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Schwangerschaft - Fragen und Antworten





 
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Hypotonie

Aufgrund der hormonell bedingten Weitstellung der Blutgefäße in der Schwangerschaft ist ein leichter Blutdruckabfall insbesondere während der ersten sechs Monate zu erwarten. Frauen, die vor der Schwangerschaft unter Bluthochdruck litten, können in dieser Zeit nicht selten bzw. nach Rücksprache mit dem Arzt auf ein Mittel gegen Hypertonie verzichten oder dieses reduzieren.

Von einer Hypotonie - also einem deutlichen Abfall des Blutdrucks, spricht man bei Werten unterhalb von 95/65 mm/Hg.

Schwangere mit niedrigem Blutdruck fühlen sich oft schlapp und kraftlos. Auch Schwindelgefühle (z.B. nach einem schnellen Aufstehen), ein "Schwarzwerden" vor den Augen, Ohrensausen, Blässe, Herzklopfen mit schnellem Puls, ständig kalte Hände und Füsse können auf eine Hypotonie hindeuten.

Bei niedrigem Blutdruck in der Schwangerschaft wird das Blut mit vermindertem Druck durch den Kreislauf gepumpt, weshalb auch die Placenta weniger stark durchblutet wird. Da eine Hypotonie in der Schwangerschaft für Mutter und Kind gefährlich werden kann, sollte der Blutdruck regelmäßig geprüft und die Werte mit dem Arzt besprochen werden.


von Sandra Kunze
* Hier finden Sie Infos zu den häufigsten Beschwerden in der Schwangerschaft
* Stichwort Hypotonie
Eine Frage dazu stellen an:
Dr. med. Bluni Schwangerschaftsberatung
Prof. Dr. Costa Ernährung in der Schwangerschaft
Dr. med. Paulus Medikamente / Schwangerschaft
Dr. med. Kniesburges Geburt, Kaiserschnitt, Baby
Martina Höfel Hebamme, Schwangerschaft, Baby
Expertenantwort Antworten von Frauenarzt Dr. med. V. Bluni zu dem Stichwort  Hypotonie
 
Frage: Schwangerschaftsfrage: Hypotonie

Ist Hypotonie gefährlich fürs ungeborene Kind ab der 16.SSW? Ist es dadurch unterversorgt? Was kann ich gegen niedrigen Blutdruck tun?


Antwort

hallo,

nicht gleich jeder niedrige Blutdruck ist mit Gefahren für das Ungeborene verbunden. Und es ist hier meist nicht ein fixer Wert, an dem man sich orientiert, sonder eher die Klinik Symptomatik, die die Schwangere bietet. Sofern es der Schwangeren unter einem niedrigen Blutdruck gut geht, sollte sie zunächst beruhigt sein.
Werte, die deutlich unter 100 liegen und mit einer entsprechenden Symptomatik verbunden sind, wären bedenklich, sofern sie dauerhaft da sind und dieses sollte möglichst vermieden werden.

Empfehlenswert sind bei entsprechenden Symptomen in erster Linie die reichliche Flüssigkeitsaufnahme 2,5-3 Liter am Tag! und in Extremfällen auch das Tragen von Kompressionsstrümpfen.

Die Schwangerschaft per se bringt aber auch ohne eine Anämie oder niedrigen Blutdruck mit sich, dass viele Frauen schon recht früh viel eher erschöpft sind und über chronische Müdigkeit klagen, die nur schwer in den Griff zu bekommen ist.

Was ist zu tun?

Bei Abgeschlagenheit, Kreislaufproblemen und Müdigkeit, Kreislaufprobleme sollten natürlich zunächst mit dem behandelnden Arzt besprochen werden, hilft insbesondere die sportliche Aktivität zur Anregung des Kreislaufes.
Von übermäßigem Genuss von Kaffee in der Schwangerschaft ist zur Anregung des Kreislaufs, gerade bei vermehrter Übelkeit, abzuraten.

Die Aktivitäten müssen dabei nicht unbedingt Wettkampfbedingungen entsprechen, sondern es reichen hier schon leichte Übungen; sofern hierbei keine Beschwerden auftreten. Auch eine kalte Dusche oder Wechselduschen bringen den Kreislauf in Schwung und vertreiben die Müdigkeit.



VB

Expertenantwort Antworten von Dr. med. Wolfgang Paulus zu dem Stichwort  Hypotonie
 
Frage: Hypotonie

Hallo Herr Dr. Paulus
bekam nun wg. meines niedrigen Blutdrucks (seit etwa einer Woche 70/50) Carnigen forte Tropfen verordnet. Lt. Frauenarzt kann ich sie bei Bedarf auch öfter als in der Packungsbeilage angegeben einnehmen, da er meint, das mit dem niedrigen RR gibt sich nach ein paar Wochen wieder. Ist das tatsächlich okay, die Tropfen öfter als angegeben einzunehmen ohne Schäden für das Kind befürchten zu müssen? Vielen herzlichen Dank schon im Voraus und viele Grüße!


Antwort

Bei ausgeprägtem niedrigen Blutdruck sind erprobte Sympathomimetika wie Oxilofrin (z. B. Carnigen® forte Tropfen) in der Frühschwangerschaft akzeptabel.
Ergebnissen tierexperimenteller Untersuchungen zufolge ist eine Gefährdung des ungeborenen Kindes bei sachgerechter therapeutischer Anwendung von Oxilofrin während der Schwangerschaft nicht zu erwarten. In über 30jähriger klinischer Anwendung von Oxilofrin sind keine Fälle von kindlichen Schäden berichtet worden. Allerdings sollten Sie versuchen, sich zunächst auf die empfohlenen Dosierungen zu beschränken.

Expertenantwort Antworten von Dr. med. Stefan Kniesburges zu dem Stichwort  Hypotonie
 
Frage: Hypotonie und Gewicht

Lieber Dr. Kniesburges

Ich bin in der 17. Woche Schwanger und mache mir wegen den folgenden Symptomen ein wenig Sorgen;

Mein Blutdruck ist ziemlich tief, letzmals 70/52 mmHg(beim Arzt gemessen), ich lebe soweit gut damit, die frage ist, ob es dem Kind auch gut geht damit? Mein Hämoglobinwert ist 9.9 g/ dl (ich nehme jetzt 2 x tägl. Tardyferon).

Weswegen ich mich auch noch sorge ist, dass ich noch kein Gramm zugenommen habe und ich bin von Natur aus schon sehr schlank 169cm/ ca. 49.5 kg , in der letzten Schwangerschaft habe ich bis am Schluss knapp 12 kg mehr gewogen, diesmal tat sich bisher einfach gar nichts, obwohl ich normal esse, kommt das erst noch oder stimmt etwas nicht?

Danke für Ihre Zeit

Liebe Grüsse Claudia


Antwort

Hallo,

der niedrige Blutdruck sollte behandelt werden. Niedrige Blutdrücke können Frühgeburtlichkeit und durch eine verminderte Palzentadurchblutung auch eine Wachstumsverzögerung bewirken.

Was die bisher ausbleibende Gewichtszubnahme angeht, so kann ich das schlecht aus der Ferne beurteilen. Haben Sie vielleicht verstärktes Erbrechen oder essen Sie doch zu wenig? Das Kind nimmt sich an aller Regel aber das was es benötigt und ist außer bei einer Mangelernährung nicht gefährdet.

Dr. S. Kniesburges, St. Anna Hospital

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