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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von marit am 02.04.2004, 10:46 Uhr.

Re: auch teilweise Zustimmung...

Ich war schon mal ziemlich entsetzt, weiß aber nicht mehr, ob es in diesem Forum war, daß eine Mutter mit Entschiedenheit sagte "mein Kind darf nicht auf Bäume klettern". Das tat mir dann für das Kind schon sehr leid, einfach weil meine schönsten Erinnerungen mit dem Bau von Baumhäusern zusammenhängen (und dem Klettern auf Papiercontainer). Klar gab es da hin und wieder Knochenbrüche oder aufgescheuerte Ellbogen, das fand ich aber weder damals noch heute schlimm. Wenn meine Mutter so genau gewußt hätte, was wir immer getrieben haben, hätte sie sicher mehr verboten (mit bockigen Ponies ohne Sattel und Helm im Wald herumreiten etc.), aber ein wenig Unbeobachtetsein gehört doch auch zur Kindheit, finde ich.

Ein Kind der Gefahr auszusetzen, vom Pferd zu fallen und dann eine Weile orientierungslos im Wald herumzulaufen, bis man von irgendwoher Hilfe holen kann, mag sich zwar unverantwortlich anhören, ich finde es aber im Grunde längst nicht so gefährlich, wie ein Kind 3 Stunden täglich Fernsehen und Computerspielen zu lassen, bis sein Bewegungsapperat total verkümmert ist. Daß Eltern sich schwer tun, das Risiko einzugehen, daß ein Kind sich mal einen Knöchel bricht, ihnen andererseits aber egal ist, daß es mit 20 einen Bandscheibenvorfall hat, ist schon sehr inkonsequent.

Nun ja, was die Freunde und Besuche angeht, da halten wir es mit Louise so, wie ich das früher auch erlebt habe. Bei Nachbarskindern darf jederzeit geklingelt werden. Sie hat einen gewissen Radius, in dem sie sich frei bewegen darf (natürlich mit gewissen Regeln), und da wir Erwachsenen über diese Regeln gelegentlich sprechen, ist da auch eine gewisse Gefahr für die Kids, erwischt zu werden, wenn sie was "Verbotenes" tun. Freunde die weiter entfernt leben werden natürlich schon angerufen (und umgekehrt). Das war bei mir damals ebenso.

Allerdings bin ich auf dem Land großgeworden, Louise muß jetzt mit der Stadt zurechkommen, und da muß man schon etwas modifizieren. Wir übern jetzt z.B. schon sehr lange U-Bahn-fahren, sich im Streckennetz auskennen (ich hab dazu ein Puzzle für sie gemacht), einzuschätzen, wenn jemand Betrunken ist usw. Denn ich bin als Kind mal total verzweifelt, weil ich in einen falschen Bus gestiegen war und es erst merkte, als in einer anderen Stadt Endstation war. Ich möchte, daß sie weiß, was zu tun ist, wenn sie sich mal verfährt.

Was die Sache mit den bleihaltigen Lacken angeht. Also mir haben die ganzen Wohngifte damals nicht gutgetan und meinem Mann auch nicht. Nach einer Kindheit ohne Stillen, mit asbestverseuchten Schulen, bunt gestrichenen Kinderzimmern, domestosgebleichten Jeans etc. habe ich heute chronisches Asthma und mein Mann starke Neurodermitis. Insofern ist es schon toll, daß sich da einiges verbessert hat. Und daß die Zahl der toten Kinder im Straßenverkehr damals nicht höher war als heute ist einfach auf das erhöhte Verkehrsaufkommen zurückzuführen. Prozentual sterben heute viel weniger Kinder bei schweren Unfällen.

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