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Rund um die Erziehung Rund um die Erziehung
Geschrieben von Notre am 13.02.2013, 7:47 Uhr.

Vorpupertät oder mein Fehler

Hallo,

ach menno, gerade ist mein Sohn (9) wieder weinend zur Schule. Wir hatten uns wie fast jeden Morgen, in "der Wolle".

Nur weiss ich einfach nicht, wie ich es umgehen kann. Ich würde ihnen gerne ein, zwei kurze Beispiele geben, zb. heute morgen:

Ich wecke ihn sanft am Bett und bekomme schon kein guten Morgen oder Hallo Mama oder etwas freundliches. Er steht ohne ein Wort oder mit "mach mal Platz" auf. Geht runter. Legt sich auf die Couch und sagt: " Mama, mach mir mal das Fernsehen an (obwohl er direkt davor sitzt). Mach ich das nicht, ist er total "zwersch", so wie man bei uns sagt.

Ich mache ihm dann sein Essen und mache ihn immer u. immer wieder darauf aufmerksam, dass er danach ins Bad muss, da es Zeit ist. Er weiss genau, dass er um 06.55 Uhr im Bad sein muss, sonst schafft er seinen Bus um 07.20 Uhr nicht.

Dann trödelt er. Gleich..... Ich will noch..... Die Zähne werden ratz fatzt mal drübergeputzt. Haare nur dann gekämmt, wenn ich ihm das sage, und das auch nur mit motzen und extrem weinerlicher Stimme. Schuhe anziehen... motzen, weinen.... Schulranzen packen... motzen weinen.... anziehen... motzen, weinen..... Nase putzen (obwohl sie Randvoll ist) motzen weinen... ununterbrochen ist er am weinen. Alles passt ihm nicht. Ich bin gemein und unfair.
Heute morgen habe ich ihm eine Entschuldigung für die Schule geschrieben und habe gesagt: " Hier mein Schatz, tu bitte die Entsch. in die gelbe Elternmappe und gib sie deiner Klassenlehrerin." Was macht er ? Will sie zerknüllen und vorne zwischen Brotdose und Mäppchen reinquetschen.......

-"Nein, ich habe gesagt, Du sollts sie in die Mappe tun, damit sie eben NICHT zerknittert."

Die Antwort:" Brauch ich nicht, macht keiner. Du bist sooooo streng.... Ich halt das nicht mehr aus..... immer bist Du so streng.

Ein Beispiel von Hunderten. Es sind alles Dinge, die selbstverständlich sind. Und die ein Neunjähriger von SICH AUS dran denken sollte. Aber wenn ich ich um die normalen Dinge BITTE, bin ich immer streng und gemein....... Und er geht fast jeden Morgen weinend aus dem Haus.

Allerdings..... Bevor er aus dem Haus geht, besteht er darauf sich zu umarmen und mir zu sagen, dass er mich lieb hat.....

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*29 Antworten:

Re: Vorpupertät oder mein Fehler

Antwort von ansaluli am 13.02.2013, 8:46 Uhr
 
Hallo,

warum lässt du dich denn da so reinziehen?

Er ist doch schon 9, warum übergibst du ihm nicht die Verantwortung für sein Handeln? Wie du schon sagst, sind das alles Sachen, die ein 9-Jähriger allein regeln kann.

Er ist unfreundlich zu dir? Dann stell' ihm einen Wecker nebens Bett, der ihn weckt.

Er trödelt beim Essen, Zähneputzen, Anziehen und zerknüllt die Entschuldgung - er hat die Konsequenzen zu tragen, in dem er den Bus verpasst und die Lehrer sein Arbeitsverhalten schlechter beurteilen.

Dass er dich immer nett verabschieden will, zeigt doch, dass er die Situation auch nicht gut findet.

Lösungsvorschlag:

Sprich in Ruhe mit ihm und frag ihn, wie ihr die Situation gemeinsam verbessern könnt. Vielleicht ist es ihm zu viel, dass du ständig darauf achtest, was er tut (bzw. nicht tut). Vielleicht ist er ein Morgenmuffel, so dass ihm Reden und freundliche Worte schwerfallen. Macht eine Art Zeitplan, in welcher Reihenfolge der Morgen abläuft (das Fernsehen würde ich allerdings komplett streichen...) und kläre ihn darüber auf, welche Konsequenzen es für ihn hat, wenn er nicht rechtzeitig fertig wird. Wenn er den Bus verpasst, nimmt er den nächsten und muss in der Schule alleine dafür geradestehen.

