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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von Eleanamami am 18.12.2007, 17:24 Uhr.

@ emfut

Hallo Elisabeth,

ich habe dir neulich nicht auf dein Posting geantwortet, nicht aus Unhöflichkeit, sondern aus Zeitmangel.........
Ich habe für mich einen anderen Umgang mit dem „ Fehler“ beschlossen. Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass die Sichtweisen unserer Kinder auf die und über die Welt und seien sie noch so unglaublich und abenteuerlich, nicht als Fehler gekennzeichnet werden sollten. Für mich hat dies auch mit Respekt vor ihrer Person und ihrem Nachdenken zu tun.
Denn wenn die Kinder immer wieder damit rechnen müssen, dass ihre Gedanken oder Überlegungen korrigiert werden, dann verlieren sie wohl allmählich das Selbstvertrauen, die Lust am Nachdenken und wenn es ganz schlimm kommt, kommen sie zu der Überzeugung, dass ihre eigenen Ansichten gewöhnlich falsch sind.

Ich meine damit nicht solche Situationen, in denen eine Aufgabe aus dem Einmaleins einfach nicht richtig ist. Da gibt es keinen Spielraum, das wissen auch die Kinder.
Ich meine solche Unterhaltungen auf dem Heimweg, bei einer Wanderung, beim Anschauen von Büchern..............von denen du auch geschrieben hast.

Ich habe hier mal ein Gespräch von Piaget mit einem Sechsjährigen aufgeschrieben.....

„ Wenn du spazieren gehst, was tut dann die Sonne?“
„ Sie geht mit mir.“
„ Und wenn du nach hause gehst?“
„ Dann geht sie mit jemand anderem.“
„ In dieselbe Richtung wie vorher?“
„ In die entgegen gesetzte Richtung.“
„ Kann sie in jede Richtung gehen?“
„ Ja.“
„ Und wenn 2 Menschen in verschiedenen Richtungen gehen?“
„ Es gibt viele Sonnen.“
„ Hast du die Sonnen gesehen?“
„ Ja, je mehr ich spazieren gehe und je mehr ich sehe, um so mehr sind da.“

Das Kind wird nicht belehrt oder korrigiert und seine Gedanken werden ernst genommen. Dies macht den Weg frei, für neue Gedanken, Fragen, Überlegungen und dann später für die wissenschaftlich korrekte Antwort.

LG

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