Frage im Expertenforum Erziehung an Christiane Schuster:

Einschlafhilfe Stillen beim Kleinkind

Frage: Einschlafhilfe Stillen beim Kleinkind

Mitglied inaktiv

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Liebe Frau Schuster, In den nächsten Monaten würde ich gerne abstillen, aber unsere 12 Monate alte Tochter schläft nur ein wenn ich sie stille. Ansonsten hat sie kein erkennbares Stillbedürfniss, außer bei Müdigkeit, um in den Schlaf zu finden. Das bedeutet abends und ab und zu nachts (tagsüber hilft auch ein Spaziergang im Buggy). "Nur" wach ins Bett und dabeibleiben etc. klappt nicht, sie weint so sehr, daß sie nach 5 Minuten weinen noch 10 Minuten schluchzt bis sie beim dann-doch-Stillen in den Schlaf gefunden hat. Schnuller nahm sie noch nie. Ich habe nicht den Eindruck, daß sich dieses feste Einschlafritual im nächsten Jahr von alleine lockern könnte. Meinen Sie Erklären hilft ab einem bestimmten Alter? Gibt es Erfahrungen mit Verschieben von Ritualen (z.B. Musik beim Stillen, dann später nur noch Musik). Was halten Sie davon, wenn der Vater für eine Weile das ins Bett bringen übernimmt, löst das ev. unzumutbare Ängste beim Baby aus (wenn die gewohnte Einschlafhilfe nicht zur Verfügung steht - schon jetzt weint das Baby, wenn ich mich bei starker Müdigkeit nur ein paar Schritte von ihm entferne) oder gebe ich ihm die Chance was Neues zu lernen? Vielen Dank, Barbara


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Hallo Barbara Lässt sich Ihre Tochter ohne lange zu weinen von ihrem Vater ins Bett bringen, ist diese Lösung sicherlich für alle Beteiligten die Zufriedenstellendste. Probieren Sie`s mal.- Nimmt Ihre Tochter keinen Schnuller, bieten Sie ihr statt der Brust doch mal ein T-Shirt mit Ihrem "Duft" als Schnuffeltuch an. So spürt sie Ihre Nähe und kann gleichzeitig mit dem Tuch schnuckeln/kuscheln. Eine entspannende Musik kann während des Stillens genau so zum Ritual werden wie die gesprochenen Worte der Mutter oder ihre streichelnden Hände. Da jedes Kind anders reagiert, sollten Sie auch diese Möglichkeit mit in Betracht ziehen. Legen Sie Ihre Tochter ins Bett, sollten Sie auch dann Musik anstellen oder mit ihr reden. Erklärende Worte wird sie wahrscheinlich nicht gleich verstehen, deren Bedeutung nach einigen Wiederholungen jedoch bald erkennen können. Wichtig ist, dass Sie sie -sofern sie gesund ist- kein weiteres Mal aus ihrem Bett nehmen sondern versuchen, sie dort mit Worten, streichelnd oder mit einem Mobile zu beruhigen, damit sie lernt, sich in ihrem Bett sicher zu orientieren. Viel Erfolg und: bis bald?


Mitglied inaktiv

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Liebe Barbara, Ich bin zur Zeit auch beim Thema Abstillen. Meinen Brief an die Stillberaterin kannst Du im Stillforum nachlesen. Auch meine Tochter schlief nur mit Stillen ein. Ich habe es jetzt zwar geschafft, diese Abend-Brustmahlzeit abzustellen, dafür will sie allerdings nachts noch öfter an meine Brust! Ich habe es geschafft mit einem bestimmten Ritual(Vorlesen, Singen etcetera) und damit, sie auf dem Gymnastikball, auf meinem Schoß, in den Schlaf zu hüpfen. Allerdings glaube ich, daß dieses Ritual dann später auch wieder abgeschafft werden muß, denn sie soll ja im eigenen Bett und allein einschlafen!! Es dauert auch nach wie vor sehr lange und ist mit einigem Geschrei und Protest verbunden. Es ist eine gute Idee, wenn der Vater das übernehmen könnte, denn die Kinder spüren, dass er keine Milch hat! Eva schläft mittlerweile sehr gut, sogar besser, mit meinem Mann ein! Viel Glück. Ciao, Susanne


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