LG
Anja

 

Re: Vorpupertät oder mein Fehler

Antwort von somane am 13.02.2013, 9:09 Uhr
 
Hi

hört sich für mich nach einem müden, unausgeschlafenen Kind an! Und warum guckt der vor der Schule schon TV (scheint es sich ja gewohnt zu sein)? TV vor der Schule ist ein NoGo, finde ich. Genau so wie direkt vor dem ins Bett gehen.

LG

 

Re: Vorpupertät oder mein Fehler

Antwort von maxwell am 13.02.2013, 9:17 Uhr
 
Meiner ist ein Morgenmuffel und das respektiere ich. Lass Dein Kind zufrieden und rede nur das Nötigste.
Warum muss er sich kämmen, die Nase putzen? Er ist neun! Lass khn doch selber entscheiden! Wenn er die Entschuldigung knüllt, ist das sein Problem, nicht deins.
Sag ihm die Uhrzeit, und dass er jetzt losmuss. Wenn er trödelt, kommt er zu spät und muss die Komsequenzen tragen.
Du scheinst ihn sehr zu bevormunden, das gefällt keinem Kind und hat mit VorpuBertät rein gar nichts zu tun. Er will sich abnabeln und darf es anscheinend nicht.

 

Fehler: PuBertät

Antwort von Fredda am 13.02.2013, 9:42 Uhr
 
Guten Morgen!

Ich würde sagen, Wecker ans Bett, natürlich kein TV am Morgen, und du machst dich unabhängig davon, dass dein neunjähriges, wahrscheinlich müdes, vielleicht schulgestresstes Kind morgens kuschlig und dein Sonnenschein sein muss, damit es dir gut geht...

Sag du ihm freundlich Guten Morgen und lass ihn in Ruhe (aber nicht so patzig, wie du klingst, sondern souverän. Er ist das Kind, du bist die Mutter.)

Wer sich nicht kämmt, geht halt strubbelig in die Schule, wer die Entschuldigung verknittert bekommt die Quittung vom Lehrer...

Sag bitte nicht, dass du im Bad dabeistehst, wenn er sich fertigmacht. Mit Neun!

 

Re: Vorpupertät oder mein Fehler

Antwort von Carmar am 13.02.2013, 10:10 Uhr
 
Schulranzen wird am Abend vorher gepackt und dann kommt auch die Entschuldigung hinein und nicht morgens in Eile.

Und TV bleibt aus.

Ein Kind, das morgens geweckt wird und noch nicht ganz vorhanden ist, ist noch nicht ausgeschlafen. Also muss es früher ins Bett.

 

Re: Bist Du alleinerziehend...?

Antwort von Hexhex am 13.02.2013, 10:54 Uhr
 
Hallo,

ich finde es immer schlimm, wie Mütter sich komplett allein fürs Kind zuständig fühlen. Du erwähnst nicht mit einem einzigen Wort Deinen Mann. Wo ist ER, wenn Dein Sohn sich von Dir nichts sagen lässt und auf stur schaltet...? Jungen brauchen gerade in diesem Alter auch den Vater, der mal sagt: Bis hier und nicht weiter. Aber auch einen Vater, der sich Zeit für sie nimmt. Dein Sohn klingt momentan einfach sehr unzufrieden. Und ein häufiger Grund dafür ist nicht die Vorpubertät, sondern dass er zu wenig Anerkennung bekommt, oft vom Vater. Denn die Mutter hat man immer um sich, was sie sagt oder nicht sagt, ist daher oft nicht so interessant. Dass man wichtig ist, muss einem auch der Papa zeigen: Indem er möglichst viel Zeit mit einem verbringt, am Wochenende reine Vater-Sohn-Aktionen macht, ein männliches Vorbild gibt.

