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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von sojamama am 18.09.2015, 10:14 Uhr.

Brauche Rat

Guten Morgen,

es geht um meinen Sohn, er wird bald 7 Jahre und kam jetzt diese Woche in die Schule.

Soweit passt ja alles, ich schrieb ja unten schon was dazu. Aber darum geht es nicht.

Es geht um ihn und seine Gefühle, seine Psyche und seine Wahrnehmung. Ich habe Sorge, dass er eine kindliche Depression entwickelt. Ja, das hört sich hart an, aber es ist so.

Er ist ein unheimlich wissbegieriges Kerlchen, immer lustig, immer lachend. Aaaaber er ist auch sehr, sehr schnell traurig, beleidigt, fühlt sich falsch behandelt, falsch verstanden und versteht selber oft falsch, fasst Worte falsch auf.
Er hat sich hohe Ziele gesetzt, wenn er was nicht kann oder etwas nicht klappt, wie er sich das vorstellt, ist seine Welt komplett aus den Fugen. Er heult, schreit, zweifelt ganz stark an sich und seinen Fähigkeiten.

Wir loben ihn 3x für irgendwas, was er gut kann, wir äußern 1x negative Kritik und schon schreit er "IMMER schimpfst Du, IMMER mache ich was falsch..., ich kann gar nichts"

Das stimmt so nicht, er kann Vieles wirklich gut, ich finde er ist sehr weit für seine 7 Jahre. Aber das ist vielleicht diese "Mutti-Brille" wie es unten genannt wurde... kann gut sein.
Wobei mir der Kinderarzt und der Kindergarten auch schon sagte, er sei sehr schlau und wisse sehr viele Dinge, auch fachliche, sachliche über irgendein Thema.

Jedes Lob versteht er aber oft ganz falsch. Er sagt uns auch oft, "ihr habt euch doch sicherlich nicht so einen Jungen wie mich gewünscht... ihr wolltet doch sicher einen anderen, der nicht so viele Probleme macht"
Er denkt immer, wenn ich mal schimpfe, er sei falsch, er wäre nicht in Ordnung so wie er ist...

Gott, aber manchmal schimpfe ich halt. Ich kann doch nicht alles durchgehen lassen. Er zweifelt ja schon an sich, wenn ich nur sage, jetzt vor dem Abendessen wird nichts mehr genascht.... schon DAS allein empfindet er als Kritik, als Angriff auf seine Selbstbestimmung.

Er durfte, genau wie unsere Große (fast 12), schon immer vieles selber entscheiden. Ich habe nie große Vorschriften gemacht, was an Kleidung getragen wird, welche Schuhe oder Mütze, was gegessen wird schon gar nicht.... ich habe keine Grenzen gesetzt was die Süßigkeiten betrifft oder das Fernsehen. Denn das regulieren sie wirklich beide gut selber, es steht ihnen frei, aber sie wollen teilweise weder naschen noch fernsehen. Wir fahren damit sehr gut.

Dennoch hat er immer das Gefühl, er sei nicht in Ordnung so wie er ist. Wir wiederholen das gebetsmühlenartig, er ist willkommen wie er ist, er ist gut so wie er ist, er ist toll wie er ist usw.

Beim Fußball steht er im Tor, er fühlt sich immer gleich angegriffen, wenn der Trainer ihn mal kritisiert, oder wenn er einen Ball reinlässt.... aber das passiert halt mal. Ebenso will nur er im Tor stehen, der andere Torwart darf nicht, weil er wäre ja der bessere.... aber so geht das doch nicht. Dann ist er beleidigt, wenn der andere ins Tor darf. Aber einen Ersatzmann braucht man doch.... das sieht er zwar ein, aber eher missmutig.

Gestern packte er eine Tasche und lief davon. Er stand dann vor der Sparkasse und wartete, dass ihn eine neue Familie abholt, falls diese zufällig Geld holen will.... so dachte er sich das. Ich war entsetzt..... Er kündigte seinen Auszug an, zog sich an und ging. Ich wartete kurz ab, ging ihm hinterher.... aber er war schnell.

Es hat mich echt schockiert. Ich mein, meine Tochter hat auch mal ihren Koffer gepackt und ist ausgezogen, ein Stockwerk tiefer zur Oma.... kam aber gleich wieder.

Was mache ich denn nun???
Er ist unheimlich kuschelig, anhänglich und zerbrechlich. Er will ständig kuscheln, ständig sucht er unsere Nähe. Ständig hängt er uns am Arm mit den Worten "ich mag dich, ich hab dich lieb".
Wir lieben ihn doch auch, sehr sogar.
Wie machen wir ihm das klar??

melli

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