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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von Fidi am 03.04.2009, 17:19 Uhr.

Re: erst Rücken, dann der Rest

Hallo,

ich habe viele Jahre Schwimmkurse gegeben und zwar je nach Schwimmverein in unterschiedlichen Methoden. Wie immer hat alles seine Vor- und Nachteile.
Die von Dir geschriebene Methode hat viele Vorteile, um wirklich Schwimmstile (langfristig wettkampfgerecht) zu erlernen:
Der Beinschlag beim Kraulschwimmen ist der einfachste und zusaetzlich noch der gleiche wie beim Rueckenschwimmen. Kinder, die damit beginnen, koennen deshalb oft schon frueh groessere Strecken auf dem Bauch und dem Ruecken nur mit Beinarbeit zuruecklegen. Den Brustbeinschlag korrekt auszufuehren ist dagegen sehr schwierig, weswegen Kinder, die damit beginnen, oft ewig mit "Schere" schwimmen, d.h. die Beine ungleichmaessig bewegen. Auch ist die gesamte Koerperhaltung beim Kraul/Ruecken-Ansatz sehr viel besser. Die Kinder gleiten im Wasser, waehrend sie beim Brustschwimmen mit Kopf ueber Wasser oft mehr im Wassser stehen.
Nachteil dieser Methode ist aus meiner Sicht, dass beim Rueckenschwimmen die Orientierung im Becken schwierig ist und beim Kraulschwimmen die Atmung. So kommt es dann leicht zu der von Dir beschriebenen Mischform, bei dem z.B. Kraulbeinschlag geschwommen, der Kopf aber zum Atmen hochgerissen (und ggf. mit einem Brustarmzug abgestuetzt) wird.
Genau da liegt der Vorteil vom in Deutschland oft praktizierten Brustschwimm-Ansatz. Der Brustarmzug ist vergleichsweise einfach und ermoeglicht das Schwimmen mit Kopf ueber Wasser, so dass die Atmung kein Problem darstellt und auch die Orientierung im Becken leichter faellt.
Wenn Dir daran liegt, dass Dein Sohn richtig (oder zumindest vollstaendig mit Armzug und Beinschlag ;-)) Brust schwimmt und er die Grundlagen der anderen Schwimmarten schon kann, denke ich nicht, dass etwas dagegen spricht, ihm das beizubringen.

Gruss,
Fidi

@charty:: In den USA beginnen sie generell mit dem Kraulschwimmen, das Brustschwimmen kommt erst deutlich spaeter.

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