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Hebamme

Eine Hebamme bereitet die Schwangere auf die Geburt vor, betreut und begleitet den Geburtsablauf und kümmert sich im Wochenbett um die Mutter und das Baby. Hebammen können - abgesehen von Ultraschall-Untersuchungen - die gesamte Vorsorge während einer Schwangerschaft anbieten. Sie können beispielsweise den Mutterpass ausstellen, Abstriche nehmen, zur gesunden Ernährung in der Schwangerschaft Tipps geben sowie im Fall von Schwangerschaftsbeschwerden beraten und vaginale Untersuchungen durchführen. Auch leiten Hebammen die Kurse zur Geburtsvorbereitung und geben nach der Entbindung Tipps für die Rückbildung.

Eine Hebamme leitet die normale, vaginale Geburt. Nach dem Hebammen-Gesetz besteht eine so genannte Hinzuziehungspflicht einer Hebamme zu einer Geburt. Das heißt, ein Arzt darf nur im Notfall eine Geburt ohne Hebamme durchführen. Die Hebamme unterstützt die Frau bei der Verarbeitung der Wehen und muss entscheiden können, ob ein medizinisches Eingreifen nötig wird - oder nicht. Unmittelbar nach der Geburt bereitet sie das Durchtrennen der Nabelschnur vor, saugt bei Bedarf Schleim und Fruchtwasser aus Rachen und Nase des Kindes ab und prüft noch vor dem Arzt Atmung, Hautfarbe und Muskeltonus des Babys. Hebammen können auch die Vorsorgeuntersuchung U1 vornehmen.

Im Wochenbett übernimmt die Hebamme die Nachsorge, also die Pflege und Betreuung von Wöchnerin und Kind. Sie hilft und berät bei der Babypflege, gibt Hilfe und Beratung beim Stillen, behandelt Stillprobleme. Außerdem überwacht sie die Wundheilung eines eventuellen Dammriss` oder Dammschnitts und die Rückbildung

Es gibt in Deutschland 58 Hebammenschulen, die jeweils an eine Klinik angeschlossen sind. Die Ausbildung dauert drei Jahre und besteht aus einem 1.600-stündigem Theorie- und einem 3.000-stündigen Praxisteil. Eine Krankenschwester oder -pfleger kann die Ausbildung auf zwei Jahre verkürzen. Ein Teil der Hebammen ist festangestellt bei einer Entbindungsklinik und arbeitet im 3-Schicht-System. Andere Hebammen arbeiten freischaffend, rechnen direkt mit den Krankenkassen ab und können somit selbstständig als so genannte Beleghebammen an entsprechenden Entbindungskliniken, mit denen sie einen Vertrag haben, praktizieren oder auch eine Hausgeburt leiten. Manche Hebammen arbeiten in Kooperation mit Frauenärztinnen und -ärzten in einer Praxisgemeinschaft oder sie haben sich zusammengeschlossen und leiten ein Geburtshaus.


Noch mehr Infos über Zuständigkeiten und Kompetenzen von Hebammen finden Sie im Artikel Hebammen - Hilfe für einen guten Start.


von Sandra Kunze
* Hier finden Sie Infos zu den häufigsten Beschwerden in der Schwangerschaft
* Stichwort Hebamme
Eine Frage dazu stellen an:
Dr. med. Bluni Schwangerschaftsberatung
Prof. Dr. Costa Ernährung in der Schwangerschaft
Dr. med. Paulus Medikamente / Schwangerschaft
Dr. med. Kniesburges Geburt, Kaiserschnitt, Baby
Martina Höfel Hebamme, Schwangerschaft, Baby
Expertenantwort Antworten von Hebamme Martina Höfel zu dem Stichwort  Hebamme
 
Frage: Hebammenbetreuung beim zweiten Kind

Mein Sohn ist mittlerweile 13 Monate alt, in ca einem halben Jahr planen wir das zweite Kind. Nun meine Frage, steht mir in der zweiten Schwagerschaft genauso eine intensive Hebammenbetreuung zu wie in der ersten? D.h. während der Schwangerschaft war meine Hebamme drei mal bei mir zu Hause, nach der Geburt anfangs täglich und dann immer seltener, aber acht Wochen lang. Zahlt die Krankenkasse soetwas auch ein zweites Mal?

Gibt es irgendetwas, das ich vor der Schwangerschaft beachten sollte?


Antwort

Liebe princessa,

ja, Hebammenhilfe steht Ihnen in vollem Umfang zu!

Liebe Grüße
Martina Höfel

Expertenantwort Antworten von Frauenarzt Dr. med. V. Bluni zu dem Stichwort  Hebamme
 
Frage: Braucht man eine Hebamme!

Ich wollte fragen ob man umbedingt eine Hebamme braucht bei der Geburt?


Antwort

Hallo,

die Hebamme ist in der Schwangerschafts- und Wochenbettbegleitung, aber gerade auch unter der Geburt eine ganz wichtige Person, die mit ihrer Erfahrung viele wichtige Aufgaben übernimmt. Persönlich halte ich sie für unerlässlich.

VB

Expertenantwort Antworten von Hebamme Martina Höfel zu dem Stichwort  Hebamme
 
Frage: Notwendig

hallo meine frage ist,ist das wirklich notwendig das die hebamme
8 wochen lang nach der geburt nach hause kommt ??? ich meine
es gibt doch familie freunde die einem unterstützen und helfen können
wenn irgendwelche fragen oder sorgen auf dem tisch stehen.


Antwort

Liebe Sonja,

laut Gesetz ist unsere originäre Aufgabe: das Normale begleiten, das Kranke erkennen und geeignete Maßnahmen einleiten, damit Mutter und Kind nicht zu Schaden kommen!
Und eins können Sie glauben: würden diese Maßnahmen keinen Sinn machen (Prävention - wissenschaftlich belegt), hätte die Krankenkasse diese Leistungen schon längst infrage gestellt!

Gönnen Sie sich den Luxus etwas Verantwortung zu teilen! Die Hebamme schaut in der ersten Zeit (meist die ersten 10 Tage) täglich und später in größeren Abständen nach Ihnen und dem Kind. Und das alles zuhause!

Liebe Grüße
Martina Höfel

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