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Sport in der Stillzeit - lieber nur in Maßen?

Bewegung hebt die Stimmung, lässt überzählige Pfunde schmelzen, stärkt das Immunsystem und bringt den Kreislauf in Schwung. Es ist also durchaus gut für Sie, wenn sich auch in der Stillzeit ein kleines Sportprogramm gönnen. Mehrmals pro Woche ein wenig Sport zu treiben ist sowieso günstiger, als sich ein oder zwei Mal zu verausgaben.

> Als günstig für den Wiedereinstieg gelten Walken, leichtes Joggen, Inline-Skaten oder Radfahren (solange Sie nicht auf dem Rennrad fahren, die stark gebückte Haltung belastet den Beckenboden) und Schwimmen.
   
> Frauen, die vor der Geburt sehr sportlich waren, würden oft am liebsten gleich wieder loslegen, wenn das Baby da ist. Dabei riskieren sie, sich zu übernehmen, denn Bänder und Gewebe sind noch weich, der Beckenboden muss seine übliche Spannkraft erst zurück gewinnen. Grundsätzlich ist es besser, mit dem Sport sechs bis acht Wochen nach der Entbindung zu warten. Am besten besprechen Sie dann mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme, welche Sportart und welches Pensum sich für Sie eignen. Egal, wofür Sie sich entscheiden: Lassen Sie’s langsam angehen. Übrigens: Nutzen Sie den Sport lieber nicht, um während der Stillzeit möglichst schnell abzunehmen. Das ist nicht empfehlenswert.
 
> In der Stillzeit ist Ihre Brust größer und schwerer. Es ist besonders wichtig, dass Sie beim Sport einen gut sitzenden Sport-BH tragen, der nirgends drückt oder scheuert. Wenn Sie vor dem Sport stillen, ist die Brust leerer, das fühlt sich angenehmer an. Die Vermutung, dass die Milch nach dem Sport "sauer" schmeckt und von Babys eher abgelehnt wird, scheint sich dagegen nicht zu bestätigen.
   
> Ihr Flüssigkeitsbedarf ist in der Stillzeit sowieso schon höher. Beim Sport schwitzen Sie und verlieren so zusätzlich Flüssigkeit. Es ist daher besonders wichtig, dass Sie reichlich trinken!
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