Wenn Jungs unzufrieden sind, ist es halt oft so, dass ihre Väter kaum Zeit für sie haben, und vielleicht gilt dies ja auch bei Euch. Worte reichen nicht, um einem Kind Interesse zu signalisieren, sondern die ZEIT, die ein Vater mit einem Sohn verbringt, zeigt diesem, ob der Papa ihn wichtig findet oder nicht. "Zuviel Arbeit" ist dabei keine Ausrede, die gilt. Für Dinge, die ihnen wichtig sind, haben Männer seltsamerweise nämlich immer Zeit.

Dies muss natürlich bei Euch so nicht zutreffen. Ich würde aber auf jeden Fall mit Deinem Partner zusammen (!) überlegen, warum Euer Sohn momentan so unzufrieden ist, dass er ständig negative Aufmerksamkeit erzwingen muss. Vielleicht kann Dein Männe öfters etwas zusammen mit Deinem Sohn machen und dabei auch "Männergespräche" führen über die Schule, wie es dort so ist, wie sie früher für den Papa war, was der so für Probleme hatte (und wie er sie gelöst hat) usw. Das fände ich wichtiger, als dass Du Dir ungerechtfertigte Schuldgefühle machst. Du kannst einem heranwachsenden Jungen nicht ALLES bieten, zum Beispiel den Vater ersetzen.

LG

 

Re: Vorpupertät oder mein Fehler

Antwort von Birgit67 am 13.02.2013, 11:02 Uhr
 
es mag schon sein, dass die Vorpupertät da eine Rolle spielt - aber Dein Sohn braucht Regeln und Grenzen und muss vor allem Lernen mit den Kosequenzen seiner Handlung selber klarzukommen.

Er weis was seine Aufgaben sind und wenn er sich nicht daran hält muss er die Konsequenzen tragen indem er der Lehrerin erklären muss warum er zu spät kommt - apropo Lehrerin: Vielleicht machst du mal einen Termin mit ihr aus um über Deinen Sohn zu sprechen wie er denn in der Schule ist - wie sein Verhalten oder ob er Probleme hat - das kann auch dazu führen dass er zu Hause das Ekel in Person ist.

TV- am Morgen - nie und nimmer - vor allem kommt doch eh nur Schrott was sich ein 9-jähriger bestimmt nicht reinziehen muss.

Wann geht er ins Bett??? Mit 9 mussten meine um spätestens 20.30 Uhr das Licht ausmachen. Elektronische Spiele vor dem Schlafen gibt es auch nicht - max. ein Buch lesen vor dem einschlafen.

Überdenke mal Eure Rituale - vielleicht fehlt Deinem Sohn die Sicherheit eines Rituals.

Schulranzen wird generell am Abend gepackt - und wenn es sein muss steh dabei und schau dass alles drin ist was er für den nächsten Tag braucht.

Kein Zähne putzen - kein Haare kämme`???? Sein Problem - seine Mitschüler werden es ihm schon sagen wenn er zu stark aus dem Mund richt - Kinder sind da weniger zartfühlend als Erwachsene - und solange er dann Abends ordentlich die Zähne putzt ist es auch mal ausreichen.

Wenn er morgens nicht sprechen will - ist das so - ich will kurz nach dem Aufwachen auch keinen Ton von mir geben - und meine Jungs sind auch so - also werden sie 5 Min. früher geweckt damit sie Zeit haben zu sich zu kommen und aufzustehen.

Schau dass das Frühstück fertig ist wenn Dein Sohn am aufstehen und aziehen ist - dann bleibt auch keine Seit sich aufs Sofa zu bequemen - denn zum Essen geht es an den Eßtisch - ich hoffe auch bei Euch.

Auch Pubertierende kann man zu Regeln anhalten- man muss halt darüber sprechen und die Gegenseite anhören.

Ich habe zwei der eine voll der andere am beginn der Pubertät mit fast 13 und 16 Jahren und trotzdem kommen wir bis auf einige wenige Tage wo es knallt super miteinander aus - weil wir Regeln haben füreinander an die sich alle halten weil es gemeinsam abgesprochen wurde.

