Mitglied inaktiv
Hallo Frau Schuster, unser 2 (und 2 Monate) jähriger Sohn hat zur Zeit eigentlich täglich Wutanfälle. Er will etwas (z.B. Wasser trinken) wenn man es ihm gibt will er nicht mehr - nimmt man es weg will er wieder und das ganze in einer Endlosschleife. Wir sind dann völlig entnervt und lassen ihn auch mal schreien und hier geht unsere Meinung auseinander-mein Mann würde ihn ganz in "Ruhe" lassen währendessen ich nach einer Weile wieder zu ihm gehe (was meistens nicht´s bringt). Können Sie uns Tipp´s geben ? Hauptsächlich treten diese Phasen auf wenn er müde ist, er läßt sich dann gar nicht beruhigen - es sei denn wir haben Glück und es passiert etwas, wodurch er völlig abgelenkt ist. Wir haben auch seit 4 Wochen ein Baby - kann das Ursache oder Verstärker sein ? Herzlichen Dank Tina & Stephan
Christiane Schuster
Hallo Tina und Stephan Lassen Sie Ihren Sohn möglichst viel selber tun. Möchte er z.B. Etwas trinken, antworten Sie ihm: "Nun gut; ich stelle dir Etwas auf den kleinen Tisch, dann kannst du es dir nehmen, wenn du möchtest." Loben Sie ihn anschließend, weil er Das schon selbst kann und daher schon viel mehr kann als das Baby, das auf ständige Hilfe angewiesen ist.- Gehen Sie auch in anderen Situationen verschwenderisch mit Lob um und wecken Sie so seinen Stolz, der große Bruder sein zu dürfen. Bitten Sie ihn auch mal partnerschaftlich um Rat, wenn es um die Frage nach der Herstellung eines Nachtisches oder die Auswahl eines Trinkgefäßes u.Ä. geht. Beziehen Sie ihn in die Versorgung des Babys mit ein, berücksichtigen Sie aber bitte, dass ein 2jähriger noch kein Babysitter für sein Geschwister sein kann. Wird er dennoch wütend, erklären Sie ihm so gelassen wie möglich, dass er mit seinem Verhalten keine Änderung herbeiführen wird. Bieten Sie ihm ein Wutkissen o.Ä. an, an dem er seinem Ärger Luft machen kann und erklären Sie ihm, dass er anschließend zu Ihnen kommen kann um getröstet zu werden und um gemeinsam eine Lösung zu finden. Auf diese Weise wird Ihr Sohn sich verstanden fühlen und erkennen können, dass er noch genauso geliebt wird wie das Baby, obwohl er den Mittelpunkt der Familie mit ihm teilen muß. Richten Sie einmal am Tag eine Zeit ein, in der Sie ausschließlich Zeit für den Großen haben. Reden Sie mit ihm darüber, damit er versteht, dass Sie sich auch noch mit ihm beschäftigen obwohl die Befriedigung der Grundbedürfnisse des Babys noch sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Ihre eigene Ruhe wird sich auf Ihren Sohn übertragen. Viel Erfolg und: bis bald?
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