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Sozialpädagogin Sylvia Ubbens

Kindererziehung

Sylvia Ubbens, Dipl.-Sozialpädagogin

   

 

Kleinkind (20 Monate) - Schlagen und Wutanfälle

Guten Tag Frau Ubbens,

Sie haben mir bereits vor einigen Monaten schon weitergeholfen (nochmals vielen Dank hierfür!), deshalb möchte ich mich noch einmal an Sie wenden.

Meine Tochter ist jetzt 20 Monate alt und geht seit September in die Krippe.
Sie war schon immer sehr nervös und hat viel geweint und geschrien, aber momentan ist es echt schwierig.
Sie bekommt wegen jedem "Furz" einen Wutanfall, schreit, weint, brüllt "nein, nein, ich will nicht" und ist nicht zu beruhigen. Generell ist sie sehr oft nervös, rennt durch die Wohnung und jammert über alles und nichts. Dann ist es auch schwer, sie zu beruhigen. Manchmal zeigt sie auf etwas, das sie möchte (Stofftier, Trinkflasche, Spielzeug, etc.) und lässt sich beruhigen, wenn Sie aber richtig in Rage gerät, dann hilft garnichts mehr.

Ich habe mir das immer mit ihrem Temperament erklärt, aber jetzt wurde ich von den Erzieherinnen gestern angesprochen, dass das nicht mehr normal sei und ich mit ihr zu einer pädagogischen Beratung gehen soll.

Sie schlägt auch seit einiger Zeit ständig, allermeistens aber nur mich. Auch ins Gesicht etc. Hunderte Male habe ich ihr schon freundlich und weniger freundlich gesagt, dass sie das nicht darf, ihre Hand kurz festgehalten, bin aus dem Raum gegangen, etc. Diese Aggressionen richten sich meist gegen mich.

Woran kann das lieben? Ich gebe mir wirklich Mühe mit ihr.
Sie schaut kaum Fern (wenn dann Nachrichten, die wir Erwachsenen abends anhaben), spielt auch nicht am Smartphone o.ä. und geht abends um die selbe Zeit zu Bett (20.30 Uhr ca.).

Haben Sie noch Tipps oder Erklärungen, woran das liegen könnte?
Ist eine BEratung anzuraten und kann das wirklich helfen?

Vielen Dank im Voraus!

von Nadzieja2016 am 08.01.2019, 12:37 Uhr

 

Antwort:

Kleinkind (20 Monate) - Schlagen und Wutanfälle

Liebe Nadzieja2016,

da das Verhalten Ihrer Tochter auch in der Krippe auffällig ist, sollten Sie gerne die Beratung in Anspruch nehmen. Es schadet nicht, jemanden vor Ort, der Sie und auch Ihre Tochter kennenlernen kann, aufzusuchen. Sie können viel individueller beraten werden als aus der Ferne.

Dennoch können Sie gerne weiterhin den Tipps aus der Antwort im Oktober nachkommen.

Zusätzlich können Sie mit Ihrer Tochter einen Osteopathen aufsuchen. Vielleicht liegt die Unausgeglichenheit mit Verspannungen zusammen, die bisher nicht erkannt wurden.

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 09.01.2019

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