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Geschrieben von JoVi66 am 24.10.2005, 17:00 Uhrzurück

Str-Ich-AG von BA gefördert

Bundesagentur für Arbeit fördert Strich-AG
Zitat:......“Auf den ersten Blick scheint es unglaublich, auf den zweiten ist es nur folgerichtig: Die ‚Bundesagentur für Arbeit‘ vermittelt nicht nur Bordellen auf Staatskosten Prostituierte. Sie fördert auch Frauen (theoretisch auch Männer), die sich als Prostituierte selbstständig machen wollen. „Die Förderung der Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit im Bereich der Prostitution mit Existenzgründungszuschuss oder Überbrückungsgeld ist nicht ausgeschlossen“, erklärte BA-Chef Frank-Jürgen Weise auf Anfrage eines CDU-Bundestagsabgeordneten. Und die Bundesagentur lässt verlauten: „Laut Gesetzeslage sind wir zur Förderung verpflichtet.“ Weil die rot-grüne Prostitutionsreform seit 1. Januar 2002 Prostitution zum „Beruf wie jeder andere“ erklärt, sind die Voraussetzungen für einen Zuschuss zur Prostitution die gleichen wie bei der Ich-AG: Die „Existenzgründerin“ muss Arbeitslosengeld beziehen, einen „Businessplan“ aufstellen und ihr „Geschäftskonzept“ von einer „fachkundigen Stelle“ (zum Beispiel einem Steuerberater) für „tragfähig“ erklären lassen. Dann fließt öffentliches Geld: Im ersten Jahr 600 Euro pro Monat, im zweiten 360, im dritten 240. „Wir bemühen uns, die Voraussetzungen streng zu prüfen“, beschwichtigt man in Nürnberg.. ........Zitatende.
Das erste mal musste ich bei der „fachkundigen Stelle, dem Steuerberater“ lachen. Im Prinzip ist das rein rechtlich schon in Ordnung, doch: Wer überprüft, wie viele der Zuschüsse vom Zuhälter kassiert werden? Was ist, wenn der auch eine „Ich-AG“ anmeldet?
Gruß Johanna

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