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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von sumse am 13.07.2006, 22:01 Uhr.

Nochmal ich...

Mir ist durchaus bekannt, was Kinder kosten, ich habe selber zwei :-)

Natürlich kann man nicht sämtliche Kosten mit dem Kindergeld abdecken und das ist auch nicht Sinn der Sache. Es ist lediglich ein Zuschuss. Aber Sinn der Sache ist, dieses Geld in die Kinder zu investieren und nicht damit, wie hier schon geschrieben wurde, "die ganze Familie durchzubringen". Und irgend jemand schrieb hier auch, dass sie und ihr Mann viel rauchen, obwohl das Geld superknapp ist. Das verstehe ich nicht...

Themawechsel:
Ich denke, wenn man Billigware kauft, hat man im Endeffekt nichts gespart, weil die Sachen häufig ersetzt werden müssen (mit Ausnahmen wie den Aldi-Dickies, die sind wirklich gut), weil sie oft einfach nicht viel taugen. Für mich ist z.B der Pelikan-Farbkasten das non-plus-ultra, und sooo teuer finde ich ihn nicht. Er hält doch lange! Und was kostet ein Päckchen Zigartetten?
Ich habe oft genug in der Schule erlebt, wie traurig Kinder mit Billigkästen waren, weil die Farben immer blass blieben, egal wieviel Mühe sie sich gaben. Ich habe immer meine beiden Kästen (gehören mir privat) zur Verfügung gestellt, weil mir die Kinder Leid taten. Aber das kanns ja nun auch nicht sein.
Dasselbe Spiel mit den Wachsmalstiften, da ist's nunmal Stockmar oder Pelikan. Da kamen dann Kinder stolz mit ihrem 100er Eimer aus Rudis Resterampe und waren traurig und frustriert, weil die Stifte keine Farbe abgeben und ewig abbrechen. Auch da habe ich meine eigenen Sachen an die Knder verliehen.
Ich könnte noch viele Beispiele aufzählen.

Es ist einfach wichtig für die Arbeitsmotivation, vernünftiges Material zu haben. Du willst doch auch nicht mit stumpfen Messern das Gemüse schneiden oder mit einer Nadel ohne Spitze nähen!?

Auch wenn das für manche Familien nicht einfach zu leisten ist, aber da muss man durch.

Themawechsel:
Meine Freundin hat ein Jahr lang bei einer spanischen Familie als Au-Pair gearbeitet. Die waren echt nicht reich und haben in einer winzigen Wohnung gellebt (...und dann noch meine Schwaster). Das war denen aber sch...(sorry)egal, denn die haben echt alles, was sie hatten, in die Bildung und Ausbildung ihrer Tochter investiert. Sie war an einer Kunstschule, hatte Musikunterricht (samt eigener Geige und Klavier, MÜHSAMST vom Mund abgespart), jede Menge Bücher, ein deutsches AuPair wegen der Fremdsprache...). Die Eltern selber haben sich kaum etwas geleistet und fuhren ein winziges, verbeultes Auto. Ich fand das ganz schön bewundernswert, was diese einfachen Menschen tun, um ihrer Tochter "Aufstiegschancen" zu ermöglichen. Das würden noch lang nicht alle Eltern machen...

Übrigens: Ja, uns geht es finanziell sehr gut, Gott sei Dank, und ich kann meiner Tochter und meinem Sohn viel bieten (Hobbys,Instrument, Bücher, Kurse, Theater, Musical etc.) Aber ich habe sehr, sehr lange darauf hingearbeitet und verdammt viele Opfer gebracht und lange Jahre auf so vieles verzichtet, weil ich keinerlei Unterstützung hatte (auch nicht vom Staat). Viele meiner früheren Klassenkameraden haben es sich leichter gemacht und schielen heute oft neidisch auf das, was ich mir leisten kann. Früher wurde ich belächelt, weil ich gejobbt habe, statt mit um die Häuser zu ziehen (von welchem Geld auch?)

Das ist nämlich die Kehrseite: ich werde kritisiert, weil ich "Arme" als Jammerer beschimpfe (was übrigens so nie meine Absicht war!!!), ich aber bin dann die "arroganze Besserverdienerin". Auch das ist nicht ok, oder? Den Weg zur "Besserverdienerin" sehen nämlich die wenigsten.

Mein Motto: Ich bin dafür verantwortlich, was ich sage.
Ich bin nicht dafür verantwortlich, wie du es verstehst.

...das las ich vor einigen Tagen auf einem T-shirt und fand es klasse!

LG sumse

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