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Was man Farben alles nachsagt...


Orange für gute Laune in der Schwangerschaft?
 
Warum ist eigentlich Hellblau die Farbe für Jungs und Rosa die Farbe für Mädchen?
 
Grüne Hemden für zappelige Papis im Kreißsaal?
 
Welche Farbe fürs Kinderzimmer?

Farben machen das Leben nicht nur bunter, sie beeinflussen auch unsere Gefühle, können Nerven beruhigen, gute Laune zaubern - und sollen sogar böse Geister fernhalten.

Dass Farben Stimmung machen können, hat wohl jeder schon einmal erfahren. Dazu braucht man sich nur an den letzten flammenden Sonnenuntergang zu erinnern, an einen letzten langen Blick auf das tiefe Meeresblau, bevor der Urlaub zu Ende war - oder an einen Spaziergang unter dem ersten frischen Grün im Frühjahr.

Wissenschaftler sind sich sicher: Farben können regelrecht aufputschen oder sogar aggressiv machen - aber auch beruhigen oder entspannen. Sie beeinflussen sogar das körperliche Empfinden, wie einige Versuche gezeigt haben: Testpersonen gaben an, in einem blaugrünen Raum schon bei 15° C zu frieren, in einem orangeroten erst bei 11° C. Inzwischen finden die Erkenntnisse der Farbpsychologen in vielen Bereichen des täglichen Lebens Anwendung: Firmenchefs lassen sich beraten, in welchen Farben Bürowände und Teppichböden gehalten werden sollten, um die Motivation der Mitarbeiter auf einem möglichst hohen Niveau zu halten. Innenarchitekten versuchen, mit der farblichen Gestaltung des Wohnumfeldes der Persönlichkeit der Bewohner entgegenzukommen und Geburtszimmer werden gottseidank immer seltener gefliest. Innenarchitektin Sylvia Pfeffer: "... zumindest in den Wehenzimmern auf Entbindungsstationen ist eine helle, türkisfarbene Wand empfehlenswert. Türkis wirkt krampflindernd."

Kinderzimmer sollten farblich hell und freundlich sein - je lustiger, desto besser - aber keine größeren Flächen in grellen Farben aufweisen. Lieber Bilder und Poster als "Kleckse" auf hellem Beige, als eine knallrote oder pinkfarbene Wand. Grelle Farben machen unruhig - dunkle Farben machen traurig. Pastellenes Gelb dagegen lässt an Sonne denken - pastellenes Blau an einen Sommerhimmel. Frisches, helles Grün - ob als Farbe oder als ungiftige Pflanzen - sollte nicht zu kurz kommen, weil Kinderaugen die Farbe Grün für ihre Entwicklung benötigen.

Viele Fachleute - insbesondere Farbtherapeuten, die inzwischen Farbtherapien zur Behandlung von Krankheitsbildern einsetzen - sind sogar davon überzeugt, dass auch die Farbe der Kleidung das Wohlbefinden beeinflusst. Sie raten dazu, ganz bewusst Farben zu wählen, die das innere Gleichgewicht unterstützen. Ist man also zappelig, nervös und unruhig, sollte man z.B. Hemden in beruhigendem Grün oder Blau bevorzugen. Hat man öfter mal einen müden Tag oder gelegentliche "Durchhänger", ist frisches Rot oder leuchtendes Orange genau richtig, um der "traurigen" Seele wieder auf die Sprünge zu helfen.

Ganz neu sind die Erkenntnisse der heutigen Farbpsychologen und -therapeuten allerdings nicht: In China legte man Epileptiker schon vor hunderten von Jahren auf violette Teppiche und ließ das Tageslicht durch dünne, violette Vorhänge in den Raum fallen. "Darmpatienten" bestrich man mit gelber Farbe und verordnete Licht durch gelbe Vorhänge. Sogar die alten Ägypter wussten schon um heilende Wirkungen von Farben und hielten in Tempeln einzelne Räume in bestimmten Farben, um darin Patienten mit bestimmten Krankheitsbildern eine gewisse Zeitlang unterbringen zu können.

Und das sagt man den Farben im einzelnen nach:

Warme Farben wirken anregend:

Rot - hat eine belebende, aktivierende Wirkung. Es soll die Durchblutung fördern - sagt man - die Pulsrate und sogar den Blutdruck ein wenig erhöhen können.

Orange - wirkt aufmunternd und ebenfalls anregend. Nach Meinung von Farbtherapeuten soll es den Stoffwechsel fördern und den Lymphfluss verbessern

Gelb - die fröhlichste Farbe stimmt heiter. Gelb sagt man nach, dass es die Verdauung und die Drüsentätigkeit anregt.

Kalte Farben wirken beruhigend:

Grün - wirkt ausgleichend und beruhigt. Soll die Pulsrate herabsetzen können.

Blau - ist ebenfalls eine "Entspannungsfarbe", die gut fürs Einschlafen sein soll.

Violett - hat einen dämpfenden Einfluss und wirkt entspannend. Untersuchungen sollen einen positiven Einfluss auf das zentrale Nervensystem und sogar schmerzlindernde Wirkungen ergeben haben.
 

In früheren, längst vergangenen Zeiten war man davon überzeugt, dass sich von bestimmten Farben selbst böse Geister abschrecken lassen. Schließlich musste man sich etwas einfallen lassen, zumal man annahm, dass böse Geister insbesondere von glücklichen Ereignissen wie z.B. Heirat, Geburt oder Jubiläumsfesten magisch angezogen wurden.

Wurde ein Junge geboren, so war die Freude wesentlich größer als wäre es ein Mädchen geworden - und es galt, den Stammhalter vor besagten Geistern zu schützen. Über Jahrhunderte hinweg vertraute man dabei auf die Farbe Blau als die Farbe des Himmels, dem Königreich des Guten, um sich göttlichem Schutz gegen die Macht des Bösen sicher zu sein. Man wählte "heiliges" Blau für Kleidung und Kinderzimmer, so man ein Kinderzimmer hatte. In einigen Ländern des nahen Ostens schützt man noch heute das Baby, indem man die Eingangstür des Hauses blau anstreicht.

Warum aber zog man Mädchen nicht auch blau an? Zum einen wahrscheinlich deshalb, weil man glaubte, dass böse Geister an Mädchen ohnehin deutlich weniger Interesse hatten als an den Stammhaltern ( wenn überhaupt eins ) - zum anderen galt es, die beiden Geschlechter rein äußerlich zu unterscheiden. Für Rosa entschied man sich im alten Europa, weil es der Hautfarbe des Babys nahe kam und eine erdverbundene, "reine" Farbe war. In der Psychologie verbindet man mit der Farbe Rosa Reinheit, Unbeflecktheit, Unschuld, geistige und körperliche Gesundheit.

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