Mitglied inaktiv
Ich habe mit meiner 9 Monate alten Tochter ein größeres Schlafproblem. Vor ca. 2 Monaten war ich wegen einer OP im Krankenhaus. Ich hatte meine Tochter dabei. Abends wenn mein Mann da war, ist er mit ihr immer solange spazieren gegangen, bis sie eingeschlafen war. Er wollte, dass ich (mir ging es leider nicht so gut) mit dem Einschlafen von ihr keine Probleme habe. In der Nacht, wenn sie wach wurde, habe ich einfach meine Hand zu ihr ins Bett gelegt um sie zu beruhigen. Damit fing alles an. Daheim wollte Sie dann immer herumgetragen oder im Kinderwagen spazieren gefahren werden, um einzuschlafen. Nach 2 Wochen war ich dann total fertig. Jetzt sind wir soweit, dass ich sie ins Bett legen kann, aber bei ihr sitzen muss bis sie eingeschlafen ist. Seit dieser Zeit wird sie auch nachts wach und ich muss immer bei ihr bleiben bis sie eingeschlafen ist. Vor diesem KH-Aufenthalt hat sie mir immer durchgeschlafen!! Jetzt habe ich vor 3 Wochen das neue Heft vom Hipp-Penaten-Baby-Club bekommen. Dort gibt es einen interessanten Artikel „Wenn Ihr Kind die Nacht zum Tag macht“. Also probierte ich folgendes aus. Kind ins Bett legen, sie schrie natürlich, 3 min warten und dann beruhigen, 5 min. warten usw.. Wenn das Kind tagsüber nach 1 Std. noch nicht schläft, was sie mir immer getan hat, soll man es aus dem Bett nehmen und bis zum nächsten Schlaf wach halten. Wie wunderbar, erst mal war sie immer bis zum wach halten unausstehlich und zweitens hat sie mir dann auch Mittags keinen Brei gegessen. Seit dieser Zeit ist sie auch total anhänglich. Ich kann sie nicht einmal in ihr Laufgitter setzen und alleine zur Toilette gehen. Sofort fängt sie an zu weinen und nach mir zu rufen. So geht es also auch nicht weiter. Hoffentlich haben Sie einen guten Rat für mich. Weiß wirklich nicht mehr weiter.
Christiane Schuster
Hallo Sandra Versuchen Sie doch mal, Ihre Tochter nach einem tägl. gleichen Einschlafritual wie Baden, Wickeln, Füttern, Spielen... streichelnd ins Bett zu legen. Streicheln Sie dann ca. 2-5Min, weiter, während Sie ihr Etwas erzählen (Tagesablauf?), geben Sie abschließend ein Küßchen und ziehen Sie ihr eine Spieluhr auf. Diese stets gleiche Melodie wird sie beruhigen und ihr den Übergang vom Wachen zum Schlafen weiterhin erleichtern, wenn Sie das Zimmer schon verlassen haben. Es wird sicherlich nicht mehr lange dauern und sie kann sich die Spieluhr beim nächtlichen Aufwachen selbst aufziehen, wie die Kleinen es auch sehr schnell herausfinden, sich den herausgefallenen Schnuller selbst wieder zu holen. Weint sie dennoch länger als 3-5Min. rufen Sie ihr durch die einen Spalt breit geöffnete Tür erneut ein paar tröstende Worte zu und erinnern Sie sie an die Einschlafhilfen. Selbst, wenn sie anfangs Ihre Worte noch nicht ganz versteht, wird sie deren Bedeutung rasch an den immer wiederkehrenden Handlungen erkennen können. Nehmen Sie sie nicht wieder aus Ihrem Bett heraus, da sie lernen muß, sich dort sicher orientieren zu können. Viel Erfolg und: bis bald?
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