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Geschrieben von sweety28 am 04.03.2005, 21:27 Uhrzurück

FASSUNGSLOSIGKEIT geht um HIER im ort !!!

Und habe ich nicht immer gesagt "Hier ist die Welt noch in Ordnung" ???

Könnte heulen wenn ich so ne Scheiße lese....

Bei uns in der Tageszeitung !!!






„Vater hielt seine Tochter wie ein Tier“


von maike duis


PROZESS Landgericht Aurich verurteilt 64-Jährigen aus Ostrhauderfehn zu fast zehn Jahren Gefängnis


Er hatte seine Tochter 30 Jahre lang vergewaltigt. Seit ihrer Kindheit lebte sie völlig isoliert.

aurich - Ein 64 Jahre alter Mann aus Ostrhauderfehn wurde gestern wegen Vergewaltigung seiner Tochter zu neun Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. 30 Jahre lang hatte der Mann sein Kind tagtäglich auf abscheulichste Weise vergewaltigt und wie ein Tier gehalten, so die Staatsanwaltschaft.

„Es ist unbegreiflich“, sagte Vorsitzender Richter Michael Schitteck. Bei der Urteilsverkündung rang nicht nur er um Fassung. Mehrmals stockte sein Redefluss. „Es ist das bisher schlimmste Verfahren, dass ich miterlebt habe“, sagte er. Die Geschichte des Opfers habe ihn tief berührt. Nur ein winziger Bruchteil der Taten sei vom Gericht geahndet worden, so Schitteck. Wegen Verjährung hätten viele Fälle eingestellt werden müssen.

Der Vater leugnet die Taten. Er hatte seine Tochter, so das Gericht, seit ihrer Kindheit vollkommen isoliert. Sie ging nicht zur Schule. Sie durfte nur in den Ferien nach draußen. Die Nachbarn sollten glauben, sie ginge auf ein Internat. „Was wir auch dachten“, so eine Nachbarin vor Gericht.

1993 flüchtete die Tochter ins Frauenhaus, kehrte aber nach Hause zurück. Nach dieser Flucht begann für sie die schlimmste Zeit. Bis 2001 hielt der Angeklagte seine Tochter wie eine Gefangene. Er sperrte sie im Haus ein, ohne Tageslicht.

Von der Mutter war keine Hilfe zu erwarten. Als sie eine Vergewaltigung miterlebte, machte sie nicht nur dem Mann, sondern auch ihrem Kind Vorwürfe. Die Tochter nehme ihr den Mann weg, behauptete sie. Als die Mutter psychisch krank wurde, musste die Tochter die Rolle der Ehefrau übernehmen.

So wollte der Vater von ihr einen Erben. Dabei ging er äußerst brutal zu Werk. Mit Schraubendreher und seinen Fäuste versuchte er, die Gebärmutter seiner Tochter zu weiten. Bei den Vergewaltigungen benutzte er laut Gutachten ätzendes Geschirrmittel als Gleitmittel.

Der jungen Frau wurde schlecht vor Schmerzen. Psychologin Nicole Fischer sagte aus, dass das Opfer Schmerz heute nicht mehr fühle. „Sie hat ihn verdrängt, damit sie überleben kann.“ 1994 wurde die Tochter schwanger und rlitt eine Fehlgeburt.

Auch der Vater wurde psychologisch untersucht. Der Gutachter stellte bei ihm keine Persönlichkeitstörung fest. Er könne aber eine sexuelle Perversion weder ausschließen, noch bestätigen, sagte der Gutachter, da der Angeklagte die Zusammenarbeit bei der Untersuchung verweigert habe.

Das gestrige Urteil ist rechtskräftig. Das Opfer ist obdachlos und lebt heute auf der Straße. "
„Sie verdrängt den Schmerz, um zu überleben“ "
nicole Fischer

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