So gibt es bei uns auch nur in den Ferien und am WE unbegrenzte Zeit für PC und Co. unter der Woche wenn Schule ist sind diese Dinge Tabu - wurde gemeinsam abgesprochen - beide merkten dass ihre Noten besser wurden weil mehr Zeit zum lernen und seitdem akzeptieren sie es ohne wenn und aber.

auch die Entschuldigung: Er wird sich schon das richtige anhören müssen wenn sie zerknittert ankommt -ist aber dann sein Problem - die Lehrer kennen ihre Kandidaten meistens ziemlich gut.

Einige Dinge bei Dir sind Hausgemacht - andere muss man Regeln finden mit denen ihr beide leben könnt.

Gruß Birgit

 

Re: Vorpupertät oder mein Fehler

Antwort von Notre am 13.02.2013, 12:57 Uhr
 
Hallo,

vielen Dank für die vielen Antworten.

Also, ich war lange Zeit alleinerziehend.
Mein neuer Partner wohnt bei uns seit ca 2 Jahren. Er und mein Sohn verstehen sich super, bis auf Kleinigkeiten vielleicht.

Sie verbringen Zeit zu zweit. Meist im Wald (er ist Jäger) oder auch mal unten in der Werkstatt. Gerade am WE haben sie wieder gemeinsam ein Holzboot gebaut.
Sie reden andere Dinge miteinander, die mein Sohn mit MIR NICHT bespricht und umgekehrt. Mein Partner erzählt mir immer davon. Es ist nichts aussergewöhnliches dabei.

Mit seinem leiblichen Papa hat er regelm. Kontakt. Jedes zweite Wochenende. Er wohnt in der Nähe und auch einmal ausserhalb der Regel sehen sie sich. Immer wenn Zeit und Lust.

Mein Sohn liegt um 20 Uhr im Bett. Licht aus.
Ich bringe ihn ins Bett. Er füttert seine Fische, nimmt seinen Teddy. Ich lese ihm was vor. Wie schon Jahrelang. Dann drücken wir uns und küssen uns, wir sagen uns dass wir uns lieb haben. Mein Partner wird auch nochmal geknuddelt. Und dann macht er sich eine CD an. Jeden Abend. Seit Jahren. Immer die gleiche CD. Spongebob....

Und ist nach kurzer Zeit eingeschlafen.

Vor dem Schlafengehen essen wir und danach spielen wir. Brettspiele, Kartenspiele. Ganz, ganz selten, dass er mal ins TV guckt. Und wenn, dann keine Filme oder so, sondern wie letzte Wo. mal Galileo. Das interessiert ihn.

Ich habe schon alles versucht, um ihn nach dem Aufstehen daran zu hindern TV zu gucken. Ich habe versucht andere Dinge mit ihm zu spielen oder ein Buch zu lesen, puzzlen..... Nichts...... er fängt richtig an zu weinen... Die Tränen laufen.... Er wird nicht wach.....Er sagt dann immer:" Mama, ich brauche das morgens, damit ich wach werde. " Ich habe das beobachtet (wir haben eine kleine Wohnung) es ist wirklich so; er kuschelt sich auf die Couch, Decke drüber, TV an. Kinderstunde. Dann dauerts so 15 min und er ist halbwegs fit. Die längste Zeit, die er morgens gucken kann, ist eine halbe Std. dann muss er sich eh fertig machen.

Es ist einfach so, dass er richtig mies und heulerich und laut wird, wenn er nicht " gucken" darf. Meine Eltern und meine Oma wohnen hier noch. Die schlafen um die Zeit. Ich will auch nicht, dass sie wach werden.

Mein Partner ist um die Zeit schon auf dem Weg zur Arbeit.

In der Schule verhält er sich gut. Im Unterricht macht er "vorbildlich" mit, so die Lehrerin. Die Noten sind Durchschnitt 2,3. Er lernt schnell und auch wenn er für die Klassenarbeiten nicht lernt, schreibt er keine schlechtere Note, als wenn er gelernt hätte.

Bei Bekannten, Verwandten und Freunde verhält er sich sehr sozial und nett und benimmt sich sehr. Das bekomme ich immer wieder bestätigt. Gerade am WE sagte eine Bekannte von mir, wo mein Sohn den Tag war "Mein Gott, was hast Du ein liebes Kind, wär doch meiner mal so. Wie machst Du das?" Hä.... ?

