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Geschrieben von Elisabeth mit Fumi & Temi am 11.01.2006, 15:50 Uhrzurück

Re: Völlig anderes Thema: schwierige Kursteilnehmer

Hallo Fiametta,

das paßt ja zu Deinem Posting zum Thema "Nicht-arbeitende Mütter mit nur einem Kind" im KiGa-Forum. Ich habe gestern schon eine Antwort verfaßt, aber wieder verworfen, weil ich aufgrund horrender Kopfschmerzen (der Fön *stöhn*) deutlich verletzend wurde :-/. Für mich kommt da nämlich trotz allem immer wieder der finanzielle Aspekt zu kurz. Es geht ja nicht nur darum, daß Männe JETZT genug verdient. Es geht ja auch um die Absicherung der Zukunft. Altersarmut ist Frauenarmut, und das betrifft leider nicht nur die Generation unserer Mütter. Ganz zu schweigen von der Absicherung, wenn Männe sich 'ne nette blutjunge Sekretärin sucht (sowas passiert MIR doch NIE) oder schlicht und ergreifend aufgrund von Krankheit oder Unfall arbeitsunfähig wird.

Aber das war jetzt eigentlich ein anderes Thema.

Wäre es denn möglich, die in einem Kurs mit anderen "unterbelasteten Hausfrauen" zu packen? Wie Du völlig richtig geschrieben hast: Ein gemeinsamer Hintergrund, gemeinsame Situationen, helfen bei der Herstellung von Harmonie.

Alternativ:
Wie wäre es mit einem "wir packen das zusammen"-Pep-Talk für die "Stammmannschaft"? Daß Du quasi die "Alten" Dir ins Boot holst und an der Ehre packst. "Ja, die sind bissi komisch, aber wir gemeinsam machen die jetzt mal normal."

In Fumis Klasse sind ja nur 14 Kinder, und wir Eltern (davon 10 alleinerziehende Mütter) sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Im Oktober kam ein neues Kind dazu, und es war sicher schwer für die Mutter (ebenfalls AE, aber Asylbewerberin aus Togo ohne irgendwelche Deutschkenntnisse), sich in die Gemeinschaft einzufinden. Die Klassenlehrerin hat dann quasi Aufgaben verteilt an die "Wortführer" der Insider-Gruppe. Eine hat der Frau geholfen beim Beantragen eines Hortplatzes, einer hat ihr die Elternbriefe übersetzt uswusf.... Ich finde, die Klassenlehrerin hat das sehr geschickt gemacht ;-). Die Frau ist inzwischen durchaus integriert, dadurch ist ihr Sohn auch bei elternorganisierten Veranstaltungen meistens dabei, und infolge dessen ist auch der Junge inzwischen gut in die Klassengemeinschaft integriert.

Viel Glück dabei,
Elisabeth.

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