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* Was mache ich, wenn
 
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Ich zu viel Milch habe?

* Meine Brustwarzen wund sind?
* Das Baby nur
an der Brust einschläft?
* Die Brust weh tut
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Was mache ich, wenn meine Brust weh tut?

Eine empfindliche oder knotige Stelle an der Brust, eine sehr warme, geschwollene Brust - all das können Anzeichen eines Milchstaus sein. Kommt Fieber hinzu oder fühlen Sie sich schlapp und krank, handelt es sich möglicherweise um eine Brustentzündung.

Ursache eines Milchstaus sind nicht völlig geleerte Milchkanäle, in denen sich Milch staut. Das kann zum Beispiel passieren, wenn BH oder Kleidung zu eng sind, das Kind nicht richtig angelegt wird oder die Mutter so gestresst ist, dass die Milch kaum fließt. Es ist wichtig, den Stau rechtzeitig zu beheben, damit sich die Brust nicht entzündet.

Auf alle Fälle brauchen Sie bei einem Milchstau viel Ruhe, viel Wärme - und häufige Stillmahlzeiten. Wird die Brust gut geleert, ist sie weicher und schmerzt weniger.

Tipps fürs Stillen bei einem Milchstau:

> Sorgen Sie dafür, dass Sie und ihr Baby weitgehend ungestört sind und stillen Sie etwa alle zwei Stunden. Nehmen Sie Ihr Kind von der Brust, wenn es nur noch nuckelt, damit es die Milchproduktion nicht noch weiter anregt.
   
> Die Milch fließt leichter, wenn Sie vor dem Stillen eine warme Auflage auf der Brust machen oder sie fünf bis zehn Minuten in warmes Wasser tauchen.
   
> Probieren Sie auch mal andere Stillpositionen aus. Das unterstützt das Entleeren der Brust.

Haben Sie das Gefühl, die Situation bessert sich innerhalb von 24 Stunden nicht, fühlen Sie sich krank oder fiebrig kontaktieren Sie am besten eine Hebamme/Stillberaterin oder Ihren Arzt.

Falls sich herausstellt, dass Sie eine Brustentzündung haben, können Sie normalerweise trotzdem weiter stillen. Im Grunde gelten dafür die gleichen Regeln, wie bei einem Milchstau. Günstig ist es, wenn Sie Ihr Baby zuerst an der gesunden Seite anlegen. Nach etwa fünf Minuten wechseln Sie dann zur betroffenen Brust und lassen Ihr Baby diese leer trinken.

Tipp: Es tut gut, wenn Sie die schmerzende Stellen nach dem Stillen gut 20 Minuten kühlen. Legen Sie einen wiederholt in sehr kaltes Wasser getauchten Waschlappen auf oder machen Sie einen Quarkwickel (kalten Quark fingerdick auf ein Tuch/eine Mullwindel streichen und die Packung auf die Brust legen).

Falls Sie ein Antibiotikum brauchen: Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welches Mittel Sie nehmen können, das Ihnen das Weiterstillen erlaubt.

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