LG
Notre

 

Re: Fehler: PuBertät

Antwort von Christine-HH am 13.02.2013, 13:47 Uhr
 
Du könntest auch Euren Ablauf zeitlich umstellen, z.B. ihn wecken, ob durch Dich oder Wecker ist dahin gestellt, ihn dann ins Bad schicken zum Waschen und Anziehen. Im Anschluß Frühstück, ohne vorher TV, Zähneputzen und ab zum Schulbus. Und ansonsten gebe ich einer der vorherigen Posterinnen recht: Du bist nicht davon abhängig, dass er morgens nett zu Dir ist. An sich scheint Ihr ja ein gutes Verhältnis zu haben mit Bettrunde, kuscheln, spielen etc.
Es gibt einfach auch Morgenmuffel.
LG Christine

 

Re: Vorpupertät oder mein Fehler

Antwort von kanja am 13.02.2013, 14:03 Uhr
 
Hallo,

zu viel "bitte" ist vielleicht auch nicht immer das Wahre. Dein Sohn braucht - vor allem morgens - sicher klare Ansagen und nicht "Schatz, könntest du bitte ..."

Wenn er ein Morgenmuffel ist und auf die TV-Viertelstunde besteht, hast du damit ja eine gute Argumentationsbasis. Sprich mit ihm und erkläre, dass er das Fernsehen haben kann, wenn ansonsten alles plangemäß und ohne zigmalige Aufforderungen funktioniert. Du bist doch immer noch der Chef und kannst notfalls den Aus-Knopf drücken, oder nicht?
Längerfristig würde ich trotzdem versuchen, vom morgendlichen Fernsehen wegzukommen.
Meine Kinder sind auch so, dass sie erst mal ohne viele Worte am Frühstückstisch. Erst wenn wie was gegessen und getrunken haben, sind sie langsam ansprechbar. Ich respektiere das und wir kommen gut zurecht damit.

lg Anja

 

wenn er die Zeit hat für TV - dann lass ihn doch länger schlafen

Antwort von Birgit67 am 13.02.2013, 14:23 Uhr
 
oder mach mit ihm aus: Wenn alles planmäßig läuft und alles fertig ist dann kannst du noch vor dem losgehen TV-Schauen - während ich nie für solch eine Lösung wäre - ist aber ansichtsache und jedem sein Ding - wenn es bei Euch klappt im Moment o.K. - aber bedenke Du musst der chef sein sonst sitzt er irgendwann nur noch vor TV - egal wieviel Dein Partner mit ihm macht bzw. machen will.

Gruß Birgit

 

Re: wenn er die Zeit hat für TV - dann lass ihn doch länger schlafen

Antwort von ansaluli am 13.02.2013, 14:50 Uhr
 
"oder mach mit ihm aus: Wenn alles planmäßig läuft und alles fertig ist dann kannst du noch vor dem losgehen TV-Schauen"

Darum geht es ja scheinbar nicht, sondern mehr darum, dass er das Fernsehen sofort nach dem Aufstehen einfordert, um wach zu werden. Ich denke nicht, dass er da für solche Abmachungen offen wäre.

Du könntest auch versuchen, ihn wie gewohnt zu wecken, aber er muss dann nicht gleich raus aus dem Bett, sondern kann dort noch "wach werden", eben ohne Fernseher. Er braucht vielleicht länger, um morgens in Gang zu kommen, aber den Fernseher braucht er dafür garantiert nicht.

LG
Anja

 

ein anderer zeitplan

Antwort von biggi71 am 13.02.2013, 15:19 Uhr
 
würde helfen!

fernsehen vor der schule??????? nö, gibt es nicht - die zeit fehlt am ende und vor der schule ist es eh nicht sinnvoll.

so ist es bei uns und es passt mitlerweile perfekt (wir hatten auch so einige schwierigkeiten am morgen!!!)

schulsachen werden am abend vorher gepackt und alles andere was benötigt wird (klamotten, bürste, sportsachen, jacke, schuhe......) werden griffbereit von unserer tochter hingestellt/hingelegt.
ich wecke sie, und mache das frühstück. in der zeit geht sie ins bad, macht sich fertig und zieht sich an. danach wird gefrühstückt, essen und trinken in den ranzen gepackt, zähne geputzt, anziehen und raus.

lg

 

mitlerweile denke ich : Fehler!!

