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Geschrieben von Moneypenny77* am 04.10.2005, 20:13 Uhrzurück

Re: Abtreibung-Mitgefühl?

Nun, mit meinem Mitgefühl bin ich da immer etwas hin und hergerissen, was letztlich auch damit zusammenhängt, daß es in meiner Familie schmerzliche Fehlgeburten gab und meine Schwägerin große Probleme damit hat, schwanger zu werden und sie hätte es weiß Gott verdient.

Ich kann nur dieses dumme Gequatsche von "ungeplant" und "ungewollt" usw. nicht hören und da geht mir auch der Hut hoch. Leider ist es einfach so, daß es offensichtlich auch noch den Dümmsten gelingt, Kinder zu machen, sie nicht zu machen scheint da schwieriger. Milliarden Paare sind über Jahrzehnte erfolgreich darin, geplant keine Kinder zu bekommen. Oft scheitert es daran, sich mal die Zeit zu nehmen, Beipackzettel oder Gebrauchsanweisungen zu lesen un dzu verstehen. Und dann ist das Geschrei groß... "Ich hatte Magen-Darm-Grippe und die Pille genommen, die Pille hat 'versagt'", kein die Einnehmerin hat versagt und zwar auf ganzer Linie! Wenn ich auf Nr. sicher gehen will, nehme ich halt zwei Verhütungsmittel. Ich vermisse doch sehr stark den verantwortungsvollen Umgang mit der Fähigkeit Leben zu schenken.

Unabhängig davon glaube ich schon, daß die meisten Frauen sich dann eine Abtreibung nicht leicht machen und ich denke auch, daß es oft besser so ist, als sie zu zwingen "die Konsequenzen" zu tragen, wie das endet, sie man ja leider auch immer öfter.

Mein Mitgefühl wäre daher größer, wenn mehr Frauen unverschuldet zu diesem Schritt greifen würden und müßten, aber dazu fallen mir nur Vergewaltigungsopfer ein (wobei ich hier GANZ DEUTLICH Abtreibung und Abbruch w/med. Indikation trenne), alle sind Schuld an ihrer Situation, den schwanger wird man nicht vom heiligen Geist.

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