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Hypertonie

Einerseits können Frauen schon vor der Schwangerschaft unter einer Hypertonie - einem Bluthochdruck - leiden oder die Hypertonie tritt während der Schwangerschaft zum ersten Mal auf. Hohe Blutdruckwerte können während einer Schwangerschaft lediglich zeitweise - d.h. vorübergehend - auftauchen oder aber die ganze Schwangerschaft über festgestellt werden.

In einer Schwangerschaft passt sich der Blutdruck der neuen Situation des Körpers an. Das wachsende Baby muss über den Mutterkuchen (die Plazenta) sowie über die Nabelschnur bestmöglich mit lebenswichtigen Nährstoffen versorgt werden. Um dies möglich zu machen, weiten sich die Blutgefäße der werdenden Mutter - der Körper lagert vermehrt Wasser und Salze ein.

Grundsätzlich spricht man von einer Schwangerschaftshypertonie, wenn es während der Schwangerschaft zu einem Anstieg der Blutdruckwerte kommt. Üblicherweise finden sich die erhöhten Werte in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft. Dieser vorübergehende Bluthochdruck geht nicht automatisch mit einem Risiko für Mutter und Kind einher. In den meisten Fällen pendelt sich der Bluthochdruck ein paar Tage nach der Geburt wieder auf normale Werte ein.

Während moderate Blutdruckschwankungen in der Schwangerschaft durchaus normal sind, ist eine Erkrankung in dieser Zeit wesentlich ernster zu nehmen, deren wesentlichstes Anzeichen ein Bluthochdruck von oder über 140/90 mmHg ist - die Gestose. Je nach den parallel auftretenden Symptomen unterscheidet man in zwei Formen - in die Präeklampsie und die Eklampsie. In der Medizin wird auch die Bezeichnung "schwangerschaftsinduzierte Hypertonie (SIH)" verwendet.

Frauen mit hohen Blutdruckwerten sollten in der Schwangerschaft keine oder nur geringe Mengen an Koffein zu sich nehmen - keinesfalls Alkohol oder Nikotin. Achten sollten betroffene Frauen so weit als möglich auch auf eine körperliche Schonung mit ausreichenden Ruhepausen und eine weitestgehende Vermeidung von Stress.


von Sandra Kunze
* Hier finden Sie Infos zu den häufigsten Beschwerden in der Schwangerschaft
* Stichwort Hypertonie
Eine Frage dazu stellen an:
Dr. med. Bluni Schwangerschaftsberatung
Prof. Dr. Costa Ernährung in der Schwangerschaft
Dr. med. Paulus Medikamente / Schwangerschaft
Dr. med. Kniesburges Geburt, Kaiserschnitt, Baby
Martina Höfel Hebamme, Schwangerschaft, Baby
Expertenantwort Antworten von Frauenarzt Dr. med. V. Bluni zu dem Stichwort  Hypertonie
 
Frage: Hypertonie

Hallo Dr. Bluni,

ich habe eine schwer einstellbare präexistente Hypertonie.

Seit bekannt ist, daß ich erneut Nachwuchs erwarte, nehme ich Nepresol (Presinol schlägt leider nicht mehr an), vorher wurde mein Blutdruck mit Votum 20mg (morgends 1/2 Tablette) behandelt.Vor der Schwangerschaft waren die Werte mit der Tabletteneinnahme halbwegs in Ordnung (meist 140/90 hin und wieder auch mal niedriger)

Nun ist es so, daß der diastolische Wert ständig zu hoch ist, ich habe meist Werte von 140/100 und mache mir natürlich Sorgen, da ich in der ersten Schwangerschaft schon eine Gestose hatte.

Was kann man denn noch sonst machen, um den Blutdruck zu senken ?
Wäre eine Verdünnung des Blutes gut, um die Werte weiterhin zu senken ? Kann bei diesen Werten irgendetwas passieren oder sind die noch im Normbereich ?

Vielen Dank schonmal für die Antwort.


Antwort

hallo,

1.bei der Frage, mit welchen Medikamenten therapiert werden sollte, falls solche denn erforderlich sind, gilt ganz klar die Devise, nur die zu verwenden, über die die meisten Erfahrungen vorliegen.

Und dazu gehören u.a. alpha-Methyldopa, kardioselektive ß-Blocker sind Mittel der zweiten Wahl(Metoprolol)und Dihydralazin (=Nepresol).

2. bei einem hohen Blutdruck in der Schwangerschaft ist immer zu unterscheiden zwischen dem, der schon vor der Schwangerschaft besteht und behandelt werden muss und ein zu hoher Blutdruck,der erst mit der Schwangerschaft entsteht.

Da ein zu hoher Blutdruck in der Schwangerschaft erhebliche Risiken für Mutter und Kind mit sich bringt, ist eine gute Überwachung und eventuelle Therapie notwendig und hier gibt es mittlerweile auch relativ klare Vorgaben hinsichtlich des Vorgehens in der Diagnostik und Therapie.

Es ist sehr wichtig, den Blutdruck richtig eingestellt zu lassen und sich zunächst beim behandelnden Frauenarzt/ärztin darüber zu informieren, was die Frau vorsorglich machen kann (Gewichtskontrolle, Magnesium, Ruhe) und was Warnhinweise sind.

Hier wird dann sicher auch der zuständige Internist/Hausarzt involviert, wobei man eben auch internistische Ursachen(z.B. Niere) ausschließen wird.

VB

Expertenantwort Antworten von Dr. med. Wolfgang Paulus zu dem Stichwort  Hypertonie
 
Frage: Hypotonie

Hallo Herr Dr. Paulus
bekam nun wg. meines niedrigen Blutdrucks (seit etwa einer Woche 70/50) Carnigen forte Tropfen verordnet. Lt. Frauenarzt kann ich sie bei Bedarf auch öfter als in der Packungsbeilage angegeben einnehmen, da er meint, das mit dem niedrigen RR gibt sich nach ein paar Wochen wieder. Ist das tatsächlich okay, die Tropfen öfter als angegeben einzunehmen ohne Schäden für das Kind befürchten zu müssen? Vielen herzlichen Dank schon im Voraus und viele Grüße!


Antwort

Bei ausgeprägtem niedrigen Blutdruck sind erprobte Sympathomimetika wie Oxilofrin (z. B. Carnigen® forte Tropfen) in der Frühschwangerschaft akzeptabel.
Ergebnissen tierexperimenteller Untersuchungen zufolge ist eine Gefährdung des ungeborenen Kindes bei sachgerechter therapeutischer Anwendung von Oxilofrin während der Schwangerschaft nicht zu erwarten. In über 30jähriger klinischer Anwendung von Oxilofrin sind keine Fälle von kindlichen Schäden berichtet worden. Allerdings sollten Sie versuchen, sich zunächst auf die empfohlenen Dosierungen zu beschränken.

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