Antwort von biggi71 am 13.02.2013, 15:25 Uhr
 
denn er scheint dich ja im griff zu haben. gibts keine fernseher, heult er solange, bis du weich wirst (oder schon vorher nach gibst - da niemand wach werden soll).

er kann nur mit fernseher wach werden???????? DAS würde ich dir als kind auch erzählen!!! du machst dich zum spielball und lässt dich durch sein geschreie und gezeter "erpressen". irgendwann muss das ja mal angefangen haben mit dem fernsehen in der frühe..............

lg

 

Schlafdefizit?

Antwort von Sailor am 13.02.2013, 15:32 Uhr
 
Ich würde am samstags und sonntags, wenn er solange schlafen kann, wie er will, die Aufstehzeit notieren, zu der er von selber aufsteht - ohne geweckt zu werden, ohne auch danach den Fernseher als Wachwerdemittel zu benötigen - dann anhand der Bettgehzeit des Vorabends seine ideale Schlafdauer ermitteln und mit der Schlafdauer unter der Woche abgleichen.

Es würde mich nicht wundern, wenn hier eine Diskrepanz zum Vorschein kommt.

 

Re: Vorpupertät oder mein Fehler

Antwort von mama von Joshua am 13.02.2013, 17:44 Uhr
 
***Es ist einfach so, dass er richtig mies und heulerich und laut wird, wenn er nicht " gucken" darf. Meine Eltern und meine Oma wohnen hier noch. Die schlafen um die Zeit. Ich will auch nicht, dass sie wach werden. ***

Dein Sohn hat dich voll und ganz unter Kontrolle. Er erpresst dich, indem er heult und laut wird, weil er genau weiss dass du nicht willst dass alle anderen wach werden.

TV vor der Schule geht meiner Meinung nach überhaupt nicht.

Lass ihn heulen, lass ihn zetern- aber setze DEINE Regeln durch und lass dich nicht erpressen. Und wenn die Regel lautet kein TV vor der Schule dann hat er das zu akzeptieren und fertig.

 

Re: Vorpupertät oder mein Fehler

Antwort von RR am 13.02.2013, 17:48 Uhr
 
Hallo
zunächst mal packen wir die Schultasche abends komplett. KLeidung wird auch abends bereits gelegt. So geht das schon mal ruckzuck.

Ansonsten hört es sich nach einem eher nicht richtig ausgeschlafenen Kind an bzw. evtl. auch einfach nach "Morgenmuffel" falls es nur vm nach ausreichender Schlafdauer so ist....... dann muss man es wohl einfach hinnehmen u. nicht allzuviel reden (meine Schwester war als Kind ein "geborener" Morgenmuffel, während ich zur gleichen Zeit gut gelaunt quatschend aus dem Bett sprang....)....

viele Grüße

 

Re: Vorpupertät oder mein Fehler

Antwort von Heidschnucke am 13.02.2013, 17:51 Uhr
 
TV vor der Schule ausnahmslos streichen. Heult er und schreit gäbe es für den Rest des Tages auch noch TV Verbot.

Er weiß dass er damit durch kommt.

 

Re: Vorpupertät oder mein Fehler

Antwort von Notre am 13.02.2013, 21:08 Uhr
 
Hallo,

das sind super Info´s. Werde es versuchen....

Aber eine Frage habe ich noch:

Ich wecke ihn um 06.15 Uhr genau. Er steht sofort auf.
Um 07.15 Uhr muss er aus dem Haus.
Er hat also ca. eine halbe Std. freie Zeit morgens zur Verfügung.
Die andere halbe Std. ist für frühstücken, waschen, anziehen, Schulranzen...

Meint ihr, ich sollte ihn eine halbe Std. länger schlafen lassen und dann direkt an den Frühstückstisch setzen lassen ? Sodass er nach dem Frühstück nur noch das Nötigste machen muss ?

Also auch gar keine Zeit mehr für TV übrig ist ? Oder ist das zu gestresst. Aufstehen, frühstücken, Bad, anziehen, Schulranzen, raus.

Mmmmhhhh... ich weiss nicht.

Meist hat er erst nach einer halben Std. Hunger. Oder soll ich den Frühstückstisch einfach decken

Grübel....

