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Geschrieben von JerryundJulia am 08.11.2017, 17:16 Uhr.

schlechte Werte, wer kennt sich aus?

Hallo,

ich bin 38 und das erste Mal überhaupt schwanger und das etwas überraschend. Ich habe nicht damit gerechnet, dass ich überhaupt noch und dann so schnell schwanger werde. Ich habe Hashimoto und mir wurde vor vielen Jahren schon ein schlechter AMH-Wert bescheinigt. Zudem hatte ich lange einen zu hohen Prolaktinwert, mit dem ich (lt. meinem Gyn.) nicht schwanger werden kann. Soviel vorab...

Ich habe diesen Beitrag auch schon in das Expertenforum gestellt, habe aber die Hoffnung, dass Ihr mir hier vielleicht auch "helfen" könnt.

Gemäß meiner letzten Periode müsste ich heute 7+2 sein. Nun aber erst einmal zu meinen Daten / Werten:

- letzte Periode 18.09.
- positiver Test (Claire Blue Frühtest) am 18.10. mit Morgenurin
- am 26.10. Termin beim Gyn mit negativen Urintest aber im Ultraschall eine Fruchthöhle (HCG dann bei 479) Gyn meinte, dass sich ES wohl nach hinten verschoben hätte
- am 01.11. US-Kontrolle, Fruchthöhle mit Dottersack und weißem Punkt
(HCG allerdings nur ca. 580 und Progesteron bei 5!) musste sofort mit Famentia 200 mg 3x2 vaginal anfangen
- 06.11. US-Kontrolle, Fruchthöhle mit Dottersack und weißem Punkt (lt. Gyn: er hätte sich eine etwas weitere Entwicklung erhofft), HCG über 800, Progesteron 10,3. Ich soll weiterhin Famentia 200 mg 3x2 vaginal nehmen

Der nächste Termin ist erst am 16.11.

Ich habe in den letzten Wochen unglaublich viel über die Blutwerte in der Schwangerschaft gelesen und demnach sind meine Werte gar nicht gut. Jedoch habe ich auch gelesen, dass bei Hashimoto der HCG-Wert gern mal etwas niedriger ist. Mein Gyn war mit dem Anstieg von ca. 580 auf 800 zufrieden.

Ich hoffe hier nun auf neutrale Einschätzungen. Ist es bei den schlechten Werten überhaupt sinnvoll das Famenita weiter zu nehmen und die SS "künstlich" aufrecht zu erhalten?
 
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*16 Antworten:

Re: schlechte Werte, wer kennt sich aus?

Antwort von Kathy75 am 08.11.2017, 18:06 Uhr
 
Bezüglich hcg wert - siehe meinen Beitrag im Juni Forum.
 

Re: schlechte Werte, wer kennt sich aus?

Antwort von Frau Leni am 08.11.2017, 19:46 Uhr
 
Nimm Famenita erstmal weiter!
Kann nicht schaden nur unterstützen.
Wenn ein Herzschlag kommen sollte nimm es am besten noch bis zur 12-13 ssw weiter.
Alles Gute für Dich
 

Re: schlechte Werte, wer kennt sich aus?

Antwort von Patchwork am 09.11.2017, 8:13 Uhr
 
Wenn dein Arzt zufrieden ist , erspar dir Google und dadurch Ängste. Nimm deine empfohlenen Medis auf jeden Fall weiter!
Man kann nie einschätzen , wann der genaue Befruchtungszeitraum statt gefunden hat , daher auch +- 14 Tage um den errechneten Geburtstermin herum. Und daher kannst du die Hcg Werte auch nicht als Maaß nehmen .
Warte den nächsten Termin ab , dann solltest du dein Krümelchen auf dem Ultraschall sehen ..., das gibt dir dann Gewissheit.
Alles Gute !
 

Re: schlechte Werte, wer kennt sich aus?

Antwort von lilke am 09.11.2017, 9:30 Uhr
 
Es gibt keinen Weg das "schön" zu reden. Mach Dir lieber nicht zu viele Hoffnungen. Sollte es doch noch was werden wäre es toll und ein Wunder, aber die Werte sind jetzt nicht gerade positiv ehrlich gesagt. Das HcG steigt viel zu langsam, die Entwicklung ist nicht zeitgemäß.

Wirklich neutral und auch wenn es herzlich klingt gesprochen... Es wird wahrscheinlich abgehen.

