Mitglied inaktiv
Liebe Frau Schuster, es geht noch mal um meinen Beitrag vom 15.5. Danke für Ihre Antwort. Wir haben jetzt schon 10 Nächte nicht mehr geschlafen... Ich versuche ja, meine Tochter vorerst IN IHREM BETT zu lassen, sie zu trösten, x-mal die Spieluhr aufzuziehen. Ich lege ihr eine frische Windel an, um sicherzugehen, daß es nicht die vollen Windeln sind. Ich gebe ihr Wasser zu trinken, denn durstig scheint sie auch zu sein. Das alles beruhigt sie keineswegs - ihr Weinen steigert sich noch mehr. Was mir dabei auch Probleme macht sind die lieben Nachbarn! Wenn Marleen mal wieder jede Stunde wach wird, weint, schreit, sich nur schlecht beruhigen läßt, hört man von nebenan (wir wohnen in einem Reihenhaus mit leider dünnen Wänden) Schimpfen, dann wird mal wieder an die Wand geklopft. Vor zwei Tagen hörte ich zufällig ein Gespräch von eben DIESER SCHIMPFENDEN Nachbarin mit, wie sie sich einen ablästert zusammen mit der Nachbarin, die auf unserer anderen Hausseite wohnt. DIE beiden jammern, daß sie schon nächtelang nicht mehr geschlafen haben, die eine hat sich schon Kopfhörer (man könnte ja eigentlich darüber lachen) aufgesetzt, hört aber trotzdem noch Marleens Geschrei, und sowas könne doch nicht normal sein, daß ein 7 Monate altes Baby nachts so viel und so lange schreit.... Ich weiß, ich sollte das mit den Nachbarn abklären, weiß aber nicht wie, weil ich bei solchen Themen schnell auf 180 bin. Ich würde das Babygeschrei gerne damit entschuldigen, daß wir wohl bei der Zeugung so unachtsam waren und den Lautstärkeregler vergessen haben. Oder sind solche Bemerkungen dann zu hart? Mit meinem Kinderarzt habe ich auch schon gesprochen, und er meinte, ich solle erst mal mit der üblichen Einschlaf-/Weiterschlafroutine weitermachen, eventuell Viburcol-Zäpfchen geben und wenn es dann nicht besser wird, könnte er ja ein Beruhigungsmittel verschreiben, was ich jedoch ablehne. Ich möchte ein Baby nicht schon jetzt mit Beruhigungsmitteln vollstopfen müssen! Ansonsten meint er auch, daß es in diesem Alter völlig normal ist, sie erlebt ja tagsüber so viel (sie ist sehr neugierig, versucht zu krabbeln, kann sich schon alleine hinsetzen, versucht sich an allem hochzuziehen), was sie nachts durch schreien verarbeitet. Oder was halten Sie von der Ferber-Methode? Ich würde es ja ausprobieren, jedoch würde ich dann solange lieber mit der Kleinen zu meiner Mutter (wohnt in einem freistehenden Haus, keine Nachbarn, die genervt an die Wand klopfen), denn selbst wenn ich die Nachbarn darauf vorbereite, was ich vorhabe, wäre ich trotzdem angespannt während der ganzen Prozedur. Was soll ich tun? Michaela und Marleen, die tagsüber kaum ein Wässerchen trübt.
Christiane Schuster
Hallo Michaela Versuchen Sie mal den Tagesablauf etwas ruhiger zu gestalten, indem Sie mit Ihrer Tochter auch tagsüber mal ein Kuschel-Stündchen verbringen, ihr ein Bilderbuch vorlesen oder die ersten Puzzle-Versuche starten. Der Tag sollte anschließend noch ruhiger mit einem stets gleichen Abendritual ausklingen, in dem sie vielleicht noch eine Geschichte aus den Erlebnissen des Tages machen. So wird Ihr Schatz die Ereignisse besser verstehen und verarbeiten können bevor sie einschläft. Stellen Sie ihr anschließend eine lustige Märchenkassette (Benjamin Blümchen, Bibi Blocksberg o.Ä.)an. Darüber wird sie das Weinen (hoffentlich) vergessen. Ihre Nachbarn sollten Sie mal in Ruhe zum Kaffee o.Ä. einladen und ihnen von Ihren Sorgen bezüglich der Schlafgewohnheiten Ihrer Tochter erzählen. Vielleicht haben sie einige wertvolle Tipps?- So fühlen sie sich auf jeden Fall geehrt, da Sie sie mit einbezogen haben und sie sich verstanden fühlen. Mit ironischen Äußerungen werden Sie sie eher noch mehr verärgern und den "Hausfrieden" trüben. Ein konsequentes Schlaftraining im Haus Ihrer Mutter durchzuführen halte ich für unangebracht, da Marleen dadurch eher noch unruhiger werden würde, weil sie das "Umziehen" in eine ihr ungewohntere Umgebung nicht verstehen würde und entsprechend unsicher wird. Versuchen Sie erst noch einmal, das Problem auf die sanfte Art zu lösen und atmen Sie lieber einmal tief durch, bzw. zählen Sie leise bis 10, bevor Sie mit Ihren Nachbarn sprechen. Sie müssen noch einige Zeit mit ihnen auskommen und wollen sicherlich- wie alle Anderen auch- friedlich miteinander umgehen können. Viel Erfolg und: bis bald?
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