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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von Drachenlady am 29.04.2010, 14:24 Uhr.

Re: Blockade?

An meiner Tochter habe ich ähnliche Dinge beobachtet, wobei ich mittlerweile bei 3 Thesen angelangt bin, wie ich dieses Phänomen erklären könnte.

1. These: Nach einer ellenlangen Zeit, an der sich ein Erfolg an den nächsten reihte, kam mal ein Misserfolg. So war es vor zwei Wochen, als in Mathe das Plusrechnen über die 10 in einer Leistungsprobe abgefragt wurde. Meine Tochter hätte, wenn es benotet werden würde, eine 3- gehabt. Direkt nach dem sie mir diese Leistungsprobe zeigte bohrte sich wieder der Gedanke in ihren Kopf, dass sie ja Mathe sowieso nie können werden würde. Für mich ist es dann Programm, dass ich sie mit viel Lob und einfachsten Aufgaben wieder dazubringe, dass sie an sich selber glaubt.

2. These: Entwicklungsschübe. Es fängt eigentlich ganz belanglos an. Irgendwann mitten in der Woche kommt die Kurze einfach nicht aus dem Bett. Sie ist dann morgens schon gereizt, unkonzentriert. Sie kommt dann noch unkonzentrierter und gereizter aus der Schule und dann mit ihr Hausaufgaben zu machen erfordert Nerven aus Stahlseilen. Lesen kann sie dann nicht mehr, rechnen geht gar nicht mehr, beim schreiben fallen ihr die simpelsten Buchstaben nicht mehr ein. Wenn sich dann ein oder zwei Tage später Gelenkschmerzen einstellen weiß ich, dass sie sich im Wachstum befindet. Hat sie stattdessen Probleme mit dem Einschlafen, befindet sie sich auch in gewisser Weise im Wachstum, allerdings wächst dann ihr wissen. Nach spätestens einer Woche ist der Spuk wieder vorbei.

3. These: Nicht genug ausgelastet oder überlastet. Jedes Mal, wenn der Auflauf der Woche nicht so läuft, wie sonst, dreht die Kurze am Rad. Das zeigt mir, dass sie einerseits einen geregelten Ablauf braucht, um mit sich im Gleichgewicht zu sein. Andererseits merke ich aber auch immer öfters, wenn es zu viel ist. In der vergangenen Woche hatten wir sehr viele Termine und die Klassenlehrerin hat das erste mal einen Wochenplan herausgegeben. Also für jeweils 5 Tage Hausaufgaben in Schreiben/Lesen und im Rechnen. Sie bekamen diese Hausaufgabenblätter alle am Dienstag und die Masse an sich empfand meine Tochter schon als erschreckend bis abschreckend. Da ging es dann auch wieder mit los, dass sie die einfachsten Dinge plötzlich nicht mehr konnte, bzw. mich glauben lassen wollte, sie hätte mal eben wieder alles verlernt. Ich versuche dann so schnell als möglich wieder die Normalität einkehren und sorge für klare Strukturen, damit sie klar erfassen kann, was wann erledigt werden muss, damit es am Tag X fertig ist.

Das Leben ist schon kein zuckerschlecken, aber da müssen unsere Kinder genauso durch, wie wir damals auch durch mussten.

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