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Tipps für die Wohnung

Tipps für die Wohnung

Der Gesundheit Ihres Kindes zuliebe, sollten Sie in seiner heimischen Umgebung das eine oder andere bedenken. Denn auch in der Wohnung lauern Allergierisiken - und in den häuslichen vier Wänden halten sich ja gerade die Allerkleinsten am meisten auf.

Die wichtigsten Punkte:

  • Erklären Sie die Wohnung zur nikotinfreien Zone. Das ist mit das Beste, was Eltern für ihr Kleines tun können. Denn Rauchen ist einer der Hauptrisikofaktoren für die Entstehung einer Allergie im Kindheitsalter. Die Gifte, die beim Rauchen frei werden, schwächen Lunge und Immunsystem des Kindes. Und bahnen damit einer späteren Atemwegserkrankung den Weg.
  • Im Babybett nistet sich bevorzugt die so genannte Hausstaubmilbe ein. Das Spinnentierchen ist mit seinen 0,3 mm so winzig, dass man es mit den Augen allein nicht sehen kann. Seine Ausscheidungen lösen häufig Allergien aus - die sogenannte Hausstauballergie.

    Um der Milbe beizukommen sollten Sie Ihr Baby nicht auf einer ererbten Matratze schlafen lassen, sondern ihm lieber eine neue gönnen. Halten Sie die Ausstattung des Bettchens möglichst knapp und waschen Sie alles regelmäßig (je wärmer, umso besser). Kissen, Bettbezug und Decken braucht Ihr Kleines anfangs noch nicht.

    Ihr Kind ist am besten in einem - nicht zu dicken - Schlafsack aufgehoben. In einem Fachgeschäft erfahren Sie, welche Länge passend ist. Außerdem sollte der Schlafsack gut waschbar und schnell trocknend sein. Das gilt auch für Zudecke und Bettbezüge, die Ihr Kind braucht, wenn es etwas größer ist.

    Sind beide Eltern Allergiker, ist zu überlegen, ob sie das Babybett mit "Encasings" versehen. Das sind spezielle Überzüge für die Matratze sowie eventuell für Kissen und Bettdecke. Encasings bestehen aus polyurethanbeschichteter, atmungsaktiver Baumwolle. Sie verhindern, dass Hausstaubmilben in die Matratze gelangen und die Luft, die das Baby im Schlaf einatmet, mit ihren Ausscheidungen belasten.

  • Bei Haustieren gehen die Meinungen der Wissenschaftler weit auseinander. Die einen glauben, dass Haustiere und die durch sie ausgehende "Herausforderungen" des Immunsystems vor Allergien schützen. Andere sehen bei Hund, Katze, Maus eine Gesundheitsgefahr. Im Moment herrscht auch bei Wissenschaftlern die Meinung, dass Katzen viel mehr allergisches Potential haben als Hunde.

    Sich von einem Tier zu trennen ist jedoch nur in sehr seltenen Fällen nötig. Oft genügt es, das Tier möglichst (viel) im Freien zu halten und regelmäßig feucht zu wischen. Auf alle Fälle müssen Kinderzimmer und Bettchen des Kleinen geschützt werden, speziell Katzen und Meerschweinchen dürfen auf gar keinen Fall hinein.

  • Außerdem gut für die Gesundheit:

    Möbel und Bodenbeläge, die Sie gut abstauben und/oder feucht abwischen können.

    Dinge, die schön dekorative sind, aber vor allem auch große Staubfänger, sollten Sie am besten wegräumen.

    Bei Kuscheltieren darauf achten, dass sie in die Waschmaschine dürfen und am besten auch in den Trockner.

    Lüften Sie die gesamte Wohnung regelmäßig. Dabei ist es besser, die Fenster zweimal am Tag für fünf Minuten ganz zu öffnen als sie den ganzen Tag lang gekippt zu lassen.

Falls Sie Fragen rund um das Thema Allergievorbeugung haben, können Sie diese auch unserer Allergie-Expertin Dr. Susanne Reibel im Allergieforum stellen.

Zuletzt überarbeitet: Oktober 2016

   

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