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Geschrieben von Frank NRW am 26.08.2005, 14:27 Uhrzurück

Re: @FrankNRW ich lupf es mal nach oben

Im Grund Schwoba, tolle und gute Einstellung. Auch denke ich, dass eine Menge der hier Anwesenden solch eine Einstellung - auf den ersten Blick - für lobenswert halten und Dich somit "bewundern, anhimmeln o.ä." (Achtung: Bitte nicht wörtlich nehmen!)

Auch ich kann mich von dem Wunsch solcher Lebensbedingungen nicht freisprechen,

Aber:

Für mich pers. steht - als Familienvater - das Wohl meiner Familie im Vordergrund. Damit es dieser "gut" geht - bevor Du jetzt sagst: Uns gehts doch gut, GUT ist immer eine Auslegungssache! - arbeite ich, wie ich behaupten möchte, hart, genau wie Du vermutlich. Das meine Arbeit aber "Früchte" bringt, bin ich u.a. darauf angewiesen, dass es - für mich - auch politisch gut läuft.

Was bringt es mir, wenn alles Grün ist, ich mir jedoch wie ein Sammler die Früchte vom Baum holen muss, und das nur bekleidet mit einem Feigenblatt :-) (Ironie!!! und überspritzt ausgedrückt!!!)

Nein, was ich sagen will ist, dass es mir als Familienvater darum geht, meine Familie in der heutigen - kapitalistischen - Welt so gut wie möglich zu führen. Das klappt aber nur, wenn ich der Realität ins Auge schaue.

Auch ich gehe übrings lieber in die Pommesbude als ins Hilton. Hilton darfs aber auch mal sein :-)

Gewinnmaximierung auf Kosten anderer? Nein, dafür bin ich auch nicht. Gewinnmaximierung für meine Familie, ja!

Ich glaube, mann sollte nicht zwischen Wählen mit dem Herz oder der Geldbörse unterscheiden, sondern einen gesunden Mittelweg finden. Denn: Beides beruht und braucht einander!

Die "arme" Zeit während meiner Ausbildnung und Studium war schön, zweifelsohne. Mich interessierte nicht die finanzielle Lage des Konzerns nebenan, ich war froh, mir die Sonne im grünen Park auf den Pelz scheinen zu lasse. Sicher würde ich die damalige Zeit manchesmal gern wieder gehen die heutige eintauschen. Geht nur nicht. Heute kommts nicht mehr auf mich an, sondann darauf, dass meine Frau "glücklich" leben kann ohne jeden Cent zweimal rumdrehen zu müssen (so sind Frauen nun mal :-) und meine Kinder nach Abschluss der Schule (Gott sei dank noch lange hin) nicht überlegen müssen, welches beruflichen Weg kann ich einschlagen den sich meine Eltern auch leisten können. Nein, dafür wollte ich eine Familie.

Ich habe bis dato immer versucht einen Mittelweg zu finden. Ist manchmal schwer, aber wir leben in einer "harten" Welt und ich glaube nicht, dass wir diese ändern werden. Leider. Deshalb maße ich mir an, Dein obiges Posting als Wunschdenken zu bezeichnen.

Würde mich übrings mal interessieren, welche Erwartungen die hier anwesenden Damen an Ihre Männer (auch zukünftige) in Bezug auf obiges haben.

Gruß

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