Rund um die Erziehung

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Geschrieben von katrin84 am 05.06.2015, 13:57 Uhr

was darf ein 2-jähriger / Verbote?

Mein Sohnemann macht mir zeitweise zu schaffen...

Ein NEIN in dem Sinn versteht er nicht bzw. WILL er es nicht verstehen. Er versucht alles in den Mund zu nehmen, zB Blumenerde. Er weiß es, das es mich ärgert und machts trotzdem

Beim Essen: er sitzt auf seinem Hochstuhl und sobald er halt nicht mehr mag, schmeisst er das Essen einfach runter.

Wenn ich ihn drauf anspreche, grinst er nur schelmisch.

Wegnehmen usw. stört ihn auch nicht, dann schmeisst er halt das Getränk runter.

Wenn er zum müde werden anfängt ist es natürlich auch schlimmer.

Sind wir draußen im Garten, nähert er sich der Straße. Ich sage ihm, er, soll mir die Hand geben.. .was macht er? Er läuft einfach weg...

Wie habt ihr das mit den Kindern gemacht?
Wieviel lässt ihr euren Kindern durchgehen?

 
45 Antworten:

Re: was "darf" ein 2-jähriger / Verbote?

Antwort von Baerchie90 am 05.06.2015, 15:25 Uhr

Also unsere Wohnung ist so eingerichtet, dass es hier drin kaum verbote gibt, bis auf "nicht auf tische / Regale turnen" , "Finger weg vom Fernseher" & "Sachen werden nicht geworfen (außer die Bälle aus dem bällebad / Luftballons).

Wenn er sich nicht dran hält, nehm ich ihn meistens runter/weg und erklär ihm, dass wir sowas nicht machen (weil er sich/uns damit weh tun könnte bzw etwas kaputt machen könnte). Wenn er sich dann immer noch nicht dran hält, schicke ich ihn kurz weg, mit der Ansage dass ich ihn so da nicht haben möchte, bzw dass er so nicht da spielen darf.
Nach dem wegschicken weint er meistens, also warte ich kurz, nehm ihn in den Arm und erkläre ihm nochmal ganz in Ruhe, dass ich ihn lieb habe, aber dass es "so" halt nicht geht (mit der jeweiligen kurzen Erklärung).
Inzwischen kommt das nur sehr selten vor, dass er zu Hause "Mist baut" und auf ein "hör auf damit" nicht "hört" (maximal 1-2 mal die Woche :-) )

Draußen und bei anderen zu Hause ist es natürlich nochmal was anderes, da haben wir die Regelung "wenn du nicht hörst, musst du an meine Hand. Punkt." (Das ist seine persönliche Höchststrafe ^^)
Wenn eine Straße in der nähe ist, habe ich ihn eh immer an der Hand, genau wie auf Parkplätzen, alternativ muss er auf den Arm, oder in den Einkaufswagen / Kinderwagen (ebenfalls ganz schlimm für meinen Sohn).

"Weglaufen" tut mein kleiner aber auch noch gerne, ich hoffe das bekommen wir auch bald in den Griff.

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Re: was "darf" ein 2-jähriger / Verbote?

Antwort von binesonnenschein am 05.06.2015, 15:37 Uhr

Sein Verhalten ist weitestgehend normal in dem Alter. Das musst du einfach akzeptieren.

Es ist jetzt an dir Regeln aufzustellen, Grenzen zu setzen. Was er darf bestimmst also DU!

Außerdem solltest du kritische Dinge vermeiden. Alles was er nicht kaputt machen oder anfassen soll kommt weg. Nach oben, in den Schrank oder Keller. Egal. In ca. einem Jahr kannst du es wieder holen.

Einige Dinge musst du jeden Tag 100x sagen, auch das ist normal. Irgendwann wird er die Regeln und Grenzen akzeptieren und verstehen.

Aber verbiete ihm nicht alles. Sonst wird ihm der Spaß vergehen. Also schaffe Situationen, wo er sich ausleben kann, zB im Garten, auf dem Spielplatz, in seinem Zimmer, in der Badewanne etc. Dann ist es zwar immer noch interessant in den "verbotenen" Zonen zu spielen, aber er wird das "Nein" eher akzeptieren, weil du ihm ja eine Lösung aufzeigen kannst. ZB: "Nein, wir schmeißen das Essen nicht runter! Wenn du jetzt satt bist gehen wir in dein Zimmer und machen eine Kissenschlacht!"

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Re: was "darf" ein 2-jähriger / Verbote?

Antwort von DK-Ursel am 05.06.2015, 17:15 Uhr

Hej katrin!

ich bin da mehr bei der 2.Schreiberin, denn einen Zweijährigen würde ich nie "wegschicken".
(Auszeiten kommen später.)

Er macht es nicht trotzdem, sondern gerade weil Du Dich ärgerst, also eine Reaktion zeigst.
Er priobier die sich für ihn vergrößernde Welt aus: nicht nur, wie Sachen sxhmecken, sondern auch, wie Menschen reagieren.
Bleib gelassen, mach kein Dram draus, dannwird es uninteressant, Dich zu provozieren.
Schmeckt ihm dieerde denn?
Nee - die ißt er nun nur noch, weilDu ihn dann primabeachtest.

1.Regel bei der Erziehung von Groß und Klein:
So wenig Verbote wie möglich.
Wähle Deine Kämpfe mit Sorfgalt und wohlüberlegt: Was istwirklich WICHTIG?

Alternativen anbieten/Kompromisse schließen (letzteres gilt eher für größere Kinder, die es verstehen).

Meine Großé räumte eineZeitlang immer meinen Tupperschrank um - das durfte sie,auch wenn ich dann nichts mehr wiederfand -- und erstmal abwaschen mußte, bevor ich es verwendete, aber dadurch waren andere Schränke "sicher".
Klettern, Werfen etc. gab´s nicht, dann hab ich das Kind aus der Situation entfernt bzw.das Wurfgeschoß entfernt.
Sprich, wenn das Kind wiederholt auf dem Sofaoder Tisch turnt, komtm es von dort weg in die Küche oder wo ich sonst gerade sein kann - und auf jeden Fall geduldig wieder runter vomTishc.
das wird einem Zweijährigen auch bald langweilig - der Entdeckerdrang ist ja groß.

Draußen galt:
An der Hand gehen, notfalls mit festem Griff.
Gefährliche Situationen dulden weder Kompromisse noch Behandlungen.
Übe mal ein bißchen mit Zeit, dann kannstDu z.B. sagen:
"Okay, du willst nicht an derHand gehen, obwohl eshier geföährlich ist,allein zu laufen, dann können wir jetzt nicht auf den Spielplatz, zum Einkaufen, die Freundin besuchen... - " und dann drehst Du wieder wieder um
nner heult, dann probier, ob er an der Hand geht.
Geht es nicht, mußt Du wirklich konsequent mit ihm zuhause bleiben, darum also nur anwenden, wenn das zeitlich drin ist.

