Frage im Expertenforum Erziehung an Christiane Schuster:

schlafen - werde noch verrückt!

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Frage: schlafen - werde noch verrückt!

Mitglied inaktiv

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liebe frau schuster! mein kleiner ist 27 monate alt und schläft keine nacht durch! er hat das auch noch nie gemacht. seit gut einem jahr bin ich alleinerziehend und habe es mit viel nerven und konsequenz dazu gebracht, dass er eine zeitlang gleich nach dem hinlegen eingeschlafen ist. durchgeschlafen hat er aber trotzdem nicht! unsere nächte sehen aus wie folgt: ab 18.00 langsames verabschieden vom tag (essen, wickeln, zähneputzen, schmusen, sandmann gucken) 19.00 ins bett legen (singen, geschichte erzählen, beten, singen, decke ausschütteln, spieluhr aufziehen, küsschen, rausgehen) 19.03 lütti steht oben am treppengitter (stäbe aus dem bett sind raus, da er alleine RAUS kommt, aber nicht alleine wieder REIN! ;O)) und schreit wie ein blöder! meine freundinnen haben gesagt, SO haben sie noch KEIN kind schreien gehört! als ob ihn einer absticht! ich lasse ihn schreien, rufe aber ca. alle 5-10 minuten rauf, dass ich da bin. das hat er anfangs ca. 1,5 -2,5 stunden durchgehalten. er zieht alle register, von "mama, komm mal", "mama, luke hat aua", "mama, luke ist so allein" bis hin zu "mama, luke schläft schon". in letzter zeit steht er ca. 5 minuten da. dann geht er ins bett und schläft. ab da kommt er JEDE STUNDE! ich kann meine uhr danach stellen! gehe ich nicht zu ihm, steht er wieder oben und schreit zwischen 5 minuten und 1 stunde. gehe ich zu ihm, beruhigt er sich schnell und schläft dann wieder für eine stunde! während der ganzen zeit ist im flur licht an. wenn ich ins bett gehe, kommt er kurze zeit später und schläft ab da bei mir im bett. ich habe mal versucht, das abzustellen, aber da stand er 2 (in worten ZWEI!) stunden direkt vor meinem bett und hat mordsmäßig geschrien! danach habe ich mir überlegt, das mich DAS gar nicht so stört und das ich das theater nicht aushalte, da ich morgens um 6.00 aufstehen muss und zur arbeit muss (bis mittags). auch wenn er bei mir schläft, wird er häufig wach, überprüft aber nur, ob ich da bin und schläft weiter. aber es schlaucht trotzdem!! morgens um 6.30 wird er wach. von 12.30 -14.00 schläft er. das braucht er auch, weil er dann totmüde ist. um 14.00 weck ich ihn, da er sonst abends wieder über eine stunde theater macht, weil er nicht müde ist. er ist NIE alleine gewesen, wenn er mal aufwachte, kann DAVOR also keine angst haben. besonders schlimm ist es, wenn er bei seinem papa geschlafen hat (jeden freitag auf samstag), da er da auf dem arm einschlafen darf. ich will seinem vater diese besuche aber nicht verwehren, auch wenn luke wesentlich besser geschlafen hat, als wir diese regelung noch nicht hatten. ich hab schon so ziemlich alles ausprobiert und weiß echt nicht mehr weiter! vielleicht wissen sie ja einen rat, ich wäre wirklich dankbar!!! vielen dank für´s lesen, STEPH


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Hallo Steph Es ist gut, wenn Sie Ihren Sohn vorerst noch mit in Ihr Bett nehmen. Wahrscheinlich leidet er -wenn auch unbewußt- darunter, dass nicht immer beide Elternteile zur Verfügung stehen. Gleichzeitig hat er Angst, dass Sie auch noch gehen.- Reden Sie doch noch mal mit Ihrem Ex-Mann über dieses Problem! Vielleicht können Sie sich einigen, dass Ihr Sohn dort wie bei Ihnen die gleichen Einschlafgewohnheiten vorfindet. Geben Sie ihm sein Lieblings-Spielzeug (vorausgesetzt, es ist nicht allzu hart) mit ins Bett, damit er nachts Etwas hat, auf das er aufpassen kann. Dieses Spielzeug oder Kuscheltier sollte er auch mit zu seinem Vater nehmen. Eine "Bett-Kassette" hilft ebenfalls, den Tag zufrieden und ruhig stets gleich ausklingen zu lassen. Sagen Sie ihm, dass Sie ihm immer noch ein Küßchen geben, wenn Sie selbst schlafen gehen, und erklären Sie ihm, dass auch große Leute ausschlafen müssen um für den nächsten Tag genügend Kraft zu haben. Loben Sie ihn tagsüber so oft wie möglich und wecken Sie den Stolz in ihm, manchmal Ihr Partner sein zu dürfen, indem Sie ihn z.B. um Rat fragen, was für ein Nachtisch hergestellt werden soll oder welche Bettwäsche aufgezogen werden sollte. Weint er am Treppengitter, erklären Sie ihm, dass Sie auch bald schlafen gehen, aber vorher noch einige Dinge zu erledigen haben. Müssen Sie häufig an die Treppe kommen, wird es immer später, deshalb soll er jetzt in sein Bett gehen, da Sie nicht mehr zur Treppe kommen.- Haben Sie viel, viel Geduld und vor allen Dingen: Verlieren Sie den Mut nicht. Ihr Sohn wird immer verständiger und gewöhnt sich sicherlich bald daran, dass die Mama in der einen Wohnung und der Papa in der anderen Wohnung lebt. Kopf hoch und: bis bald?


Mitglied inaktiv

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Liebe Steph, deiner Beschreibung nach könnte dein Sohn Verlassensängste haben.Nach der Trennung von deinem Mann kann er unterbewusst Angst haben, dich zu verlieren. Dies ist eine schwierige Situation, die ich auch mit gemacht habe. Ganz wichtig ist, dass du mit deinem Exmann an einem Strang ziehst.Gut wäre ein Gespräch mit ihm, wo du ihm das schildern könnntest.Er sollte den Kleinen genauso zu Bett bringen wie du.Alles andere verunsichert den Kleinen und zeigt ihm keine Verlässlichkeit.(Blöd ausgedrückt, trotzdem Verstanden?:-))) Ich weiss, ist manchmal schwierig aber den Kindern zuliebe haben mein Ex und ich das auch geschafft. LG Kiki


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