach*.

Gruß,
Elisabeth.

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