Lange Absprachen können so kleine Kinder weder überschauen noch halten,also immer wieder neu - bis es eingeübt ist.
Und bis eingeübt ist, daß die wenigen NEINs, die Du rufst, auch wirklich gelten.

Gute Nerven - Ursel,DK

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Re: was "darf" ein 2-jähriger / Verbote?

Antwort von Baerchie90 am 05.06.2015, 19:12 Uhr

Ab wann machen Auszeiten denn Sinn?
Bisher habe ich das für eine "gute Sache" gehalten, weil ich denke, dass er das schon versteht und es danach super funktioniert.

Bei genauerem überlegen, schicke ich ihn auch nur weg, wenn er an den Fernseher geht, da ich den weder sichern noch wegräumen kann (wenn er meint dagegen hauen zu müssen). Gegenstände die geworfen werden räume ich einfach weg, wenn er nicht hören kann. Beim "auf Möbel turnen" bin ich auch sehr gelassen, nur eben beim Fernseher nicht, dafür war der auch einfach zu teuer..

Bin da für Vorschläge und Anregungen offen.
Als Anmerkung: in 2 Wochen soll das zweite Kind kommen, dementsprechend langsam bin ich und 25 mal "aufspringen und Kind wegnehmen", ist einfach nicht mehr drin, zumindest nicht immer... :-)

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Re: was "darf" ein 2-jähriger / Verbote?

Antwort von LadyFLo am 05.06.2015, 19:19 Uhr

gratuiere zu einem kleine wirbelwind mit eigenem kopf
vieles haben meine vorredner schon geschrieben- generell-
beim essen wirft er was runter- muss er aufstehen udn essen + trinken sind erstmal weg oder du räumst seinen bereich ab und er muss warten bis die anderen fertig sind
blumenerde- und andere mehr oder weniger gefährlcihe sachen- alles was du nicht willst - kommentarlos wegräumen- also pflane ausser reichweite stellen etc... nach ein paar tagen wieder hinsteleln geht er wieder ran- dasselbe spiel wiederholen.
den garten würde ich dringend zur strasse hin sicher absperren- problem gelöst und er kann bis zum zaun rennen und du bist sicher. ansonsten muss er an der strasse solange en der hand gehen bis er gelernt hat bei dir zu bleiben wenn nötig- meine hat sich das mit 1 3/4 hart mit mir erarbeitet- sie wollte alleine laufen und ich bin tagelang durchs wohngebiet mit ihr getigert- solange sie gefolgt hat durfte sie frei- wenn nciht hand bis zu hause... jetzt ist sie 3 und darf selbst an hauptstrassen ( stadt) und großen ampeln ohne hand- oft gibt sie sie freiwillig aber sie geht auch ohne sicher- so das ich se auch mit puppenwagen und co in dei stadt mitnehmen kann- ist aber harte arbeit - aber eine die sich lohnt.
ich lass ihr das durchgehen was nicht so wichtig ist- katzenfutter verteilen zum beispiel
anders setz ich durch. am tisch sitzen gehört hier auch nicht dazu- sie kann rumlaufen beim essen- sofern sie möchte- nur der teller belibt am tisch

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Re: was "darf" ein 2-jähriger / Verbote?

Antwort von DK-Ursel am 05.06.2015, 20:25 Uhr

Hej!

Ich finde wegschicken wirkt lieblos - mag sein, das ist subjektiv, aber mit widerstrebt das.
Ich habe immer das Kind von dem Ding weggebracht, ausderSituation rausgenommen (auch bei Wutanfällen meiner Großen), dann finden sie schnell was anderes.

Einen Zweijährigen kann ich doch hochnehmen und sagen: Du hörst doch,. daran sollst du nicht drehen! - und ihn dann wegtragen.

Kinder leben sehr lange ind erGegenwart,d.h. auch, Du mußt Verhalten inüben und kannst eben nicht erwarten, daß es bei einem "Üben" bleibt.
So wie auch niemand einen Spaghat oder einen Griff auf der Violine oder auch nur das kleine Einmaleins gleich beim ersten Mall kann.

Wir haben gar nicht die Möglichkeit, eine Tür zum Wohnbereich zuzumachen, alle Bücher, Vasen etc. hochzustellen -wir hatten auch nicht die Lust dazu, jahrelang in einem Provisorium zu leben --- meine Kleine war zwar auch "fummeliger"alsdieGroße,aber mit Wegnehmen, anderes anbieten (Stichwort Ablenkung) und bestimmten Bereichen, wosie durfte(Stichwort Tupperschrank statt Geschirr...) ließ sich vieles regeln.
und dann eben unbedingt so wenig NEIN wir möglich, aber die auch wirklich konsequent einhalten!

Das heißt also:
"Spielregeln" festlegen und einüben, statt alles bei mir zuhause aufs Kind ausrichten.

Erleichtert übrigens auch dieAufenthalte bei "Fremden",derenWohnung ich ja auch nicht umbauen kann und will.

Auszeiten - tja, entweder war ich dabei (daswarendann dieWutanfälle,wo wir aus derSituation gingen) oder als sie älterwaren, da bat ichsie,auf ihremZimmer nachzudenken, damit wir nachher beide in Ruhe über den Vorfall ireden können, eben weil ichselber auch erst nachdenken müsse, erst rughig werden müßte.
Erstwen nKinderDAS verstehen, finde ich Auszeiten richtig und sinnvoll - mit dem Gedanken, auch MICH selber aus der Gefahrenzone zu holen, bevor die Situatione skaliert.
"Du, ich kann das jetzt nicht adhoc entscheiden, ich gehe mal runter und denke darüber nach, wir reden später drüber."
Du, ich bin jetzt echt sauer, ich fürchte,so kommen wir nicht weiter.
Laß uns beide runterkommen und nachher nochmal in Ruhe düber reden."
"Weißt du was,so könnendie anderen nicht inRuhe essen, so können die nicht in Ruhe arbeiten - geh doch bitte in dein Zimmer, bis du wieder mitmachen kannst und nicht mehr so störst."

Sonst und vor allem bei Kleineren empfände ich Auszeiten als Strafaktion:
Komm wieder,. wenn du wieder lieb bist.

Das mag ich persönlich nicht.



Gruß Ursel, DK

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Nachtrag:

Antwort von DK-Ursel am 05.06.2015, 20:27 Uhr

Dein Zweijähriger will Dich nicht ärgern,damit Du dauer wirst - höchstens, weil er Deine ärgerlicheReaktion lustig findet.
kinder möchten eigentlich immer ihren Eltern gefallen, solange sie klein sind.

Dein Kind kann gefährliche Situationen ebenso wenig zukunftsträchtig einschätzen wie ungefährliche - eslebt im Hier und Jetzt.

Wenn Du dies bedenkst, ergibt sich auch eine andere Reaktion als Auszeit, finde ich.

Gruß Ursel, DK

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Re: was "darf" ein 2-jähriger / Verbote?