 

Frag ihn doch mal

Antwort von Strudelteigteilchen am 13.02.2013, 21:29 Uhr
 
Bei uns ist es tatsächlich schwankend, ob die Kinder morgens gerne mehr Zeit haben oder "bis zum Anschlag" schlafen wollen. KindKlein hatte mal eine Phase, da wollte er freiwillig und auf eigenen Wunsch 30 Minuten vor Schulbeginn in der Schule sein. Derzeit mag er es lieber spitz auf Knopf. Manchmal mag KindGroß so geweckt werden, daß sie 30 Minuten im Bad verdaddeln kann, manchmal mag sie so lange schlafen, daß nur Zeit für einen Sprung in die Hose bleibt. In summiert 16 Schuljahren war alles schon mal da - vom zweistündigen Zeitlupenprogramm bis zum zehnminütigen Zeitrafferprogramm.

Was IMMER funktioniert: Wenn es morgens mal wieder gar nicht klappt, die Abläufe mit den Kindern neu besprechen. Und auch sagen, daß man morgens nicht angeraunzt werden mag. Schweigen ist okay, man darf mir auch sagen, wenn ich nerve. Ich bin nicht empfindlich, wirklich nicht, aber irgendwo sind auch meine Grenzen. Ich werde dann spontan zum Morgenmuffel (was ich eigentlich bin - es kostet mich immense Kraft, morgens den Laden zum laufen zu bringen) und raunze zurück.

Was NIE funktioniert: Auf dem Sofa weiterpennen. Dann lieber im Bett bleiben. Derzeit ist es verführerisch - ich weiß das selber. Im Bett und auf dem Sofa ist es kuschelig warm, außerhalb des Bettes nicht. Aber entweder man hat die Zeit, sich nochmal einzukuscheln - dann tut man das bitte im Bett. Oder man hat die Zeit nicht - dann hat man die Zeit weder im Bett noch auf dem Sofa.

Bei uns laufen in allen Zimmern morgens die Radios, alle auf dem gleichen Sender. Das erstickt alle Fernseh-Anwandlungen im Keim, und hat den positiven Nebeneffekt, daß das öfter mal die Zeit angesagt wird.

 

Doch, Sofa funktioniert hier.

Antwort von Petra28 am 14.02.2013, 8:41 Uhr
 
Hat auch in meiner Kindheit schon funktioniert - da stand ein Sofa in der Küche. Der Unterschied zum Bett ist ja, dass hier volle Beleuchtung herrscht.

Bei uns läuft es so: Ich wecke die Kinder 6:50 Uhr, sie dürfen aber noch 10 Minuten liegen bleiben. Dann klingelt der Handywecker und sie kommen runter. Einer legt sich dann aufs Sofa, der andere auf den Teppich, bis 7:10 Uhr. Dann wird gefrühstückt. So geht es im Zehnminutentakt weiter, bis 7:40. Es muss sich natürlich nicht sklavisch dran gehalten werden, aber das regelmäßige Klingeln des Handys hilft dabei, dass die Kinder sich nicht gar so arg "verträumen".

Eine zeitlang lief hier Radio Berlin, die sagen an, wann es Zeit ist zum Frühstücken, zum Zähneputzen etc. und zwar etwas früher, als meine los mussten, vielleicht passt es für euch.

Ansonsten wäre noch die Möglichkeit, einen Lichtwecker ins Kinderzimmer zu stellen.

 

Re: Frag ihn doch mal

Antwort von Pamo am 14.02.2013, 12:17 Uhr
 
Auch da ist jeder anders.

Wir haben morgens nach dem Aufstehen Sofazeit im Wohnzimmer bei gedämmtem Licht und mit Vorlesen. Ansprache des Kindes vor dem Kakao? Never! Da würde sie nur heulen.

Plärrendes Radio hier undenkbar.

Von daher muss jeder ausprobieren was gut funktioniert.

 

Re: Vorpupertät oder mein Fehler

Antwort von ansaluli am 14.02.2013, 12:19 Uhr
 
Hallo,

ja, ich würde das so machen, dass kein Leerlauf entsteht. Und wenn er nicht so gerne sofort frühstückt die Reihenfolge ändernt: also wecken, vielleicht noch kuscheln und Zeit zum Dösen, danach aufstehen, waschen, anziehen, frühstücken, Zähne putzen, losgehen.

