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Geschrieben von Schwoba-Papa am 16.06.2005, 10:24 Uhrzurück

aktueller Nachtrag zum damaligen Fall Schiavo

Autopsie: Schiavos Hirnschaden war irreparabel

Ihr Schicksal hatte die Menschen auf der ganzen Welt bewegt. Ende März war die amerikanische Komapatientin Terri Schiavo gestorben, nachdem der Ehemann auf dem Rechtsweg erstritten hatte, dass ihre Magensonde entfernt wurde. Jetzt ist das Ergebnis der Autopsie da: Schiavo litt demnach an einem massiven, irreparablen Hirnschaden. Das Gehirn war so schwer geschädigt, dass keine Behandlung ihren Zustand je hätte bessern können.

Es habe nur noch etwa die Hälfte des normalen Gewichts gehabt, sagte der Amtsarzt des Landkreises Pinellas, Jon Thogmartin, im US-Bundesstaat Florida. Nach seinen Angaben war die 41-Jährige, die während des Komas oft die Augen geöffnet hatte, völlig blind. Der Mediziner schloss aus, dass Ehemann Michael Schiavo seine Frau vor dem Sturz ins Koma misshandelt hatte. Diese Vorwürfe der Eltern waren der Grund, warum der Witwer die Autopsie überhaupt beantragt hatte.

Der Fall Schiavo hatte nicht nur in den USA, sondern weltweit eine leidenschaftliche Debatte über Sterbehilfe ausgelöst. Die Amerikanerin war nach einem Zusammenbruch 1990 ins Wachkoma gefallen war und wurde seitdem künstlich ernährt. Ehemann Michael stritt jahrelang mit den Eltern, Bob und Mary Schindler, darüber, Terri sterben zu lassen. Die Familie der Kranken argumentierte immer wieder, dass ihre Tochter nicht so krank sei, wie der Ehemann es dargestellt habe.

Da dies damals hier so ein Thema war, dachte ich es wäre mal interessant die aktuellen Hintergründe zu kennen !

Grüßle

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