HcG von 500 auf 800 in 5 Tagen ist nicht mal verdoppelt. Davor auch schon innerhalb von 5 Tagen kaum gestiegen. Es sollte sich alle 2-3 Tage mindestens verdoppeln.

Ob es sinnvoll ist Famenita weiter zu nehmen kann ich nicht beurteilen, bin kein Mediziner.

Ich wünsch Dir viel Kraft und auch wenn es abgeht, lass Dich nicht unterkriegen. Wir haben unser erstes auch gehen lassen müssen und sind dafür danach zwei Mal mit einem gesunden Kind beschenkt worden. Manchmal soll es nicht sein. Mein FA meinte nach der ersten Schwangerschaft, dass wir mitunter einen "Nestbereiter" gehen lassen müssen um danach eine um so schönere Schwangerschaft zu haben. Der macht alles hübsch und bereitet alles für seine kleinen Geschwister vor. Und auch wenn es den Verlust nicht besser macht, für uns hat es gestimmt und ich bin unserem kleinen namenlosen Nestbereiter bis heute dankbar, dass er offenbar so gute Arbeit geleistet hat, dass seine zwei kleinen Brüder jetzt fröhlich nach zwei wunderbaren Schwangerschaften rumrennen können.

LG
Lilly
 

Re: schlechte Werte, wer kennt sich aus?

Antwort von JerryundJulia am 09.11.2017, 10:06 Uhr
 
Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für eure Nachrichten!

Ich stelle mich innerlich schon darauf ein, dass ich am 16. die Mitteilung bekommen, dass es sich nicht weiterentwickelt hat. Klar würde ich mir eine andere Nachricht wünschen, jedoch sieht es für mich (objektiv betrachtet) auch wirklich nicht gut aus. Auch sind die Schwangerschaftsanzeichen, die ich zu Anfang hatte, quasi weg. Außer die Müdigkeit... aber das ist glaube ich auch kein Wunder, bei den Medikamenten und dem emotionalen Stress.

Ich denke auch, dass die Natur vieles von alleine regelt und wenn etwas nicht stimmt mit dem kleinen Wurm, dass dann die Entwicklung halt einfach stehen bleibt.

Hat von euch jemand Erfahrungen mit einer FG? Wie läuft das ab? Mein Gyn meinte, dass ich solange ich das Famenita nehme keine Blutung bekomme. Setzt dann nach dem Absetzen des Medikaments irgendwann die Blutung ein? Oder muss ich zur Ausschabung? Kann ich danach normal zur Arbeit oder bin ich AU und wenn ja, wie lange? Wann kann ich danach wieder mit meinem Partner Sex haben?

Ihr merkt schon, gedanklich habe ich leider schon fast damit abgeschlossen. Ist vielleicht auch eine Schutzfunktion... Nach dem ganzen Auf und Ab. Obwohl zwischendurch immer wieder etwas Hoffnung aufkommt.
 

Re: schlechte Werte, wer kennt sich aus?

Antwort von lilke am 09.11.2017, 10:45 Uhr
 
Ich hatte meine MA ca. 11./12. SSW. Und das war halt eine MA und keine FG, wo wirklich was abgehen würde. Mit Famenita hab ich keine eigenen Erfahrungen, kann dazu also nichts sagen. Ich hätte gern mit Tablette die Ausschabung umgangen, hab damals aber niemanden gefunden, der bereit war sie mir zu verschreiben. Also bin ich nach nicht ganz einer Woche zur Ausschabung, weil ich es einfach nicht mehr ertragen habe zu warten. Ich hatte halt null Blutungen und der Gedanke ein totes Baby weiter in mir zu tragen hat mich fertig gemacht. Ich wollte abschließen.

Mich hat der Gedanke an die AS fertig gemacht und ich hatte tierisch Angst was danach kommen würde. Die Op war total unspektakulär. Mein Mann hat mich früh ins KH gebracht, hat da gewartet und wir sind am Nachmittag nach Hause. Ich hatte keine Schmerzen, war recht groggy und bin für zwei oder drei Tage glaube ich krank geschrieben worden. Körperlich brauchte ich die nicht wirklich, denn mir ging es am nächsten Tag dahingehend wieder gut. Ich war für die AS extra in der Frauenklinik, also nicht "irgendwo". Termin hab ich recht flott innerhalb von glaub zwei, drei Tagen bekommen.

