Mitglied inaktiv
Liebe Frau Schuster, ich wundere mich etwas über das Verhalten meiner Tochter, fast 10 Monate alt. Wenn wir mit dem Kinderwagen unterwegs sind lacht sie mit jedem, der sie nur anschaut, teilweise quietscht sie richtig dabei!! Und wenn derjenige noch etwas zu ihr sagt, ist sie ganz außer Rand und Band vor Freude. Das Ganze kann im Kaufhaus, auf der Straße, im Eiscafé passieren. Gestern waren wir bei ihrer Oma, die etwas weiter weg wohnt, sie hatte sie schon fast 4 Monate nicht mehr gesehen. Als wir ins Haus kamen und ich sie aus dem MaxiCosi nahm, fing sie sofort ganz bitterlich an zu weinen, als die Oma sie dann ansprach wurde es noch schlimmer. Bis wir sie halbwegs beruhigt hatten, dauerte fast über eine halbe Stunde. Dasselbe passierte letzte Woche, als wir eine Bekannte, die sie noch nie gesehen hatte und bei der wir auch noch nie zu Hause waren, besuchten. Als ich sie aus dem MaxiCosi nahm, fing sie an zu weinen. Ich ging mit ihr in einen anderen Raum und sie konnte sich trotzdem kaum beruhigen. Gleiches Spiel bei meinem Bruder, in dessen Wohnung. Sobald sie sich dann aber beruhigt hat, verhält sie sich wieder ganz normal, lacht und blabbert wie immer. Ich verstehe das nicht? Warum lacht sie sonst mit jedem, hat absolut keine Angst? Kann mir nicht vorstellen, daß sie meine Bekannte, meinen Bruder oder wie auch immer "unsympathisch" fand oder wie sehen sie das Ganze? Kann es mit der Umgebung zusammenhängen? Liebe Grüße Alexandra
Christiane Schuster
Hallo Alexandra Ihre Tochter verhält sich durchaus alters-gerecht: Sie kann zwar inzwischen unterschiedliche Gesichter, bzw. Personen erkennen, sie aber noch nicht zuordnen. Aus diesem Grund ist sie unsicher und wendet sich Hilfe suchend an ihre vertrauteste Bezugsperson. Dieser Entwicklungsschritt ist umso schneller von Ihrer Tochter verstanden und überstanden, je einfühlsamer Sie ihr diese Hilfe geben. Achten Sie darauf, dass nicht gleich Jeder auf Ihren Schatz stürzt oder sie gar anfasst ("Oh,wie süß; du bist aber schon ordentlich gewachsen..."). Halten Sie sie an der Hand oder auf dem Schoß, bzw. lassen Sie sie, wenn sie möchte, weiter spielen. Wendet sie sich weinend an Sie, erklären Sie ihr liebevoll, um welche Personen es sich handelt, die ihr da zu nahe treten wollen. Warten Sie geduldig auf den Zeitpunkt, den Ihre Tochter selbst wählt um zu den "Fremden" Blick- oder näheren Kontakt aufzunehmen. Lacht sie unterwegs Jemanden an, macht sie Das aus sicherer Entfernung und geschützter, vertrauter Umgebung, wie aus dem Kinderwagen, von Ihrem Arm, usw. Zeigen Sie Verständnis und: bis bald?
Mitglied inaktiv
Liebe Alexandra! Deine Tochter fängt sicher an zu fremdeln. Das ist ein typisches Alter dafür. Die Leute auf der Strasse sind weit genug weg. Aber die Verwandschaft kommt sehr nah an deine Tochter ran und das verunsichert sie jetzt. Ich behalte meinen Sohn immer so lange auf meinem Schoß, bis er sich an die Umgebung und dei Menschen gewöhnt hat und von alleine auf sie zugeht. Das erspart Tränen und schafft Vertrauen. Ich sehe meine Eltern aller ein bis zwei Wochen. Das hat also nicht so viel mit dem Abstand zu tun. Vier Monate ist natürlich für ein Kind in dem Alter so lang, dass es sich da noch nicht erinnern kann. Aber selbst bei häufigem Kontakt werden Oma und Opa in der Fremdelphase als fremd eingestuft. Das vergeht im Laufe der Zeit wieder. Horch auf die Signale deines Kindes und ihr werdet die Fremdelphase gut überstehen :o)! LG von Jana
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