Antwort von Tine1 am 05.06.2015, 22:22 Uhr

hallo katrin,

also bei uns läuft das in etwa folgendermaßen ab:

wir haben sehr wenige regeln. kinder dürfen zb überall kletter und hüpfen, haus ist relativ kindersicher. die wenigen regeln die wir haben beziehen sich größtenteil auf den umgang untereinander, zb dürfen die kinder sich nicht hauen und dem anderen kein spielzeug wegnehmen. und die sicherheit im straßenverkehr ist mir sehr wichtig. das wars eigentlich schon so im großen und ganzen. die regeln die es gibt sind für uns alternativlos und werden eisern durchgesetzt. der kleine (21 monate) darf keinen fuss auf die straße setzen ohne sich bei uns rückzuversichern. obwohl er ein ziemlich wilder watz ist, funktioniert das super, ebenso damals im gleichen alter bei der großen. er bleibt an jeder straße stehen, läuft nicht aus dem hoftor raus und rennt in der spielstraße sofort an die seite und quetscht sich gegen die hauswand wenn ein auto kommt.

blumentöpfe würde ich hochstellen wenn möglich. wenn er essen runterwirft heben wir es kommentarlos wieder auf. trinken wird weit hinten am tisch platziert.

in einer situation in der ein verbot notwendig ist, erklären wir es kurz und kindgerecht und bieten ggf eine alternative an bzw lenken ihn ab. funktioniert das nicht, unterbinden wir sein vorhaben und trösten ihn wenn er deswegen weint. kommt aber nicht so oft vor.

ich denke, verbote sind leichter zu befolgen wenn sie selten und übersichtlich sind.

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Re: was "darf" ein 2-jähriger / Verbote?

Antwort von DK-Ursel am 05.06.2015, 22:29 Uhr

Hej Tine!

"wenn er essen runterwirft heben wir es kommentarlos wieder auf. trinken wird weit hinten am tisch platziert."

Ehrlich,Du legst dasEssen kommentarlos vomBoden --auf denteller, inden Mülleimer odersonstwohin?

Ich finde zwar auch,. man sollte so wenig Regeln wie möglich haben, aber ich finde auch, man kann durchaus erkl#ären,daß Essen nicht rumgrworfen wird.
Und dann dasEssenaußerReichweite stellen, bis Kind meint, es könnren essen.
Kinder lernen doch durch Beispiel und Rückmeldungen.
wissen hier Kinder z.B.auch schnell, daß im Eingang/Flur die Schuhe ausgezogen werden.
Daß man nicht mit Essen wirft/spielt.
Daß man Zähne putzt., Hände wäscht etc.
Nicht, weil vorher überall Vorträge gehalten werden und Regeln rezitiert, sondern bei Bedarf daran erinnert wird, also z.B. wenn das Essen auf dem Fußboden landet.

Gruß Ursel,DK

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Re: was "darf" ein 2-jähriger / Verbote?

Antwort von mf4 am 05.06.2015, 23:12 Uhr

Nicht viel Reden... handeln... weglaufen hätte ich nicht 1 mal geduldet. Dann wäre es umgehend nach Hause gegangen. Ich hatte 2 Kleine und ich kann nicht 2 nachrennen.

Gute Reflexe, schneller als das Kind sein... und konsequent.
Essen absichtlich runterschmeißen und auf die Straße rennen wäre nichts was ich durchgehen lassen würde.

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Re: was "darf" ein 2-jähriger / Verbote?

Antwort von mf4 am 05.06.2015, 23:16 Uhr

Meine Kinder wurden in keinem Alter zur Strafe weggeschickt... ich empfinde das als seelische Grausamkeit.
Ich hatte selbst über Wochen Stubenarrest und sowas vergisst man nie... also gabs hier nicht einmal Kinderzimmerarrest.

Eher bin ich raus aus der Situation, dass es sich nicht hochschaukelt.

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Re: was "darf" ein 2-jähriger / Verbote?

Antwort von Tine1 am 05.06.2015, 23:29 Uhr

oh nein,

jetzt hatte ich geantwortet und dann war meine antwort weg. heul!

also nochmal:

ja, kinder lernen durch vorbilder. da bei uns ansonsten niemand mit essen wirft, habe ich das vertrauen, dass der kleine durch dieses vorbild lernt und damit auch in nicht allzulanger zeit aufhört. hat bei der großen so auch geklappt.

was "man" tut ist ja im übrigen sehr subjektiv und für mich so kein argument. erwachsene bringen kinder oft von dingen ab, weil "man" das nicht tut und häufig erkenne ich für mich darin keinen sinn. zb habe ich schon öfter erlebt, wie eltern ihre kleinkinder davon abhalten die klopapierrolle abzuwickeln weil "man" das nicht tut und das kein spielzeug ist, dabei hat man hier für wenige cent gut und gerne 1/2 stunde konzentrierte beschäftigung. ähnlich sehe ich es mit dem essen. gewöhnliches, kindgerechtes essen ist nicht teuer. wenn mal eine nudel runterfliegt ist die auch nicht so schmutzig dass man sie nicht mehr essen könnte. ich sehe da keinen sinn darin, hier ein großes erziehungsfeld zu eröffnen. ich bin froh wenn ich in ruhe essen kann. würde ich da erklären und schimpfen und teller wegstellen, verbote aussprechen und gemeckere oder geschrei ertragen müssen hätte ich weniger entspannte mahlzeiten. und am ende essen doch alle kinder einigermaßen vernünftig. bei uns darf man zb auch "manschen" und trotzdem benutt meine große, knapp 6-jährige ihren kartoffelbrei nicjt mehr als knete und versucht den reis in der apfelschorle aufzulösen und durch den strohhalm zu trinken, sondern isst ganz normal altersangemessen.

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Re: was "darf" ein 2-jähriger / Verbote?

Antwort von Baerchie90 am 06.06.2015, 10:55 Uhr

Seelische Grausamkeit finde ich jetzt doch etwas übertrieben, oder ein kurzes wegschicken mit wochenlangen Arrest gleichzusetzen.

Ich versteh, wenn ich ehrlich bin, auch nicht so ganz, wieso es so viel besser sein soll, wenn ich die Situation verlasse, das ruft nämlich genau die selben Reaktionen hervor, wie wegschicken, auf beiden Seiten: Er weint, ich atme 3-4 mal tief durch, geh zu ihm und nehm ihn in den Arm, tröste ihn, erklär kurz und knackig was da gerade "schief lief", dann gibts noch ein bussi und erneut eine Alternative, was er machen könnte.
Damit ist es abgehakt, kein wochenlanger Arrest, kein stundenlanges ignorieren, kein in die Ecke stellen und über "Dinge nachdenken".

Und es kommt ja auch nicht ständig vor, sondern maximal 1 mal die Woche, wenn er immer und immer wieder gegen Geräte schlägt (wie den Fernseher oder ähnliches) und bevor mir da der berühmt berüchtigte Geduldsfaden reißt, schicke ich ihn lieber kurz weg.

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Ich musste gerade sooooo lachen...