LG
Anja

 

Re: Frag ihn doch mal

Antwort von maxwell am 14.02.2013, 19:51 Uhr
 
Mein Kind kuschelt in der Früh oft lesenderweise auf dem Sofa. Und ist trotzdem in der Schule munter. Was solche Dinge angeht, sollte man das Wort NIE tunlichst meiden.

 

Re: Vorpupertät oder mein Fehler

Antwort von maxwell am 14.02.2013, 19:52 Uhr
 
Frag ihn einfach und trau ihm eine Entscheidung zu.

 

Ich würde mich fragen...

Antwort von MM am 17.02.2013, 15:21 Uhr
 
... wo er das her hat - so ein Machogehabe? Hat er da irgendein männliches "Vorbild"?

Sich morgens auf die Couch schmeissen und dich kommandieren, dass du ihm den Fernseher anmachst - gehts noch?! Das machst du doch hoffentlich nicht!!!

Natürlich gibt es morgens kein Fernsehen. Punkt.

Wenn mein Neunjähriger morgens schlechte Laune hat (ist ein Morgenmuffel), dann ist es halt so. Aber rumkommandieren lass ich mich nicht. Ich mach ihm und seinem kleinen Bruder das Frühstück, richte die Schulbrote, ja. Aber ihren Kram müssen sie schon auch machen - schauen, ob sie alles dabeihaben, Zähne putzen, sich anziehen.

Wenn er mal besonders ätzend drauf war, hab ich auch schon gesagt, wenn er Zeit genug hat zum Mosern, kann er sich sein Brot auch selber schmieren - das ist nämlich kein automatischer Service, sondern ein Entgegenkommen, um ihnen den morgendlichen Start zu erleichtern.

Mit dem "streng sein" - zieh dir doch den Schuh nicht an! Er weiss, dass das bei dir zieht, und versucht es auf die Tour. Versuch drüber zu stehen.

 

Bei uns ist das so...

Antwort von MM am 17.02.2013, 16:11 Uhr
 
... Aufstehen, dann gleich an den Frühstückstisch, beim Essen werden sie richtig wach. Ich mach dabei die Schulbrote, mein Mann ist auch dabei, geht aber noch vor den Jungs ins Bad. Dann gehen sie ins Bad, Zähneputzen, Waschen, danach Anziehen. Schulranzen kontrollieren, bzw. schauen ob alles dabei (gepackt wird abends). Wenn dann vor dem Weggehen noch Zeit bleibt, lesen sie ein bisschen. Zwischen Aufstehen und Weggehen vergeht cca. eine 3/4 Stunde.

Bei euch hört es sich für mich wirklich so an, als sollte er länger schlafen dürfen. Und auch, dass du dich "erpressen" lässt mit dem Fernseher usw.

 

Das mit dem Radio fiel mir auch ein...

Antwort von MM am 17.02.2013, 16:14 Uhr
 
... ob das nicht vielleicht eine Alternative wäre - Radio hören statt TV?
Z.B. bein Frühstück? Oder eine CD? Meine mochten es eine Zeitlang sehr gerne, beim Frühstück eine CD mit Musik oder Hörspielen zu hören - und da wir in der Küche einen CD-Player/Kassettenrekorder/Radio haben, ist das kein Problem.

 

Re: VorpuBertät oder mein Fehler

Antwort von Hofi2 am 23.02.2013, 15:53 Uhr
 
Annika ist 12 und in Ansätzen auch so. Morgens spricht man sie besser nicht an - da hat sie immer schlechte Laune. Allerdings: Fernsehen gibts bei uns morgens nicht und getrödelt wird auch nicht. Denn es gibt nur einen Bus zur Schule - wenn der weg ist, dann kommt sie nicht hin (ich bin dann auch schon weg und mein Mann auch).
Das weiß sie, deshalb passiert das auch nicht.
Auf ihren motzigen Ton morgens reagiere ich einfach nicht mehr und auf eine Antwort auf mein Guten Morgen warte ich auch nicht.
Mittags ist sie wieder normal - naja, so normal man in dem Alter halt ist

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