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Schwangerschaft

Mein Tagebuch in der Schwangerschaft

Tagebuch in der Schwangerschaft

Sich alles von der Seele schreiben - Tagebücher liegen wieder voll im Trend. Und welche Zeit im Leben einer Frau bietet mehr spannenden "Schreibstoff" als die Zeit der Schwangerschaft?

Viele werdende Mütter schaffen sich mit einem Tagebuch einen intimen, vertrauten Begleiter durch diese Zeit.

Mit jeder neuen Seite wächst aber auch ein einzigartiges, ganz persönliches, kleines Tagebuch, das noch viele Jahre später immer wieder zu einer Reise in die Vergangenheit
einlädt.

Wenn die Schwangerschaft das Leben auf den Kopf stellt

Neben den rein körperlichen Um- und Einstellungen auf das Baby hat auch die Seele nun ganz schön "zu tun", um mit diesem völlig neuen, nie geprobten und alles verändernden Zustand fertig zu werden. Urplötzlich ist alles "live" - nichts ist mehr theoretisch. Logisch, dass sich nicht alle werdenden Muttis gleichermaßen leicht damit tun. Während die einen nichts als Freude und Spannung, ein Gefühl der eigenen Stärke und des Glücks empfinden, sind andere verunsichert, sehen Zukunftsträume und -pläne in Frage gestellt oder zerstört und sich selbst urplötzlich in einer Rolle, von der sie nicht wissen, ob und wie sie ihr gerecht werden können.

Aber was auch immer die erste Nachricht der Schwangerschaft an Gefühlen auslöst - in den meisten Fällen steht erst einmal der Wunsch ganz obenan, diese mitzuteilen - den Eltern, einer guten Freundin, dem Freund, dem Ehemann oder einer anderen vertrauten Person. Sei es, die Freude zu teilen, die der einen Frau viel zu riesig für sich allein erscheint - oder die Sorge, die eine andere als zu erdrückend empfindet. Glücklich sind diejenigen dran, die offene Ohren und Verständnis finden - weniger glücklich diejenigen, die auf Unverständnis oder sogar Ablehnung stoßen.

Zumal "alles" mit dem Wissen um die Schwangerschaft erst anfängt. Die Gefühle werden tiefer und ganz neue kommen hinzu - es wird Zeiten geben, in denen die Laune Achterbahn zu fahren scheint, Heul- und Lachtage dicht nebeneinander wohnen, die Stimmungshochs und Stimmungstiefs sich die Hände reichen.

Damit häufen sich die Fragen, was man alles wem und wann sagen soll - sagen kann? Sagen darf? Ohne ihm auf den Wecker zu fallen? Ohne sich womöglich lächerlich zu machen?

Das Tagebuch - Seiten für die Seele

Nehmen Sie an einem solchen Tag mal einen Stift in die Hand und öffnen eine leere Tagebuchseite, von der Sie annehmen, dass niemand außer Ihnen sie jemals zu Gesicht bekommen wird. Was Sie finden werden, ist eine verständnisvolle Einladung, sich alles von der Seele zu schreiben - offen, hemmungs- und rücksichtslos - die Gefühle einfach aus dem Stift laufen zu lassen. Nehmen Sie die Einladung an, wann immer Sie Lust dazu haben. Auch wenn`s nur eine banale Kleinigkeit ist, wegen der Sie das Buch zur Hand nehmen. Gerade die lustigen - oder traurigen - Kleinigkeiten sind das Salz in der Suppe ! Gedanken oder Episoden beim Einkaufen, im Bus oder beim Doc im Wartezimmer, an die Sie sich später beim Schreiben erinnern. So ein Tagebuch kann ein herrliches Ventil - oder ein verschwiegener Freund zum Lachen und Weinen sein - wenn Sie ein paar Kleinigkeiten beachten:

Schreiben Sie so offen und ehrlich - und so spontan wie möglich. Nehmen Sie keine Rücksicht darauf, ob die Schrift schön oder krakelig ist - auch mit der Schrift drücken sich Gefühle aus. Scheuen Sie sich auch nicht, zu malen - an einem Tag werden Sie eine lachende Sonne malen wollen, an einem anderen viele Herzen oder eine Träne - tun Sie`s !

Ein Tagebuch braucht keinen Stil

Halten Sie sich nicht an feste Formen - schreiben Sie Zwiegespräche, Monologe, sachlich oder gefühlvoll - oder vielleicht in Briefform an irgendjemand - alles, wozu Sie gerade Lust haben.

Schreiben Sie an einem Ort, an dem Sie Ruhe haben und an dem Sie sich wohl fühlen. Viele Frauen schwören auf nahezu feste Zeiten, um ihren Tag noch einmal Revue passieren zu lassen - andere haben das kleine Buch immer dabei und schreiben, wann sie gerade in der Laune dazu sind - in einem Café oder auf einer Bank im Park.

Bitte kein Tagebuch im PC oder Laptop

Keinesfalls sollten Sie einen Computer benutzen, so verlockend das vielleicht auch sein mag. Die Versuchung, im Nachhinein zu korrigieren oder Teile wieder zu löschen wäre einfach zu groß. Auf die Dauer richtig Spaß macht nur das gute, alte Tagebuch.

Schreiben Sie ganz altmodisch auf Papier. Es gibt auch heutzutage noch wunderschöne Tagebücher zu kaufen - stöbern Sie mal ein wenig. Sie werden auch im Nachhinein bestimmt mehr Freude daran haben, als an einer technisch "kühlen" Datei in Ihrem Computer oder auf einer Website.

Tagebuch-Seiten für Gespräche mit dem Baby

Diese Seiten werden wohl die schönsten überhaupt. Wenn mit dem Spüren der ersten Kindsbewegungen der "Kontakt" zum Baby plötzlich ein ganz realer wird, beginnen die allermeisten Mütter, mit ihrem Baby zu sprechen.
Erwartungsvoll legen sie eine Hand auf den Bauch, während sie mit ihm sprechen - in der Gewissheit, dass sie "da drinnen" gehört werden, dass sich liebevolle Gedanken übertragen. Was gibt es schöneres, als solche "Gespräche" und an das Baby gerichtete Gedanken aufzuschreiben? Diese dann nach vielen Jahren einmal wieder aufzuschlagen und noch einmal zu lesen ist wie eine wundervolle Reise in die Vergangenheit.

Wann mit dem Tagebuch anfangen?

Fangen Sie an, mit diesem wunderschönen Hobby, wann immer Sie Lust dazu haben. Es ist gar nicht wichtig, mit dem ersten Tag der Schwangerschaft zu beginnen. Auch wenn sich die Schwangerschaft bereits dem Ende zuneigt, kann es ebenso viel Spaß machen, sich an die vergangenen Monate schreibend zu erinnern, während man vielleicht auch immer wieder den Blick nach vorne richtet.

Vielleicht bekommen Sie soviel Freude daran, dass Sie auch über die Geburt des Babys hinaus weiterschreiben. Über Ihre Gefühle in den ersten Tagen mit dem Baby im Wochenbett, über das Baby in Ihrem Arm, sein Wachsen, seine Entwicklung, sein Lachen und sein Weinen hier und da festhalten - so wie Ihre eigene Freude oder auch Sorge. Tagebuchschreiben befreit. Vielen Frauen helfen Tagebücher auch dabei, verwirrende Situationen oder Lebenslagen zu ordnen, schreibend wichtige Dinge zu erkennen und von unwichtigen, belastenden Dingen zu trennen. Viele teilen ihre Geheimnisse wie mit einem guten Freund - und vieles ist manchmal nur noch halb so schwer.

 
von Ute Linnert
 

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