Antwort von magistra am 06.06.2015, 11:34 Uhr

Ich mache mir immer viele Gedanken um die Erziehung meiner Kinder und wollte / will mit möglichst wenig NEIN!!! arbeiten. Genau deine beiden Situationen haben mich aber an meine Grenzen gebracht:
Mein Sohn hat mit 2 genau das beim Essen abgezogen. Fertig, umgedreht, weg damit. Wegstellen hat nichts genutzt, denn er war ja eh fertig. Und gefreut hat er sich jedesmal über unsere Gesichter... Geschimpft haben wir nicht, aber wir wurden echt gut darin, zu erkennen, wann er fertig ist, und schneller zu sein als er. Es war dann nur eine Phase. Inzwischen ist er fast 8 und isst relativ sauber :-).
Wir wohnen in der Großstadt, darum war das Benehmen im Verkehr das Einzige, wo ich wirklich immer konsequent und sehr streng war. Beim Weglaufen war festes Handhalten bzw. Buggy angesagt. Da herrschte Lebensgefahr.
Wann der richtige Moment ist, mit dem "Erziehen" anzufangen, weiß ich auch jetzt noch nicht, wo meine Großen groß und meine Kleine auch schon wieder 3 ist. Wir leben durch Vorbild, verbieten möglichst wenig und hoffen, möglichst wenig falsch zu machen. Bisher kommen wir damit gut klar, auch wenn wir immer wieder neu nachdenken müssen.
Danke jedenfalls dafür, dass du mich wieder an das einstmalige Essverhalten meines Sohns erinnert hast...
Alles Gute!

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Re: was "darf" ein 2-jähriger / Verbote?

Antwort von Tine1 am 06.06.2015, 13:49 Uhr

ein unterschied liegt in der intention. während beim wegschicken des kindes, der klassischen auszeit, das kind im allgemeinen aus erzieherischem kalkül bestraft werden soll und der entstehende bindungsabbruch mit entsprechender trennungsangst beim kind für ein anderes verhalten sorgen sol, was die botschaft beinhaltet das kind weniger zu lieben wenn es sich "so" verhält, geschieht das sich selbst aus der situation entfernen in der regel wenn die bezugsperson so verärgert ist dass sie sich selbst als gefährdet ansieht, sich dem kind gegenüber in einer weise zu verhalten, wie sie es selbst nicht gut finden würde. geschieht also quasi eher zum schutz und zum eigenen durchatmen als zur bestrafung.

ich denke, den unterschied merken auch kinder, auch wenn beides zum weinen des kindes führt.

wir praktizieren beide formen nicht.

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Auszeit contra Wegschicken

Antwort von DK-Ursel am 06.06.2015, 17:38 Uhr

Hej nochmal!

da bin ich ziemlich bei Tini!

DiesesWegshcicken hatsowas von "stelldich idie ecke und schäme dich" zu tun.
Wenn das Kind aus derSituation nehme, bin ich dabei und die Situation ist eben gerade so nicht mehr steuerbar.
Das merkte meine Tochter z.B.sehr wohl - sie manövrierte sich in ihrer Wut aber auch oft och tiefer hinein und brauchte dann einen Erwachsenen,der sie aus der Situation befreite -aber eben nicht wegschickte.

Mich selber rausnehmen ging oft auch nicht, solange das Kind zu klein, denn dann überlasse ich dem Kin dja das Feld, da ses gerade "verwüstet".
Das ist erst eine Option,wen nich auch verbal klarmachen kann,wie ich es oben beschrieben habe:
"Ich bin gerade auch unentshclossen...ratlos... oder eben zusauer..."

Wichtig ist doch, daß die Situation beendet wird, die entweder Kind oder Erwachsene oder beide nicht zufriedenstellt, nicht aushalten oder überfordert bzw.an Grenzen bringt.
Und dies so früh wie möglich - und das IST Erwachsenenaufgabe ---bevor alles eskaliert.

Wenn ich dem Kind das Essen (das es rumrift oder matscht)) , den Ball (den es nicht werfen soll), ...wegnehme,dann nicht wortlos, sondern mit der kindgerechten Ansage, daß das nicht geht: Essen ist zum Essen da.
Bälle werden draußen geworfen.
Und gut is.

Auf zu neuen Ufern.

Gruß Ursel, DK

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Re: was "darf" ein 2-jähriger / Verbote?

Antwort von DK-Ursel am 07.06.2015, 0:32 Uhr

Hej Tine!

Nur noch kurz:

Ichhabe auch nicht gemeint, daß wir unserenKindern vermitteln sollen bzw. vermittelt haben, was"man" tut - obwohl esmanchmal eben auch erforderlich ist.
Aber ICH möchte einfach nicht, daß mit Essen gespielt und geworfen wird - daß versehentlich bei Kindern mehr runterfällt als bei Erwachsenen, meine ich damit ja auch nicht.
Das kommentier(t)e ich dann durchaus- und entfern(t)e den Teller, bis unerwünschtes Verhalten (erstmal) eingesteltl war.
Mich stört es durchaus, wenn njemand Essen rumwirft, da esse ich nicht mehr ruhig.

Mag sein, beim nächsten Mal ging das Spielchen von vorne los, daran erinnere ich mich auch nicht mehr genau,aber ich will auch gar nicht behaupten, daß es nach der ersten Erklärung und Ermahnung klappte.

IchwillDich keiner Illusionen berauben und es kann jaauch gut sein,daß esbei Euch git kappt, aber ich durfte mit meiner 2. Tochter lernen,daß wirklich nichts istwie beim ersten und daß das, wasbei der 1.Tochter gut klappte, beider 2. so gar nicht wirkte.
Das ist bisheute so - ich schüttele heute noch oft den Kopf.
Man ist als Eltern oft geneigt, am bewährten Modell festzuhalten - hat jabeim 1. Kind geklappt, obwohl man weiß, daß die kinder grundverschieden sind (und glaube mir, wir wuß´ten das von Anfang an aus bestimmten Gründen), und dennoch tapst man in die Falle und wundert sich.

Sind Deine Kinder ganztags bei Dir zuhause oder ab wann "fremdbetreut"?
ich denke, eine Tagesmutter hat auch nicht gerade den Nerv, 4-.5 kleine Schmierfinke und den ganzen Eßplatz zu säubern, nur weil alle matschen, patschen und werfendürfen.
Da werden eben schon früh "man"-Regeln vermittelt.
Trotz bestimmt nicht autoritärer Erziehung hier in DK -. im Gegenteil.
Aber Grenzen und Regeln gibt es hier, und das ist gut so, denn erst Grenzen ermöglichen dem Kind, innerhalb dieser Grenzen sich sicher zu fühlen und zu forschen.

Guite Nacht - Ursel, DK

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Re: was "darf" ein 2-jähriger / Verbote?

