Christiane Schuster

Wutanfälle wenn es nicht nach ihm geht

Antwort von Christiane Schuster

Frage:

Liebe Frau Schuster,
mein 15 monate alter sohn ist ein sehr sehr mobiles und aktives kind. er rennt den ganzen tag herum und macht lauter "unsinn". er kletter neuerdings auf couch und sessel uns was ihm sonst noch in die quere kommt. ermahnt man ihn da runterzukommen, weil er sonst runterfällt so wie er rumtobt...bekommt er einen schrecklichen wutanfall und schreit. wir haben versucht ihm ganz ruhig zu erklären, das er sich sehr weh tun kann, wenn er da runterfällt, aber er ignoriert jedes "nein" und jegliche art von ermahnung, so als wäre man gar nicht da.

Egal um was es sich dreht, bekommt er nicht seinen Willen, dann bekommt er seinen Wutanfall und schreit, manchmal macht er sich richtig steif. Es ist auch nicht so das wir alles verbieten, wir achten eben nur darauf, das er sich nicht verletzen kann oder sich sonst irgendwie in Gefahr bringt. Ich denke da sind Verbote doch schon angebracht oder? Wie verhält man sich richtig dem kind gegenüber in solchen Situationen?
Vielen Dank für IHre HIlfe
andrea

von Andrea am 18.05.2000, 12:36 Uhr

 

Antwort auf:

Wutanfälle wenn es nicht nach ihm geht

Hallo Andrea
Überlegen Sie sich jedes Nein genau! Ist es einmal ausgesprochen, halten Sie sich konsequent daran. Haben Sie Ihrem Sohn das Warum erklärt, und er hält sich trotzdem nicht daran, bzw. wird richtig wütend, nehmen Sie ihn zunächst wortlos und bringen ihn in sein Zimmer. Dort erklären Sie ihm dann ganz ruhig das Nein erneut und sprechen mit ihm ab, welche Folgen zukünftig eintreten, wenn er Ihr Nein nicht beachtet. Diese Folgerung sollte möglichst in Zusammenhang mit der Tat stehen. Z.B.: Klettert er auf Couch und Sessel, kann er solange nicht mehr im Wohnzimmer spielen, bis er gelernt hat, sie ihrer Funktion entsprechend zu nutzen.
Verdeutlichen Sie ihm, dass auch seine Wutanfälle keine Sinneswandlung bei Ihnen hervorrufen.
Nur durch konsequentes Handeln lernt Ihr Sohn sich sicher zu orientieren und Grenzen und Regeln anzuerkennen.

Viel Erfolg und: bis bald?

von Christiane Schuster am 18.05.2000

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