Frage im Expertenforum Erziehung an Christiane Schuster:

Schlafen etwas länger

Frage: Schlafen etwas länger

Mitglied inaktiv

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Hallo Frau Schuster Mus mal was los werden,und zwar wegen dem einschlafen.Tim 7 Monate kann noch nicht alleine einschlafen(nur wenn er mal zwischendurch extrem müde ist,dann fallen ihn schon mal die Augen so zu) ICH HALTE IHN IMMER IM Arm,macht mir auch nichts aus.Nun muss er es ja wohl doch mal lernen nur wie??Das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" FINDE ICH NICHT SO DOLLE;da man das KInd ja über einen gewissen Zeitpunkt weinen lassen soll und so steigern u.s.w.Ich möchte aber nicht,das der Zwerg sich in den schlaf weinen muss,b.z.w.irgendwann erschöpft einschläft,aber halt traurig,finde ich nicht gut. Was könnten sie mir da empfehlen oder bin ich doch zu human??Kann aber nicht aus meiner Haut. Der Kleine mußte schon in der ersten 3 MOnaten soviel weinen,wo ich ihm kaum helfen konnte,nur durch schmusen und da sein,ihn es erleichtern konnte und nun muß ich ihn weinen,schreien lassen,weil er das einschlafen lernen soll/muss. Was tun???? Wie immer besten Dank-Mama und Tim


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Hallo Tim-Mama Das von Ihnen genannte Buch halte auch ich für recht ungeeignet, da es meiner Meinung nach eher das Vertrauen zu der Bezugsperson schwächt als es zu stärken. Statt Tim auf dem Arm zu halten (er wird ja auch zunehmend schwerer) sollten Sie ihn nach kurzem Schmusen streichelnd in sein Bett legen und die Streicheleinheiten möglichst nicht unterbrechen. Sprechen Sie zusätzlich noch ein paar tröstende Worte zu ihm oder singen Sie ein (möglichst immer gleiches) Schlaflied. Dieses stets gleiche Ritual wird Ihrem Sohn die Sicherheit geben, die notwendig ist um zufrieden einschlafen zu können. Fallen ihm dann schon fast die Augen zu, können Sie ihm eine Spieluhr aufziehen, deren stets gleiche Melodie ihn zusätzlich beruhigen wird und ihm den Übergang vom Wachen zum Schlafen erleichtert. Damit er zu jeder Zeit Ihre Sicherheit gebende Nähe spürt, können Sie ihm statt des bekannten Schnuffeltuchs ein T-Shirt mit Ihrem "Duft" anbieten. Fühlt Tim sich in seinem Bett zufrieden und sicher genug, wird ihm irgendwann die Spieluhr, eine Kassette, ein Kuscheltier o.Ä. genügen um selbständig in den Schlaf zu finden. Liebe Grüße und: bis bald?


Mitglied inaktiv

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Hallo, ich finde du tust genau das richtige für deinen Sohn.Du läßt ihn nicht allein weinen, sondern bist bei ihm, er kann seinen Kummer loswerden und du hilfst ihm dabei. Find ich prima! Und nachdem du eigentlich schon den ersten Schritt in diese Richtung getan hast, kann ich dir eigentlich nur noch das Schlafprogramm von Brigitte Hannig empfehlen.Ist ein Elternbrief den du bei ihr bestellen kannst.Tel.02101/399531.Titel: Unruhige Kinder- schlaflose Nächte! Erklärt dir vielleicht auch ein wenig vom Weinen deines Kindes.Der nächste Schritt wäre in deinem Fall: ihn ins Bett zu legen, aber bei ihm zu bleiben , ihn deine Hände auf seinem Körper spüren zu lassen und erst dann zu gehen , wenn er eingeschlafen ist.Erst wenn er dann schläft gehen die Hände weg und du bleibst immer noch bei ihm... Ich find das ist eine weitaus bessere Art, dem Baby das Schlafen beizubringen, es lernt das Vertrauen in dich und spürt trotzdem deine liebevolle Autorität. Ich wünsch dir alles Gute! Marion


Mitglied inaktiv

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den Elternbrief von Brigitte Hannig habe ich gelesen und kann ihn nicht weiterempfehlen. Es steht zwar auch Richtiges darin. Aber wenn es an den springenden Punkt kommt (was mache ich wenn mein Kind heftig weint, wenn es alleine einschlafen soll) plädiert auch sie für Schreien lassen. Schlimmer noch, man soll das Kind mit Gewalt im festen Griff an sich gedrückt halten bis sich das Schreien steigert (.."es spuckt zurecht Gift und Galle") und darüber hinaus, bis es aufgibt. Dadurch kämen "uralte Kümmernisse mit ans Tageslicht" Diese Methode leitet sich von der "Festhaltetherapie" ab und wird von Jirina Prekop in dem Buch "schlaf Kindlein - verflixt noch mal" propagiert. Ich finde diese Methode um einem Kind das alleine Einschlafen beizubringen gruselig. (weitere infos dazu gibt es unter: www.uni-wuerzburg.de/gbpaed/mixed/work/ mkrenner1.html).


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