Antwort von Tine1 am 07.06.2015, 14:08 Uhr

ich wollte dir auch keine autoritäre erziehung vorwerfen. ;-)

so verschieden wie die kinder sind, so verschieden sind wir erwachsenen. was für den einen garnicht geht, ist für den anderen kein problem. ich wollte mit dem essensbeispiel darauf hinaus, dass wir als eltern durchaus auch unsere regeln und grenzen kritisch überdenken können und sollten. warum will ich nicht, dass das kind mit dem essen spielt zb. ich denke, das thema essen ist ein gutes beispiel, weil es hier von kulturellen normen und gesellschaftlichen "vorschriften" eben nur so wimmelt. die übernehmen wir häufig ohne weiter darüber nachzudenken. "mit dem essen spielt man eben nicht!" ja warum eigentlich nicht? weil es teuer ist? weil in afrika die kinder verhungern? weil man danach mehr saubermachen muss? andere gründe? hat man seine gründe kritisch reflektiert kann man guten gewissens viele grenzen lockern oder fallen lassen. oder eben auch daran festhalten.

ich stimme dir zu, dass man kinder nicht völlig gleich behandeln kann, weil sie eben unterschiedlich sind. mein kleiner braucht zb viel weniger schlaf als die große im gleichen alter. ihn zur selben uhrzeit zu bett zu bringen wäre sinnlos. meine große tochter braucht mehr aufmerksamkeit als der kleine. ihr diese zu verwehren und sie ihm dafür aufzuzwingen, einer vermeintlichen gerechtigkeit halber, wäre quatsch und würde beide kinder unzufrieden machen. der umgang mit unseren kindern sollte sich nach deren bedürfnissen richten. und die sind nunmal von mensch zu mensch verschieden.

aber: es gibt auch allgemeingültiges. kein kind braucht ein töpfchentraining. wie inzwischen auch wissenschaftlich eindeutig nachgewiesen werden konnte, nützt das nichts, manchmal schadet es. kein kind muss zum essen gezwungen werden damit es nicht verhungert. babys schreien lassen ist grundsätzlich potentiell schädlich. kinder richten sich nach dem, was sie vorgelebt bekommen und was in unserer kultur üblich ist. kein kind (das als kleinkind manschen durfte) tut dies als jugendlicher noch. kinder im vortgeschrittenen kindergartenalter und erst recht im schulter haben bei gesunder entwicklung eine ausreichende impulskontrolle, dass sie auch aus wut kein essen mehr runter werfen, schon garnicht aus langeweile oder um die physikalischen gesetze zu studieren. ich bin überzeugt davon, hier auf der "sicheren seite" zu sein, dass mein kind auch ohne intervention nicht mit 5 jahren beim restaurantbesuch plötzlich mit kartoffeln um sich wirft. ;-)

das heisst natürlich nicht, dass es jeder so handhaben muss. oder dass ich denke dass jeder der anders handelt gleich autoritär ist. aber für uns ist es der entspannteste und richtige weg.

achso. der kleine ist mit 21 monaten noch zuhause und wird mit 3 jahren in den kiga kommen. die grosse ist imbkiga seitdem sie drei ist. mit drei jahren hat sie kein essen mehr geworfen. ;-)

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Re: was "darf" ein 2-jähriger / Verbote?

Antwort von Tine1 am 07.06.2015, 14:11 Uhr

sorry wegen der rechtschreibfehler. schreibe vom handy aus und hab mir das kontrolle lesen abgewöhnt.

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Re: was "darf" ein 2-jähriger / Verbote?

Antwort von katrin84 am 07.06.2015, 16:45 Uhr

Wow, danke für diese vielen Antworten ;)

Ja mit dem "nicht dulden" ist es halt so eine Sache.

Und "weglaufen würde ich nicht tolerieren" - ja das ist ja mein Problem. Mein Sohn ist zweitweise brav an meiner Hand, dann reisst er sich weg und rennt. Wenn ich ihm nachlaufe hat er nur seinen Spaß dran. Soll ich jetzt nicht mehr mit ihm rausgehen?? Wir gehen dann eh gleich wieder rein, wenn er so anfängt (kommt drauf an wo wir sind), dann weint er und ist zornig. Aber beim nächsten Mal passiert es wieder.

Er weiß ja genau was ich von ihm will, aber er ist dennoch jederzeit bereit sich loszureissen...

Wenn ich mit ihm alleine bin ist er ganz anders, da ist er auch braver.. nur sobald dann vll. Oma, Opa usw da sind - kommt mir vor - muß er zeigen was er alles kann...

Am schlimmsten ist es auch wenn er anfängt, müde zu werden.

Beim Essen dasselbe - da fängt er dann zum runterschmeissen an.

Und wenn er fertig ist und nicht mehr sitzen bleiben mag - wo wir aber gerade mitten drinnen sind im Essen. Hab ich seinen Teller bereits weggeräumt, möchte er halt aufstehen und versucht aus seinem Hochstuhl rauszukraxeln - dann muß ich ihn auch rausnehmen. Er hat nicht die GEduld zum sitzen bleiben.

Sind wir zB im Restaurant, bleibt er wider Erwarten sitzen und sieht den anderen zu, oft sind ja dann Kinder auch da... das wundert mich immer wieder.

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Re: was "darf" ein 2-jähriger / Verbote?

Antwort von mf4 am 07.06.2015, 17:07 Uhr

Das Kind stellt was an und man nimmt es zum Trost in den Arm?
Das verstehe ich nicht. Versteht auch so ein kleines Kind nicht.

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Re: was "darf" ein 2-jähriger / Verbote?

Antwort von Baerchie90 am 08.06.2015, 1:55 Uhr

Ja, wenn mein Sohn weint, dann nehme ich ihn auch in den Arm.
Ob das jetzt "richtig" ist, weiß ich nicht, aber mein bauchgefühl rät mir dazu. :-)

Hier wird immer getröstet, ob geweint wird, weil man sich das Knie anhaut, völlig übermüdet ist oder weil man mit einer Strafe/Konsequenz nicht einverstanden ist, ist mir dabei relativ egal.
Auch wenn er weint, weil er wütent ist, biete ich ihm eine Umarmung zum Trost an, alleine würde er da auch noch gar nicht wieder "rauskommen", sondern sich immer weiter in Rage schreien/weinen und anfangen seinen Kopf auf den Boden zu schlagen...
Warum sollte ich ihm also eine kleine Umarmung verwehren, wenn danach die Welt wieder "in Ordnung" ist?

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Re: was "darf" ein 2-jähriger / Verbote?

Antwort von Tine1 am 08.06.2015, 8:21 Uhr

wir trösten auch immer! :-)

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Re: was "darf" ein 2-jähriger / Verbote?

Antwort von pauline-maus am 08.06.2015, 12:12 Uhr

das sind alles ganz normale sachen und als zuschauer/ ausenstehender meint man , das wäre doch nicht so schlimm...nur als mutter hast du das in dauerschleife und das zerrt an den neven.
ich kann ein lied von singen , meine maus war genauso. aber auch ich habe es überstanden , nun nerven mich andere sachen( sie ist 8)nur kann ich sie heute nicht mehr wegtragen oder in den stuhl setzen;)
wichtig ist wirklich konsequenz und keine diskussionen, das habe ich gelernt in den jahren. und kinder provozieren gerne die grenzen derer, denen sie am meisten vertrauen.
meine mutter meint immer grinsend: es hat nie jemand behauptet kinder seien einfach...