Mein HA hat mich und meinen Mann noch eine Woche länger krank geschrieben, weil es uns ziemlich nahe gegangen ist, dass das Herzchen nachdem wir es schon hatten schlagen sehen plötzlich nicht mehr gepocht hatte. Danach bin ich wieder auf Arbeit. Das war für mich vor allem schwer, weil eine Kollegin mit fast dem gleichen ET schwanger war und das nach meiner Rückkehr glücklich verkündete... Blöd gelaufen.

Direkt nach der AS... weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr, ob ich da Blutungen hatte. Es war ein Zyklus glaube gar nichts und danach drei Zyklen mit etwas heftigeren Blutungen als ich es von vor der Schwangerschaft kannte. Aber alles jetzt nicht schmerzhafter als vorher.

Danach war ich wieder schwanger und der ist letzte Woche 3 geworden ;)

Nach der AS kannst Du es wieder probieren, sobald Du psychisch so weit bist. Kein physisch steht dem nichts im Weg.

Bei einem natürlichen Abgang solltest Du beim Einsetzen heftiger Blutungen zur Sicherheit alles kontrollieren lassen und wenn keine Blutungen kommen auch. Es kann negativ für die nächste Schwangerschaft und für Dich selbst natürlich auch sein, wenn noch Reste in der Gebärmutter verbleiben. Es gibt Tees, aber irgendwie schlägt mein Körper auf keine dieser Tees an (weder für Schwangerschaft noch Abbruch oder Geburt... ;)), also keine Ahnung ob die was helfen.

Dein Arzt wird dich beim nächsten Termin beraten, wenn es sich nicht weiterentwickelt hat. Bist Du bisher mit ihm/ihr zufrieden, dann kannst Du Dich sicherlich auch in diesem Fall auf sein/ihr Urteil verlassen.

LG
Lilly
 

Re: schlechte Werte, wer kennt sich aus?

Antwort von Oktopushoch2 am 09.11.2017, 13:04 Uhr
 
Hallo Jerry&Julia,

ganz egal, wie es mit dieser SS weitergeht, kann ich dir dringend ans Herz legen, bei Hashimoto und Kinderwunsch viel zu diesem Thema zu lesen.

Deine Schilddrüsen-Werte sollten anhand der freien Werte FT3 und FT4 eingestellt werden, nicht allein anhand TSH, und beide möglichst in der oberen Hälfte oder oberes Drittel liegen. In der Norm alleine reicht nicht aus, das Befinden muss gut sein (auch wenn TSH dann supprimiert!).

Dein zu hoher Prolaktinwert liegt ggf. an einer Unterdosierung mit den SD-Hormonen. Wenn der TSH steigt, schiebt die Hypophyse auch TRH an, was zu einer zu hohen Prolaktinausschüttung führt. Damit schwanger zu werden ist nicht so leicht. Auch ein Mangel an Sexualhormonen - häufig zunächst isoliert an Progesteron - kommt bei einer nicht optimalen Einstellung der SD häufig vor. Das erschwert dann die Einnistung, weshalb man bei Bekanntwerden der SS häufig prophylaktisch Progesteron gibt, auch wenn kein eindeutiger Nutzen in Studien bewiesen wurde (außer bei vorliegendem P-Mangel in der Frühschwangerschaft). Schaden tut es aber nicht und es sollte auch nicht abgesetzt werden, wenn man es schon vor der SS genommen hat.

Sobald die SS eintritt, musst du regelmäßig Werte - freie Werte! - kontrollieren und die Dosis der SD-Hormone entsprechend steigern. Meist muss man ca. 30-50% hoch im Laufe der SS. Das liegt nicht nur an der Mehrbelastung, sondern auch am Ansteigen des SHBG (sexual Hormone Binding Globuline), das aufgrund der steigenden Sexualhormone verstärkt zur Regulation gebildet wird, parallel aber auch jede Menge SD-Hormone bindet und damit inaktiv macht. Das TSH zeigt spätestens mit Eintreten der SS überhaupt nicht mehr richtig an, weil durch die veränderte Hormonlage die Werte falsch-niedrig anzeigen.

Google mal zu "20 Jahre lang 2 Monate zu spät", eine wegweisende Studie, die das höhere Fehlgeburtsrisiko in der Frühschwangerschaft bei Hashimoto erklärt, wenn auch nur auf TSH abgestellt. Ferner unter www.ht-mb.de bitte im Forum unter Forumswissen und der entsprechenden Sektion in den Diskussionen lesen!

