Mitglied inaktiv
Hallo Frau Schuster, meine Kleine ist 8 Monate alt und uns fällt der geregelte Tagesablauf noch recht schwer. Sie war mehrmals krank und das hat auch alles wieder etwas durcheinander gebracht. Darüber hinaus isst sie sehr schlecht und wiegt bei ca. 68 cm noch keine 7000g, obwohl sie mit 57cm und 3660g zur Welt kam. Die Kinderärtzin ist aber zufrieden mit ihr und meint, sie ist nicht zu dünn. Da sie mit knapp 6 Monaten zu Krabbeln und kurz darauf mit dem Hochziehen begann, ist sie den ganzen Tag aktiv und verbraucht viel Energie. Inzwischen läuft sie am Tisch entlang und macht erste Schritte an der Hand. Meine Probleme sind folgende: 1. Wie bekomme ich sie dazu, vo- und nachmittags in ihrem Bettchen statt im Kinderwagen zu schlafen? Sie ist es gewöhnt, an der Luft zu stehen bzw. mit Ruckeln des Wagens einzuschlafen. Im Gitterbett brüllt sie wie am Spieß, steigert sich regelrecht hinein, stellt sich ans Gitter und übergibt sich fast vor Brüllen. Lange kann ich es aber nicht durchhalten. Sollte ich es tun? Eigentlich erziehe ich sie mit viel Liebe und Geduld, aber einen Trotzkopf möchte ich auch nicht heranwachsen lassen. 2.Was kann ich tun, damit sie besser isst? Ich koche z.T. selber und sie isst 5-6 Löffelchen, dann ist Schluss. Wenn ich sie ablenke bzw. sie mit etwas spielen lasse, dann nimmt sie auch mehr zu sich. Ich wollte niemals so etwas durchgehen lassen, aber wenn man ein kleines Wesen hat, das man gut versorgt wissen will, so gibt man zeitweise auch mal nach. Kann das Folgen für ihr späteres Essverhalten haben oder ist das nur eine zeitweise Erscheinung? Im Moment bin ich ziemlich ratlos und auch frustriert, da mein persönlicher Tagesablauf völlig durcheinander und viel zu sehr vom Kind beeinflusst ist. Entweder Essen machen/geben (ich stille sie noch zu allen Mahlzeiten, da es sonst nicht ausreicht) oder zum Schlafen bringen (häufig doch noch Kinderwagenausfahrt) oder Spielen. Ich muß natürlich auch sagen, dass sie auch schön allein spielen kann. Aber seit gestern heult sie sofort los, wenn ich den Raum verlasse und das nervt mich zugegebener Maßen inzwischen sehr. Sie heult, wenn ich rausgehe, wenn sie schlafen soll, wenn sie essen soll,... Eigentlich war sie immer ein ganz fröhliches, ausgeglichenes Kind. Vielleicht ist es ja auch nur ein Entwicklungsschub, denn ich beobachte auch Trotzreaktionen, wenn sie etwas haben oder nicht hergeben möchte. Nun ist es etwas lang geworden, aber ich bin froh, wenn ich von Ihnen oder anderen Mamis Tipps bekommen könnte! Vielen Dank, Angelina Aber ich erhoffe mir ein paar Tipps von Ihnen
Christiane Schuster
Hallo Angelina Bieten Sie Ihrer Tochter Einschlaf-Hilfen an, die ihr den Übergang vom Wachen zum Schlafen erleichtern und sie ein wenig ablenken. Dabei denke ich an eine Spieluhr oder ein Musikmobile. Führen Sie ein tägl. gleiches Einschlaf-Ritual durch, das Ihrem Schatz ein sicheres Orientieren ermöglichen wird. Geben Sie ihr zu den Mahlzeiten statt eines Spielzeugs ebenfalls einen Löffel in die Hand, sodass in kurzer Zeit ein "Stereo-Essen" möglich sein wird. So ist Ihre Tochter vom Essen-Müssen abgelenkt und lernt gleichzeitig spielerisch den Umgang mit Besteck. Gehen Sie für kurze Zeit aus dem gemeinsamen Zimmer, halten Sie möglichst Sprach- oder Blick-Kontakt zu Ihrer Tochter, damit sie sich nicht allein gelassen fühlt. Informieren Sie sie vorher über Ihr Weggehen und erklären Sie ihr, dass Sie, sobald Ihre Tätigkeit erledigt ist, sofort zu ihr zurück kehren um mit ihr zu spielen. Die Bedeutung Ihrer Worte wird sie sehr schnell anhand der entsprechenden Handlung und Ausdrucksweise erkennen können. Halten Sie durch und: bis bald?
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