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Nee, Pauline

Antwort von DK-Ursel am 08.06.2015, 16:19 Uhr

einmal das, und dann kann man sich noch trösten, daß unsere Eltern es ähnlich erlebten und unsere Kinder es mit ihren auch so erleben werden!

Gruß Ursel, DK

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Re: Nee, Pauline

Antwort von pauline-maus am 08.06.2015, 18:27 Uhr

dieses wissen gibt mir kraft ,wenn ich kurz davor bin mein kind verquer unter die dacke zu nageln griiiiins

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Re: Nee, Pauline

Antwort von DK-Ursel am 09.06.2015, 10:14 Uhr

Ja, daran erinnere ich mich auch noch!

Weiterhin gute Nerven!

Gruß Ursel, DK - wieder mit viiiel Ruhe (und doch manchmal Sorgen) imHaus

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Re: was "darf" ein 2-jähriger / Verbote?

Antwort von Halluzinelle von Tichy am 09.06.2015, 14:18 Uhr

Mir hat das Buch "Jedes Kind kann Regeln lernen - vom positiven Lenken" viel geholfen. Seither ist mein Ton ruhiger geworden und meine Kinder hören schneller. Die meisten Dinge setze ich jetzt ohne ein Nein durch, einfach nur mit kurzer Ich-Botschaft und Konsequenzen.

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Frage an die die selber aus der Situation gehen

Antwort von 19mäuschen87 am 11.06.2015, 18:21 Uhr

Hier schrieben einige das sie selber den Raum verlassen anstatt das Kind wegzuschicken.


Das mache ich auch oftmals, also das ich rausgehe um erstmal tief durchatmen zu können.
ABER das habe ich noch nicht ein einziges mal geschafft weil mir mein Sohn sofort hinterher kommt.


Heute hatte ich das grade erst wieder.
Er hat zum gefühlten 20ten mal seinen Müll vor mich geworfen "Hier Mama, schmeiß mal weg!"
19 mal hab ich gesagt er solle seinen Müll bitte selber wegschmeißen. Beim 20ten mal war ich dann kurz davor das mir der Dampf aus den Ohren schießt, also verliess ich den Raum nach kurzer Ansage.
Mein Sohn klebte sofort an mir, noch ehe ich das Wohnzimmer verlassen hatte stand er schon hinter mir.
Da kann ich dann 10 mal sagen ich möchte kurz alleine sein zum durchschnaufen, da hör ich nur "Mama dies, Mama jenes" .

Daher praktiziere ich es ebenfalls so das er zu einer Auszeit von 1-2 minuten in sein Zimmer muss und ich dann zu ihm gehe und kurz mit ihm drüber rede. Das fuktioniert um einiges besser, dann kommt er runter, ich kann durchschnaufen und hinterher können wir gemeinsam was unternehmen/spielen.

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Re: Frage an die die selber aus der Situation gehen

Antwort von DK-Ursel am 11.06.2015, 23:25 Uhr

Hej!


Wie alt ist Dein Sohn?
Bei einem kleinen Kind, das schrieb ich ja auch schon, habe ich weder die eine noch die andere Methode angwandt.
Aus der Situation gehen hieß dann:
Das Kind aus der Situation bringen.
Dann bin ich dabei geblieben.
Manchmal tobten sie erst aus, manchmal brauchten sie gleich Trost, aber ich war eben da,Kind war nicht allein mit einer gefühlssituation,die es ebenso wenig überschauen konnte wie dieSituationselbst.
Es merkte ja nur,daß alles sich hochschaukelte.

Erst später,als die kinder größerwaren und ich andersmit ihnen reden konnte, habe ich gesagt:
Duj etzt muß ich erstmal raus,sonst platze ich.

Was ist das für Müll, den Dein Sohn Dir vor die Füße statt in den Mülleimer wirtf?
In welcher Situation passiert das?
Wenn Du das19-20mal sagen mußt, ist die Situation ja schon zu weit fortgeschritten- es ist obliegt jaeigentlich uns alsErwachsenen, sie gar nicht erst so hochzuschaukeln - und ggf. eben wieder uz de-eskalieren.

Grundsätzlich finde ich aber:
Wenn Ihr mit dem Schicken-aufs-Zimmer klarkommt, ist es allemal besser als sich anzubrüllen und die Nerven zu verlieren.


Gruß Ursel, DK

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Re: Frage an die die selber aus der Situation gehen

Antwort von 19mäuschen87 am 12.06.2015, 9:34 Uhr

Sohnemann ist im Januar 4 geworden.

Solche Situation wie mit seinem Müll kommen immer dann wenn er gelangweilt oder übermüdet ist.
Sachen wie "Komm wir gehen in dein Zimmer eine Garage für deine Autos bauen. - Nimm bitte noch das Papier mit. - Und los gehts!" Klappt nicht immer.

Wenn man dann diesen einen gewissen Punkt überschritten hat bei ihm, wo die langeweile oder die müdigkeit zu groß sind, dann ist Sense. Dann kann man anbieten was man mag, ablenken, bitten, schimpfen etc. pp. Ich glaube ich könnte nen Stepptanz vor ihm aufführen, das würde keinerlei Reaktion von ihm auslösen.


Konsequenzen aufzeigen klappt bei ihm auch gar nicht.
Gestern morgens zum Beispiel als er sich nicht mit Sonnencreme eincremen lassen wollte.
"Wenn du dich nicht eincremen lässt darfst du nicht nach draussen hat N. (die Erzieherin) gesagt."
"Dann will ich gar nciht raus gehen!"
"Aber A. und N. gehen doch auch raus und alle anderen auch, dann bist du ja ganz alleine da drin und hast keinen zum Spielen da."
"A. und N. bleiben auch bei mir drin."
"Das glaube ich nicht, es ist so schönes Wetter, die wollen bestimmt lieber draussen spielen. Komm ds geht auch ganz schnell und du darfst mir helfen. Ich muss auch noch eingecremt werden. Magst du deinen Bauch oder meinen Rücken eincremen?"
"ICH WILL NICHT EINGECREMT WERDEN!"

Das Gespräch habe ich locker 2-3 mal die Woche.


Das wir ihn ins Zimmer schicken klappt bei uns ganz gut. Zumal es sich bei uns in solchen Fällen schon um härtere Fälle handelt. Wegen dem nicht eincremen wollen schicke ich ihn nicht weg. Da muss schon sowas kommen wie hauen oder was zum x ten mal durch die Gegend werfen.
Wobei er bei uns auch nur max. 1-2minuten in seinem Zimmer ist, die Tür geöffnet ist und er uns weiterhin sieht da seine Zimmertür in die Küche geht und einer von uns dann dort steht. Hinterher wird ja nochmal drüber geredet wieso weshalb warum.