PS: Beim Schwangerwerden hilft bei P-Mangel, Prolaktinüberschuss, etc. häufig auch Mönchspfeffer.

Alles Gute!

PS: Bin selbst betroffen, daher kenne ich mich etwas aus ;)
 

Re: schlechte Werte, wer kennt sich aus?

Antwort von JerryundJulia am 09.11.2017, 13:50 Uhr
 
Oktopushoch2, vielen Dank für deine ausführliche Nachricht! Wie gut du dich mit Hashimoto auskennst!

Das schwanger werden ging für uns überraschend schnell. Aufgrund meiner Vorgeschichte (Hashimoto, Prolaktin etc.) waren wir mit der Verhütung etwas "schluderig", weil wir gar nicht damit gerechnet hätten, dass ich so "leicht" schwanger werde.

Meine Werte vor der Schwangerschaft lagen bei
TSH = 1,11
FT3 = 2,88
FT4 = 1,37

Ich habe selbstständig von 75 L-Thyrox um 1/4, auf 93,75 mg erhöht, da ich davon gehört habe, dass der Bedarf in der Schwangerschaft höher ist. Mein Gyn hat letzte Woche noch einmal den TSH (0,7) kontrolliert. Leider kein FT3/FT4.

Endokrinologisch werde ich hier leider nicht gut betreut. Hier gibt es nur einen Endokrinologen und der wollte letztes Jahr sogar, dass ich das L-Thyrox ganz weg lasse (es wäre bei mir nicht nötig). Ich hab es ein paar Wochen ohne probiert, jedoch gemerkt, dass es mir ohne deutlich schlechter geht und bin dann wieder bei 75 L-Thyrox gelandet.

Achja, vor der Schwangerschaft wurden zufällig Prolaktin, LH, FSH, Oestradiol und Progesteron getestet. Alles war im Normbereich.

Ich denke, dass es bei dieser Schwangerschaft einfach nicht sein sollt. Auch wenn sie auf dem Papier noch besteht.

Sollte (entgegen meinem Bauchgefühl) doch alles gut sein, werde ich auf jeden Fall FT3 und FT4 testen lassen und deinen Rat befolgen.
 

Re: schlechte Werte, wer kennt sich aus?

Antwort von lilke am 09.11.2017, 15:04 Uhr
 
Ich hab auch Hashimoto und du solltest dir echt einen Endo suchen der das sicher betreut. Bin dafür damals extra 50km gefahren. Mein Endo hat mich erst mal von Thyroxin auf ein Kombipräparat umgestellt gehabt und damit hatte ich deutlich weniger Schwankungen und vor allem die fT-Werte waren insgesamt besser bei mir. Aber lass dich da lieber individuell auf deine Bedurfnisse hin beraten.

LG Lilly
 

Re: schlechte Werte, wer kennt sich aus?

Antwort von Oktopushoch2 am 10.11.2017, 7:37 Uhr
 
Die Erhöhung war schon richtig, dein FT4 war ja nicht allzu hoch bei der letzten Messung (wenn ich jetzt mal die gängigen Referenzbereiche annehme). GSanft erhöhen zu Beginn der SS ist nicht falsch und dann engmaschig die freien Werte kontrollieren, notfalls auf eigene Kosten. Denn - es gibt auch gegenteilige Effekte, dass auf einmal die Werte hoch gehen und man im Gegenteil senken muss. Der Körper hat sehr viele Regulierungsmöglichkeiten, die man nur eingeschränkt beeinflussen kann. (z.B. Selen ist so ein Thema, es soll die die Dejodasen in der Umwandlung unerstützen etc).

TSH kannst wie gesagt vergessen oder du musst ihn richtig lesen können, viel besser und genauer sind die freien Werte. Nimm es notfalls selbst in die Hand und such dir einen Arzt, der einfach möglichst häufig die Werte kontrolliert. Damit fahren viele besser, als sich einem Arzt anzuvertrauen, der von der Materie wenig Ahnung hat.

PS: Der Endokrinologe ist so einer denke ich... leider haben auch die Fachärzte, die es eigentlich wissen sollten, häufig erschreckend wenig Erfahrung mit den wirklichen Auswirkungen. Sie gehen nur nach TSH, wissen nicht, dass Werte in der Norm allein keine gute SD-Einstellung bedeutet, etc. Daher ist es auch so wichtig, sich selbst schlau zu machen und es selbst in die Hand zu nehmen!
 

