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Geschrieben von sasu am 21.05.2003, 21:29 Uhrzurück

haben wir (die otto-normal-buerger) es nicht gleich gesagt ?: "Der Feind versteht nur die Sprache der brennenden Türme"...mt

QAIDA-BOTSCHAFT

"Der Feind versteht nur die Sprache der brennenden Türme"

Die Führung der Qaida hat offenbar Muslime in aller Welt zum verstärkten "Heiligen Krieg" gegen die USA aufgerufen. In einer Tonbandbotschaft hat sich angeblich Bin-Laden-Stellvertreter al-Sawahiri zu Wort gemeldet. In Saudi-Arabien wurden derweil drei mutmaßliche Terroristen festgenommen, die geplant haben sollen, mit einem entführten Flugzeug auf ein Gebäude abzustürzen.

Kairo/Washington - Der arabische Fernsehsender al-Dschasira hat einen angeblich aus der Führungsriege der Qaida stammenden Aufruf zu neuen Anschlägen ausgestrahlt. Nach Angaben des Senders stammte die Bandaufzeichnung von dem Qaida-Vertreter Aiman al-Sawahiri, der als rechte Hand des Terrorfürsten Osama Bin Laden gilt.
In der Aufzeichnung wurden die Muslime in aller Welt zum verstärkten "Heiligen Krieg" gegen die USA und die Juden aufgerufen. Die Muslime sollten Botschaften und andere Einrichtungen der USA, Großbritanniens und anderer Länder angreifen, lautete die Forderung des Tonbandaufrufs. Auch Zivilisten und Firmen sollten Ziel von Anschlägen werden.

Der Mediziner Sawahiri ist Begründer der ägyptischen Untergrundorganisation Islamischer Heiliger Krieg und soll 1981 den Mord an Präsident Anwar al-Sadat mitorganisiert haben.

Auf dem Band fordert die Stimme die Muslime in aller Welt auf, dem Vorbild der Attentäter vom 11. September 2001 zu folgen. "Der Feind versteht nur die Sprache der brennenden Türme und der zerstörten Interessen sowie die Sprache des Tötens." Als Feinde bezeichnete der Sprecher alle Amerikaner, Briten, Australier und Norweger. Die USA planten nicht nur die Zerschlagung des Irak, sondern wollten auch weitere arabische Staaten angreifen, um damit Israel zu dienen. "Iraker, Ihr seid nicht allein im Kampf", rief er. Die muslimischen Brüder stünden bereit, um ihnen zu helfen. Die Authentizität der Aufzeichnung war zunächst nicht überprüfbar.

Bush optimistisch

US-Präsident George W. Bush hat sich optimistisch über die Erfolge im Kampf gegen den Terrorismus geäußert. Fast die Hälfte der al-Qaida-Führung sei inzwischen gefangen oder getötet, sagte Bush am Mittwoch in Connecticut. Er machte zugleich deutlich, dass die USA in ihrem Kampf nicht nachlassen würden und warnte Staaten davor, Terroristen zu unterstützen.

Anschlag nach 11. September-Vorbild geplant?

Drei mutmaßliche Anhänger des Terrornetzwerks wurden indes offenbar auf dem Flughafen der saudi-arabischen Hafenstadt Dschidda verhaftet. Die Männer haben nach Informationen des US-Nachrichtensenders CNN und der Nachrichtenagentur Reuters am vergangenen Montag möglicherweise versucht, nach dem Vorbild der terroristischen Anschläge des 11. September 2001 ein Flugzeug zu entführen und in ein Gebäude zu lenken.

Die am Montag festgenommenen Männer seien Teil einer größeren Zelle gewesen, "die im Begriff war, Selbstmordanschläge gegen Wahrzeichen im Königreich" zu verüben, sagte Nawaf Obaid, ein für die Ölsicherheit zuständiger Mitarbeiter der Privatwirtschaft mit engen Kontakten zur saudischen Regierung.

Auch Deutschland befindet sich weiterhin im Visier von al-Qaida. "Wir werden in den Verlautbarungen von Bin Laden und anderer Führungskader ausdrücklich als Zielland genannt", sagte Schily in Berlin. Eine weitere Verschärfung der Sicherheitsvorkehrungen für öffentliche Einrichtungen wie in den USA sei aber nicht geplant. "Da haben wir das Gebotene getan. Ich sehe keine Veranlassung, im Moment das zu verändern", sagte Schily.

Die Vereinigten Staaten hatten am Dienstag die Terrorwarnstufe auf orange erhöht. Damit werden Sicherheitsvorkehrungen im ganzen Land in Gang gesetzt. Zuletzt war die Warnstufe orange während des Irak-Kriegs ausgerufen worden.

In Deutschland waren die Sichervorkehrungen insbesondere an amerikanischen, britischen, israelischen und jüdischen Einrichtungen nach dem 11. September 2001 deutlich erhöht worden. Es könne jetzt nicht darum gehen, die Möglichkeiten der Überwachung öffentlicher Einrichtungen zu überspannen, sagte Schily. Vorrangig sei es, den terroristischen Netzwerken auf die Spur zu kommen und sie zu zerschlagen. Schily sprach sich dafür auf, die Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terror innerhalb der EU weiter auszubauen. Insbesondere der Datenaustausch sei weiter verbesserungswürdig. "Da gibt es zum Teil Hürden, die wir überwinden müssen."

Die Qaida gilt unter anderem als verantwortlich für die Bombenanschläge vom 11. September 2001. Vermutet wird eine Täterschaft der Qaida auch bei den jüngsten Anschlägen in Saudi-Arabien und Marokko.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,249653,00.html

wer gewalt saet, wird noch mehr gewalt ernten - nicht wahr......

gruss,
sasu

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