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Re: Frage an die die selber aus der Situation gehen

Antwort von pauline-maus am 12.06.2015, 11:15 Uhr

DAS KENNE ICH SCHON SEIT JAHREN: KINDERN KOMMT ES IN DIESEN MOMENTEN NICHT MAL AUF DIE SACHE AN SICH AN;sonder sie wollen provozieren , dieskutieren und sehen wo deine grenzen sind.
in diesen fällen bin dann ich die,welche dieses spiel sofort beendet. hier wird nicht diskutiert. ich sag dann nur: gut dann lass es , dann darfst du eben nicht raus...
zu 90% klappt das und das kind funzt wie es sollte.
natürlich nur bei mir wichtigen dingen ,wie halt eincremen ect.. ansonsten darf/durfte meine maus auch einiges selber bestimmen , wo ich dann sage ok so können wir das auch machen.

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Re: Frage an die die selber aus der Situation gehen

Antwort von DK-Ursel am 12.06.2015, 12:36 Uhr

Hej nochmal!

Also:
Müdigkeit läßt sich nicht wegreden.
Da hilft m.E. nur eins:
Ohne Fiesematenten ins Bett!
Ablenkung führt doch nur zu weiterer"Überfütterung", müde sein heißt doch: "ich bin satt an Eindrücken, ich brauche Ruhe."
Wieso füttert man da zu?
Da lasse ich mich auf keine Diskussion mehr ein (auch nicht die, ob das Kind müde oder ist oder nicht), sondern handele.

Langeweile:
Naja,dann muß sich Kind mal langweilen.
Nach 3-4 Vorschlägen meinerseits habe ich dann mal gewartet -aus Langweile kommendiekreativsten Dinge (aber Vorsicht, daß sie nicht zu kreativ werden, dann muß man lenken).
Jedenfalls sind dann Machtkämpfe auch unangebracht.

Und solche Situationen gibt esnatürlich in diesem Alter mehrmalsamTag - schon gar,wenndie kinder uzhause (alleiN9sind.
Im Kiga hat mandann schnell einen Kameraden,der einen mitzieht...

Das sind jedenfalls Situationen, i ndene ich nicht laneg diskutiert (schon gar nicht 19x dasselbe wiederholt) habe!
Klare Ansagen!
GrußUrsel, dK

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Re: Frage an die die selber aus der Situation gehen

Antwort von Tine1 am 12.06.2015, 13:43 Uhr

langeweile macht nicht immer kreativ. häufig und im übermaß macht sie viele kinder eher destruktiv.

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Re: Frage an die die selber aus der Situation gehen

Antwort von desire am 12.06.2015, 13:51 Uhr

auch hier:

du diskutierst zuviel...

ich würd da gar nicht diskutieren ob ich mein Kind eincreme sondern ihm sagen: komm her wir cremen dich jetzt schnell ein und dann gehen wir.
Manches muss man mit 4jährigen echt NICHT ausdiskutieren...es liegt an dir diese Dinge rauszukennen.

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Re: Frage an die die selber aus der Situation gehen

Antwort von Tine1 am 12.06.2015, 14:23 Uhr

oder lethargisch und antriebslos.

da wäre es dann eher sinnvoll es nicht so weit kommen zu lassen bis dem kind "totlangweilig" ist sondern schon zu einem früheren zeitpunkt spielangebote zu machen.

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Re: Frage an die die selber aus der Situation gehen

Antwort von Tine1 am 12.06.2015, 14:50 Uhr

sagst du so nebenbei, er soll dich zb nicht mit müll bewerfen oder auf augenhöhe mit blick- bzw körperkontakt? freundlich oder genervt?

wenn es ausnahmesituationen sind in denen es dem kind nicht gut geht wie zb müdigkeit würde ich versuchen locker zu lassen und einem konflikt aus dem weg gehen. zb selbst den müll kurzerhand in den müll befördern und das kind ins bett oder bei leichterer müdigkeit am tag auf die couch kuscheln und lesen.

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an alle

Antwort von 19mäuschen87 am 12.06.2015, 23:33 Uhr

Lustig find ich das ja schon. "Diskutiere nicht, mach klare Ansagen."

Und ihr meint das ist eine Universallösung? Das meine ich jetzt nicht böse, sondern mal als Denkanstoss das - wie man hier ja immer wieder zu lesen bekommt - ja nicht alle Kinder gleich sind.

Wenn ich keine Lust habe zu diskutieren (und das ich etwas 20 mal sage war natürlich übertrieben dargestellt, natürlich sage ich es nicht 20 mal, dann würde ich hier ja eine Woche stehen) dann gibt es auch hier klare Ansagen.
Aber wenn ich einfach kurz und knapp sage das er kommen soll, ich ihn eincreme und es dann losgeht höre ich nur ein lautes und deutliches "Nein, ich will nicht!"
Ich müsste ihn tatsächlich festhalten um erfolg zu haben und das würde auch nicht besonders gut laufen weil er sich dann nämlich zur wehr setzen würde. Hatte ich auch schon, ist nicht schön!

Und was dann? Was wenn er auch bei ner Ansage nicht will? Was wenn er sich wehrt als würde es um sein Leben gehen wenn man ihn dann festhält um ihn einzucremen? Zu Hause lassen/nicht zur Kita schicken?
Ist ja nicht möglich.
Es ist wirklich schlicht so das es ihn nicht stört. Würde ich ihn daraufhin nicht zur Kita schicken, es wäre ihm egal. Dann wird halt zu Hause gespielt.

Ja das sind Machtkämpfe, aber bisher habe ich immer alle gewonnen. Nur wie ich an mein Ziel komme ist manchmal nicht so einfach.

Übrigens, weil der Vorschlag kam, ein Buch anschauen oder kuscheln wenn er übermüdet ist geht hier gar nicht. Ist mein Sohn übermüdet dreht er richtig auf. Dann ist er wie ein wild gewordener Flummi den nichts so schnell aufhält. Er könnte genauso gut grade 2 Dosen Energy getrunken haben, glauben würd ichs sofort.

Denkt jetzt nicht ich habe hier ein täglich abgehendes Kind das mich ständig mit Müll bewirft oder rumschreit das es etwas nicht will.
Mittlerweile ist er glücklicherweise in einem Alter wo sowas selten vorkommt. Ausser die sache mit dem eincremen, eincremen hasst er generell und ist für ihn gleichzusetzen wie bei anderen das Drama ums Haare waschen.

Ich meine nur das bei dem ganzen verteufeln weil hier jemand meinte das sie ihr Kind kurz wegschickt das es eben manchmal der richtige weg so ist weil es Kinder gibt die auf andere Dinge nicht anspringen, Kinder die eine Auszeit brauchen. Nicht immer, nicht jeder, aber es kommt eben vor.

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Re: an alle

Antwort von desire am 13.06.2015, 8:16 Uhr

ich hab jetzt nciht alles dazu gelesen.

Wenn es bei uns eine klare Ansage gab, dann war es so. Manchmal hab ich auch ein kreischendes Kind gepackt und angezogen fertig. Davon nimmt es sicher keinen Schaden.
Es geht nicht um GEwinner oder Verlierer...es geht darum, dass ein 2jähriger damit überfordert ist wenn du ihm sagst "komm jetzt eincremen, es ist zu gefährlich ohne Sonnenschutz oder willst du nicht in die Kita"....viel zu langer Satz für das Alter^^...er hört nur bis "komm jetzt her eincremen...."was soll er auch anfangen damit dass es gefährlich ist??? das kann er ja doch noch gar nicht abschätzen.