Re: schlechte Werte, wer kennt sich aus?

Antwort von DreiJungsMama am 10.11.2017, 21:05 Uhr
 
In der Schwangerschaft ist vor allem das ft4 wichtig, da nur das T4 zum Embryo gelangt und für die fetale Gehirnentwicklung wichtig ist.
Hier gibt es sogar Zusammenhänge mit Autismus beim Kind bei schlechter Versorgung mit Thyroxin:
"Wenn es Schwangeren im ersten bis zweiten Trimenon deutlich an Thyroxin mangelt, ist die Gefahr erhöht, dass ihre Kinder mit einer autistischen Verhaltensstörung geboren werden."
https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/hormonstoerungen/article/849102/studie-schwangeren-thyroxin-mangel-autismus-assoziiert.html

Gerade am Anfang der Schwangerschaft steigt hier der Bedarf, daher ist es gut dass du erhöht hast.
Du solltest möglichst zeitnah - mindestens 4-wöchentlich, wenn deine Ärzte sich darauf einlassen, auch noch kürzerer Abstand - am Anfang der SS Werte machen, im Zweifel wenn sie nicht alle machen wollen, dann nur das ft4 bestimmen lassen, das sollte am besten hochnormal liegen. Der TSH als reiner Indikatorwert ist dabei weniger entscheidend als das ft4, welches die tatsächliche Versorgung anzeigt.
"Als Ziel einer Substitutionstherapie wird ein fT4 im obersten Normalbereich von Nichtschwangeren und ein TSH von 0,5-2,5 im ersten und 0,5-3,0 im zweiten und dritten Trimenon empfohlen"
http://www.aerztezeitung.at/archiv/oeaez-2009/oeaez-7-10042009/schilddruese-und-schwangerschaft.html
 

Re: schlechte Werte, wer kennt sich aus?

Antwort von JerryundJulia am 10.11.2017, 21:37 Uhr
 
Wow, wie gut ihr euch auskennt. Ich werde Donnerstag die Werte gleich mitmachen lassen. Was Laborwerte angeht ist mein Gyn zum Glück sehr "großzügig"

Hatte heute schon meinen ersten Hebammentermin. Sie war total nett und hat sich viel Zeit genommen und sich auch lange mit meinen Werten beschäftigt. Sie ist noch optimistisch. Ich werd Donnerstag im Wartezimmer bestimmt wieder tausend Tode sterben
 

Re: schlechte Werte, wer kennt sich aus?

Antwort von JerryundJulia am 14.11.2017, 23:32 Uhr
 
Das Warten hatte heute schon ein Ende. Habe am späten Nachmittag eine ganz leichte Blutung bekommen. Mein FA meinte am Telefon ich solle besser direkt ins KH fahren. Dort wurde Blut abgenommen und ein Ultraschall gemacht. Ergebnis: HCG ist auf unter 600 gefallen und im Ultraschall hat sich in 6 Tagen nichts weiterentwickelt

Donnerstag soll ich (nüchtern) zur Kontrolle ins KH kommen. Dann wird wohl auch die OP sein.

Einerseits bin ich froh, dass diese Ungewissheit endlich vorbei ist... Aber irgendwie bin ich auch traurig und fühle mich unglaublich leer
 

Re: schlechte Werte, wer kennt sich aus?

Antwort von lilke am 15.11.2017, 9:13 Uhr
 
Das tut mir sehr leid! Ich weiß, die Leere lässt sich nicht so einfach füllen, aber gib nicht auf. Beim nächsten Mal kann alles schon ganz anders laufen.

Ich wünsch Dir alles Gute für die OP und die Zeit danach und das es dann doch noch ganz schnell mit dem Wunschkind klappt!

LG
Lilly
 

Re: schlechte Werte, wer kennt sich aus?

Antwort von verliebt_verlobt_schwanger am 16.11.2017, 13:17 Uhr
 
Hattest du schon deinen 2 FA oder kommt der erst heute Nachmittag?

LG ela
 

Re: schlechte Werte, wer kennt sich aus?

Antwort von JerryundJulia am 16.11.2017, 15:49 Uhr
 
Ich bin gerade aus dem OP raus. Wieso fragst du?
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