Mitglied inaktiv
Liebe Christiana Meine Frau und ich sind geschieden. unser Sohn ist jeweilen an den Wochenenden (ca 1 1/2 Tage die Woche) bei mir zu Besuch; an drei Wochentagen besucht er eine Kinderkrppe. Seit einiger Zeit klagt seine Mutter über massive Wutanfälle unseres Sohnes: Er zieht sich in sein Zimmer zurück und schmeisst alles in der Gegend herum (Kinderstühle, Spielsachen, usw.). Will ihn seine Mutter zurechtweisen, droht er ihr mit Schlägen (und schlägt sie zuweilen dann auch). Ist er jedoch bei mir zu Besuch, so kann ich von diesem "rebellischen Verhalten" nichts bemerken. Wenn ich ihn auf sein Verhalten bei der Mutter anspreche, so ist jedoch ein gewisser Stolz über sein Verhalten spürbar. In den letzten Wochen hat seine Mutter bei Wutanfällen unseres Sohnes verschiedentlich verschiedentlich mich kontaktiert (telefonisch) mit der Bitte, meinen Sohn zurechtzuweisen. Dies kann auf die Dauer jedoch keine Lösung sein. Meine Frage: Wie können wir gegen diese Wutanfälle tun und wie kann ich als "Aussenstehender" auf meinen Sohn Einfluss nehmen, damit er besser mit seiner Wut umzugehen versteht? Patrick
Christiane Schuster
Hallo Patrick Leider schreiben Sie nicht, wie jung Ihr Sohn ist.- Gehe ich davon aus, dass sein Alter zwischen 2 und 3 Jahren liegt, wird er mit seinem Verhalten seine eigenen Grenzen zu erfahren suchen. Diese Erfahrungen sammelt er verständlicher Weise vorrangig bei seiner vertrautesten Bezugsperson, die in der Regel die Mutter ist. So ist es auch sehr wichtig, dass seine Mutter ihm die Grenzen aufzeigt, die er im Zusammenleben mit ihr einzuhalten hat. Intervenieren Sie als Außenstehender, wird Ihr Sohn kein Verständnis dafür haben und sich Ihnen gegenüber immer zurückhaltender, unsicherer oder auch provozierender verhalten.- Zieht sich Ihr Sohn wütend in sein Zimmer zurück, gehen Sie ihm hinterher um ihn nach Möglichkeit wortlos in den Arm zu nehmen und zu warten, bis er sich ein wenig beruhigt hat. Lässt er diesen Körperkontakt gar nicht zu, reden Sie mit ihm möglichst ruhig um ihm zu zeigen, dass Sie ihn auch dann noch lieb haben, wenn er seine Gefühle derartig zum Ausdruck bringt. Erklären Sie ihm, dass er sich nur selbst mit diesem Verhalten schadet und zu keiner Lösung kommen wird. Reichen Sie ihm ein Wutkissen o.Ä. an dem er seinen Ärger abreagieren kann um anschließend mit Ihnen gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. Je gelassener Sie, bzw. seine Mutter sich verhält, umso schneller wird sich diese Ruhe auch auf Ihren Sohn übertragen. Viel Erfolg und: bis bald?
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