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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von Sylvia1 am 09.10.2003, 16:46 Uhr.

Re: Einschulung von Kannkind?

Hallo Marie-Therese,
natürlich kommt es immer auf das Kind an, aber grundsätzlich finde ich es besser, lieber früher einzuschulen, wenn man die Wahl hat, als noch ein Jahr länger zu warten - wenn eben nicht wirklich schwerwiegende Gründe die in der Person des Kindes liegen, entgegensprechen.

Ich bin da etwas "vorgeschädigt", denn ich bin selber am 22.07. geboren und wurde erst mit vollen 7. Jahren eingeschult, weil mir meine Eltern das "eine Jahr Ferien noch schenken" wollten - ein Geschenk, für das ich meine Eltern während meines letzten Kindergartenjahres und auch während meiner ganzen Schulzeit verflucht habe! Denn ich war immer mit Abstand die Älteste und auch lange Größte (bis zum Ende des meines Längenwachstums, was bei mir mit 12 Jahren abgeschlossen war - heute bin ich eher klein ;-)) und wurde auch oft mit der Frage konfrontiert "Warum bist du denn mit x Jahren erst in der y. Klasse? Bist du sitzengeblieben???". Das war ja nicht so, und es nervte mich echt total. Ich wollte selber auch mit 6 Jahren schon in die Schule gehen, nur durfte ich nicht, und alle meine Freunde im Kiga kamen damals auch in die Schule, auch diejenigen, die noch einige Monate jünger als ich waren. Das letzte Jahr im Kiga war für mich sterbenslangweilig und ich kam mir da völlig fehl am Platze vor als altkluge Sechsjährige mit großem Interesse an Buchstaben, Lesen, Schreiben, Zahlen, Rechnen zwischen all den "Wickelkindern" - das waren für mich die neuen 3jährigen, die nachkamen.
Im Nachhinein haben es meine Eltern dann auch eingesehen, dass es besser für mich gewesen wäre, wenn ich mit 6 in die Schule gekommen wäre - aber das war dann eben zu spät für mich. Sie haben da übrigens auch auf so eine tolle ärztliche Empfehlung gehört, da ich zu dieser Zeit sehr dünn war - als ob die Schulreife mit dem Gewicht zusammen hängt. Aber früher war das eben so.

Ich habe mir jedenfalls damals und auch während meiner ganzen Schulzeit geschworen, sollte ich einmal ein Kind haben, dann würde dieses, wenn ich die Wahl hätte, immer eher früh zur Schule kommen, wenn nicht gerade sehr gravierende Gründe dagegen sprechen würden. Egal, was der Kindergarten dazu sagt. Nun hat es sich aber so ergeben, dass meine Tochter Ende Februar 1998 geboren ist und sie also nach derzeitiger Gesetzlage kein "Kannkind" sondern ein "Musskind" im kommenden Schuljahr ist. Wäre sie ein paar Monate älter, also von Mitte/Ende 1997, dann hätte ich sicher Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, damit sie dieses Jahr schon in die Schule kommt. Egal, was die Kita dazu sagt.

Aber da sie jetzt im Februar erst sechs wird, hat sich das für erledigt. Sie ist jetzt schon sehr lange in ihrer Kita (was ich auch nach wie vor richtig finde, sie ist auch in einer altersgemischten Gruppe, mit dieser Betreuungsform haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht) aber ich merke eben, dass sie doch langsam zu groß für die Kita wird und neue Herausforderungen sucht, mehr wissen und lernen will (obwohl sie in der Kita schon sehr viel geboten bekommt) und alles wie ein Schwamm aufsaugt. Sie interessiert sich auch schon seit längerem sehr für Buchstaben, Zahlen und alles was damit zusammenhängt. Und sie versäumt es jetzt auch bei keiner Gelegenheit, zu betonen, dass sie jetzt zu den Vorschulkindern gehört ;-)

Wie gesagt, es kommt natürlich - wie bei so vielen Entscheidungen - immer auf das jeweilige Kind an. Aber bei einem im August geborenen Kind würde ich auch eher denken, dass es mit 6 Jahren ganz gut in der Schule aufgehoben ist, wenn nichts Gravierendes dagegen spricht. Außerdem sind bis zur tatsächlichen Einschulung noch 10 - 11 Monate Zeit, da kann er sich noch viel weiter entwickeln. Ich würde das jetzt in Angriff nehmen.

Schöne Grüße
Sylvia

P.S. Übrigens "Baby" spielen die Kinder auch teilweise noch, wenn sie viel älter sind, auch mit Babysprache - und keine käme auf die Idee, das die dann nicht schulreif sind ...

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