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Geschrieben von Zwerg1511 am 21.09.2017, 10:13 Uhrzurück

Manchmal kommt es knüppeldick

Muss mir einfach mal was von der Seele schreiben, weil ich meiner Familie nicht noch mehr Sorgen machen möchte (die sorgen sich schon genug).

Ich hatte vor einiger Zeit einmal von meinen Schluckbeschwerden erzählt. Das Essen bleibt an einer bestimmten Stelle hängen und rutscht nur mit viel Mühe in den Magen.

Nachdem die Magenspiegelung und auch ein MRT ohne Befund waren, habe ich versucht, das ganze erstmal zu ignorieren und mit Stress abzutun. Als ich nun aber fast keine Mahlzeit ohne Probleme mehr zu mir nehmen konnte (habe in einem halben Jahr inzwischen 11 kg abgenommen), habe ich wieder den Weg in die Gastro angetreten. Bei einer Brei-Schluck-Röntgenuntersuchung wurde festgestellt, dass ich doch an einer Achlasie leide (wurde eigentlich durch die Magenspiegelung ausgeschlossen). D.h. der Speiseröhrenmuskel verkrampft und lässt das Essen nicht den Magen. Heilbar ist das wohl nicht, aber gut behandelbar. Muss jetzt weitere Untersuchungen und evt. eine Ballonweitung o. OP machen.

Wie wenn das nicht genug wäre, habe ich vor zwei Wochen fürchterliche Krämpfe, Schmerzen und Spasmen in Händen und Füßen bekommen, zudem habe ich "Gummibeine" und ein ganz ausgeprägtes Lidzucken. Der Hausarzt dachte zuerst einen Nährstoffmangel (B-Vitamine und Magnesium) aufgrund der Achlasie und hat ein großes Blutbild mit einer Vielzahl von Werten gemacht. Heute habe ich das Ergebnis bekommen: alles bestens.

Nun habe ich für Dienstag einen Termin beim Neurologen. Ich habe fürchterliche Angst, dass zu dem Gastroproblem jetzt auch noch eine neurologische Erkrankung hinzukommt.

Ich weiß ihr könnt mir auch nicht helfen, kann aber ein paar Daumen und Kopfstreichler gebrauchen.

 

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