Wenn er überdreht gilt es für dich einen Punkt zu finden wo allgemeiner STopp angesagt ist. vorher am besten...^^ auch nicht so einfach ich weis aber wenns passiert ist und alles überspannt ist dann reagieren oft Kinder so, dasssie keine Nähe wollen, kenn ich auch, hab drei Kinder und der Bub war auch so.
Das ist ja völlig in Ordnung und ich halte nichts von Zwangsbekuscheln wenn das Kind dadurch nicht runterfährt. Man muss für das Kind und sich die passende Methode finden.

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Re: an alle

Antwort von desire am 13.06.2015, 8:24 Uhr

und vor allem...nicht lockerlassen, dranbleiben.

Wies mit dem eincremen ist, es wird dann nach ein paarmal zur Routine wenn man weniger drüber spricht.

Und...als Mutter darf man auch mal etwas lauter werden...deshalb muss man noch lange nicht schreien. Aber Kinder sollen es ruhig merken wenn der Tonfall ernst wird.

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Re: an alle

Antwort von pauline-maus am 13.06.2015, 11:30 Uhr

ui den machtkampf gewinnen? denn darfst du gar nicht erst enstehen lassen....
blöd ausgedrückt aber: wer die macht hat ist doch wohl klar, da musst du als mutter doch nicht drum kämpfen!

widerwillen bei wichtigen dingen: meine bekommt 2 chancen , dann leg ich alles vo ihr ab und lese im wohnzimmer ein buch/ die zeit plan ich ein) meist tobt sie etwas und zu 90% kommt sie kurz danach von allein.
ich finde auch man muss einem kind nicht immer alles auf augenhöhe erklären.ich bin mutter -ich sage an, aber nur bei dingen, welche mir wirklich wichtig sind

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Mäuschen:

Antwort von DK-Ursel am 13.06.2015, 14:16 Uhr

Abgesehen davpon, daß ich bei den meisten und auch gerade bei Pauline bin, klingst Du so, als ob Du nicht wüßtest, daß wir alle, die wir mal Zweijährige oder KIGA-Kinder hatten, das nicht auch durch haben.
Glaubst Du, unsere waren immer brav und folgsam?
Glaubst wir hatten keine "ich-probier-mal-Grenzen-aus"-Kämpfe?
Glaubst du,alle Tips und Ratschläge isnd aus Theorie gewachsen?

Und niemand hat gesagt, daß alle Kinder gleich sind, darum freu Dich doch über die Vielfältigkeit der Tips, da hast Du was zum Ausprobieren.

Was für ein Kind Deins ist, kannst ja nur DUam besten wissen.
Zur Not frag doch mal im KIGA nahch ich habe das öfter gerade bei der Erstgeborenen gemacht, wenn ich unsicher war - lieber als in einem Fiorum,dennden Leuten dort traute ich weitaus mehr zu, mein Kind zu kennen und zu wissen,waspaßt.
Das sind Profis - Profis meines Vertrauens.

Nur eine Episode,die mir in Erinenrung ist, zum themaDiskutieren:
Meine Große hatte eine zeitlang auch fasts chon das"Ritual", morgens uz verkünden:Heute will ich nicht in den Kindergarten!
Darauf Mutter:
ich gehe jetzt noch mal kurz ins Bad, dukannstdichschon malanziehen und deine Sachen nehmen,dann fahrenwir.
Kind wari mmer bereit,wen nich dann kam- sie wußte, daß ich sie mir sonst schnappe und mit ihr fahre.
Einmal aber hatten wir Besuch aus Dtld., ein kinderloser netter Mann, der auf die Worte meiner Tochter einging und ihr erklärte, wieso es doch nun nötig, toll und sonstwas war, in den KIGA zufahren.
Das hitzte sich wie erwartet auch sehr auf, einsichtiger und willigerwurde meine Tochter dadurch nicht.Im Gegenteil sah sie ja eine Chance, Überzeugungsarbeit für sich zu leisten - bis ich aus dem Bad kam, wie gewohnt fragte:"fertig?" und mein wie immer merkte:Jetzt wird ernst.

Tja - wenn das Kind gewohnt ist, daß Du tust , was Du ankündigst, passiertauch beimKidn mehr.
Dienge,die isnd,wie sie sind und nicht geändert werden können, muß ich auch nicht diskutieren =Hofnung wecken, einen Kompromiß, eineÄnderung herbeizuführen.
Das lohnt sich für alle doch nur,wenn das möglich ist!
(Und kommt in derRegel dann später auch öfter vor.)


Und bei aller Verschiedenatigkeit sind solche kämpfe letztendlich alle gleich - und die bleiben Dir erhalten,sogar,wenn die kinder aus dem Haus sind.

Schreibe ichals gerade "kämpfende" Leidgeprüfte einer fast19J. - Ursel, DK

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Re: Mäuschen:

Antwort von pauline-maus am 14.06.2015, 21:16 Uhr

stimmt kenne ich...las dir nie von einem ich-erkläre- alles-was-ich -tu menschen in deine kindererziehung pfuschen grins breit. meine mutter intervenierte immer gerne gegen mich( unbewußt und nicht mit böser absicht)
was immer zu noch mehr streß führte.
im laufe der jahre kennt man sein kind und weiß es zu händeln.
leider hab ich nicht die zeit am morgen zu diskutieren warum im winter keine ballerinas gehen oder ein loli kein frühstück ist...ect.
deswegen läuft es gut auf meine art( natürlich nicht immer aber definitiv besser)
und ich werde das nun nicht mehr ändern. das weiß auch mein kind inzwischen;)

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Re: an alle

Antwort von Halluzinelle von Tichy am 16.06.2015, 21:49 Uhr

Ich kann es nur noch mal wiederholen, mir hat das Buch "jedes Kind kann Regeln lernen" sehr geholfen.
Kurzfassung: Ja es klappt. Klare Ansagen! Logische Konsequenzen immer durchsetzen. Keine Diskussionen, kein Betteln, kein Schimpfen.
Bsp. Sonnencreme: Ich möchte Dich mit Sonnencreme eincremen. Kind ignoriert das. Nochmal wiederholen, ggf. einmal erklären. Kind kommt nicht. Festhalten leider nicht möglich, weil Kind um sich schlägt. Dann geht es einfach erst raus, wenn sich das Kind eincremen lässt. Wenn man doch raus muss, kriegt es lange Kleidung an, auch wenn es schwitzt wie ein Schweinchen. Das Gesicht eincremen, schafft man meistens noch mit kurzem Festhalten. Wenn Du konsequent bist, wird Dein Kind das höchstens 2 Mal so machen. Dann macht es mit.

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Re: an alle

Antwort von pauline-maus am 16.06.2015, 21:52 Uhr

sehr gut zusammengefasster tip .... anwendbar auf fast alles

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