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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von Tollkühn am 01.09.2014, 11:15 Uhr.

Die Zuckertüte als Geschenkverpackung

Der obige Beitrag ist schon sehr alt, aber auch ich habe mich vor dem Schulanfang mit dem Thema beschäftigt und bin dadurch auf dieses Forum gestoßen. Nun möchte ich für alle, die auch zunächst unschlüssig sind, wieviele Tüten richtig sind, meine Erfahrungen des letzten WE zum Besten geben: Ich kann Entwarnung geben.

Gefeiert wurde in Sachsen, Leipzig. In der Schule erhielt das Kind die Tüte von der Lehrerin unter dem Zuckertütenbaum und in Anwesenehit der Eltern und Verwandtschaft. Zu diesem Zweck wurde pro Kind eine Tüte am Morgen abgegeben und während des feierlichen Programms in der Schule versteckt. Dann hatten die Kids ca. 30 min "erste Schulstunde" in ihrem Klassenzimmer. In dieser Zeit haben die Elten die Tüten unter den entsprechenden Baum - Klasse 1a, 1b, 1c - gelegt.

Allgemein lag da die für den Osten typische eckige 85cm Tüte - im Handel hier "Elterntüte" genannt. Es gab die Normal-im Laden-gekauften, die Selbstgebastelten, die Selbst-übers-Internet-individuell-angepassten (Namen auf der Tüte) sowie gefilzte Tüten. Mit Tüll oder mit Krepppapier oben drauf. Einige waren einfach oben zusammen gebunden, andere üppig dekoriert. Nicht bewährt hat sich einzig die Variante mit zwei kleinen Extra-Dekotütchen an der Haupttüte - die haben sich immer verheddert, mal lag ne andere Tüte drauf und das Kind ist von den mitschwingenden Tütchen fast aus dem Gleichgewicht geraten.

Kein Kind hat aufgeschriehen, dass die Tüte eines anderen Kindes schöner sei. Die waren alle stolz wie Bolle und jedes fand, seine Tüte wäre die schönste im ganzen Land.

Anschließend wurde gefeiert - in Gaststätten, Gärten, zuhause. Hier bekommt das Kind dann noch unzählige weitere Tüten geschenkt. Die Zuckertüte ersetzt hier aber einfach an diesem Tag das "Geschenkpapier".
Auch Nachbarn und "Bekannte vom sehen" kommen einfach kurz vorbei und überreichen eine kleine Tüte mit ein paar Naschereien, etwas Schreibkram, Kleinigkeiten. Vorteil: Es gibt weniger Papiermüll. Die ausgepackten Tüten kann man prima ineinander stapeln und werden gerade bespielt oder als Prinzessinhaube (kleines Tuch oben dran gebastelt) verwendet.

Unsere Tochter war definitiv auch nicht mehr überfordert, als bei jedem Geburtstag/Ostern/Weihnachten. Sie wusste gegen 16 Uhr, als sie die meisten Tüten bekommen hatte, ganz genau, dass es schon 14 Zuckertüten waren und sie fand das supertoll. Und es wurden noch einige mehr.

Ausgepackt haben wir einen Großteil davon erst am Sonntag und in aller Ruhe. Die Naschereien füllen einen Wäschkorb - aber auch, weil viele Gäste sinnvoll ausgewählt haben und großvolumige Abpackungen, Pommbären, Marshmallows (wir haben eine Feuerschale), Popcorn etc. geschenkt haben. Bis Weihnachten brauchen wir nix mehr zu kaufen und meine Kleine hat am Sonntag freiwillig kaum was Süßes gegessen. Das reguliert sich also von selbst. Auch wurde das Kind nicht mit Bleistiften und Radiergummis überhäuft - ein Freundebuch, ein Buch mit Schülerwitzen, ein Kuschelkissen, eine Taucherbrille, eine Zoo-Jahreskarte, ein Notenständer waren auch dabei. Hier kann man im Vorfeld sicherlich sinnvolle Absprachen treffen.

Üblich scheint auch zu sein, Geld zu schenken. Dann gibt es eine kleine Tüte mit Nascherei und einen Schein für einen großen Wunsch. Zum Schuleintritt bekommen die meisten auch erstmals Taschengeld. Das Geld vom Schulanfang ist ggf. der erste Grundstock für das eigene Konto. Damit sollen die Kids den Umgang mit Geld lernen und begreifen, was es heißt, wenn man erst "zur Bank" muss, um Geld zu holen.

Fazit: Ich bin froh, dass mein Mann mir ausgeredet hat, hier im Osten zu versuchen, "nur eine Tüte" durchzusetzen. :-)

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